Sonntag, 29. Juli 2012

ENERGY BALLS

Seit ich sie das erste Mal gegessen habe, liebe ich diese süssen Bällchen. In jeglichen Variationen. Ihr könnt Gewürze dazunehmen und weglassen, die Trockenfrüchte variieren, sie nicht nur in Kokosflocken sondern auch in Kakao oder gemahlenen Mandeln wälzen, je nachdem was euch am liebsten ist.

Diesmal sind mir die Bällchen besonders gut gelungen, deshalb schaffen sie es nun endlich auf den Blog! Leider hab ich nur eins davon abbekommen, die restlichen waren für meinen Freund und sein Festivalwochenende gedacht - dafür eignen sie sich auch wirklich gut!

Ich weiss nicht, wann ich das nächste Mal bloggen kann, denn heute Nachmittag geht unser Flug nach Kuching (Malaysia/Borneo) über Dubai und Singapur. Drückt uns die Daumen, dass wir Montag Abend heil ankommen! Euch allen einen schönen August und bis bald :)


Zutaten für ca. 14 Bällchen:
12 entkernte Datteln
12 getrocknete Aprikosen
eine Handvoll Cranberries
eine Handvoll Cashewnüsse 
ca. 10 Mandeln
1/2 TL Zimt
1/3 TL Ingwerpulver
gemahlene Samen aus 5 Kardamomkapseln
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 TL brauner Zucker
50 - 80 g Marzipanrohmasse
100 g Kokosraspeln

Trockenfrüchte für 10 Minuten in etwas lauwarmem Wasser einweichen (sie sollten damit bedeckt sein). In der Zwischenzeit die Nüsse im Mixer zerkleinern und mit Zimt, Zucker, gemahlenem Kardamom, Nelkenpulver und Ingwerpulver vermischen. Marzipanmasse kleinschneiden und mit den Händen in der Nussmischung zerbröseln. 



Kokosraspeln in eine Schüssel geben. Trockenfrüchte ohne das Einweichwasser pürieren, falls gar nichts voran geht im Mixer einfach etwas vom Einweichwasser dazugeben. Dann die Nussmischung mit den Händen in die zermatschten Trockenfrüchte kneten, bis es eine homogene Masse gibt. Daraus Bällchen formen und diese in den Kokosraspeln wälzen. In eine Box legen und noch einige Zeit in den Kühlschrank stellen, so werden sie fester und ziehen noch etwas durch.

Samstag, 28. Juli 2012

TAGLIATELLE MIT SAFRAN UND GEWÜRZBUTTER

Dieses Rezept habe ich aus dem Kochbuch "Genussvoll vegetarisch" von Ottolenghi, der den meisten von euch wahrscheinlich ein Begriff sein wird. Ein israelischer Freund hat mit sein Buch schon vor Ewigkeiten empfohlen und seither stand das Buch auf meiner Wunschliste, gekauft hab ich es aber trotzdem irgendwie nicht - dann hat mir eine liebe Freundin das Buch (ohne von meinem Wunsch zu wissen) zum Geburtstag geschenkt! Was für ein absoluter Glücksgriff! Vielen lieben Dank, Simone - wird Zeit, dass ich etwas darauf für dich nachkoche!

Da ich dieses Gericht für ein Essen mit Vor- und Nachspeise für 5 Personen zubereitet habe und ich keine Nudelmaschine besitze, habe ich fertige Tagliatelle genommen und den Nudelteig nicht selbst zubereitet. Das Rezept ist also leicht abgewandelt, auch was die Gewürzmengen angeht. Wer sich an das Original halten möchte, sollte also besser ins Buch gucken! (Mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich las " 1 TL Cayennepfeffer " - sorry, aber das wär dann wirklich ungenießbar gewesen! Kommt aber vielleicht auch auf die Sorte an, meiner ist definitiv zu scharf, um davon 1 TL ins Essen zu geben...)



