Dienstag, 28. Februar 2012

THAILÄNDISCHER PAPAYASALAT

Nachdem ich euch vor einigen Tagen das Kochbuch "Lust auf Vegetarisch" vorgestellt habe, folgt jetzt der Praxistest. Das Rezept an sich hat mir gut gefallen, ich habe es aber etwas abgewandelt (frische Chili, Frühlingszwiebeln und Cocktailtomaten dazu). Insgesamt ein superleckerer Salat! Die Menge reicht gut für 4 Personen.


Zutaten:
2 kleine Papayas oder 1/2 große Papaya
Saft von 1 Orange
Saft von 1/2 Zitrone oder Limette
1 TL gehackter oder geriebener Ingwer
ca 5 Cocktailtomaten, geviertelt
1 TL brauner Zucker
1 frische rote Chilischote
Salz
20 g Erdnüsse, grob gehackt
Koriander, gehackt

Papaya halbieren, Kerne entfernen, schälen und würfeln. Chili entkernen und fein hacken. Orangen- und Zitronen/Limettensaft in eine Schüssel geben, mit Chili, Ingwer, Zucker und Salz verrühren. Papayawürfel hinzugeben und ca. 15 Minuten ziehen lassen.



In der Zwischenzeit Erdnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Koriander fein hacken und den Salat mit Erdnüssen und Koriander garniert servieren.

Montag, 27. Februar 2012

VOLLKORNSPAGHETTI mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen

Ein schnelles Gericht, das man auch als Single-Portion zubereiten kann - gabs bei mir letztens zu Mittag, als mein Freund arbeiten war. Zubereitungszeit maximal 15 Minuten (inklusive Nudelkochzeit) - trotzdem superlecker!


Zutaten:
1 Handvoll Vollkornspaghetti
3 getrocknete Tomaten (z.B. von Seeberger)
Pinienkerne (z.B. von Seeberger)
Passierte Tomaten
grüne Oliven
Olivenöl
Salz 
Pfeffer
Parmesan / Grana Padano

Spaghetti nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit getrocknete Tomaten und Oliven klein schneiden.


Einige Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, dann beiseite stellen.


Die Spaghetti in ein Sieb abgießen. Im Topf nun in Olivenöl die Tomaten kurz anrösten. Oliven und passierte Tomaten dazugeben und erhitzen, dann die Spagetthi darin schwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem Teller mit Pinienkernen und geriebenem Parmesan oder Grana Padano anrichten.


Samstag, 25. Februar 2012

REZENSION: LUST AUF VEGETARISCH

Weiter gehts mit meiner Kochbuch-Rezensions-Reihe! Diesmal ein älteres Exemplar von 2009: Lust auf Vegetarisch von Elisabeth Fischer, erschienen im Bassermann Verlag / Randomhouse. An dieser Stelle vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Buches!


Mich hat das (leicht asiatisch angehauchte) Cover sehr angesprochen... Leider dachte ich mir dann beim Durchblättern, dass ich wohl eher nicht der Zielgruppe der Autorin entspreche. Ich möchte nicht abnehmen und brauche keine Kalorien zählen, bei mir müssen Rezepte auch nicht "Tofuhappen" oder "Gurkenbissen" heißen ;)

Das Layout finde ich im Großen und Ganzen etwas unübersichtlich. Es sind mindestens 4 - 5 Rezepte pro Seite und von den meisten Gerichten gibt es keine Bilder. Wenn man darüber hinweg sieht, gibt es aber doch einige Schätzchen in diesem Buch zu finden. Und bei einem Preis von 7,95 Euro kann man sich auch absolut nicht beschweren.



Wenn man sich etwas Zeit nimmt (und die Rezepte, die einen interessieren, direkt mit Post-Its markiert, um sie schnell wiederzufinden), dann lohnt sich der Kauf auf jeden Fall. Hier eine kleine Auswahl der Rezepte, die, wie ich finde, sehr spannend klingen:

Thailändischer Papayasalat
Indische Linsensuppe mit aromatischer Kokosmilch
Tagliatelle mit Räucherkäse und grünem Pfeffer
Aprikosenchutney
Mango-Zimt-Sorbet 

Ich glaube die Stärke des Buches liegt in seiner Vielseitigkeit. Es beinhaltet sehr viele abwechslungsreiche Rezepte, die einfach nachzukochen sind und für die man kaum ungewöhnliche Zutaten benötigt. Ich freue mich jedenfalls sehr, einige Gerichte nachzukochen! 




