Sonntag, 28. August 2016

PENNE MIT AUBERGINEN UND FEIGEN

Im Sommer esse ich genauso gern Pasta wie sonst auch, allerdings am liebsten mit viel Gemüse und Obst. Feigen lassen sich perfekt mit würzigem Camembert kombinieren, die Aubergine macht außerdem gut satt, so dass man nicht so viel Nudeln essen muss. Leichte Sommerküche ohne viel Aufwand, absolut perfekt für warme Sommer- und Herbsttage. Ich bin ja begeistert, dass es endlich wieder frische Feigen gibt, die könnte ich momentan täglich essen - morgens mit Joghurt und Nüssen, abends mit Baguette und Käse...


Penne mit Auberginen, Feigen und Camembert
Penne mit Auberginen, Feigen und Camembert

Zutaten für 2 Personen:
250 g Penne
1 Aubergine
1/2 Camembert
2 frische Feigen
frische Petersilie
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Aubergine in Scheiben schneiden und großzügig mit Salz bestreuen. Eine halbe Stunde warten, dann abtupfen und mit Olivenöl bestreichen. Ofen vorheizen, Aubergine 20 Minuten im Ofen backen, bis sie weich ist. Penne in Salzwasser gar kochen (je nach Größe 9 - 12 Minuten). In der Zwischenzeit Feigen waschen und achteln, Petersilie von den Stielen zupfen und fein hacken. Camembert würfeln. Penne abgießen und in Olivenöl schwenken, mit Feigen, Petersilie und Camembert vermengen. Auf einem Teller Auberginenscheiben anrichten und die Penne dazugeben. 


Penne mit Auberginen, Feigen und Camembert

Freitag, 26. August 2016

CABRIS & GRASSE: PARFUM, BONBONS UND OLIVENÖL

Bei unserem Südfrankreich-Roadtrip durfte auch ein Abstecher nach Grasse nicht fehlen. Wer "Das Parfum" von Patrick Süskind gelesen hat, wird diese Stadt kennen - sie war die Heimat von Jean-Baptiste Grenouille!


Grasse - Cote d'Azur


Dementsprechend ist Parfum auch ein großes Thema in Grasse*, doch auch die Altstadt mit ihren engen Gassen ist wunderschön und kulinarisch gibt es dort und in der näheren Umgebung einiges zu entdecken. Eine lokale Spezialität ist zum Beispiel Fougasette, eine Art luftiges Focaccia, das mit Orangenblütenwasser verfeinert wird und unglaublich lecker schmeckt!


Altstadt von Grasse


Untergekommen sind wir im Hotel Horizon in Cabris, einem kleinen Dorf hoch oben auf einem Berg. Dementsprechend hat man einen wunderbaren Ausblick und kann sogar das Meer sehen! Auch der Hotelpool hat eine unglaubliche Panoramakulisse zu bieten.. Leider hatten wir keine Zeit, ihn zu testen, denn wir haben uns sofort auf kulinarische Entdeckungstour begeben.


Cabris - Pool vom Hotel Horizon


Zum Abendessen waren wir im Restaurant L'Atelier* verabredet. Auf der Terrasse wird gegrillt und gekocht, man kann also zugucken wie die Gerichte frisch zubereitet werden. Die Speisekarte ist flexibel, darauf stehen nur wenige Gerichte und sie ändert sich oft. Was den Chefkoch Arnaud an Zutaten inspiriert, wird vor den Augen der Gäste zu außergewöhnlichen Gerichten. Das alles jedoch in absolut lockerer Atmosphäre und mit herzlichem Service.


Graupen mit BurrataBohnen mit Trüffel


Falls ihr auf der Karte nichts vegetarisches entdeckt, einfach nachfragen - am besten ihr ruft vorher an, reserviert einen Tisch und gebt gleich Bescheid, dass ihr Vegetarier*In oder Allergiker*In seid. So hat Arnaud Zeit, sich ein tolles Menü für euch zu überlegen! Für mich gab es als Vorspeise Graupen mit Burrata, Kräutern und bestem Olivenöl. Als Hauptgang wurden dicke Bohnen in einem aromatischen Fond mit frischen Trüffeln serviert. Und als Nachtisch ein Eton Mess mit Beeren... Einfach phantastisch! 

