Samstag, 14. Januar 2017

CREMIGE KARTOFFELSUPPE

Winter ist Suppenzeit! Und diese cremige Kartoffelsuppe ist eines meiner liebsten Suppenrezepte. Ihr könnt sie vegetarisch (mit Sahne) oder vegan (mit Sojasahne) zubereiten. Sie ist in 30 Minuten fertig und einfach superlecker. Da sie sehr sättigend ist kann man sie mit einem Stück Baguette oder Brot dazu als Hauptspeise servieren. Bei meiner Erkältung letztens konnte ich nach drei Tagen keinen Tee und Brühe mehr sehen, da war diese cremige Suppe eine gute Abwechslung. 

Weil ich als Allergikerin viele Gemüsebrühen nicht vertrage (Sellerie ist ungefähr ÜBERALL drin), verwende ich gern die Gewürzpyramiden* von Sonnentor. Da sind weder Hefe, Sellerie noch Glutamat drin. Man kocht sie mit und nimmt sie am Ende der Garzeit raus wie einen Teebeutel. Mehr Infos dazu gibts direkt bei Sonnentor!


Cremige Kartoffelsuppe
Cremige Kartoffelsuppe

 
Zutaten für 4 Teller:
6 - 8 mittelgroße Kartoffeln, mehlig kochend
1 Zwiebel
200 ml Sahne oder Sojasahne
Gemüsebrühe oder Suppen-Gewürzbeutel
Öl
Salz
Pfeffer
Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch


Kartoffeln schälen und grob würfeln. Zwiebeln schälen und fein hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen, dann die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann die Kartoffelwürfel und die Gewürzpyramide dazugeben und mit Wasser aufgießen, bis die Kartoffeln bedeckt sind. Bei geschlossenem Deckel 25 Minuten kochen. Gewürzpyramide entfernen, dann mit einem Pürierstab die Kartoffeln pürieren. Sahne oder Sojasahne dazugießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren mit Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch bestreuen.



*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision - für euch bleibt der Preis gleich!

Mittwoch, 11. Januar 2017

ZERO WASTE - ZWISCHENSTAND!

Seit Anfang 2016 beschäftige ich mich mit dem Thema Zero Waste und Plastikvermeidung. So ein bisschen hat nachhaltiger Umgang mit Ressourcen hier ja schon immer eine Rolle gespielt, seit letztem Jahr ist das Thema für mich aber noch wichtiger geworden. Unter anderem, weil ich mich beruflich auch damit auseinandersetzen durfte.

Die Beschäftigung mit Plastikvermeidung und Konsum generell hat sich auch auf meinen Lebensstil ausgewirkt. Welche Bereiche das bei mir konkret betrifft, wo es gut klappt und wo es eher nicht so hingehauen hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag!

Einkauf & Lebensmittel


Jahrelang habe ich bei einem Obst- und Gemüsehändler in der Nähe eingekauft, der ausnahmslos alles plastikfrei verkaufte (eher unabsichtlich da abgelaufene Großmarkt-Ware). Gewürze gab es in Gläsern, Hülsenfrüchte in Dosen, Joghurt im Glas und jegliches Obst und Gemüse ohne Verpackung bzw. eventuell in großen Pappkartons. Ein wahres Paradies, das mir das Einkaufen ohne Plastik sehr leicht gemacht hat. 

Leider wurde dieser Markt abgerissen und jetzt wird ein fancy Bürokomplex dorthin gebaut. Das hat mich meilenweit zurückgeworfen, denn aktuell muss ich wieder in einen normalen Supermarkt gehen zum Einkaufen. Unverpackt-Supermärkte sind bei mir nicht in der Nähe und den Bio-Supermarkt (wo es auch viele Lebensmittel ohne Plastik gibt) kann ich mir auf Dauer nicht leisten. Ich kam dort oft mit einer Handvoll Basics für ca. 30 Euro raus – das ist im normalen Supermarkt mein Wocheneinkauf. 