Jedenfalls war es ein wunderbarer Abend, mit einer phantastischen Runde von lieben Personen, die ich sehr vermissen werde, wenn ich nach Berlin gehe! Danke Sarah, Steffen, Klausi und Basti für den wunderbaren Abend.

Vorspeise: In Zitronenöl marinierter Büffelmozzarella, gefüllte Zucchiniröllchen und selbstgemachtes Focaccia
Hauptspeise: Tagliatelle mit Safran und Gewürzbutter
Nachspeise: Zitronenmousse


Zutaten:
pro Person ca. 5 Rollen Tagliatelle
ca. 5 - 6 Safranfäden (z.B. von Wiberg at home)
1 TL Kurkuma
4 EL grob gehackte Petersilie
2 EL grob gehackte Minze
120 g Butter
4 EL Olivenöl
6 Schalotten
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Paprikapulver
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Zimt
1/2 TL Cayennepfeffer
1 rote getrocknete Chilischote
1 TL Fleur de Sel
Schwarzer Pfeffer
60 g Pinienkerne

Parmesan

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie knusprig werden. Beiseite stellen.

Tagliatelle nach Packungsanweisung garen. In der Zwischenzeit Schalotten schälen und fein hacken.


Dann in einer großen Pfanne die Butter schmelzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Die fertigen Nudeln hinzugeben, die Gewürze und gehackten Kräuter dazugeben, gut vermengen und mit den Pinienkernen bestreuen. Ich habe noch etwas Parmesan dazugegeben und Fleur de Sel auf den Tisch gestellt.


Donnerstag, 26. Juli 2012

BERGPFIRSICH-LAVENDEL-MARMELADE

Absolut mein neues Lieblingsobst! Diese Bergpfirsiche sind einfach der Hammer. Ich erinnere mich, dass meine Oma schon vor Jahren von ihnen geschwärmt hat, damals haben sie aber um die 7 Euro pro Kilo gekostet, weshalb ich sie nie gekauft habe. Jetzt kosten sie die Hälfte, weshalb sie es in meine Küche geschafft haben und gleich zu 5 Gläsern Marmelade verkocht wurden!

Die Idee zu dieser Marmelade stammt aus einem Magazin namens "Paula", das ich zufällig in der Arbeit in die Finger bekommen habe. Allerdings werden dort "normale" Pfirsiche verwendet und die Mengenverhältnisse sind ein bisschen anders. Ich mag Marmelade nicht so ultrasüß und auch nicht zu extrem geliert, deshalb habe ich das Rezept abgewandelt. Meine Cousine hat lustigerweise vor ein paar Wochen ebenfalls eine Marmelade aus diesen Pfirsichen gekocht, allerdings nicht mit Lavendelblüten sondern mit Vanille - stell ich mir auch toll vor!

Die Lavendelblüten hab ich einfach vom Balkon geholt, ansonsten bekommt man aber auch getrocknete Blüten in der Apotheke. Viel Spaß beim Einkochen!


Zutaten:
1350 g Bergpfirsiche
4 TL Lavendelblüten
500 g Gelierzucker 2:1


Bergpfirsiche entkernen und in kleine Stücke schneiden. Lavendelblüten vom Stiel zupfen und fein hacken. 


Die Pfirsichstückchen mit den Lavendelblüten in einem breiten Topf mit geschlossenem Deckel weichköcheln lassen (ca. 15 Minuten). 


Dann mit dem Pürierstab zerkleinern und den Zucker hinzugeben. Nochmals aufkochen lassen und dann heiß in sterile Gläser abfüllen. Wer auf Nummer sicher gehen will, macht erst eine Gelierprobe: einen Klecks Marmelade auf einen Teller geben und abwarten, wenn sie erkaltet ist, sollte sie geliert sein. 


Meine Marmeladengläser stelle ich zum Sterilisieren in einem Topf mit kochendem Wasser und lasse sie dann trocknen, während ich die Marmelade mache. Die befüllten Gläser fest zuschrauben und sofort auf den Kopf stellen.