Lust auf Vegetarisch. Elisabeth Fischer (128 Seiten, 22,0 x 25,0 cm, ca. 30 Farbfotos, ISBN: 978-3-8094-2506-9, Verlag Bassermann, Preis 7,95 €)

Freitag, 24. Februar 2012

GNOCCHI MIT PILZEN IN MANDELCREME

So, vorerst das letzte Rezept aus der Rezensionsreihe von "Vegan for Fun" aus dem Becker Joest Volk Verlag. Hier geht es vor allem um die Rezension der Pilze in Mandelcreme. Die Gnocchi habe ich nach einem eigenen Rezept gemacht (siehe Ricotta Gnocchi), das nicht vegan ist.


Zutaten für die Bärlauch-Gnocchi:
200 g Kartoffeln
Meersalz
40 g Mehl (Type 1050)
1 gehäufter EL Maisstärke
1/2 Bund Bärlauch

Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten garen. Abtropfen lassen, durch eine Kartoffelpresse drücken oder zerstampfen und zu einem Teig kneten. Mehl und Maisstärke unterheben. Der Teig muss fluffig sein, soll aber nicht an den Händen kleben. Bärlauch waschen, hacken, mit 1/2 TL Meersalz zum Teig geben und unterkneten. Teig ca. 5 Minuten ruhen lassen. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, Teig darauf 1 cm dick ausrollen, in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden und mit einem Gabelrücken etwas flach drücken. Gnocchi in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Tipp: Ich schöpfe die fertigen Gnocchi mit einem Schaumlöffel ab und gebe sie in einer Form noch kurz in den Ofen, damit das überschüssige Wasser verdampft und sie warm gehalten werden.


Zutaten für die Pilze in Mandelcreme:
1 Zwiebel
230 g Pilze (z.B. Champignons)
5 EL weißes Mandelmus
1 EL Margarine
Meersalz
Pfeffer
(frische glatte Petersilie)

Zwiebel schälen und fein hacken. Pilze putzen und vierteln. 



1 EL Margarine in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin andünsten. 



Pilze dazugeben und ca. 5 Minuten anbraten. Mandelmus mit 120 ml kaltem Wasser anrühren und zu den Pilzen geben. Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen.


Gnocchi auf den Teller geben, Mandel-Pilz-Sauce darüber verteilen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

SÜSSKARTOFFELN in Cayennepfeffer-Ingwer-Erdnuss-Sauce

Das erste nachgekochte Rezept aus meinem neuen Kochbuch "World Food Café" und direkt ein absoluter Hammer! Ich habe bisher in meinem Leben absolut nichts vergleichbares gegessen. Eine sehr außergewöhnliche Kombination... Das Zubereiten erfordert etwas Zeit, da die Süsskartoffeln lange brauchen, bis sie gar sind. Da ich keinen Weißkohl vertrage, habe ich einfach noch eine große Zucchini dazugetan. 


Hier zum Vergleich das Originalbild aus dem Kochbuch:

Copyright: Verlag Freies Geistesleben
Zutaten für 4 - 6 Personen:
4 EL Sonnenblumenöl
1 große Zwiebel
4 Knoblauchzehen
5 cm Ingwer
750 g Süsskartoffeln
450 g Weißkohl
1 gestrichener EL Paprikapulver
1 TL Cayennepfeffer
400 g Flaschentomaten (in kleine Stücke geschnitten, frisch oder aus der Dose)
300 ml Ananassaft
125 g Erdnussbutter
Salz
Pfeffer

Zum Anrichten:
1 mittelgroße Karotte (gestiftelt)
1 mittelgroße Rote Beete (gestiftelt)
1 Banane, in Scheiben geschnitten
eine Handvoll Koriander, gehackt
1 Limette

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, Ingwer schälen und klein schneiden. Süsskartoffeln schälen und würfeln. Weißkohl waschen und in Würfel schneiden. Erhitzen Sie das Sonnenblumenöl in einem großen Topf und dünsten Sie die Zwiebeln darin glasig.

Knoblauch sowie Ingwer dazugeben und das Ganze ein paar Minuten lang weiterschmoren lassen. Geben Sie die Süsskartoffeln und den Weißkohl dazu. Sobald das Gemüse weich zu werden beginnt, geben Sie das Paprikapulver und den Cayennepfeffer dazu.