Eco Brotbox - zero Waste

Da ich viel unterwegs bin (2016 bin ich 13 Mal verreist plus Pendeln zum Besten), kommen für mich Biokiste und regelmäßige Marktbesuche mit langer Anfahrt nicht in Frage, ich muss relativ flexibel und spontan einkaufen. Ich hoffe, dass ich 2017 eine bessere Einkaufsroutine entwickeln kann und wieder weniger konventionellen Supermarkt-Kram kaufen muss. Aber auch dort bringe ich Beutel mit, in die ich Zwiebeln, Kartoffeln oder Tomaten abfülle statt in Plastiktüten. Was ebenfalls gut klappt ist der Einkauf beim Bäcker, da wird mein mitgebrachter Stoffbeutel anstandslos akzeptiert. Kassenzettel lehne ich übrigens ab, da sie mit BPA beschichtet sind und unnötigen Müll bedeuten.

Beim Thema Kaffee war die Umstellung zumindest was die Zubereitung angeht auch einfach - eine French Press für Filterkaffee und eine Bialetti für Espresso (da fällt kein Müll an außer der kompostierbare Kaffeesatz). Ich koche fast alles selbst daheim, da ich Allergikerin bin und mir mit Fertigprodukten, Fast Food & Co sowieso nichts Gutes tue. Mein Essen fürs Büro nehme ich von Zuhause in einer Edelstahl-Box* statt Plastikdose mit. Darin oder in Schraubgläsern bewahre ich auch daheim Reste auf. 

Meine Lebensmittel befinden sich inzwischen größtenteils in Gläsern mit Bügelverschluss, da ich so den Bestand besser im Blick habe und sie mottensicher sind. Mit diesen Gläsern kann man im Unverpackt-Supermarkt auch einkaufen - Dinge wie Mandeln, Kürbiskerne oder Hanfsamen braucht man ja nicht ständig nachzukaufen, da lohnt sich auch mal der Weg zu einem Unverpackt Supermarkt. Plastik-Kochlöffel, -Schneidebretter etc. habe ich endgültig entsorgt und verwende nur noch Holz.

Zero Waste - Aufbewahrung und Einkauf im Glas
Lebensmittelaufbewahrung und -Einkauf im Glas


Putzen & Bad



Putzmittel kaufe ich praktisch keine, da aus WG Zeiten bei uns gefühlt hundert Flaschen mit allem möglichen Kram stehen, die erstmal aufgebracht werden müssen. Wenn ich etwas nachkaufe, dann bevorzugt entweder in Papier (z.B. Zitronensäure zum Entkalken, Waschmittel) oder zumindest von Ökomarken mit biologisch abbaubaren Produkten, die sich auch über Recycling, nachhaltige Produktion etc. Gedanken machen.  Statt Flüssigseife gibt es bei uns daheim und im Büro nun feste Seifenstücke, das war problemlos umzusetzen. Den Küchenschwamm ersetzt größtenteils eine Bürste mit Holzgriff.

Was ich nicht plastikfrei geschafft habe: Pflegeprodukte und Kosmetik. Haarseife habe ich zwar ausprobiert, bin damit aber überhaupt nicht zurechtgekommen. Meine Kopfhaut hat furchtbar gejuckt und geschuppt. Die gehypte Methode der Roggenmehl-Haarwäsche kommt bei mir nicht in Frage da ich auf Roggen allergisch bin. Ich habe generell eine extrem empfindliche Haut und verwende keine speziellen Cremes oder Peelings da ich sie sowieso nicht vertrage. Ich bin hier auf dem Weg „weniger ist mehr“. Nach wie vor kaufe ich also Produkte in Plastik, aber gehe sehr sparsam damit um und im Einkaufskorb landet nur was ich wirklich brauche. Ein Shampoo, ein Duschgel, eine Handcreme, ein Deo, eine Seife. Das sind meine Basics. Schminkzeug kaufe bzw. verwende ich fast gar nicht, da ich es nicht vertrage und es mir im Alltag sowieso zu umständlich ist. Meiner Haut tut Makeup nicht gut und  der Umwelt auch nicht, also verzichte ich fast immer darauf und trage Schminke nur zu besonderen Anlässen.