Mittwoch, 25. Juli 2012

SA-THAI SAUCE

Da Foodina schon ihr nächstes Blogevent ausgerufen hat (Thai-Woken), gibt es hier auf dem Blog also mal wieder etwas thailändisches! Diesmal Satay-Sauce zu gebratenem Räuchertofu mit Pak-Choi-Gemüse und Reis. Und das Ganze ist auch noch vegan, da ich es mit und für eine Freundin gekocht habe, die vegan lebt. War mir eine Freude, Fabienne!

Satay-Sauce stammt zwar eigentlich aus Indonesien, wird aber auch in Thailand häufig verwendet. Pak Choi ist eins der üblichen asiatischen Gemüse, das man praktisch für alles verwenden kann, finde ich - vom Geschmack her ähnelt es Mangold oder Spinat.



Zutaten:
1 Block Räuchertofu
1 Tasse Reis
1/2 TL Zitronensaft
2 EL Erdnussbutter crunchy
1 EL Erdnuss-Muß
1 TL Tahin
200 ml Kokosmilch
3 EL brauner Zucker
1 rote getrocknete Chili
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 cm Ingwer (frisch)
Salz
5 Gewürze Pulver
Zitronengraspulver
3 kleine Pak Choi
1 gelbe Paprika
Öl
Salz 
Pfeffer

Reis aufsetzen. Für die Satay-Sauce 2 Schalotten, Ingwer und 2 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In etwas Öl in einem mittelgroßen Topf zuerst Schalotten, dann Ingwer, dann Knoblauch und Erdnußbutter anbraten. Chili und 5 Gewürze Pulver dazugeben und kurz mitrösten. Das Ganze mit Kokosmilch aufgießen, Erdnuss-Muß, Zitronensaft und braunen Zucker dazugeben, dann bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Den Räuchertofu in Scheiben schneiden und in reichlich Öl in einer beschichteten Pfanne knusprig braten.

Pak Choi waschen, von den Stielen befreien und kleinschneiden. Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die restlichen beiden Schalotten schälen und fein hacken. In einem Wok oder einer Pfanne Schalotten in etwas Öl anbraten, dann Paprika dazugeben und dünsten. Zuletzt den Pak Choi dazugeben, mit Zitronengraspulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn ihr ein gutes Timing habt, könnt ihr jetzt alles zeitgleich servieren ;)

Montag, 23. Juli 2012

ERDBEERMARMELADE

Und schwupps ist es wieder 4 Wochen her, dass wir auf dem Erdbeerfeld mühsamst in der Mittagshitze über 6 kg Erdbeeren gesammelt haben. Und noch am selben Tag zu 18 Gläsern (!) Erdbeermarmelade verkocht haben. Da ich momentan so unglaublich viel backe und koche, komme ich kaum mit dem Bloggen nach. Einiges wird aufgeschoben, weil spektakulärere Rezepte zuerst verbloggt werden wollen (ja, ich gebs zu - hab mich so sehr gefreut, endlich Macarons selbst gemacht zu haben!). 

Ich hatte euch ja bereits eine Erdbeer-Heidelbeer-Marmelade vorgestellt, aber ich will euch nicht vorenthalten, dass Erdbeer-Vanille- und Erdbeer-Zimt-Marmelade ganz phantastisch schmecken.


Rezept Erdbeer-Vanille-Marmelade
1000 g Erdbeeren (geputzt gewogen)
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 1:1
Saft von 1/2 Zitrone

Rezept Erdbeer-Zimt-Marmelade
1000 g Erdbeeren (geputzt gewogen)
1 - 2 Zimtstangen
500 g Gelierzucker 1:1
Saft von 1/2 Zitrone


Erdbeeren waschen, Strunk entfernen, vierteln und in einem großen Topf erhitzen. Vanillemark aus der Schote kratzen und hinzugeben, sowie die ganze Schote mitkochen lassen. Wer keine Stückchen mag, sollte die Erdbeeren jetzt mit einem Pürierstab pürieren - davor aber unbedingt die Vanilleschote entfernen! Anschließend den Zucker und Zitronensaft hinzufügen und nochmals aufkochen lassen. Mit einer Schöpfkelle heiss in sterile Gläser abfüllen (ich koche meine Gläser immer 5 Minuten ab und lasse sie anschließend auf einem Tuch trocknen, während ich die Marmelade zubereite). Die heißen Gläser unbedingt auf den Kopf stellen nach dem Abfüllen. Nach ca. einer Stunde sind sie abgekühlt und können umgedreht werden.


