Freitag, 31. August 2012

BORNEO 2: BAKO NATIONAL PARK

Heute gibt es jede Menge feine Photos für euch: Regenwald, Bananen klauende Affen, Wildschweinfamilien, Mangroven, und und und. Der Bako National Park. Es gibt Bungalows hinter dem Headquarter, die man mieten kann, das müsst ihr allerdings bereits vorab im National Park Booking Office in Kuching (oder online) machen, denn oft sind die Unterkünfte wochen im Voraus ausgebucht. Wir hatten Glück und haben spontan noch einen Bungalow mieten können für 53 RM (ca 13,50 €). 

Eine Übernachtung ist wirklich sinnvoll, da man die meisten Tiere nur in den frühen Morgenstunden oder kurz vor Sonnenuntergang zu Gesicht bekommt!

Von Kuching aus ist der Park gut zu erreichen, es fahren in regelmäßigen Abständen Busse für 3,50 RM (ca. 0,90 €). Es dauert etwa 45 Minuten, bis man das Bootshaus erreicht, in dem man die Eintrittskarten und Bootsfahrscheine kaufen kann. Der Eintritt kostet 20 RM (ca. 5 €), die Bootsfahrt hin und zurück 25 RM pro Person wenn man zu 4t fährt (ca 6 €). Anschließend folgt die 20minütige Fahrt auf dem Speedboat zum Headquarter, denn der Park ist ausschließlich per Boot zu erreichen. Der Blick auf den Strand bei der Ankunft im Park entschädigt jedenfalls für jegliche Umstände:

Bako National Park Eingang

Wie ihr der Auflistung meiner wichtigsten 10 Erkenntnisse des Urlaubs aus Teil 1 entnehmen könnt, bin ich für ausgiebiges Trekken definitiv zu unsportlich. Eigentlich war mir das ja schon vorher klar, aber wissen und entsprechend handeln gehen wollen in meinem Kopf nicht immer so zusammen. Außerdem kann ich jetzt stolz behaupten, den Tajor Trail im Bako National Park in nur 1 Stunde und 45 Minuten gelaufen zu sein. Veranschlagt waren für die 3 km in etwa 2,5 Stunden, da wir jedoch irgendwann Panik bekamen, zu langsam zu sein und das Ziel nicht rechtzeitig zu erreichen, um auch die ganze Strecke wieder zurückzulaufen, haben wir in der prallen Mittagshitze um 11.30 Uhr unsere Geschwindigkeit verdoppelt und unsere Körper an ihre Grenzen getrieben. Wahnsinnig schlaue Idee! Vor allem, wenn man nur 3 Liter Wasser für zwei Personen dabei hat. Das Beste waren zwei köstliche Orangen, die wir zuvor zu horrenden Preisen in der scheusslichen Kantine des Headquarters erstanden haben. Ich glaube, ohne meine Orange hätte ich den Trek nicht durchgestanden.

Los ging es gemütlich über einen Holzsteg durch die Mangrovenwälder (hier auf dem Bild bei Ebbe). Einige Wildschweine haben gemütlich im Flussbett nach Futter Ausschau gehalten.

Mangroven
Relativ schnell sind wir jedoch an den Anfang des Regenwaldes gelangt, wo es erstmal 45 Minuten gnadenlos steil bergauf über Wurzeln und Gestrüpp ging. Endlich oben angekommen, ging es etwa 30 Minuten in der prallen Hitze ohne jeglichen Schatten über einen Holzsteg geradeaus (bei dem immer mal wieder das eine oder andere Brett gefehlt hat, sprich immer brav den Blick auf den Boden richten - was man aber sowieso tun sollte, wenn man so schlau ist wie ich und keine Sonnenbrille dabei hat, welche die Augen vor der grellen Reflexion des Sonnenlichts auf den weißen Felsen und dem Sand schützen könnte). 

