Dienstag, 28. Juni 2011

KICHERERBSENSALAT


Passend zum Wetter heute (30 Grad!) hab ich mir vorhin etwas schnelles und leichtes ausgedacht... Durch die Ananas wird der Salat schön fruchtig und nimmt den Gewürzen in Kombination mit den Kichererbsen das leicht bittere Aroma. Die Menge reicht für 2 - 3 Personen als Vorspeise oder Beilage.


Zutaten:
1 Dose Kichererbsen
1 rote Paprika
2 Scheiben Ananas (Dose oder frisch)
1 Zehe Knoblauch
2 Schalotten
1 gelbe Chili
1 Limette
1 Handvoll Koriander
¼ TL Kreuzkümmel
½ TL Garam Masala
½ TL Salz
Cayennepfeffer
Olivenöl

Kichererbsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser so lange spülen, bis kein Schaum mehr kommt. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen, in der Zwischenzeit die Schalotten und den Knoblauch fein würfeln. Zuerst die Schalotten glasig dünsten, dann den Knoblauch hinzugeben und zuletzt die fein gehackte Chilischote. In der Zwischenzeit die Paprika entkernen, waschen und würfeln. Knoblauch, Chili und Schalotten zu den Kichererbsen in eine große Schüssel geben. Paprika in der Pfanne ca. 5 Minuten lang dünsten.


Kichererbsen mit Salz, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Garam Masala würzen und die Limette darüber ausdrücken. 


Etwas Olivenöl darüber geben und gut vermischen. Die Ananas würfeln und hinzugeben. Den Koriander fein hacken.


Zusammen mit der Paprika unter die Kichererbsen rühren.



Montag, 27. Juni 2011

RICOTTA GNOCCHI IN SALBEIBUTTER


Da mir letztens die Ricotta Gnocchi so gut geschmeckt haben, gab es die heute nochmal in Salbeibutter statt mit Tomatensauce. Sie gehen so schnell und schmecken fantastisch, ich mag sie viel lieber als im Original mit Kartoffelteig - erstens weniger Arbeit, zweitens liegen sie nicht so schwer im Magen.

 
Da der Garten meiner Eltern außerdem gleich 2 Sorten Salbei im Angebot hat, musste ich diese Gelegenheit jetzt nutzen!



Die Zubereitung ist gleich wie beim oben verlinkten Rezept, nur dass die Gnocchi anschließend kurz in einer Pfanne mit Butter, Schalotten und in Streifen geschnittenen Salbeiblättern geschwenkt und dann mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Ich habe noch etwas Parmesan oben dazu gegeben und die Kombination war wirklich lecker.



Samstag, 25. Juni 2011

INSALATA CAPRESE


Nicht ganz traditionell, da mit rotem Basilikum statt mit grünem (weil ich darauf momentan so abfahre) und mit Balsamico (der im Original nicht dabei ist). 


Zutaten:
(Büffel)Mozzarella
Tomaten
Basilikum
Olivenöl
Salz
Pfeffer
(Balsamico-Essig)

Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Mit Basilikum belegen und mit Olivenöl und Balsamico-Essig beträufeln, dann mit Salz und Pfeffer würzen.



Freitag, 24. Juni 2011

OFENGEMÜSE


Dieses Rezept habe ich von Sophia. Sie hat das Gericht für mich gekocht, als ich sie im Februar in Berlin besucht habe. Obwohl ich eigentlich keine rote Beete mag, ist sie in dieser Form durchaus lecker! Im Original waren noch Petersilienwurzeln dabei, aber die habe ich nirgendwo bekommen.


Zutaten für 2 Personen als Beilage:
3 große festkochende Kartoffeln
1 rote Beete
2 – 3 Karotten
3 – 4 Zehen Knoblauch
Meersalz
Pfeffer
Olivenöl

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Kartoffeln und Karotten waschen und wenn gewünscht (bzw. kein Bio) schälen. Die rote Beete (am besten mit Handschuhen) schälen. Die Kartoffeln längs halbieren, dann achteln, so dass es kleine „Boote“ gibt, das gleiche mit der roten Beete machen. Die Karotten in der Hälfte durchschneiden, halbieren und vierteln. Knoblauchzehen andrücken und mit dem Gemüse auf einem Backblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.


45 Minuten in den Ofen geben, bis das Gemüse gar und knusprig ist.
 

Mittwoch, 22. Juni 2011

MIE-NUDELN MIT GEMÜSE UND TOFU


Mal wieder asiatisches Fast-Food..

Zutaten:
1 Quadrat Eiernudeln / Mie-Nudeln
1/3 Block Räuchertofu
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Chili
1 – 2 Zehen Knoblauch
etwas Ingwer
½ Zucchini
1 rote Paprika
frische Erbsen
Rapsöl
Garam Masala
1 – 2 Hände voll frischer Spinat
Zimtpulver
Paprikapulver
Kreuzkümmel
Sojasauce

Tofu in Würfel schneiden, etwas Sojasauce in ein Schälchen geben, mit Paprikapulver, Zimt und Garam Masala verrühren, Tofu darin einlegen. 


Einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Entkernte Chili, Knoblauch und Ingwer fein würfeln. 


Zucchini und Paprika waschen, Zucchini würfeln und Paprika in Streifen schneiden. Eine Pfanne mit Öl aufsetzen, zuerst Frühlingszwiebeln, dann Ingwer, dann Chili, dann den Tofu und zuletzt den Knoblauch hinzugeben und dünsten lassen. Mit der Sojasauce und etwas Wasser ablöschen, das Gemüse hinzugeben und kurz köcheln lassen. Erbsen schälen und hinzugeben. 


Eiernudeln abgiessen, hinzugeben und den gewaschenen Spinat unterheben.

 
Mit Kreuzkümmel und Garam Masala abschmecken.


Montag, 20. Juni 2011

MARILLENKNÖDEL


Nach einer langen Zeit der Abstistenz nun endlich das Revival... Durch Bachelorarbeit und Vollzeit-Ferienjob bin ich nicht wirklich zum Kochen neuer Rezepte gekommen. Alles, was die letzten 2 Wochen so gekocht wurde, stand leider schon online...
Werde aber nun versuchen, wieder regelmäßiger zu bloggen!


Zutaten:
250 g Quark / Topfen
100 g Butter
1 kleines Ei
100 g Mehl, griffig
50 g Grieß
Salz
8 große Aprikosen / Marillen
Zucker, Zimt
100 g Semmelbrösel
Puderzucker
8 Stück Würfelzucker (geht auch mit normalem Kristallzucker)


50 g Butter und Ei gut verrühren und den Topfen untermengen. Mehl, eine Prise Salz und Grieß dazugeben und verkneten. Den Teig etwa 20 Minuten rasten lassen. 


Die Marillen entkernen und waschen.


Dann mit einem Stück Würfelzucker füllen (oder einfach einen halben Teelöffel Zucker hineinstreuen). Aus dem Teig eine Rolle formen, in 8 Stücke teilen, flachdrücken. Eine Marille in die Mitte setzen, den Teig darüber hüllen und Knödel formen.

 
Die Knödel in kochendes Salzwasser legen und ca 15 Minuten ziehen lassen.


Inzwischen 2 EL Zucker in 50 g Butter leicht karamelisieren lassen, dann die Brösel dazu geben und unter ständigem Rühren goldbraun rösten. Mit Zimt würzen. 


Die gut abgetropften Knödel in der Mischung wälzen und mit Puderzucker bestreuen. 





Samstag, 4. Juni 2011

ERDBEERKUCHEN


Da mein Papa heute frische Erdbeeren mitgebracht hat, gab es heute direkt mal Erdbeerkuchen. Das Rezept für den Biskuitteig ist aus dem Dr. Oetker Backbuch (Backen macht Freude).


Zutaten:
Biskuitteig:
1 Ei
3 EL warmes Wasser
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Weizenmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
Margarine oder Butter

Belag:
150 g frische Erdbeeren oder anderes Obst
Sahnesteif
Tortenglasur

Sahne

Backofen vorheizen auf 180 Grad. Eigelb und Wasser schaumig schlagen, dann nach und nach den Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Eiweiß zu festem Eischnee schlagen. Diesen vorsichtig unter die Eigelbcreme ziehen. 


Darüber das mit Backpulver gemischte Mehl sieben. 


Vorsichtig unterheben und den Teig sofort in eine mit Margarine/Butter eingefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform geben.




Etwa 25 Minuten backen. Danach den Biskuitteig stürzen und abkühlen lassen. 


Dann mit Sahnesteif bestreuen (damit das Obst nicht den Boden matschig macht) und halbierte Erdbeeren darauf geben. 


Nach Wunsch glasieren und mit Sahne servieren.




Mittwoch, 1. Juni 2011

MEXIKO


Gestern stand unser gemeinsames Dinner unter dem Thema "Mexiko", auch wenn es letztendlich nicht ganz so authentisch war... Es gab Weizen- und Maistortillas, Guacamole mit Chips, Mole (Kakao-Erdnuss-Chili-Sauce), schwarze Bohnen und Salat. Den Nachtisch (Zitronenmousse) hab ich ja bereits heute morgen online gestellt.
Die Guacamole auf dem Foto ist nicht die von gestern (die übrigens von Serge war und sehr lecker, aber da habe ich das Rezept nicht), ich habe heute aus der übrig gebliebenen Avocado nochmals welche gemacht.


Weizentortillas
Zutaten für ca. 10 Stück:
250 g Mehl
1 TL Salz
80 ml Öl
100 ml Wasser

Mehl, Salz, Öl und Wasser zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (je nachdem ob zu nass/zu trocken mehr Mehl oder mehr Wasser hinzugeben!). Zugedeckt etwa 1/2 Stunde gehen lassen. Den Teig in ca. 10 gleich große Kugeln teilen und jede Kugel einzeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett von beiden Seiten so lange backen, bis sich Blasen bilden und die Tortillas leicht braun sind.


Maistortillas
Zutaten für ca. 8 Stück:
100 g Weizenmehl
100 g Maismehl (fein gemahlen)
1 TL Salz
120-150 warmes Wasser

Alle Zutaten zu einem weichen Teig verrühren und ca. 20 Minuten gehen lassen. 