Das gleiche Rezept gilt für die Erdbeer-Zimt-Marmelade, nur statt der Vanilleschote eine Zimtstange mitkochen und vor dem pürieren entfernen.

Jetzt bleibt euch nur noch eine Aufgabe: diese ganzen Massen an Marmelade auch noch verzehren ;) Für meinen Besten kein Problem, der isst täglich morgens zum Frühstück seine zwei Marmeladenbrote! (Die hat er sich nach dem Sammeln und Einkochen aber auch wirklich verdient...)

Sonntag, 22. Juli 2012

GIVE AWAY GEWINNERIN + MITTAGESSEN

Ihr Lieben, vielen herzlichen Dank für eure Beteiligung und das fleissige Sharen des Fotos auf Facebook! Ich hab mich wirklich sehr gefreut über so viele nette Kommentare.

Die Gewinnerin des Masking Tape Sets ist Tine Hewing - ausgelost hab ich via Onlinetool, damit alles dem Zufall entspricht. 

Zusätzlich zur Bekanntgabe wollte ich euch noch eine Idee für ein feines und schnell zuzubereitendes Mittagessen präsentieren... Gebratener Kräuter-Halloumi mit Wildreis und Gemüse!


Ein richtiges Rezept dazu gibt es nicht, aber mir hat die Kombination so gut gefallen, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. Mein Lieblingshalloumi ist übrigens der Kräuter-Halloumi von GAZI. Der gelingt einfach immer (andere Sorten schmelzen oftmals einfach so dahin, und das soll Halloumi ja nun wirklich nicht). Mit Wildreis und ein bisschen mediterranem Gemüse wie Zucchini, Tomaten und Paprika sowie diversen Kräutern einfach ein Traum!

Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag!

Freitag, 20. Juli 2012

FINALLY: PERFEKTES FOCACCIA

So. Nach vielen, vielen Versuchen die mal mehr, mal weniger gut geglückt sind, hab ich auf weitere Rezepte verzichtet und einfach mal mein eigenes Ding durchgezogen. Hätt ich wohl gleich machen sollen ;)

Wieviele Stunden ich inzwischen in der Küche gestanden bin, aufgegangen Teig wieder zusammengeschlagen habe (wieso man das tut ist mir noch immer ein Rätsel), gewartet bis er wieder aufgeht (oder auch nicht mehr aufgeht), ...

Schluss mit dem ganzen Schnickschnack, Zauberformeln und Co, hier ist jedenfalls das perfekte Focacciarezept. Basta.


Zutaten für 1 großes Focaccia:
500 g Mehl
20 g Polenta
1 Würfel frische Hefe
4 Zehen Knoblauch
1 TL Salz
1 EL Zucker
3 EL Olivenöl
320 ml Wasser
frischer Rosmarin
Fleur de Sel
Olivenöl zum Bestreichen

Knoblauchzehen schälen, fein hacken und mit Salz zerdrücken, so dass eine Paste entsteht. Hefe mit etwas Wasser anrühren und warten, bis es schäumt. Mehl mit Polenta, Zucker, Knoblauchpaste und Olivenöl vermischen, dann die Hefemischung und das restliche (lauwarme) Wasser dazugeben. Gut verkneten (mit den Händen), und zu einem Fladen formen, den ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gebt. Er bedeckt ca. 3/4 des Blechs. Das Brot mit einem Küchentuch abdecken und 3 - 4 Stunden an einem wramen Ort stehen lassen.