Am nächsten Tag haben wir natürlich das Musee International de la Parfumerie* besucht. Es ist ein spannendes und interaktives Museum, das ich euch sehr empfehlen kann. Man kann verschiedenste Düfte erraten oder riechen, von Erdbeeren bis Opium.. Aber es gibt auch einen kleinen Garten mit Pflanzen, die in der Parfumherstellung eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Jasmin oder Rosen. Gleichzeitig wird natürlich das Handwerkszeug der Parfumherstellung erklärt, antikes sowie modernes. Wer "Das Parfum" gelesen hat, wird das Werkzeug auf dem Foto wohl auch wiedererkennen ;)


Musee International de la Parfumerie
Musee International de la Parfumerie


Anschließend sind wir hinüber zu Fragonard, einem der bekanntesten Parfumhersteller der Region. Auch dort befindet sich ein kleines Museum und natürlich ein Shop mit den beliebten Produkten.


Fragonard in Grasse


Das Beste ist jedoch, dass man in einem Workshop sein eigenes Parfum herstellen kann*. Normalerweise wird mit hunderten von Duftnoten gearbeitet, dort waren es neun - und selbst die haben mich fast überfordert.. Die Gerüche von Orangenblüten, Petit Grain oder Lavendel einzuordnen, abzuspeichern und sich eine Kombination zu überlegen ist ganz schön schwierig! Aber auch eine spannende Erfahrung - das eigene Parfum darf man anschließend in einem hübschen Flakon mit nach Hause nehmen.


Parfum Workshop bei Fragonard


Aber zurück zur Kulinarik - wir haben die Confiserie Flórian* in Gorges du Loup besucht, einem zauberhaften Ort am Fuß eines Berges direkt am Fluss. Die Fabrik steht schon seit 1949 an diesem Ort und ist ein echtes Traditionsunternehmen. Alle leckeren Dinge werden dort von Hand hergestellt. Dazu gehören Bonbons,  Gelees oder kandierte Früchte und Blumen. Spezialitäten sind beispielsweise das Rosengelee oder kandierte Veilchen. 


Confiserie Florian


Es lohnt sich auf jeden Fall zur Fabrik zu fahren, denn es gibt eine kostenlose Führung durch die Produktionsstätte! So könnt ihr sehen, wie aus Rosenblütenblättern Gelee wird, aus Verbene-Blättern kandierte Süßigkeiten oder wie die leckeren Zitronenbonbons hergestellt werden. Im Shop kann man neben den Süßigkeiten auch die Schokoladenartikel von Flórian probieren und erwerben. Ich habe mich gefühlt wie Charlie in der Schokoladenfabrik, denn die Mitarbeiter*Innen von Flórian lieben ihren Job und ihre Produkte - diese Begeisterung überträgt sich in jedem Fall auf die Besucher*Innen!


Chocolaterie Florian


Ich war besonders begeistert von den kandierten Veilchen, den "Möweneiern" aus Schokolade und den süßen Oliven. Das sind Mandeln, mit Schokolade umhüllt und mit schwarzer oder grüner Farbe überzogen, so dass sie wirklich aussehen wie Oliven. Ein perfektes Mitbringsel... Alle Produkte sind sehr hochwertig und besonders!

Am Abend durften wir noch einen Abstecher zu einer Olivenölplantage machen. Dort steht auch ein Olivenbaum, der über 500 Jahre alt ist! Auf dem Gelände der Domaine de la Royrie werden nämlich seit Jahrhunderten Oliven kultiviert. Ein wunderschöner und magischer Ort... 


Domaine de la Royrie


Wir haben dort die beiden Besitzer*Innen der Olivenhaine getroffen und das Olivenöl von Oleologie* verkostet. Außerdem hat Chefkoch Yves Terrillon aus Polenta, Olivenöl, frischen Feigen und Blumen ein tolles Gericht für uns kreiert! Yves ist für seine Blumenküche bekannt. Es war schön zu sehen, wie man sich von den Produkten aus der Region zu neuen Gerichten inspirieren lassen kann. Und mit essbaren Blüten sieht jedes Essen schöner aus, oder? 


