Donnerstag, 29. November 2012

VEGETARISCHES WEIHNACHTSMENÜ

Uwe ruft dazu auf, Vorschläge für Weihnachtsmenüs zu posten. Da mach ich doch gern mit!


Als Vorspeise würde ich gebratene Apfelscheiben mit Thymian machen. Die Äpfel werden in Butter und Honig gebraten, sind aber durch Thymian und Salz schön deftig und würzig.

Hauptgang wäre ein "Wildeintopf" mit  Pilzen, Seitan und Räuchertofu. Dazu selbstgemachtes Baguette.

Als Nachtisch würde ich selbstgemachtes Vanilleeis mit Karamellcreme und dazu Schokoladen-Marzipan-Minigugl servieren.


Zutaten Thymian-Äpfel für 2 Personen als Beilage:
3 saure Äpfel
5 - 6 Zweige frischer Thymian oder 1/2 TL getrockneter Thymian
1 - 2 EL Honig
Butter
Salz
Pfeffer
(evtl: 2 Scheiben Toast zum Servieren)

Thymianblättchen von den Zweigen zupfen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne heiss werden lassen und den Honig dazugeben, bis es karamellisiert. Dann die Apfelscheiben dazugeben und sie in 6 - 8 Minuten schön weich werden lassen. Dann den Thymian dazugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Zutaten Wildeintopf für 2 - 3 Personen:
50 g getrocknete Steinpilze oder 100 g frische Steinpilze
300 g Wildpilze oder Champignons
5 Schalotten
Olivenöl
1/2 Flasche Pilsener (oder 200 ml Wein)
4 TL Aceto Balsamico
250 g Seitan
100 g Räuchertofu
2 EL Zucker
Pfeffer und Salz
1 TL Maisstärke

Die getrockneten Steinpilze nach Packungsanweisung einweichen. Die Wildpilze und gegebenenfalls die frischen Steinpilze und Champignons putzen und in Stücke schneiden. Die Schalottenabziehen und in Ringe schneiden. Die Schalottenringe in etwas Öl glasig dünsten.
Die Wildpilze oder Champignons dazugeben. Mit dem Pilsner/Wein und Aceto Balsamico ablöschen und alles etwa 5 Minuten  bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Alkhol aus dem Bier/Wein verdunstet ist. Seitan und Räuchertofu grob würfeln. Seitan, Tofu, Zucker, Steinpilze und 300 ml Wasser zu den anderen Pilzen geben. Mit Pfeffer und Salz würzen unda lles etwa 10 Minuten zugedeckt garen lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugeben.  Die Sauce mit Maisstärke binden.



Zutaten Baguette: (2 Stück)
600 g Mehl
1/8 l Milch
1/4 l Wasser (je nach Mehlsorte reichen auch 200 ml)
1 Würfel frische Hefe
EL neutrales Öl
1 TL Salz
1 TL Zucker
Alle Zutaten gründlich zu einem Teig verkneten und kurz gehen lassen. Wenn er sich nach ca. 10 Minuten leicht vergrößert hat den Backofen auf 200 °C vorheizen. Dann den Teig in zwei Teile trennen, und jeweils so gut wie möglich viereckig ausrollen. Von einer Ecke zur entgegengesetzten Ecke aufrollen und die Enden gut zudrücken. Mit einem Messer die Baguettes oben leicht einschneiden, so dass sich später einzelne Scheiben besser abschneiden lassen.
Die beiden Baguettes in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Dann mit etwas Milch bepinseln und weitere 20 - 25 Minuten backen, bis die Baguettes ganz durch sind (sollten innen nicht teigig sein sondern nur leicht fest!). Gut auskühlen lassen vor dem Servieren.

Zutaten Vanilleeis:
5 Eigelb
250 ml Milch
250 ml Sahne
100 g Zucker
1 Vanilleschote
Milch und Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Schote in der Milch-Sahne-Mischung mitkochen lassen. Eigelb, Zucker und Vanillemark schaumig schlagen. Wenn die Milch-Sahne-Mischung etwas eingekocht ist, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Vanilleschote herausfischen. Jetzt langsam die Ei-Zucker-Mischung in die lauwarme Milch einrühren und den Topf nochmals auf den Herd bei sehr niedriger Temperatur stellen. Unter Rühren eindicken lassen. Wenn die Masse langsam fester wird, vom Herd nehmen und die Mischung in eine Metallschüssel (oder Tupperdose) füllen. Nun abkühlen lassen, ab und zu umrühren. Sobald sie kalt genug ist, in den Gefrierschrank stellen und regelmäßig (alle 1 - 1,5, spätestens alle 2 Stunden) umrühren, um die Kristallisation zu vermeiden.
Vor dem Servieren 5 Minuten antauen lassen.