Aus dem Teig 8 gleich große Kugeln formen.

 
Diese auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (immer wieder neu bemehlen, sonst klebt der Maisteig fest!). 

 
In einer beschichteten Pfanne ohne Fett von jeder Seite ca. 1 Minute backen.



Guacamole
Zutaten für 2 - 3 Personen:
1 reife Avocado
1 Handvoll frischer Koriander
1 EL Creme fraîche
1 Limette
Salz
Pfeffer
1 - 2 Zehen Knoblauch
1 Frühlingszwiebel

Frühlingszwiebel (nur den hellen Teil verwenden) und Knoblauch fein hacken. Koriander waschen und fein hacken, hinzugeben. Limetten auspressen und zu den Zwiebeln und dem Koriander geben. Jetzt die Avocado halbieren, den Kern entfernen und beide Hälfte mit einem Messer einritzen (quer und dann längs), anschließend mit einem Löffel auskratzen - so hat man schon feine Würfel. Nun mit einer Gabel die Avocado, Zwiebeln, Knoblauch und Koriander fein zerdrücken, Creme fraîche hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Mole
Ich habe die Mole fertig gekauft, da es sehr umständlich ist, sie zuzubereiten. Ich habe jedoch online ein (nicht vegetarisches) Rezept gefunden, das man dann gegebenenfalls abwandeln müsste...



Dazu gab es Tortilla Chips:



Schwarze Bohnen
Eigentlich ein brasilianisches Rezept, aber es gibt auch in Mexiko schwarze Bohnen. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass sie dann anders zubereitet / gewürzt werden, habe aber auf die schnelle kein anderes Rezept gefunden.

Zutaten für 6 Personen:
1 1/2 Tassen getrocknete schwarze Bohnen
1 Bio-Orange
2 große Zwiebeln
3-5 Zehen Knoblauch
Olivenöl
Nelken
3 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
Kumin
1 grüne Chilischote
(frischer Koriander)

Die Bohnen müssen über Nacht (am besten ca. 12 Stunden) in Wasser eingeweicht werden. Anschließend entweder 2 - 3 Stunden im Druckkochtopf, oder mühsam über 6-7 Stunden in einem normalen Kochtopf auf mittlerer Hitze kochen, dabei immer wieder Wasser nachfüllen und rühren, damit sie nicht anbrennen. In das Kochwasser werden bereits zu Anfang Lorbeerblätter und Nelken gegeben. Nach ca. 4-5 Stunden Kochzeit kommt eine ganze Orange hinzu. Dann entkernte Chili, geschälte Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, in Olivenöl anbraten und zu den Bohnen geben. 


Die Bohnen sind erst dann fertig, wenn das gesamte Wasser verdunstet ist und nur noch eine Art "Matsch" übrig ist, also wenn die Bohnen schon fast sämig sind. Sie müssen in etwa so aussehen (nach diesem Foto wurden sie noch weitere 30 Minuten gekocht):


Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Kumin abschmecken. Wer möchte kann noch frischen gehackten Koriander dazugeben.


ZITRONENMOUSSE / LEMON MOUSSE

Hier schon mal der Nachtisch des gestrigen "mexikanischen" Dinners.. Vorher gab es Guacamole, selbstgemachte Weizen- und Mais-Tortillas, schwarze Bohnen, Mole (Sauce aus Kakao, Erdnüssen und Chili), Zucchini-Paprika-Gemüse und Salat.


Zutaten für 6 Portionen / Ingredients for 6 people:
1 Zitrone, unbehandelt / 1 lemon (organic)
1 Vanilleschote / 1 vanilla bean
80 g Puderzucker / 80 g powder sugar
2 Eier / 2 eggs
250 g Topfen/Quark / 250 g curd cheese
250 ml Schlagsahne / 250 ml cream
3 EL Sahnesteif / 3 tablespoons of whip-it / whipping cream stabilizer  

1 reife Mango / 1 ripe mango

Eier trennen. Eiweiß steig schlagen.

Separate eggwhite from yolk and beat the eggwhite until stiff.


Zitronenschale sehr fein abreiben, Zitronensaft auspressen. Zitronensaft mit Zitronenschale, Puderzucker, und Eigelb verrühren. 

Grind the lemon paring. Squeeze the lemon juice and put it together with lemon paring, powder sugar and yolk.


 Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und hinzugeben. Das Ganze mit dem Topfen/Quark verrühren. Sahne steif schlagen, dabei Sahnesteif einrieseln lassen. 

Open the vanilla bean and remove the pulp. Then add it to the yolk, mix it and add the curd cheese. Beat the cream and add the whip-it.


Sahne unter die Zitronencreme heben, anschließend das Eiweiß unterheben. Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kalt werden lassen. 
Kurz vor dem Servieren eine Mango aufschneiden und fein würfeln, das Mousse mit den Mangowürfeln garnieren.

Fold the cream into the lemon curd cheese, then add the eggwhite. Leave it in the fridge for at least 4 hours.
Right before serving, peel the mango, cut it into small dices and garnish the lemon mousse.

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