Haustier



Wie ihr ja wisst, lebt seit über acht Jahren ein kleiner Labradormischling bei mir. Seit wir unser Leben gemeinsam verbringen, bekommt er hochwertiges schwedisches Trockenfutter aus einem großen Papiersack (keine Massentierhaltung, keine Tierversuche) und ab und zu rohes Fleisch aus dem Tiefkühler. Hier habe ich im letzten Jahr umgestellt auf einen großen 2,5 kg Sack mit einzelnen Würfeln statt die früher einzeln in Plastik abgepackten Portionen. Ist für mich als Veggie natürlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ihm Fleisch zu servieren, aber es sind größtenteils „Abfallprodukte“ aus der Fleischindustrie wie Knorpel, Magen oder andere Körperteile die der normale Fleischesser nicht kauft. Deshalb ist es für mich in Ordnung. Dosenfutter kommt für mich nicht in Frage, da dies bei den meisten Hunden schlechte Zähne und einen schlechten Atem verursacht, außerdem können auch Dosen Schadstoffe ans Futter abgeben. 

Hundespielzeug ist oft aus Plastik. Hier hatte ich von Anfang an „Glück“, da mein Hund nur ein einziges Spielzeug gut findet – Taue*. Die Baumwollseile kann er apportieren und zerkauen (was seinen Zähnen gut tut). Normale, ungefärbte Taue bekommt man auch als Meterware im Baumarkt und kann sie einfach selbst zusammenknoten. Die Hunde-Spieltaue sind zwar meist nicht verpackt, haben aber ein Etikett.


Zero Waste Hund

Ein Problem sind seine Hundedecken mit hohem Fleece-Anteil, die ich ja auch gelegentlich waschen muss. Bei jedem Waschgang gelangen tausende Plastikfasern ins Abwasser, die Kläranlagen nicht herausfiltern können. Alle wegschmeissen kommt jetzt natürlich auch nicht in Frage, das wäre ebenfalls unökologisch. Ich wasche sie nicht ständig sondern nur alle zwei bis drei Wochen, da mein Hund den künstlichen Waschmittelgeruch sowieso nicht mag. Ansonsten hoffe ich, dass der Guppy Friend bald verfügbar sein wird! Das Waschproblem mit den Mikrofasern habe ich ja auch mit meiner eigenen Kleidung, die nicht immer zu 100% aus Baumwolle besteht..


Post & Werbegeschenke



Werbepost lehne ich mit einem Aufkleber am Briefkasten daheim ab, in der Arbeit bitten wir per Email darum uns keine Kataloge, Werbepost etc. zuzusenden sobald uns etwas erreicht. Rabattgutscheine, Bücherkataloge etc. die ich daheim an mich adressiert erhalte, bestelle ich ebenfalls ab und bitte auch auf meiner Blogseite darum, mir nicht unaufgefordert Dinge zuzuschicken. Ich weiß wie manche Blogger mit unaufgeforderten Waren- oder Infosendungen zu kämpfen haben, glücklicherweise bleibe ich davon größtenteils verschont  oder es wird vorher nachgefragt. 


Konsum: Shopping, Urlaub und Geschenke



Ich bin kein begeisterter Shopping-Fan der jedem Modetrend hinterher rennt. Das war ich noch nie und deshalb fiel es mir auch nicht schwer, noch stärker auf unnötige Einkäufe zu verzichten und wirklich nur Kleidung zu kaufen, die ich benötige. Mein Kleiderschrank ist nicht sehr voll, Kleidung die gut erhalten ist und die ich nicht mehr brauche verschenke ich an Freund*Innen oder spende sie. Im Frühjahr steht auch mal ein Flohmarktbesuch an. Ansonsten versuche ich, meine Kleidung so lang wie möglich zu tragen - ich habe Pullover oder Tshirts, die sind acht Jahre alt und ich trage sie immer noch. Wenn ich neue Kleidung kaufe, dann entweder Second Hand oder etwas hochwertiges, das mich viele Jahre begleiten wird.

Im Urlaub versuchen wir den Kauf von Mitbringseln zu reduzieren und setzen größtenteils auf Essen. Das ist regional, wird auf jeden Fall verbraucht und wird dann bei Freund*Innen und Familie nicht zu unerwünschten Staubfängern. Uns selbst kaufen wir im Urlaub auch meist nur Lebensmittel oder besondere Dinge die uns an den Urlaub erinnern. Beispiele für Mitbringsel aus Holland: unverpackte Küchenuntensilien, ein Hamamtuch aus dem Yoga-Store, ein Käsemesser (gab es unverpackt im Käseladen), Sirup in einer Glasflasche, Schokolade in Papier, Hagelslag (Schokostreusel) in Karton... Wenn man etwas darauf achtet, ist es gar nicht so schwierig, weniger (in Plastik) Verpacktes zu kaufen!