Zutaten Karamellcreme:
250 g Zucker
200 ml Sahne
100 g Butter
Zucker im Topf schmelzen lassen, bis er karamellisiert. Dabei auf keinen Fall zu lange köcheln lassen sondern sobald sich der Zucker aufgelöst hat, nach und nach abwechselnd Butter und Sahne hinzugeben. Die Creme noch heiß in ausgekochte Weckgläser oder Marmeladengläser füllen. Die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. Wenn sie abgekühlt sind, im Kühlschrank aufbewahren. Im heißen Zustand ist die Creme noch sehr flüssig, bitte nicht wundern - sie wird beim Abkühlen dann streichfest!

Zutaten Schokoladen-Marzipan-Minigugl:

Zutaten für 1 Form (18 Mini-Gugl)
70 g weiche Butter
1 Ei
55 g Puderzucker
1/2 TL Backpulver
75 g Mehl
20 g Kakao
1 Prise Salz
1 Schuss Milch
40 g Marzipan-Schokoladenriegel (z.B. Zentis Marzipanbrot)
(ca. 2 EL gehackte Mandeln)
Butter

Butter und Ei gut verquirlen. Dann den Puderzucker hineinsieben und weiterrühren, bis sich eine homogene Masse bildet. Jetzt das Backpulver, Salz, Kakaopulver und Mehl hinzusieben und wenn der Teig zu fest ist, noch einen Schuss Milch! Da Eier oft unterschiedlich groß sind und man bei so geringen Mengen dann gleich mehr oder weniger Flüssigkeit hat, müsst ihr einfach selbst entscheiden ob noch ein bisschen Milch dazu muss oder nicht. Der Teig sollte matschig-fest sein, kein flüssiger Pfannkuchenteig.

Ofen auf 200° C vorheizen. Nun die Marzipan-Schokoladenriegel in kleine Stücke hacken und in den Teig rühren. Wer möchte, kann auch gehackte Mandeln dazugeben. Nun die Silikonförmchen ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl abklopfen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln nun die Schokomasse in die Förmchen geben, dabei aber aufpassen, dass die Förmchen nur zu 2/3 voll sind. Die Gugl gehen noch auf und werden sonst schief. Die Silikonform für etwa 12 - 13 Minuten in den Ofen schieben.

Nach Ablauf der Backzeit herausnehmen und kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann einfach umdrehen und die Gugl vorsichtig herauslösen. Dank der Silikonform fallen sie praktisch von selbst heraus.

Dienstag, 27. November 2012

SCHOKOLADEN-MARZIPAN-MINIGUGL

Hier kommt nun endlich das Rezept für diese phantastischen, weihnachtlichen Schokoladen-Marzipan-Minigugl, die ich euch schon auf Facebook gezeigt hatte. Sie sind absolut köstlich und sehen toll aus! Eine Rezension der Silikonform von silikomart, die ich für die Minigugl verwendet habe, findet ihr hier.


Zutaten für 1 Form (18 Mini-Gugl)
70 g weiche Butter
1 Ei
55 g Puderzucker
1/2 TL Backpulver
75 g Mehl
20 g Kakao
1 Prise Salz
1 Schuss Milch
40 g Marzipan-Schokoladenriegel (z.B. Zentis Marzipanbrot)
(ca. 2 EL gehackte Mandeln)
Butter

Butter und Ei gut verquirlen. Dann den Puderzucker hineinsieben und weiterrühren, bis sich eine homogene Masse bildet. Jetzt das Backpulver, Salz, Kakaopulver und Mehl hinzusieben und wenn der Teig zu fest ist, noch einen Schuss Milch! Da Eier oft unterschiedlich groß sind und man bei so geringen Mengen dann gleich mehr oder weniger Flüssigkeit hat, müsst ihr einfach selbst entscheiden ob noch ein bisschen Milch dazu muss oder nicht. Der Teig sollte matschig-fest sein, kein flüssiger Pfannkuchenteig.