Gut umrühren, damit das gesamte Gemüse gewürzt wird. Geben Sie die Tomatenstücke sowie den Ananassaft dazu. Lassen Sie das Gericht bei geschlossenem Deckel so lange auf kleiner Flamme ziehen, bis das Gemüse weich gekocht ist. Die Erdnussbutter unterrühren und alles gut miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Karottenstreifen, Rote Beete Streifen und Bananen in Limettensaft wenden und über dem Gericht verteilen. Den gehackten Koriander darüber streuen.



Mittwoch, 22. Februar 2012

REZENSION: WORLD FOOD CAFÉ

Weiter gehts mit der nächsten Kochbuch-Rezension. Schon beim ersten Durchblättern habe ich richtig Herzklopfen bekommen - dieses Kochbuch passt zu meinem Blog wie die Faust aufs Auge! Stichwort transglobal: "World Food Café" aus dem Verlag Freies Geistesleben, bei dem ich mich an dieser Stelle herzlich für die Zusendung bedanken möchte, enthält wirklich Rezepte aus aller Welt.

Copyright: Verlag Freies Geistesleben

Genauer gesagt aus Marokko, Ägypten, Jordanien, der Levante, der Türkei, dem Oman, Mali, den Seychellen, Indien, Nepal, Sri Lanka, Burma, China, Laos, Thailand, Malaysia, Indonesien, Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Costa Rica, Mexiko, Kuba. Und ein Dessert aus Frankreich.

Die Idee zu diesem fantastischen Buch kam den AutorInnen Chris und Carolyn Caldicott, weil die KundInnen ihres wunderschönen kleinen Cafés in London wohl ständig nach den einzigartigen Rezepten gefragt haben, welche die beiden in jahrelanger Arbeit auf ihren Reisen durch die ganze Welt gesammelt haben.

Copyright: World Food Cafe

Kein Wunder, denn diese sind wirklich etwas ganz besonderes! Das Buch enthält aber nicht nur außergewöhnliche Rezepte, sondern neben den Food Photos auch wunderschöne Reisephotos. Viele der Rezepte werden von Reiseanekdoten begleitet, so dass man gleich erfährt, wo und wann die beiden das Gericht zum ersten Mal gegessen haben.

Die Rezepte sind nicht alle mit Photos der Gerichte ausgestattet, was jedoch bei diesem Buch kaum stört. Die Aufteilung und das Layout gefallen mir sehr gut, es ist übersichtlich und gibt jedem Rezept genug Raum, um aufzufallen. 


Wer auf außergewöhnliche Rezepte steht, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall zulegen. Für den Preis kann man auch absolut nicht meckern - ein wunderschönes Hardcover Buch mit tollen Photos, das absolut liebevoll gestaltet ist!

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich dann einige Gerichte aus dem Buch nachkochen. Ihr dürft gespannt sein... Den Anfang macht ein Rezept, dem ich einfach nicht widerstehen konnte: Süsskartoffeln in Cayennepfeffer-Ingwer-Erdnuss-Sauce aus Mali! Ich verrate schon mal so viel: es war absolut köstlich... Ihr dürft euch auf den Blogpost und das Nachkochen freuen!


World Food Café: Vegetarische Gerichte aus aller Welt.
Von Carolyn und Chris Caldicott (192 Seiten, ISBN: 978-3-7725-2521-6, Verlag Freies Geistesleben, Erscheinungsjahr: 2010, Preis: 19,90 Euro).

Dienstag, 21. Februar 2012

BIRNENSTRUDEL MIT PISTAZIENPESTO


Wieder ein Rezept aus dem Kochbuch "Vegan for Fun" von Attila Hildmann. Allerdings habe ich den Teig nicht selbst gemacht, sondern fertigen Blätterteig verwendet. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie der Teig aus dem Rezept werden sollte und wollte kein Risiko eingehen, da der Strudel der Nachtisch eines 3 Gänge Menüs war ;)
Geschmeckt hat er jedenfalls absolut phantastisch!