Nach der Gehzeit mit den Fingern von oben vorsichtig in das Brot drücken, so dass kleine Mulden entstehen. Mit Olivenöl einpinseln. Rosmarin hacken und mit dem Fleur de Sel über das Brot streuen. Bei 210 °C etwa. 25 - 35 Minuten backen (kommt auf euren Ofen an - nicht zu lange, sonst wird es zu hart!). Nach der Hälfte der Backzeit könnt ihr nochmal Olivenöl über das Brot geben, dann wird es nicht zu trocken.

Abkühlen lassen, dann erst aufschneiden (sonst trocknen die Schnittstellen nach und werden hart).



Dienstag, 17. Juli 2012

PITA MIT HUMMUS

Gabs hier zwar schon mal in zwei verschiedenen Blogposts: Pita und Hummus. Jetzt aber mit schöneren Photos und überhaupt ist die Kombi so toll, dass man das ruhig öfter posten kann. Finde ich. Mir sind die Pitas diesmal auch noch besser gelungen :)


Zutaten für ca. 6 Pita:
225 g Mehl
175 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 EL Olivenöl
1/2 Packung Trockenhefe

Wasser, Zucker und Trockenhefe in eine Schüssel geben, 5 Minuten gehen lassen. Dann Mehl und Öl unterkneten und das ganze abgedeckt nochmal 20 Minuten gehen lassen. Vom Teig jetzt 6 Stücke abteilen, zu Fladen von ca. 1 cm Höhe ausrollen (nicht zu dünn!) und nochmals 20 Minuten gehen lassen. Bitte passt auf, dass genug Mehl unter den Pitas ist und sie nicht am Tisch / Arbeitsplatte festkleben... Den Backofen auf 250 °C vorheizen und die Fladen vorsichtig auf das Backblech heben (nicht übereinander backen, immer nur 2-3 auf einmal in den Ofen!). Ca. 4 - 5 Minuten backen, bis sie aufgehen und leicht knusprig sind.


Hummus (Menge reicht für ca. 12 Pita):
2 Dosen Kichererbsen
1 1/2 große Zitronen
3 EL Tahin / Sesampaste
2 - 4 Knoblauchzehen
1/2 Bund Koriander
3 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Salz
2 getrocknete Chilischoten
ca. 80 ml Wasser
3 - 4 EL Olivenöl

Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen, bis sich kein Schaum mehr bildet.
Dann in einem Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren, dabei so viel Wasser dazugeben bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Sesampaste, Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen. Knoblauch sehr fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken. Gewürze hinzufügen, Koriander fein hacken und dazugeben, mit Olivenöl beträufeln.

Sonntag, 15. Juli 2012

SAFRAN-MACARONS MIT VANILLECREME

Nach einem halbherzigen, missglückten Versuch, ohne jegliches Hintergrundwissen einfach mal so spontan Macarons herzustellen (und dem daraus resultierenden zähen Schokomatsch), hab ich es doch nochmal versucht. So richtig. Mit Einlesen und Video-Tutorials und richtigem Equipment und so weiter. Und siehe da... Geht doch!


Tausend Dank an die Macaron-Bibel schlechthin von Aurélie! Ohne die Tipps und genauen Mengenangaben auf ihrer Website wärs wohl wieder nix geworden.


Und weil sie so schön gelb sind, reiche ich sie noch bei Uwe's Cookbook of Colors (Gelber Juli) ein:


Zutaten für 10 Macarons:
1 Eiweiß (36 g)
75 g Puderzucker
45 g gemahlene Mandeln
10 g Zucker
1/3 TL Safranpulver

Ganache:
60 g weiße Schokolade
20 g Sahne
1 Vanilleschote

Puderzucker und gemahlene Mandeln durch ein feines Sieb streichen und gröbere Teile, die im Sieb hängen bleiben, aussortieren. Das Ganz wiederholen und anschließend mit dem Safranpulver vermischen. Dann das Eiweiß steif schlagen - sobald es anfängt zu schäumen, die 10 g Zucker hinzugeben und richtig steif schlagen (darf nicht mehr fließen!).
Jetzt in drei Portionen nach und nach die Mandel-Zucker-Safran-Mischung zum Eiweiß geben. Vorsichtig und langsam mit einem Spatel einarbeiten, bis es eine fließende Konsistenz ergibt (nicht zu lange rühren, das zerstört den Eischnee!). 