Ofen auf 200° C vorheizen. Nun die Marzipan-Schokoladenriegel in kleine Stücke hacken und in den Teig rühren. Wer möchte, kann auch gehackte Mandeln dazugeben. Nun die Silikonförmchen ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl abklopfen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln nun die Schokomasse in die Förmchen geben, dabei aber aufpassen, dass die Förmchen nur zu 2/3 voll sind. Die Gugl gehen noch auf und werden sonst schief. Die Silikonform für etwa 12 - 13 Minuten in den Ofen schieben.

Nach Ablauf der Backzeit herausnehmen und kurz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann einfach umdrehen und die Gugl vorsichtig herauslösen. Dank der Silikonform fallen sie praktisch von selbst heraus.

Viel Spaß beim vorweihnachtlichen Naschen!

Sonntag, 25. November 2012

GLASIERTE MÖHREN

Das ist eines der Gerichte, die es bei meinen Eltern früher daheim sehr oft zu essen gab. Eigentlich braucht man dafür auch kein Rezept, sondern nur eine kleine Erinnerung, wie gut es schmeckt. Die gebe ich euch hiermit - ran an die Karotten! ;)


Das wunderbare Weihnachts-Kochbuch "Süsse Weihnachtsbäckerei" hat übrigens Kathi gewonnen! Herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle.

Zutaten als Beilage für 2 Personen:
ca. 6 Möhren
1 EL Zucker
1 Zwiebel
frische Petersilie
Salz
Pfeffer
Butter

Möhren schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. In einem großen Topf etwas Butter erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten und dann den Zucker hinzugeben. Anschließend kurz karamellisieren lassen, dann die Möhrenscheiben hinzugeben und ein kleines bisschen Wasser. Während die Möhren garen, Petersilie zupfen und fein hacken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie dazugeben - fertig!

Passt gut zu: Kartoffelbrei, gekochtem Zartweizen, gebratenem Halloumi...


Freitag, 23. November 2012

VEGANE BANANEN-MINIGUGL

Einen Flohmarkt bei sich daheim zu veranstalten ist schon irgendwie besonders. Die letzten beiden Wochenenden hat eine liebe Freundin ihre Wohnung bzw. ihr Atelier zur Verfügung gestellt und wir haben fleissig über Jahre angesammelten und ungenutzten Kram verkauft!


Um unseren FreundInnen einen kleinen Anreiz zu bieten, auch wirklich vorbeizuschauen, habe ich zwei Sorten Mini-Gugl gebacken. Es gab vegane Bananen-Minigugl und (nicht-vegane) Schokoladen-Marzipan-Gugl, die ich euch demnächst extra vorstellen werde!



Zutaten für 1 Form (18 Mini Gugl):
1 Banane (reif)
80 g Mehl
30 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
2 Prisen Zimt
4 EL Öl
Margarine zum Einfetten der Form

Ofen auf 180° C vorheizen. Banane mit einer Gabel zerdrücken, dann Zucker und Vanillezucker sowie das Öl hinzugeben. Alles gut vermengen, dann Salz, Zimt, Mehl und Backpulver dazusieben und zu einem zähen Teig verrühren. Nun die Silikonform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig entweder mit einem Spritzbeutel oder mit Hilfe von zwei Teelöffeln in die Förmchen geben, dabei aber unbedingt beachten, dass diese nur zu 2/3 gefüllt werden sollten! Die Gugl gehen noch ein ganzes Stück auf.

Nun die Form für ca. 13 Minuten in den Ofen schieben, dabei aufpassen, dass die Gugl nicht zu dunkel werden. Nach dem Rausnehmen kurz abkühlen lassen, dann einfach über einem Kuchengitter umdrehen und die Gugl herauslösen.