Geschenke sind ein schwieriges Thema – oft bekommt man ja leider doch Dinge, die man nicht braucht und die zum Staubfänger werden. Ich versuche genau darüber nachzudenken, was die Menschen denen ich etwas schenken möchte, wirklich gebrauchen können. Wenn mir nichts einfällt schenke ich Essen (selbstgemachte Pralinen oder Karamellcreme, eingemachte Tomatensauce etc.). Geschenke nehme ich nach wie vor alle an, auch wenn ich manchmal schon weiss, dass ich sie nicht gebrauchen kann. Geschenke haben einen kulturellen und sozialen Wert, dem ich respektvoll und dankbar begegnen möchte. Im Zweifelsfall, wenn ich das Geschenk wirklich absolut nicht brauche, verschenke ich es selbst bei anderer Gelegenheit weiter. 

Mindestens zweimal im Jahr wird ausgemistet, darunter fallen Kochbücher die ich nie zur Hand nehme, Kleidung oder Schuhe die ich nicht mehr trage, Küchenzubehör etc. Das meiste findet im Familien- und Bekanntenkreis einen neuen Platz, ansonsten spende ich es oder stelle eine „zu Verschenken“ Kiste bei uns im Haus auf (da findet alles immer schnell neue Besitzer*Innen).


Übrigens haben mir bei meinem Weg zu weniger Müll und Plastik drei Bücher sehr geholfen. Die kann ich euch als Geschenktipp auch sehr ans Herz legen. Ich werde sie in einem Extra-Beitrag nochmal genauer vorstellen!


 
Zero Waste Bücher


Fazit


Ich habe noch einen langen Weg vor mir. In allen der oben genannten Bereiche gibt es jede Menge Verbesserungsmöglichkeiten, dafür habe ich schon Ideen und möchte sie 2017 weiter umsetzen. Generell bin ich froh, dass sich mein Bewusstsein innerhalb eines Jahres schon so verbessert hat. Wenn ich Plastik kaufe oder verwende, denke ich mir jedes Mal, dass ich es eigentlich gar nicht möchte. Und das ist der erste Schritt in Richtung Veränderung!

 
Zero Waste unterwegs
Unterwegs: Glasfalsche und Coffee to go Becher



*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision - für euch bleibt der Preis gleich!

Sonntag, 8. Januar 2017

WHISKEY MOUSSE AU CHOCOLAT

Kleiner Tipp - als Nachtisch für ein Raclette an Silvester eignet sich dieses Rezept nicht unbedingt. Die Mousse hat es in sich, und wer fünf Stunden lang futtert und trinkt, braucht dann prinzipiell keine Mousse au chocolat mehr... Das heißt ich durfte nach Silvester jeden Tag ein Gläschen davon zum Frühstück essen. Als absoluter Schokofan hatte ich damit natürlich überhaupt kein Problem, wobei Whiskey zum Frühstück... Glücklicherweise hatte ich sowieso etwas weniger davon für die Mousse verwendet - wer auf intensiveren Geschmack steht, darf gern 50 ml verwenden statt 30. 

Mit dem Whiskey-im-Essen-Hype hat mich übrigens Vera angesteckt - schaut euch mal das tolle Rezept für ihre Whiskey-Cheddar-Suppe an! Die gibts hier auf jeden Fall auch demnächst...


Whiskey Mousse au chocolat
Whiskey Mousse au chocolat


Wer keine rohen Eier in der Mousse mag, kann übrigens stattdessen die geschmolzene Schokolade mit 150 g Creme fraiche oder Mascarpone verrühren und dann die geschlagene Sahne unterheben. Das funktioniert auch gut, wird aber nicht ganz so luftig.


Zutaten für 6 Gläser:
3 Eier
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne
3 frische Eier (Gr. M)
30 - 50 ml Whiskey
1 Prise Meersalz
3 EL Zucker
Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen lassen, dann etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, Sahne ebenfalls steif schlagen. Eigelb und Zucker in einer Metallschüssel im heißen Wasserbad ca. fünf Minuten aufschlagen, bis die Masse dickcremig ist.