Tajor Trail

Der letzte Teil des Trails führte auf und ab durch den Regenwald, über umgestürzte Bäume und riesige Wurzeln, die von gigantischen Riesenameisen besiedelt waren. Merkwürdigerweise fanden wir in regelmäßigen Abständen einzelne Schuh-Einlegesohlen, die uns schwer zu denken gegeben haben. Wer verliert die beim Laufen und warum? Das Rätsel konnten wir allerdings nicht lösen.

Als wir endlich am Tajor Waterfall ankamen, war die Enttäuschung groß - der "Waterfall" war ein mickriges Rinnsal! Wir haben trotzdem erstmal eine halbe Stunde Pause gemacht, um Fotos schießen, unsere geschwollenen Füße im Wasser zu baden und über die Streber-Profi-Trekker mit ihren dicken, gepolsterten Wanderschuhen zu lästern. Den Geruch ihrer Stinkefüße nach der Wanderung möchte ich nicht erleben - wer bei 35 °C und über 80 % Luftfeuchtigkeit Alpen-Wanderstiefel trägt, hat irgendwas verpasst. Den Trail konnte man problemlos in Turnschuhen laufen. Eine bessere Kondition hätte ich mir trotzdem gewünscht!

Tajor Waterfall

Auf dem Rückweg haben wir uns ein bisschen mehr Zeit gelassen und waren zwei Stunden später zurück am Headquarter. Wir haben erstmal in unsere Luxushütte eingecheckt (selten so einen runtergekommenen Bungalow gesehen - wir haben lange über das funktional aussehende Waschbecken gelacht, aus dem das Wasser unten geradewegs auf den Holzfußboden lief, der mit der typischen malaysischen Plastikfolie in Fliesenoptik ausgelegt war). Gegen 17.30 Uhr sind wir zum Strand gegangen, haben uns auf die Terrasse am Headquarter bei der Kantine gesetzt und den fliegenden Wechsel zwischen per Boot abreisenden Touristen und aus den Bäumen auftauchenden Affen beobachtet. Eine Wildschweinfamilie hat gemütlich die Umgebung des Headquarters nach was auch immer abgegrast:

Bako Headquarter
Lustiger waren aber die Makaken - die frechen kleinen Äffchen sind wie aus dem Nichts aufgetaucht um alles Essbare an sich zu reissen. Zuerst wurden die Mülltonnen abgecheckt, dann war die Kantine an der Reihe. Hier eine Affenmama mit ihrem Baby, die zielstrebig der Reihe nach alle Tische auf der Terrasse nach Resten untersucht hat:

Makaken-Mama
Am Besten war jedoch dieser freche kleine Bursche: rannte zielstrebig IN die Kantine und kam mit mehr Bananen wieder heraus, als er tragen konnte. Weshalb er sich erstmal auf den Boden gesetzt hat und sich eine nach der anderen reingestopft hat. Die anderen Affen haben das natürlich bemerkt und angefangen, ihn zu verfolgen. Mit 3 Bananen in der Hand ist er auf eine sichere Positon geflüchtet! Respekt!

Kantinen-Dieb
Sogar einen (weiblichen) Nasenaffen haben wir gesehen, der uns aber unter all den Makaken zuerst gar nicht aufgefallen ist.

Weiblicher Nasenaffe
Wir haben uns noch den schönen Sonnenuntergang am Strand angesehen und das vom Vortag aufgewärmte Kantinenessen genossen, bevor wir dann todmüde in unsere (getrennten) Betten gefallen sind (Doppelbetten sind leider häufig Mangelware).


Das englische Rentnerehepaar nebenan hat sich schlauerweise nach der Nachtwanderung aus dem Bungalow ausgesperrt, weshalb wir mitten in der Nacht von Geschrei, Gepolter und Gefluche geweckt wurden... Erholsamen Schlaf hatten wir aber während unserer ganzen Reise nicht besonders viel, weshalb mir das im Nachhinein eigentlich kaum noch erwähnenswert vorkommt. Wir fanden es nur amüsant, morgens ihre Türklinke auf unserer Veranda vorzufinden. Außerdem hatten sie unsere Sitzbank gemopst, um damit ihre Tür von innen vor Wilschweinen und Affen zu verschließen ;)

Nach dem Aufstehen haben wir erstmal die Makaken auf ihrer Morgenwanderung durch den Park photographiert. Und mit photographiert meine ich an die 150 Photos... Affen sind ja so unglaublich spannende, aber schwierige Photomodelle. Alles verwackelt! Und eigentlich auch gar nicht so interessant... Wenn man davor steht, hält man jede Bewegung für unglaublich einzigartig, im Nachhinein denkt man sich nur noch "Was hat dich denn da geritten, kein Mensch will 150 Affenphotos sehen!".