Polenta-Sandwich mit Feigen und BlütenYves Terrillon


Bei selbstgemachter Limonade haben wir im Anschluss auf Französisch und Englisch noch über Veganismus diskutiert - für beide Seiten bereichernd und interessant! Darüber haben wir etwas die Zeit vergessen - zwischen den Olivenbäumen, mit einer leichten Meeresbrise und gutem Essen fällt es schwer, so einen wunderbaren Ort wieder zu verlassen. Doch unser Roadtrip führte uns weiter nach Nizza - darüber berichte ich euch im nächsten Beitrag!


Olivenhain an der Cote d'Azur


Hier geht es zu Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und Teil 6 unseres Roadtrips!


*Reise auf Einladung von Tourismus Grasse

Mittwoch, 24. August 2016

VORARLBERGER RIEBEL

In Vorarlberg habe ich gelernt, wie man einen echten Frühstücksriebel zubereitet. Früher war Riebel eine Mahlzeit der ärmeren Dorfbewohner und Bauern, denn die Zutaten dafür hatte jeder zuhause (Milch, Butter, Grieß). Es gibt Riebel aus Weizen aber auch aus Mais oder eine Mischung aus beidem. Er ist ein bisschen körniger als der Weizengrieß, den man in deutschen Supermärkten bekommt. Ich habe mir einige Packungen in Vorarlberg gekauft, so dass ich ihn auch zuhause zubereiten kann!

Jede Vorarlberger Familie hat ihre eigene Vorliebe, wie der Riebel zubereitet werden muss. Manche mögen ihn wie lockeren Couscous, also kleine Körner und gut zerteilt, andere bevorzugen ihn etwas weicher oder stückiger. Klassisch wird er zum Frühstück gegessen, denn er macht gut satt und hält lange vor, was bei harter körperlicher Arbeit auf dem Land wichtig ist. Dazu wird Apfelmus oder Kaffee serviert - es gibt aber auch Rezepte für herzhaften Riebel, zum Beispiel mit Pilzen. Spannend, wie ein Gericht aus so wenigen Zutaten ganz unterschiedlich zubereitet wird!

 
Vorarlberger Frühstücksriebel


Das Rezept habe ich von Wolfgang Mätzler aus der Schtubat in Vorarlberg, dem ich beim Riebel-Kochen über die Schulter gucken durfte. Lieben Dank dafür!

 
Zutaten für 4 Personen:
500 ml Milch
300 g Riebelgrieß
Prise Salz
8 TL Butter

Milch und 4 TL Butter aufkochen, eine Prise Salz hinzugeben und den Riebelgrieß langsam mit einem Holzkochlöffel einrühren. Hitze ausschalten und umrühren, dann den Deckel aufsetzen und einige Minuten quellen lassen. In einer Pfanne 4 TL Butter erhitzen, den Grieß hineingeben und anrösten. Er darf knusprig-braun werden. Mit einem Pfannenwender grob zerteilen.

Dazu Apfelmus oder Kaffee servieren.


Vorarlberger Frühstücksriebel

Montag, 22. August 2016

REISEBLOGGER-LEBEN - ZUHAUSE SEIN.

Das Reiseblogger-Leben stellen sich meine Freund*Innen, Leser*Innen, Eltern und einige andere ganz wunderbar vor. Man ist ständig unterwegs, sieht neue Orte und kann von spannenden Erlebnissen erzählen. Wenn ich ehrlich zu euch sein darf: in den meisten Fällen ist es allerdings mehr Arbeit als Urlaub. Man hetzt von einem Termin zum anderen, ob das jetzt eine zweistündige Hausführung in einem Hotel ist, ein Treffen mit einem lokalen Erzeuger von Bioprodukten oder ein Essen mit jemand vom Tourismusamt. Entspannung, Ruhe, sich treiben lassen? Meistens nicht der Fall auf einer Presse- bzw. Recherchereise für den Blog!