Vom Wasserbad nehmen und die geschmolzene Schokolade sowie den Whiskey zügig mit einem Schneebesen unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Jetzt die Sahne in drei Portionen unterrühren. Zuletzt den Eischnee vorsichtig portionsweise unterheben. Die Mousse  in Gläser füllen und für mindestens drei Stunden kalt stellen.

Whiskey Mousse au chocolat

Donnerstag, 5. Januar 2017

ROTE BETE HUMMUS MIT GEMÜSESTICKS

Wie wäre es im grauen Januar denn mit ein bisschen Farbe in der Lunchbox? Dieser Rote Bete Hummus ist farblich einfach ein Knaller und schmeckt noch dazu supergut. Ich bin eigentlich kein Rote Bete Fan, aber in Kombination mit Tahin und Kichererbsen schmeckt sie mir sehr gut! Letztens habe ich gelesen, dass man Kleinkindern bis zu 10 Mal das gleiche Gemüse oder Obst zum Probieren anbieten muss, bis sie es mögen. Zählt mal mit, vielleicht schmeckt mir Rote Bete ja nach dem 10. Rezept hier auf dem Blog... ;)

Zum Hummus gibt es buntes Gemüse und fertig ist der gesunde Snack für Zwischendurch. Als Allergikerin nehme ich mir meistens Essen von zuhause mit - neuerdings in meiner schicken Eco-Brotbox* aus Edelstahl.


Rote Bete Hummus mit Gemüsesticks
Rote Bete Hummus mit Gemüsesticks




Plastikdosen können Schadstoffe auf das Essen übertragen, deshalb wähle ich seit einiger Zeit wenn möglich die Edelstahlbox um mein Essen zu transportieren. Die große Variante der Eco Brotbox enthält noch eine kleine Dose, in der man Aufstriche, Dips oder Chutneys aufbewahren kann. Ich hatte zuerst Sorge, dass die Brotbox nicht dicht ist, weil sie bloss die beiden Klappbügel an den Seiten hat, aber auch Spagetthi mit Tomatensauce waren darin super aufgehoben. In die kleine Dose kommen dann Parmesan oder Kräuter!

Warum ich versuche weniger Plastik zu verwenden


Rote Bete Hummus in Edelstahl Eco Brotbox

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
2 Knollen gekochte Rote Bete
1 Dose Kichererbsen
1 - 2 Zehen Knoblauch
1 EL Tahin
2 - 3 EL Olivenöl
Limette
Salz
Kreuzkümmel
Ingwer (Pulver oder frisch, fein gerieben)

Dekoration: Sesam & Koriander

Gemüsesticks:
Bio-Karotte (auch alte Sorten in Gelb oder Lila), Bio-Gurke, Bio-Kohlrabi (zum Beispiel auch lila Kohlrabi)


Rote Bete würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Die Kichererbsen gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Limette auspressen. Den Limettensaft, Rote Bete, Knoblauch, Tahin, Olivenöl und Kichererbsen mit den Gewürzen in den Standmixer geben. Ca. 50 ml Wasser dazugeben und auf höchster Stufe zwei Minuten pürieren, bis alles eine cremige Masse ergibt. In eine Schale füllen und mit Sesam und gehackten Korianderblättern bestreuen. Für die Gemüsesticks Karotten, Gurke und Kohlrabi in Streifen schneiden.


Rote Bete Hummus mit Gemüsesticks



*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision - für euch bleibt der Preis gleich!

Montag, 2. Januar 2017

GRÜNKOHL-SMOOTHIE

Nach der Weihnachtsvöllerei geht es los mit Detox und gesunder Ernährung, grünen Smoothies und viel Gemüse. Ich liebe zwar Weihnachtssüßigkeiten aber die Hauptgerichte sind bei mir das ganze Jahr über möglichst gesund und Smoothies gibt es zu jeder Jahreszeit zum Frühstück. Ich kann aber gut verstehen, dass viele Menschen den Jahreswechsel als Anlass nehmen, es mal mit gesunder Ernährung zu probieren oder schlichtweg genug von fettigem Essen und Süßkram haben. Und für den Rest, der sich sowieso immer gesund ernährt, ist das ja auch ein feines Rezept.