Das Frühstück bestand aus dem üblichen verbrannten Toast mit ranziger Margarine und Buah-Buah Fruchtmarmelade plus Instant-Coffee mit Milchpulver (das Standardfrühstück auf Borneo für Touris... Die Einheimischen essen Instant-Nudelsuppe, die ich noch grausiger als Toast finde! Alternativen - Fehlanzeige!). Da wir erst gegen 14 Uhr heimfahren wollten, haben wir uns dank der tollen Stärkung also noch zwei weitere Trails gegönnt.

Zuerst den "Sapi Trail", der mit 30 Minuten ausgeschrieben war und bei dem man angeblich die scheuen Nasenaffen sehen kann (ich hab keine gesehen, mein Freund ganz kurz einen - vielleicht waren wir aber auch schon zu spät dran, ganz früh morgens ist die beste Zeit!). Zwar war der Trail wieder recht steil, aber dafür kurz und am Ende mit einem atemberaubenden Ausblick über den Strand:

Sapi Trail
Anschließend sind wir noch den Delima Trail gelaufen, der nur bei Ebbe möglich ist, da er durch die Mangrovenwälder am Rand der Insel führt. Dieser Trail war zwar teilweise etwas matschig und wenn man so groß ist wie ich, schlagen einem regelmäßig Zweige ins Gesicht, aber dank der tollen Szenerie ist er meiner Meinung nach absolut lohnenswert! Seht selbst:

Delima Trail
Delima Trail - Blick in den Dschungel
Delima Trail - Mangroven
Delima Trail - Einsiedlerkrebse
Danach haben wir uns in eine Holzhütte am Strand gechillt, gelesen, Reisetagebuch geschrieben und auf unser Boot gewartet! Wir waren dermaßen ko, dass wir erstmal den Reiseführer gewälzt und überlegt haben, wo wir wohl als nächstes hin könnten, um ein bisschen zu entspannen. Unsere Wahl fiel auf Santubong, ein kleiner Fischerort auf der Demai Halbinsel nördlich von Kuching. Übernachtet haben wir allerdings an diesem Tag nochmal im Marco Polo's in Kuching, auch weil wir erstmal Busfahrt und Unterkunft buchen mussten. Im nächsten Teil gibt es also Fotos und Eindrücke aus Santubong und dem Village House, einem zauberhaften und unschlagbar günstigen Luxusresort!