Deshalb genieße ich es momentan sehr, auch mal zuhause zu sein. Daheim sein ohne Termine und Pläne ist für mich wie Urlaub. Während andere erst abschalten können, wenn sie mal wegfahren, ergeht es mir gerade genau andersherum. Ich sitze in meiner Münchner Wohnung, genieße die Sonne auf dem Balkon. lese Zeitschriften und vernichte die kulinarischen Mitbringsel aus Frankreich (Veilchenbonbons und Eiswasser mit Lavendelsirup sind hier gerade meine Favoriten, außerdem ein Drink aus Kokosmilch, Eiswürfeln und Zitronenzesten). 

 
Fernweh Magazine


Dann kommt auch die Muße zum Schreiben - unterwegs habe ich dafür einfach keine Zeit, oft nehme ich mir nicht mal mehr etwas zu Lesen mit auf Recherchereisen. Ich komme sowieso nicht dazu, etwas zu lesen. Sollte ich eine halbe Stunde im Hotelzimmer für mich haben, verbringe ich diese damit, meine Eindrücke mit euch auf Instagram oder Twitter zu teilen. 

Das ist kein Jammerpost. Ich reise gern, und ich liebe es, euch davon zu berichten. Mein Herz hüpft, wenn jemand einen Kommentar hinterlässt und sagt - da fahre ich auch hin, danke für deine Tipps! Und all diese Erlebnisse in meinem Kopf zu sammeln, als Anthropologin durch die Welt zu reisen und Menschen besser verstehen zu lernen, das ist eine großartige Erfahrung. Aber daheim sein ist auch mal schön und manchmal eben erholsamer als Reisen - sozusagen Staycation ;)


Balkon DIY Regal
Urlaub auf dem Balkon ;)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch sehr genießen, wieder in meiner eigenen Küche zu kochen nachdem ich tagelang nur Restaurants besucht habe. Als Allergikerin kann das nämlich mühsam und gefährlich sein, als Vegetarierin je nach Urlaubsziel ziemlich nervig - (nein, Hühnerbrühe ist nicht vegetarisch). Andererseits kann man sich tolle Inspirationen holen und einfach mal zurücklehnen, ohne selbst am Herd stehen zu müssen. 

Dieser Blog entstand im Jahr 2010 eigentlich als Rezepteverzeichnis für Freund*Innen, mit denen ich meine Rezepte aus aller Welt teilen wollte. 2012 kam der erste Reisebericht - über Borneo, eigentlich mehr ein Tagebuch einer anstrengenden Reise, die den Besten und mich an den Rand der Verzweiflung trieb, uns aber auch viele wunderschöne Orte gezeigt hat. Heute findet ihr im Travelguide von Städtereisen-Tipps, über spezielle Veggie Food Guides bis zu Hotelrezensionen, Wanderausflügen und Fernreisen alle möglichen Berichte. Nicht zu vergessen all die Rezepte, die ich auf Reisen sammle oder die in meiner kleinen Wohnung in München gekocht werden.


Vegane Schoko & Vanille MuffinsTürkische Manti mit Joghurtsauce
 Vegane Schoko & Vanille Muffins / Türkische Manti mit Joghurtsauce


Nach über 900 Beiträgen ist Zeit zu sagen: Ich hoffe, es gefällt euch hier, ihr fühlt euch wohl und inspiriert, zum Kochen und auswärts essen, zum Reisen aber auch dazu die Heimat zu genießen. Danke für eure Unterstützung in den letzten sechs Jahren! Aufmunternde Worte, hilfreiches Feedback, jede Menge Denkanstöße und tolle Tipps haben dazu beigetragen, dass mir dieser Blog seit vielen Jahren so viel bedeutet! Und egal wo ich bin, er ist auch ein bisschen "Zuhause" das von überall erreichbar ist! :)




Mein Beitrag zur Blogparade "Staycation" von Reiseum

Samstag, 20. August 2016

HYERES & HALBINSEL GIENS

Die Stadt Hyeres ist auf unserem Roadtrip das nächste Ziel, sie liegt an der Côte d’Azur. Gegenüber von Hyeres befindet sich die Halbinsel Giens*, die über zwei Tomboli mit dem Festland verbunden ist. Das ist eine echte Besonderheit, denn Giens war früher eine Insel – jetzt verbinden die kilometerlangen Sandstreifen sie mit dem Festland. Dort befinden sich auch ein langer Badestrand und das Paradies für Kitesurfer - in einem extra abgetrennten Gebiet sieht man Dutzende von ihnen auf dem Wasser.