Zutaten für die Blätterteig-Version:
1 fertiger Blätterteig (bei der veganen Version aufpassen! Wahrscheinlich muss man veganen Blätterteig im Reformhaus kaufen)
2 Birnen (Original: 4 Birnen)
2 EL Semmelbrösel (Original: 5 EL Semmelbrösel)
geschmolzene Margarine (Original: 120 g geschmolzene Margarine)
3 EL Rohrzucker (Original: 5 EL Rohrzucker)
50 g getrocknete Cranberries (Original: 100 g getrocknete Cranberries)
40 g Pistazienkerne (Original: 80 g Pistazienkerne)
35 g Mandelsplitter (Original: 70 g Mandelsplitter)
2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup (Original: 70 g Agavendicksaft)
Puderzucker

Die Zutaten für die Originalversion waren mir VIEL zu viel. Ich habe die Hälfte genommen und trotzdem war mein Strudel zu voll und es blieb Füllung übrig. Die Mengenangaben oben sind bereits um die Hälfte reduziert, die Originalangaben findet ihr in Klammern.

Ofen auf 180 °C vorheizen. Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Birnenviertel in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden. Semmelbrösel in 50 g geschmolzener Margarine goldgelb braten. Birnen, Semmelbrösel, Rohrzucker, Cranberries, 2/3 der Pistazien und die Mandelsplitter mischen. Die Füllung auf dem Teig verteilen, dabei die Ränder frei lassen und mit geschmolzener Margarine bestreichen. Das Ganze vorsichtig längs aufrollen. Mit der Schnittstelle (also das Teigende) nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den Ofen schieben. Ca. 25 Minuten lang backen.
Für das Pesto die restlichen Pistazien im Mörser zerstossen oder im Mixer zerhacken und mit dem Agavendicksaft oder Ahornsirup vermischen. Birnenstrudel abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und längs mit dem Pistazienpesto bestreichen.



Zutaten für den selbstgemachten, veganen Teig laut Attila Hildmann:
190 g Mehl (Type 550)
6 EL Pflanzenöl
1 Prise Meersalz

Mehl, Pflanzenöl, Meersalz und 75 ml Wasser zu einem glatten Teig verkneten. 10 Minuten ruhen lasen. Teig hauchdünn zu einem großen Rechteck (ca. 55 x 45 cm) ausrollen und auf Backpapier legen. Füllung auf der Längsseite des Teigs ca. 5 cm breit verteilen. An den Seiten 3 cm frei lassen. Teigstellen ohne Füllung großzügig mit geschmolzener Margarine bestreichen. Die Teigseiten nach innen einklappen und das Ganze vorsichtig zu einem Strudel aufrollen. Eventuell den Teig nochmal mit Margarine bestreichen. Im heißen Backofen 25 Minuten backen.

Montag, 20. Februar 2012

SCHOKOCROISSANTS

Schnell, einfach, lecker. Gutes Sonntagsfrühstück! Inspiration aus "Vegan for Fun", Rezept allerdings völlig anders ;)
Statt veganem Vollkorn-Bio-Blätterteig hab ich normalen Blätterteig genommen - keine Motivation, extra ins Reformhaus zu fahren, um mir sowas zu besorgen. Gefüllt hab ich sie mit Nutella und Schokoraspeln statt mit gehackter Bitterschokolade.


Blätterteig in Quadrate schneiden, diese dann diagonal halbieren, so dass ihr dreieckige Teigstücke bekommt. Davon jeweils zwei übereinander legen, mit Schokoladencreme bestreichen und mit Schokoraspeln bestreuen:


Dann von oben nach unten einrollen und in Croissant-Form drehen:


Bei 200 °C ca. 10 - 15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Croissants goldbraun sind. Fertig!



Samstag, 18. Februar 2012

OLIVEN-TOMATEN-FOCACCIA


Wie versprochen gibt es nach der allgemeinen Rezension meines neuesten Schätzchens im Kochbuchregal, "Vegan for Fun", jetzt den Praxistest. Das Oliven-Tomaten-Focaccia hat mich auf den ersten Blick ins Kochbuch bereits umgehauen, und da ich sowieso ein großer Fan von selbst zubereitetem Brot bin, muss ich mich nicht lange bitten lassen, um es nachzubacken.
Grundsätzlich finde ich Hefeteige manchmal ein bisschen schwierig. Mir kam die Anleitung mit der kurzen Gehzeit etwas seltsam vor, und Tatsache ist mein Focaccia auch nicht ganz so schön aufgegangen wie auf dem Bild im Buch.


vs. Original:


Das Topping erst 5 Minuten vor Ende der Backzeit zuzugeben halte ich für zu spät, da man zu diesem Zeitpunkt schon nichts mehr andrücken kann. Bei mir ist der Knoblauch fast noch etwas roh, aber das Brot schon zu dunkel - außerdem fällt beim Schneiden des Brotes alles herunter... Deshalb habe ich das Rezept in Hinblick auf die Zeiten für euch ein bisschen abgewandelt/kommentiert.