Teig in einen Spritzbeutel füllen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen und mit Hilfe des Spritzbeutels 20 gleich große Teigklekse auf das Blech platzieren (nicht zu nah beieinander!). Nun die Macarons ca. 15 Minuten lang ruhen lassen. Jetzt den Ofen auf 140 °C runterschalten und die Macarons auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Nach ca. 12 - 15 Minuten aus dem Ofen holen (jeder Ofen ist anders, ausprobieren...). 


ACHTUNG: Jetzt das gesamte Backpapier auf ein Gitter ziehen, so dass die Macarons auskühlen können. Erst anfassen, wenn sie vollständig abgekühlt sind! Sie kleben sonst am Backpapier fest und ihr könnt sie nicht lösen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, einfach mit einem Messer vom Papier lösen. 


Beiseite stellen und die Ganache vorbereiten: Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Sahne erhitzen. Weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen, dann die warme Sahne und die Vanille einrühren. Abkühlen lassen, dann für 1 - 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Macarons anschließend mit der Ganache füllen und im Kühlschrank aufbewahren.


Samstag, 14. Juli 2012

GIVE-AWAY: MASKING TAPE

Zum Kochen und Backen gehört ja mittlerweile auch das Dekorieren von kleinen Geschenken oder für Post aus meiner Küche. Um mich bei euch allen herzlich dafür zu bedanken, dass ihr mich auf Platz 2 des hellgrünen Mais im Cookbook of Colors gewählt habt und ich ab Montag ganz stark auf eure weitere Voting-Unterstützung beim Ama Food Blog Award hoffe, möchte ich jetzt eine Kleinigkeit verlosen!

(English see below!)


Und zwar ein 5er Set Masking Tape von mizzie's, einem wunderschönen kleinen Shop auf dawanda. Das Masking Tape besteht aus Reispapier und eignet sich phantastisch zum Dekorieren von Gläsern, Flaschen, Schächtelchen, Geschenken, Karten... Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Ich bin selbst schon ein totaler Fan von Masking Tape, wie ihr unschwer erkennen könnt...



Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr einfach nur einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen und mir euer Lieblings-Maskingtape aus mizzie's Shop nennen! Ihr habt Zeit bis nächste Woche Samstag, also 21.07.2012 um 18 Uhr. Bitte schreibt euren Namen dazu. Ich gebe den Gewinner/die Gewinnerin am Sonntag, den 22.07.2012 hier bekannt!

ACHTUNG: Wer das Foto auf Facebook teilt (siehe hier), hat eine doppelte Gewinnchance :) Zum Schluss nochmal das Originalbild vom Set aus mizzie's Shop.


Post a comment on this blog and tell me which of the masking tapes in mizzie's shop is your favorite one. You can double your chance of winning by sharing the image on facebook

Freitag, 13. Juli 2012

FRAGE-FOTO-FREITAG

Steffi von "Ohhh... Mhhh... Der Food und Designblog" hat dazu aufgerufen, am Frage-Foto-Freitag (wer hätte es gedacht) Fragen zu beantworten und Fotos zu machen ;) Diesmal bin ich spontan auch dabei!


Los gehts!

1.) Etwas, das du immer machst?
Wahrlich nicht schwer zu beantworten... Ich koche wirklich immer. Egal ob ich Lust dazu habe, viel zu tun - kochen muss einfach sein.



2.) Wer hilft dir beim gut aussehen?
Meine heißgeliebte Halsketten-Sammlung.. hübscht einfach jedes Outfit auf.