Hyeres und Halbinsel Giens
Hyeres und Halbinsel Giens

Hotel Le Provencal


Unser erstes Ziel auf Giens ist das Hotel Le Provencal. Es liegt im Süden der Halbinsel, hoch oben auf einem Felsvorsprung mit Panoramablick auf die Île d’Hyères! 


Hotel Le Provencal in Giens


Dort beziehen wir unser geräumiges Zimmer im modernen Design mit hellem Holz. Einige alte Stücke wie der gemütliche Holzstuhl erinnern an die Familiengeschichte, denn das Hotel wird bereits seit 1951 als Familienbetrieb geführt. Derzeit wird es nach und nach modernisiert. 


Hotel Le Provencal in Giens

Die Hotelanlage ist riesig – ein zwei Hektar großer Privatpark gehört zum Hotel. Dort befindet sich ein Barbeque-Restaurant, in dem tagsüber gegrillt wird, sowie die Bar du Soleil, wo man zu Mittag Kleinigkeiten essen kann. Unten an der Küste befindet sich das Schwimmbad, das mit Meerwasser gefüllt ist. Wer trotzdem lieber direkt im Meer schwimmt, geht einfach zur Bucht hinüber.


Hotel Le Provencal in Giens, Swimming Pool am Meer

Im Gebäude des Le Provencal befinden sich die zwei anderen Restaurants, ein kleines Bistro zur Straßenseite und ein schickes Restaurant mit Meerblick, in dem man sowohl zum Frühstücksbuffet als auch zum Dinner kulinarisch bestens versorgt wird. Vom Frühstück war ich wirklich begeistert, es gibt frisch gepresste Säfte und herrliches Nussbrot. Am Abend haben wir ein leichtes Dinner zu uns genommen: Gemüsetarte, eine kalte Tomatensuppe mit Burrata und zum Nachtisch ein Himbeertörtchen.


Gemüsetarte im Restaurant Le Provencal, Giens

Tomatensuppe im Restaurant Le Provencal, GiensNachtisch im Restaurant Le Provencal, Giens


Erwähnenswert ist auch der hübsche Laden gegenüber vom Hotel – bei Merci Marius findet ihr die schönsten Mitbringsel! Hier werden nur Produkte kleiner Designermarken verkauft, sowohl regionale, französische als auch internationale Firmen sind vertreten. Kleidung, Schals, Schuhe oder Accessoires, Badetücher und Duftkerzen aber auch gerahmte Drucke sind im Angebot.


Merci Marius in Giens

Vogelbeobachtung & Salinen


Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen – es ging zur Vogelbeobachtungin die Salinen bei Hyeres! Bis 1995 wurde dort tatsächlich Salz abgebaut, heute ist es ein Schutzgebiet. Über 260 Vogelarten und 300 verschiedene Pflanzenarten findet man dort. Wir haben uns für eine Vogelbeobachtungs-Führung entschieden, denn nur so darf man die Salinen betreten. Die Tour dauert zwei bis drei Stunden, kostet fünf Euro und ist auf Französisch. In einer kleinen Gruppe erfährt man vom Biologen und Vogelexperten alles über die heimischen Arten, warum die Salinen als Lebensraum so wichtig für sie sind und warum Flamingos eigentlich rosa sind.

Reiher in den Salinen, Hyeres

Salinen, Hyeres


Flamingos? Ganz recht – sie leben in diesem Gebiet! Wer viel Glück hat, kann sie in einem der Salzbecken entdecken. Leider konnten wir sie nicht sehen, dafür aber verschiedene andere Vogelarten. Auch so waren die Salinen sehr schön und besonders anzusehen. Nehmt euch aber einen guten Sonnenschutz mit, Schatten gibt es dort kaum!