Schmecken tut es jedoch absolut phantastisch!


Zutaten:
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Rohrzucker
250 g Mehl (Type 1050)
1 1/2 TL Meersalz
1 Zweig Rosmarin
4 getrocknete Tomaten (ich nehme immer die von Seeberger, schmecken mir am besten)
3 Knoblauchzehen
50 g grüne Oliven (fand ich ewas viel für das kleine Brot!)
50 g schwarze Oliven (fand ich ewas viel für das kleine Brot!)
1 EL Olivenöl
grobes Meersalz

Hefe, Rohrzucker und 3 gehäufte EL Mehl mit 125 ml warmem Wasser verrühren. 10 Minuten gehen lassen. Restliches Mehl und Meersalz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell warmes Wasser einarbeiten, bis sich der Teig feucht anfühlt, aber nicht mehr an den Händen klebt. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.


Den Backofen auf 180 °C Ober-Unter-Hitze vorheizen (Umluft bitte nicht mehr als 150°C, mein Brot ist schon sehr dunkel geworden bei 160°C Umluft...). Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln abpflücken und grob hacken. Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden (ich beiss nicht gern auf Knoblauchscheiben - habe ihn fein gehackt!). Die Oliven habe ich außerdem halbiert. Nicht irritieren lassen - ich habe zwei Brote gebacken, auf dem Bild also die doppelte Menge der Zutaten.



Die Arbeitsplatte mit reichlich Mehl bestäuben. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig zu einem runden Fladen mit etwa 2 1/2 cm Dicke formen. Mit dem Finger in regelmäßigen Abständen Vertiefungen bis fast auf den Boden in den Teig drücken. (Bei mir waren die Fladen nun sehr flach, deshalb würde ich empfehlen, sie nochmal mindestens 15 Minuten gehen zu lassen, damit sich der plattgedrückte Teig wieder etwas hebt...).


Das Brot nun in den heißen Ofen schieben. Ich würde sagen, maximal 15 Minuten backen, dann spätestens das Toping darauf verteilen: Knoblauch, Tomaten und Oliven mit Öl vermengen und auf zusammem mit dem gehackten Rosmarin auf dem Brot verteilen und sanft andrücken. Mit grobem Meersalz bestreuen und für weitere 15 - 20 Minuten im Ofen lassen, gesamte Backzeit also in etwa 30 - 35 Minuten.



Freitag, 17. Februar 2012

MANGOCHUTNEY


Dieses Chutney war eine der Beilagen des 3-Gänge-Menüs, das mein Freund und ich letztens für seine Eltern gekocht haben.

Es gab:
Chapati mit Masoor Dhal (Rote Linsen) und Tamatar Ki Cachumbar (Tomaten-Erdnuss-Salat mit Koriander)
Mango Lassi
Vindaloo mit Basmatireis und Mango Chutney
Chai Tee
Zitronenmousse mit frischer Mango


Für das Chutney benötigt man folgende Zutaten:
1 reife Mango
1 noch leicht harte Mango
1-2 Frühlingszwiebeln
1 frische, rote (große) Chilischote
2 EL Rohrzucker
Saft von 1 - 2 Limetten
1 Messerspitze Nelkenpulver
1/2 TL Kumin
Salz
frischer Koriander

Die unreife/harte Mango würfeln (wer nicht weiß, wie man am besten eine Mango behandelt: hier ist eine Anleitung). Frühlingszwiebeln, Chili, Nelkenpulver, Kumin, Salz, Rohrzucker und die gewürfelte unreife Mango etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Ganze eine sämige Konsistenz erreicht hat - eventuell etwas Wasser hinzugeben, damit es nicht anbrennt. Abkühlen lassen, dann die reife Mango würfeln und hinzugeben. Koriander fein hacken und dazugeben.