3.) Höhepunkt der Woche?
Essen mit Freunden! Menü wird noch verbloggt ;)


4.) Was hast du dich getraut?
Den Umzug nach Berlin fix zu machen.. Schweren Herzens.


5.) Was machst du Samstagabend? 
Auf dem Balkon abhängen (den ich in Berlin so unglaublich vermissen werde!) und vllt. gibts ja danach noch irgendwas musikalisches ;)




Und übrigens.. Ich habe da letztens etwas entdeckt, das nennt sich "Blogger United". Dort werden immer wieder diverse Blogs vorgestellt, was ich für eine nette Idee halte und mich gleich mal angemeldet habe - mal gucken, ob es mein Blog in die Vorstellung schafft. Ist jemand von euch dort vertreten?

Mittwoch, 11. Juli 2012

REZENSION: BIO-BONBONS & KONFEKT

Ein neues Buch aus dem Leopold Stocker Verlag: Bio-Bonbons & Konfekt: Selbstgemacht! Von Linda Louis. Zuerst dachte ich, eigentlich bin ich nicht so der Süssigkeiten-Typ aber irgendwie hat es mich dann doch interessiert. Und als ich das Buch in den Händen hielt, war ich wirklich fasziniert, was man alles selbst herstellen kann!

Copyright: Leopold Stocker Verlag

Besonders für die LeserInnen mit Kindern unter euch sicherlich ein super Buch, denn Linda Louis verzichtet komplett auf künstliche Farb- und Aromastoffe, raffinierten Zucker und tierische Gelatine. Das sind auch genau die Inhaltsstoffe, die ich an dem ganzen industriellen Süsskram immer nicht mag. Umso besser, dass man sie gar nicht benötigt, um süße Leckereien herzustellen.

Und da ist nun wirklich für jede/n was dabei...: Kirsch-Marshmallows, Bio-Gummibärchen, gefüllte Schokolade, Lutscher, Gelee-, Minz oder Propolis-Honig-Bonbons, Lakritze-Stangen, weiche Karamellen, verzuckerte Blüten, Apfelkonfekt, Marzipan...

Erdbeerlutscher (Copyright Leopold Stocker Verlag)
Besonders faszinieren mich die Rezepte für weißen und chinesischen Nougat, gebrannte Mandeln, Maya-Schokolade und Kirschpralinen. Da wird sicherlich noch das ein oder andere Rezept in meiner Küche umgesetzt! Ich habe ja doch schon ein bisschen Erfahrung, was Rezeptbeschreibungen angeht und kann sagen, dass alles sehr realistisch klingt. Oftmals kaufe ich Koch- oder Backbücher und denke mir schon beim Durchlesen des Rezepts, na ob das so hinhaut... Nicht so bei diesem Buch!

Allerdings wird darauf hingewiesen, dass bestimmtes Equipment wie eine digitale Küchenwaage und für manche Rezepte ein Zuckerthermometer für das Gelingen notwendig sind. Zu Beginn des Buches wird außerdem erklärt, welche Zucker- und Farbersatzstoffe man verwenden kann.

Zum Layout ist zu sagen, dass es sehr übersichtlich und farbenfroh ist. Jedes Rezept hat eine Doppelseite mit großem Photo, man sieht also auf den ersten Blick, was aus dem Rezept werden soll. Die Anleitungen sind Schritt für Schritt erklärt. Im Inhaltsverzeichnis findet man alle Rezepte auf einen Blick. Insgesamt - ein super Buch für alle, die mit Kindern zu tun haben oder auch einfach nur auf Süsses stehen!


Bio-Bonbons und Konfekt - Selbstgemacht! Von Linda Louis (80 Seiten; Format 16 x 22 cm; Hardcover; ISBN: 978-3-7020-1361-5; Verlag: Leopold-Stocker-Verlag; aus dem Französischen übersetzt von Christian Schweiger; Erscheinungsjahr: 2012; Preis 12,95 €). 
Ähnliche Beiträge

Printfriendly