Mittwoch, 29. August 2012

BORNEO 1: KUCHING

Lang versprochen und jetzt ist es endlich so weit. Fotos und Berichte vom Urlaub in Malaysia, Brunei und Singapur. Die wichtigsten Erkenntnisse des Urlaubs auf einen Blick:
  1. Niemals wieder während Ramadan in ein muslimisches Land fahren.
  2. Für ausgiebiges Trekken in Nationalparks bin ich definitiv zu unsportlich.
  3. Wenn jemand in einem Restaurant behauptet, das Essen wäre vegetarisch, hat das leider oft nicht zu bedeuten, dass es kein Fleisch oder Fisch/Seafood enthält.
  4. Ich bin zu blöd für Linksverkehr, auch nach 3 Wochen konnte ich mich nicht daran gewöhnen, verkehrtherum in einen Kreisverkehr zu fahren.
  5. Der ständige Wechsel zwischen 20°C Air Condition und 35°C Außentemperatur (zusätzlich zu den über 80 % Luftfeuchtigkeit) haut einen wirklich um.
  6. Malaysische Krankenhäuser haben einen sehr hohen Standard und alle Ärzte sowie das Personal sprechen Englisch!
  7. In Brunei ist Benzin billiger als Mineralwasser.
  8. Die scheuen Nasenaffen pinkeln, wenn sie nervös werden (praktisch, wenn man im Boot unter ihren sitzt).
  9. Von Umweltschutz hat auf Borneo scheinbar noch nie jemand was gehört - Abwasser und Müll ins Meer, Plastik verbrennen, Dynamit- und Giftfischen...
  10. Little India in Singapur beherbergt Sonntags fünfmal so viele männliche Inder wie an allen anderen Wochentagen.
Diese Erkenntnisse erklären sich in den Blogposts dann hoffentlich so nach und nach ;) Viele der Photos in diesem und den weiteren Blogposts, die noch folgen, hat mein Freund mit seiner Digitalcamera gemacht - ich hatte nicht immer Lust, die schwere Spiegelreflex mitzuschleppen und da mein Lieblingsobjektiv 2 Wochen vor dem Urlaub kaputt gegangen ist, musste ich mit dem verhassten Standardobjektiv photographieren. Hat auch nicht gerade zur Motivation beigetragen - letztendlich sind aber doch viele, viele Bilder entstanden und ihr bekommt ordentlich was zu sehen!

Wir sind also Ende Juli von München über Dubai nach Singapur geflogen und von dort aus direkt weiter nach Kuching. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir nach 7 Mal starten und landen mehr als ko waren. 

Kuching
Glücklicherweise haben wir zumindest in Kuching direkt ein schönes Hostel namens Singgahsana Lodge gefunden (was, wie sich später herausstellen sollte, nicht immer so ganz einfach ist auf dieser durchgeplanten und vorgebuchten Insel). Schöne Rooftop-Bar, freundliches und hilfsbereites Team, saubere Zimmer und mitten im Zentrum von Kuching (was übersetzt so viel wie "Stadt der Katzen" bedeutet und die vielen Katzenstatuen überall in der Stadt erklärt). Essen waren wir abends im Life Cafe um die Ecke, das viele leckere vegetarische Gerichte im Angebot hat.

Das Singgahsana kam uns mit 88RM (ca 22,50 €) fürs Doppelzimmer doch ein bisschen teuer vor, weshalb wir uns am nächsten Tag eine günstigere Alternative gesucht haben: das Marco Polo's Guesthouse für 55 RM (14 €). Viel familiärer, weniger touristisch, ein nettes Ehepaar als Gastgeber und ein feiner Balkon zum Abhängen. Leider etwas weiter weg vom Zentrum, aber da wir abends auf das Food Festival in der Nähe gehen wollten, die optimale Lösung.

Marco Polo's Guesthouse Kuching


Food Festival Kuching

Das Food Festival ist im Prinzip eine Mischung aus Messe, Fressständen, Konzerten und Gartenshow in einem. Wir haben unglaublich viele verrückte Sachen ausprobiert: Bubble Tea, Soursop Saft, frittierte und mit Erdnussbutter gefüllte Sesambällchen, Pau (ein gefüllter Hefekloss, angeblich vegetarisch aber enthielt Hühnchen), chinesische Azuki-Bohnenpasten-Küchlein in rot, lila und gelb sowie allerlei verrückte Dinge, deren Namen ich nicht kenne.

Food Festival Kuching
Ansonsten haben wir in Kuching in der China Street Klamotten gekauft, sind an der Waterfront spazieren gegangen, waren noch in diversen anderen Restaurants essen (erwähnenswert wäre hier noch das Borneo Delight, Adresse: No 7117, Lorong 4 Taman Matang Jaya Jalan Matang) und haben uns die Stadt inklusive diverser chinesischer Tempel und dem Sarawak Museum angeschaut, das wir übrigens unendlich langweilig fanden. Lustigerweise haben wir einige Stunden später herausgefunden, dass es ein zweites Gebäude auf der anderen Seite der Straße gegeben hätte, das die spannenden Sachen beinhaltet...