Mittwoch, 15. Februar 2012

REZENSION: VEGAN FOR FUN


Da ich Kochbuch-Rezensionen auf anderen Blogs immer sehr gerne lese, möchte ich meinen LeserInnen nun auch die Möglichkeit bieten, meine Meinung zu einigen Kochbüchern nachzulesen. Meine Sammlung ist noch relativ übersichtlich, ich habe da meine Lieblings-Klassiker, aber ab und zu schafft es dann doch ein neues Kochbuch in mein Regal. So wie letztens "Vegan Cookies invide my cookie jar" von Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero. Passend dazu gehts jetzt direkt weiter mit dem nächsten veganen Kochbuch, das mir freundlicherweise vom Becker Joest Volk Verlag zugeschickt wurde:

"Vegan for fun" von Attila Hildmann. Den Untertitel "Junge vegetarische Küche" fand ich zuerst etwas verwirrend - vegan oder vegetarisch, was denn nun? Beim Durchblättern der Rezepte und Texte wird aber schnell klar, dass es sich um ein veganes Kochbuch handelt. Das hat mich wirklich gefreut, denn gerade Rezepte für Pizza oder Vanilleeis, Torten und Pralinen sind ja im veganen Bereich eher unbekannt. Die Photos im Buch sind wunderschön, das gesamte Layout gefällt mir sehr gut - ich bin ja auch ein absoluter Fan von Photos in Kochbüchern. Das steigert meine Motivation, sie auch wirklich nachzukochen, enorm.


So sieht das gute Stück aus. 
Nach dem ersten Durchblättern sind direkt einige Gerichte auf meiner To-Cook-Liste gelandet... Bärlauchgnocchi mit Pilzen in Mandelcreme (wow - endlich eine vernünftige Alternative zu Sojasahne!), Tagliatelle mit grünem Spargel in Safran-Orangen-Creme (allein beim Lesen des Rezeptes läuft mir das Wasser im Mund zusammen...), Kartoffel-Steinpilz-Ravioli in Brokkoli-Sahne, Halfmoon-Saté mit Wokgemüse, Tofu mit Kräuterkruste...

Dazu kommen dann die Party-Rezepte/Snacks. Hier sprangen mir sofort die Knusprigen Tofunuggets mit selbst gemachtem Curryketchup ins Auge, außerdem das Oliven-Tomaten-Focaccia mit Auberginendip. Ich bin ja sowieso ein großer Focaccia-Fan, aber das sieht absolut köstlich aus. 

Das nächste Kapitel "Vegan TO GO" beinhaltet Müsliriegel, Sandwich-Rezepte, usw.. Vor allem lacht mich da die Türkische Pizza mit Minze-Joghurt-Dip an. 

Das vorletzte Kapitel heißt "Leicht und lecker", auch spannend - mal sehen, was ich daraus nachkoche.

Und zu guter Letzt natürlich die Desserts...  Attilas Cremeschnitte ist wohl eine Art Milchschnitte-Ersatz, sieht aber sehr lecker aus. Als ich "Birnenstrudel mit Pistazienpesto" gelesen habe, war sofort klar - das muss ich nachbacken. Keine Frage. Ob ich mich allerdings an Panna Cotta mit Karamellsoße rantraue, weiss ich noch nicht. Mit Agar-Agar hab ich nicht sooo gute Erfahrungen gemacht, ehrlich gesagt hat das bei mir noch nie funktioniert. Hat jemand von euch Tipps für mich in Sachen Agar-Agar??
Definitiv nachgekocht werden auch noch die Attinello-Pralinen mit weißer Reismilchschokolade, Mandeln und Kokosmilch. Erinnert mich stark an Raffaelo, aber da ich das Zeug liebe, umso besser! Das gesamte Dessertkapitel ist spannend und innovativ - großes Kompliment an dieser Stelle an den Koch!

Aber auch die autobiographischen Texte, Warenkunde und Einkaufstipps finde ich sehr gelungen. Insgesamt ein schönes Buch, das man gern öfter zur Hand nimmt und durchblättert! Kaufempfehlung für Leute, die gern mal in die vegane Küche reinschnuppern wollen oder ein bisschen Abwechslung zu den üblichen milchproduktlastigen Gerichten möchten.

In der nächsten Zeit folgt dann also das ein oder andere Rezept aus diesem Buch - ihr dürft gespannt sein auf den Praxistest!