Vogelbeobachtung in den Salinen, Hyeres

Vogelbeobachtung in den Salinen, Hyeres


Whale Watching


In der Nähe von Hyeres bzw. generell im Departement Var gibt es viele Angebote für verantwortungsvolle Walbeobachtung. Wir hatten geplant, an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen – leider hatten wir auch hier kein Glück. Das Boot unseres gebuchten Anbieters war defekt, die anderen Anbieter entweder krank oder ausgebucht. Trotzdem eine tolle Aktivität, die ich euch sehr ans Herz legen kann wenn ihr mal in der Region seid. Wir haben den Whale Watching Trip zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – ich werde euch noch davon berichten!


Finnwal im Pelagos Schutzgebiet
Finnwal im Pelagos Schutzgebiet


Wanderung Halbinsel Giens


Vom kleinen Hafen bei Madrague aus kann man in einer vier- bis fünfstündigen Wanderung über die Halbinsel Giens bis um Crique de l’Indien und zurück wandern. An der Küste entlang gibt es einen tollen Ausblick aufs Meer und die Insel Porquerolles. Wer möchte kann noch weiter bis zum Port Du Niel gehen, der Wanderweg zwischen diesen beiden Punkten ist allerdings recht beschwerlich. Man legt viele Höhenmeter rauf und runter hinter sich. Wanderschuhe sind auf der gesamten Wanderung notwendig, bitte nehmt auch genug Wasser mit, da es im Sommer sehr heiß werden kann.


Giens Badebucht


Hier geht es zu Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5 unseres Roadtrips!
 


*Reise auf Einladung vom Departement Var

Donnerstag, 18. August 2016

THAI ZUCCHINI SALAT

Ich liebe thailändisches Essen, vor allem Papayasalat (genannt Som Tam). Leider gab es den in Thailand fast immer nur mit Fischsauce und Shrimps - da die Papaya in der Sauce mariniert wird, war es auch nicht möglich, ihn ohne Fischsauce zu bestellen. In einem Kochkurs in Bangkok habe ich dann aber gelernt, wie man den Papayasalat vegetarisch bzw. vegan zubereiten kann und seither gibt es ihn, sobald ich grüne Papaya auftreiben kann! Da das aber leider nicht allzu häufig ist, habe ich einfach mal eine Variante mit gelber Zucchini probiert. Und die kommt durchaus an das Original heran!


Thai Zucchini Salat
Thai Zucchini Salat imt gerösteten Erdnüssen und Koriander


Der Teller mit dem "Knick" ist übrigens aus der neuen Kollektion von Kahla namens O - The Better Place*, die ich wirklich schick finde. Das Geschirr ist schlicht, weiß und dezent, durch die abgewinkelte Seite hat es aber etwas besonderes - und definitiv einen Wiedererkennungswert!
 


Zutaten für 4 Personen als kleine Vorspeise oder Beilage:
1 große gelbe Zucchini
1 - 2 Zehen Knoblauch
1 frische grüne Chili oder 1 - 2 getrocknete rote Chilis
1 Limette
1 TL brauner Zucker
2 EL Sojasauce
1/2 Bund frischer Koriander
2 - 3 EL Erdnüsse

Zucchini waschen und mit einem Spiral- oder Julienneschneider in lange Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken, die Chili ebenfalls hacken. Limette halbieren und den Saft in eine Schüssel ausdrücken, Knoblauch, Zucker, Sojasauce und Chili hinzugeben. Das Dressing gut verrühren, dann über die Zucchinistreifen geben und einziehen lassen. Erdnüsse hacken und in einer Pfanne ohne fett anrösten. Korianderblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Erdnüsse und Koriander erst kurz vor dem Servieren auf den Salat geben.


Thai Zucchini Salat


*Geschirr wurde mir von Kahla Porzellan zur Verfügung gestellt
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Printfriendly