Mittwoch, 21. November 2012

PIZZA MIT RUCOLA, TOMATEN UND MOZZARELLA

Einige Zeit war ja Pizza mit Oliven, Pepperoni und Zucchini der absolute Renner bei uns. Jetzt ist Rucola, Tomate und Mozzarella an der Reihe ;)


Teig (1 Blech):
8 - 10 EL Mehl
1 Päckchen Trockenhefe

ca. 100 ml lauwarmes Wasser

Prise Salz


1 Kugel Mozzarella
100 g Rucola (gut gewaschen)
3 - 4 Tomaten 
schwarze Oliven

Salz
Pfeffer
Oregano
Basilikum

Backofen auf 220 °C vorheizen. Für den Teig Mehl mit Trockenhefe und Salz mischen, dann nach und nach lauwarmes Wasser dazugeben, bis sich alles zu einem homogenen Teig verkneten lässt. Wenn er zu trocken ist, muss noch etwas Wasser dazu - wenn es zu feucht ist, einfach noch mehr Mehl dazugeben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, mit Olivenöl bestreichen und den Teig sehr dünn auf dem Blech ausrollen (ca. 3 mm hoch!). Tomatensauce auf dem Teig verteilen. Tomaten in dünne Scheiben schneiden, wenn zu viel "flüssiges" dabei ist, entkernen! Die Pizza suppt sonst durch. Oliven halbieren und auf der Pizza verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mozzarella in Scheiben schneiden und darauf geben. Zuletzt Oregano und Basilikum. Das Ganze jetzt bei für etwa 10 Minuten in den Ofen. Sobald die Pizza knusprig ist der Mozzarella leicht gebräunt, aus dem Ofen nehmen und den Rucola darüber verteilen. Durch die Hitze fällt er etwas zusammen, das ist aber gut so. Wenn man ihn mitbacken würde, wäre er völlig vertrocknet, das schmeckt eher nicht so gut!

Viel Spaß beim Pizza-Backen!

Montag, 19. November 2012

PASTINAKEN-PILZPFANNE MIT DINKEL

Dieses Gericht ist mehr oder weniger zufällig entstanden, erst später viel mir auf, dass es sehr gut zum Cookbook of Colors: Brauner November passt. Abgesehen davon ist die Kombination aus Pastinaken und Champignons wahnsinnig lecker und intensiv! 



Bei der Zubereitung habe ich außerdem mein neues Gemüsemesser von butch.de getestet und möchte euch hier nun mein Fazit mitteilen: das Messer toppt alles, was bisher an Schneidewerkzeug in meiner Küche vorhanden war, auch die Keramikmesser. Es ist irrsinnig scharf und schneidet auch knackiges Gemüse (aber auch Tomaten!) völlig problemlos. Beim Zwiebel-Schneiden ist mir außerdem aufgefallen, dass meine Augen sehr viel weniger tränen, da ich die Zwiebel nicht mit Druck schneide und somit die ätherischen Öle nicht so stark auszuströmen scheinen. Äußerst praktisch ;)


Das Design vom Messer gefällt mir wahnsinnig gut, es ist aus einem Stück Molybdän-Edelstahl gearbeitet (made in Solingen), der Griff ist aus Olivenholz und wirkt auf mich sehr hochwertig.
 
 
Zutaten:
1 - 2 Petersilwurzeln / Pastinaken
250 g braune Champignons
2 Schalotten
200 g Frischkäse
1 Tasse Dinkel
frische, glatte Petersilie (gehackt)
ca. 1 EL Butter
Salz
Pfeffer
Olivenöl


Dinkel in kochendem Wasser etwa 20 Minuten kochen. Pastinaken schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Schalotten schälen und fein hacken. Champignons putzen und würfeln. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, zuerst Schalotten, dann Pastinakenscheiben anschwitzen. Gegebenenfalls mit etwas Wasser aufgießen, damit die Pastinaken gar kochen. Wenn das Wasser verdampft ist, Champignonwürfel dazugeben und ca. 5 - 6 Minuten garen, bis die Champignons gar sind. Dann Frischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss etwas fein gehackte Petersilie hinzugeben.

Den fertig gegarten Dinkel mit Butter und Salz würzen und zusammen mit der Pilzpfanne anrichten.