Montag, 13. Februar 2012

BROKKOLI-CURRY

Frischer Brokkoli! Die Ökokiste macht wirklich Spaß.


Zutaten:
1 Brokkoli
1 Handvoll Mandelplättchen
2 Frühlingszwiebeln
1 Zehe Knoblauch
ca. 10 kleine Champignons
1 cm Ingwer
1/2 Zucchini
300 ml Kokosmilch
1 TL Kumin
1 TL Garam Masala
1 Chili
Salz
Pfeffer
1 TL gemahlene Koriandersamen
Basmatireis
Sonnenblumenöl

Brokkoliröschen vom Strunk entfernen und gut waschen. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch fein hacken. Champignons putzen und vierteln. Zucchini waschen und in Würfel schneiden.



Reis aufsetzen.

In einer großen beschichteten Pfanne die Mandelplättchen ohne Fett anrösten, so dass sie leicht braun und knackig werden. Beiseite stellen. 



Sonnenblumenöl in der Pfanne erhitzen und darin Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch anbraten. Dann den Brokkoli sowie etwas Wasser hinzugeben und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.




Fein gehackte Chili, Kumin, Garam Masala und Koriander hinzugeben, mit Kokosmilch aufgießen. Zucchini und Pilze hinzugeben und ca. 5 Minuten mit geschlossenem Deckel garen, bis das Gemüse gar aber noch knackig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Wenn der Reis fertig gegart ist, mit dem Gemüse anrichten und mit Mandelplättchen bestreuen.

Samstag, 11. Februar 2012

ROTE BEETE SALAT


Rote Beete ist ja eigentlich so gar nicht mein Ding. Ich hab sie bisher schätzungsweise zwei Mal in meinem Leben gegessen und noch nie selbst gekauft. Tja, Vorteil einer Ökokiste - man bekommt auch Dinge, die man sonst nicht kaufen würde. Also war ich heute gezwungen, die Rote Beete zu verarbeiten.
Ich konnte mich dunkel an das erste Mal erinnern, dass ich Rote Beete gegessen habe - als Salat mit Apfel. War gar nicht so übel, deshalb dachte ich, das könnte man doch mal versuchen. Volltreffer!


Zutaten:
1 rote Beete
1/2 Apfel 
Battavia-Salat
4 - 5 Zweige Thymian
ca. 70 g Feta
1/2 Zehe Knoblauch
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Pinienkerne

Wasser zum Kochen bringen, etwas Salz und die Rote Beete (als Ganzes, ungeschält) hinzugeben. Ca. 1,5 Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Wasser abgießen, Rote Beete kurz abkühlen lassen und dann einfach mit einem Messer die Schale abziehen (wie bei einer Pellkartoffel). Aber Achtung, sie färbt die Hände! Also Handschuhe anziehen, wenn man keine roten Hände möchte.

Die geschälte Rote Beete sowie den Feta fein würfeln. Den halben Apfel in mundgerechte Stücke schneiden. 


Salat waschen und in Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken, dann im Mörser mit Salz zu einer Paste zerstoßen. Olivenöl, Pfeffer und Zitronensaft dazu und alles gut vermengen. Thymianblättchen von den Stielen zupfen und hacken. Alle Zutaten in eine große Porzellanschüssel geben und vermengen. Pinienkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett anrösten und darüber streuen (auf meinem Bild leider ohne Pinienkerne).


Freitag, 10. Februar 2012

ÖKOKISTE

Das ist ja schon ein bisschen wie Weihnachten - man steht morgens auf und denkt sich: heute ist es so weit! Meine Ökokiste steht bald vor der Tür!

Weil ich das Konzept der Ökokisten/Biokisten sehr sinnvoll finde, dachte ich, es wird Zeit, euch hier das Ganze mal vorzustellen. In meiner Ökokiste vom Amperhof war heute folgendes zu finden:


1 Batavia-Salat, 3 Bananen, 6 Clementinen, 5 Karotten, 2 Brokkoli, 2 Zucchini, 2 rote Beete, 5 Mini Avocados, 1 Packung Pilze (Champignons, 250 g)!
Außerdem eine Ausgabe der "Amperhof aktuell", in welcher das gesamte Sortiment und alle Kisten-Arten aufgelistet sind. Eine Broschüre über Bio-Weine, ein Info-Blatt zur Lagerung von Lebensmitteln, einige Info-Flyer für Angebote, ein Beiblatt mit 4 Rezepten, passend zu den Zutaten aus meiner Kiste (Gebackene Zucchini, Kartoffeln-Möhren-Lauch-Gratin, Buntes Risotto, "exotisches" Wirsinggemüse) sowie eine Ausgabe der Schrot & Korn:


Wahrscheinlich hat jede/r meiner gut informierten LeserInnen schon vom ökologischen Fussabdruck gehört ;) Dazu gehört eben auch, Lebensmittel bestenfalls aus regionalem Anbau und je nach Saison einzukaufen.