Waterfront Kuching

Kuching an sich hat uns insgesamt nicht so gut gefallen, dass wir noch länger dort hätten bleiben wollen - laut, für Fussgänger schwierig, da es meist keine Bürgersteige und wenige Ampeln gibt, nicht viel interessantes zu sehen. Deshalb haben wir relativ schnell beschlossen, in den Bako National Park zu fahren. Wir wollten gern dort übernachten und sind zum National Parks Booking Office in Kuching gegangen, um die Unterkunft zu buchen - gutgläubig wie wir sind. Die Unterkünfte sind oft Wochen im Voraus ausgebucht, allerdings hatten wir unglaubliches Glück und haben für den nächsten Abend einen Bungalow buchen können, den wohl jemand storniert hatte. 

Im nächsten Blogpost erzähle ich euch dann also vom Bako National Park, der eine der schönsten und anstrengendsten Erfahrungen unseres Urlaubs war! 

Bako National Park

Samstag, 25. August 2012

CANNELLONI

So, der letzte vorbereitete Archivbeitrag bevor es dann jeeeede Menge Photos und Geschichten aus Malaysia, Brunei und Singapur gibt! Montag gehts zurueck nach Muenchen. Freu mich aufs Bloggen :)


Da es durchaus einiges an Zeit und Arbeit erfordert, Cannelloni zuzubereiten, stand bei mir die Packung schon wirklich ewig im Regal und hat ganze 2 Umzüge überlebt - ja, ich ziehe meine Lebensmittel immer mit um ;)

Letztens hatte ich aber unglaubliche Lust auf die gefüllten Nudelrollen und hab mir die Arbeit also gemacht. Pro Person empfehle ich ca. 5 Cannelloni. 


Zutaten für 2 Personen:
10 Cannelloni
250 g Ricotta
1 Eigelb
1 Bund Schnittlauch
frisches Basilikum
1/2 TL Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Muskat
120 g geriebener Emmentaler


Wasser in einem großen Topf aufsetzen. Kräuter hacken und mit Ricotta und 1 Eigelb sowie Salz, Peffer und Muskat verrühren.


Cannelloni in kochendem Wasser ca. 2 Minuten vorkochen, mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, abtropfen lassen und beiseite legen (Achtung - sie kleben womöglich aneinander!). Eine feuerfeste Form einfetten und den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Cannelloni am Besten mit einem Spritzbeutel (oder mit einem Teelöffel) füllen und nebeneinander in die Form legen. 


Tomatensauce oder Bechamelsauce darüber gießen und geriebenen Käse über den Cannelloni verteilen. 


Evtl. noch frisches Basilikum dazugeben, nochmals salzen und für ca. 35 - 45 Minuten in den Ofen geben, bis der Käse knusprig ist und die Cannelloni gar sind.

Mittwoch, 22. August 2012

TÜRKISCHES OMELETTE / MENEMEN

Wieder ein Beitrag hier aus dem fernen Malaysia, den ich daheim schon fuer euch vorbereitet hatte! Nicht wundern bitte :) Naechte Woche gibts Fotos und Berichte vom Urlaub!


So richtig türkisch kochen kann ich ja leider nicht. Ich hatte mich letztens informiert, was zu einem türkischen Frühstück gehört (so eins hatte ich letztens mal wieder in Berlin und fand es ganz toll) und mich für einen Bestandteil namens "Menemen", eine Art Omelette mit Zwiebeln, grüner Paprika (bei mir Pepperoni) und Tomaten entschieden. Lecker als kleiner Mittagssnack!

Hier auf dem Foto mit Vollkorntoast, Butter und Gurken - das ist dann wohl nicht so authentisch ;) Auch die Kräuter gehören wohl eher nicht dazu, aber geschmeckt hat es sehr gut!


Zutaten für 1 Person:
2 Eier
1 Schalotte
1 grüne Pepperoni
5 Cocktailtomaten
4 Blätter Minze
glatte, grüne Petersilie
Currykraut
Olivenöl
Salz
Schwarzer + roter Pfeffer
Paprikapulver

Tomaten vierteln. Pepperoni entkernen und in dünne Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Minze und Petersilie hacken. 