Grünkohl-Smoothie
Grünkohl-Smoothie


Vor Grünkohl hatte ich bisher ein bisschen Angst, mit seiner tiefgrünen Farbe und seiner kräuseligen Struktur hat er mich ein bisschen an Moos erinnert. Der Geruch von gekochtem Grünkohl ist auch nicht wirklich meines, muss ich sagen. Dabei kann man das Powergemüse auch roh verarbeiten und es schmeckt in einer guten Kombination wirklich lecker! Probiert es mal aus und gebt dem Grünkohl als Smoothie eine Chance, nicht nur als fancy Hipster-Chips ;)


Grünkohl-Smoothie



Zutaten für 1 Glas:
2 - 3 Blätter frischer Grünkohl
ca. 10 Blätter frischer Spinat
200 ml Mandelmilch oder Mandel-Kokos-Drink
ca. 10 cm Gurke
1 TL Agavendicksaft oder Honig
1 Spritzer Limettensaft
etwas geriebener Ingwer

Grünkohl und Spinat waschen. Beim Grünkohl die Blätter entlang des Strunks abschneiden und den Strunk wegwerfen. Gurke in Würfel schneiden. Mandelmilch, Grünkohl, Spinat, Gurkenwürfel, Agavendicksaft sowie einen Spritzer Limettensaft und ein bisschen geriebenen Ingwer in einen Standmixer geben und mindestens 90 Sekunden auf höchster Stufe mixen. Nur so wird der Smoothie cremig. Vor dem Servieren nochmal umrühren, damit sich nichts am Boden des Glases absetzt.

Grünkohl-Smoothie

Freitag, 30. Dezember 2016

SILVESTER FINGERFOOD: MINI EMPANADAS

Habt ihr schon Pläne für Silvester? Gutes Essen gehört bei mir auf jeden Fall dazu. Meist gibt es Fondue oder Raclette, weil diese Gerichte zum geselligen Beisammensein dazu passen und man das langsame Essen zelebriert. Ich mag aber auch die Idee, verschiedene Fingerfoods zu servieren - eine Zusammenstellung der besten Rezepte habe ich letztes Jahr schon für euch gemacht (Silvester Fingerfood). Dieses Jahr kommt noch ein weiteres Rezept dazu: Mini-Empanadas mit Kartoffel-Ziegenkäse-Füllung, dazu passen ein leckerer Avocado-Dip oder scharfe Tomatensalsa, Rote-Bete-Relish oder Aioli...


Mini Empanadas
Mini Empanadas


Knallerei und teure Böller gab es bei mir noch nie, ich bin ehrlich gesagt jedes Jahr aufs Neue entsetzt, wie viel Geld dafür ausgegeben wird - und wie viel Müll in den Tagen danach auf den Straßen, in den Parks und Flüssen zu finden sind... Plastik, Glasflaschen, Raketenreste, Schwarzpulver - für die Natur ein Albtraum, für die Tiere auch. Mein kleiner Labrador hasst Silvester!


Mini Empanadas


Zutaten für ca. 35 Stück:
300 g Mehl
100 g Butter
180 ml Wasser oder Milch
1 Ei
Salz

5 mittelgroße Kartoffeln
100 g Ziegenfrischkäse
Salz
Pfeffer



Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser gar kochen. Abgießen und stampfen. Etwas abkühlen lassen, dann mit Salz und Ziegenkäse vermischen.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl mit Salz vermischen, Eigelb dazugeben. Das Eiweiß beiseite stellen. 180 ml Wasser/Milch sowie die geschmolzene Butter zum Teig geben. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem Teig verkneten. Abgedeckt 10 Minuten stehen lassen. 

Ofen auf 200° C vorheizen. Den Teig etwa 0,5 cm hoch ausrollen und mit einer runden Form oder einem kleinen Glas Kreise ausstechen. Je ein Teelöffel Füllung auf jeden Kreis geben und zuklappen. Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken, dann die Mini Empanadas mit Eiweiß bestreichen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen. 

Heiß servieren, zum Beispiel mit Avocado-Dip.


Mini Empanadas

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Printfriendly