Es bedeutet eine Menge Arbeit, sich damit umfassend auseinanderzusetzen (was wird hier gerade angebaut, wo bekomme ich die Lebensmittel, sind sie dann auch wirklich von hier und nicht aus XYZ?) - aber es gibt eine Alternative: die Ökokiste!

Mittlerweile gibt es in praktisch jeder Region in Deutschland und Österreich Ökokisten/Biokisten. Man bekommt in regelmäßigen Intervallen, die man meist selbst wählen kann (wöchentlich, alle 2 Wochen, monatlich...) eine Kiste direkt vor die Wohnungstür zugestellt, in der man jede Menge frisches, regional angebautes Bio-Gemüse und Obst findet. 

Das trägt natürlich einerseits dazu bei, dass nicht Unmengen an Lebensmitteln durch ganz Europa gekarrt werden müssen, sondern nur kurze regionale Strecken für die Belieferung zurück gelegt werden. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, möglichst wenig Verpackungsmatieral zu erzeugen. Die Kisten, in denen ausgeliefert wird, werden wiederverwendet. Wenn es irgendwie möglich ist, werden die Lebensmittel außerdem nicht zusätzlich in Plastik oder Papier verpackt. Bei vielen Ökokistenlieferanten können auch Brot, Getreideprodukte, Milchprodukte usw. zusätzlich bestellt werden.

Meine Ökokiste wurde mir vom Amperhof, einem zertifizierten Bioland-Betrieb, der bereits seit 1985 Lebensmittel direkt an Kunden ausliefert, kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich hatte dort angefragt, ob sie Interesse haben, dass ich das Ökokisten-Konzept auf meinem Blog vorstelle und sie haben sich sehr darüber gefreut (und ich mich natürlich auch - schließlich ist mir die Qualität und die Herkunft der Zutaten für meine Rezepte ja auch wichtig!).

Wer mehr über den Amperhof wissen möchte, klickt einfach hier

 
Was ich besonders toll finde: es entsteht keine Konkurrenz-Situation unter den Ökokisten-Lieferanten, da sie sich zu einem Verband zusammengeschlossen haben und verschiedene Regionen beliefern. Je nach Wohnort/Stadtteil sind dann jeweils andere Lieferanten zuständig! So sind die Lieferanten nicht gezwungen, sich gegenseitig preislich zu unterbieten oder unnötig viel Geld in Werbung zu investieren.

Copyright: Amperhof
Übrigens - auf der Seite vom Amperhof findet man viele Infos zu den unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten (Warenkunde), Tipps zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und jede Menge Rezepte.

In den folgenden Tagen werde ich die Zutaten aus meiner Ökokiste verarbeiten und hier darüber berichten!

Was denkt ihr über das Ökokisten-Konzept? Bestellt ihr selbst auch Ökokisten, wenn ja wo und was haltet ihr von der Zutatenauswahl?

Copyright: Amperhof

Donnerstag, 9. Februar 2012

CHAPATI-PIZZA


Fast Food vom Feinsten. Mir geht es durchaus öfter mal so, dass ich zu viele Chapati mache - am nächsten Tag sind sie dann eher knusprig als weich, also sah ich mich gezwungen, mir etwas dafür auszudenken.
Das Zusammenschmeißen von Resten war in diesem Fall nicht nur kreativ, es kam auch noch etwas wirklich Leckeres dabei raus.


Zutaten:
pro Person 2 Chapati
1/2 Mango
Dhal oder Linsenaufstrich
geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Salz
Pfeffer

Chapati mit Dhal bestreichen, Mango würfeln und auf dem Chapati verteilen und Käse darüber streuen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei ca. 180 °C etwa 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen - fertig!

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