Die Eier mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver verquirlen. In einer Pfanne Olivenöl heiss werden lassen, dann zuerst die Schalotte, dann Pepperoni und zum Schluss Tomaten darin anbraten. Wenn die Tomaten langsam weich werden, die Eimischung dazugießen. Wenn das Ei gestockt ist, Kräuter darüber streuen, nochmal salzen und servieren. 

Donnerstag, 9. August 2012

JOHANNISBEER-TIRAMISU

Die Johannisbeeren dafuer haben wir vor einiger Zeit selbst im Garten der Eltern meines Freundes ganz frisch gepflückt. Das Tiramisu könnte auch sehr einfach vegan zubereitet werden, denn nur die Amarettini enthalten Ei. Wenn man diese durch vegane Kekse ersetzt...

Jedenfalls schnell zuzubereiten und lecker!

Und weils so schön rot ist...:

Mein Archivbeitrag zu Uwe's Cookbook of Colors!


Zutaten für 4 Gläser
200 g Vanillesojajoghurt (z.B. von Alpro Soja)
300 g Johannisbeeren
2 EL Puderzucker
100 g Amarettini (oder vegane Kekse)

Amarettini in ein Küchentuch geben, dieses zudrehen, dann mit einer Flasche zerdrücken, so dass nur noch Krümel übrig sind. 


Alternativ könnte man die Amarettini auch im Mixer zerkleinern. Johannisbeeren waschen, einige für die Deko beiseite legen und den Rest mit Puderzucker im Mixer zu einer Paste verarbeiten. 


Wer die Kernchen nicht mag, sollte die Paste noch durch ein Sieb drücken. Jetzt abwechselnd Amarettini-Brösel, Johannisbeermuß und Vanillesojajoghurt in ein Glas schichten. In den Kühlschrank stellen und ca. 2 Stunden durchziehen lassen.


Montag, 6. August 2012

GEFÜLLTE ZUCCHINIRÖLLCHEN

So, kurzer Archivpost auf dem Off ;) Borneo ist hauptsaechlich heiss, feucht, teuer und laut. Hoffe ich habe gegen Ende des Urlaubs besseres zu berichten! Fotos gibts leider keine vorerst da ich ohne Laptop verreise, der PC hier im Hostel (so wie in allen anderen zuvor) hat nicht mal einen USB Anschluss und die Verbindung ist unfassbar lahm. Also evtl mehr News, wenn ich wieder daheim bin! Bis dahin....

Diese gefüllten Zucchiniröllchen gab es zusammen mit in Zitronenöl mariniertem Büffel-Mozzarella und dem allerbesten Focaccia als Vorspeise zu phantastischen Safran-Tagliatelle mit Gewürzbutter und Pinienkernen à la Ottolenghi, die ich noch verbloggen werde. Zum Nachtisch gab es das allseits bekannte und geliebe Zitronen-Vanille-Mousse mit frischen Mango-Stückchen.

Danke an Steffen, Sarah, Basti und Klausi für den feinen Abend! War mir ein Vergnügen, für euch zu kochen.


Zutaten:
1 Zucchini
120 g Frischkäse (z.B. Philadelphia mit Gurke & Feta)
2 kleine Tomaten
ca. 15 Mandeln
Oregano
Salz
Pfeffer
2 Zehen Knoblauch
Olivenöl

Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und leicht andrücken. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch hinzugeben und nach und nach die Zucchinischeiben bei geschlossenem Deckel weich garen. Anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Hierfür die Mandeln und Tomaten hacken und mit dem Frischkäse verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und einem kleinen Schuss Olivenöl abschmecken. 


Die abgekühlten Zucchinischeiben mit der Füllung bestreichen und aufrollen, dann mit einem Zahnstocher fixieren. Am besten lässt man sie 1 - 2 Stunden durchziehen, damit die Zucchini schön weich werden und den Geschmack der Füllung aufnehmen. 

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