Samstag, 17. November 2012

REZENSION: SÜSSE WEIHNACHTSBÄCKEREI + GIVE AWAY [CLOSED]

Die Weihnachtszeit rückt immer näher, dabei hab ich mich noch nicht mal entschieden, welche Kekssorten ich dieses Jahr gern machen möchte... Um mir ein bisschen Inspiration zu holen, habe ich mir deshalb das Buch "Süsse Weihnachtsbäckerei" aus dem Christian Verlag mal genauer angeschaut und da es mir so gut gefällt, möchte ich es euch hier auf dem Blog vorstellen.

Außerdem hat mir der Verlag freundlicherweise ein Exemplar für EUCH zur Verfügung gestellt! Unter allen Kommentaren unter diesem Blogpost wird der Gewinner oder die Gewinnerin ausgelost. Verratet mir einfach eure Lieblings-Weihnachtsplätzchensorte und ihr seid dabei! Teilnehmen könnt ihr bis zum 24.11.2012, 23.59 Uhr.


Copyright: Christian Verlag
Es handelt sich um ein Hardcover in einem handlichen, nicht zu sperrigen aber auch nicht zu kleinen Format. Das Buch hat ein Lesezeichen zum schnellen Wiederfinden des Rezepts, das man vielleicht als nächstes Backen möchte. Die Kapitel sind sehr übersichtlich gegliedert: Ausgerollt und ausgestochen (Von Butterplätzchen bis Zimtstern); Aus Model und Hand (Von Kipferln bis Lebkuchen); Feines aus der Tülle (Von Makronen bis Spritzgebäck); Gebacken und geschnitten (Von Magenbrot bis Honigkuchen); Gerührt und geknetet (Von Stollen bis Früchtebrot); Wenn's draussen stürmt und schneit (Von Punschgelee bis Zimtwaffeln). 

Schneeflöckchen / Copyright: Christian Verlag / Coco Lang
Am Inhaltsverzeichnis könnt ihr wahrscheinlich schon erkennen, wie vielseitig die Rezeptauswahl ist! Es sind eben nicht nur Plätzchen dabei, sondern Stollen, Waffeln, Punsch, Gelee, Lebkuchen, Makronen, Baiser, Schnitten, Kuchen... Die Rezepte haben genug "Platz" im Buch, um zu wirken und sind fast alle mit wunderschönen Photos ausgestattet, die nicht übertrieben wirken sondern einfach Lust aufs Nachbacken machen. Die Zutatenlisten sind übersichtlich und die Zubereitungsschritte gut gegliedert.

Wiener Herzen / Copyright: Christian Verlag / Coco Lang
Einige Rezepte habe ich mir gleich eingemerkt, weil ich sie auf jeden Fall gern nachbacken möchte.. Unter anderem die Pfefferschokokuchen, Zitronenschnitten oder das Lebkuchen-Tiramisu und die Weihnachtskonfitüre. Außerdem das Rezept für mit Marzipan gefülte Datteln, die ich abgöttisch liebe!

Insgesamt ein tolles Buch, bisher mein absoluter Favorit im Weihnachts-Back-Regal... Wer wie ich noch nicht so recht weiss, was im Dezember in die Keksdosen soll, kann auf jeden Fall einen Blick riskieren...

 Viel Spaß beim Stöbern!
 
Orangenplätzchen mit Schuss / Copyright: Christian Verlag / Coco Lang


Süsse Weihnachtsbäckerei. Plätzchen, Stollen, Hexenhäuschen. Von Silke Kobr (192 Seiten, 19,3 x 26,1 cm, ca. 130 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-86244-215-7, erschienen am 27.09.2012 im Christian Verlag, Preis 24,95 €)

Donnerstag, 15. November 2012

BORNEO 6: BRUNEI: KAMPONG AYER

Meine Reiseberichte über den Urlaub auf Borneo hatte ich eine Zeitlang auf Eis gelegt, dabei standen die schönsten Orte unserer Reise noch aus.. Brunei, Kudat, Maliangin Island und Singapur! Die möchte ich euch trotz allem nicht vorenthalten und hole das Reise-Bloggen deshalb jetzt nach. 

Moschee Bandar Seri Begawan
Weiter gehts mit Brunei, dem Land mit den meisten Nasenaffen in freier Wildbahn! Das kommt daher, dass Brunei durch die großen Ölressourcen so reich ist, dass es nicht notwendig ist, Regenwälder abzuholzen - somit handelt es sich um das Land mit der prozentual meisten Fläche an intaktem Regenwald.

Wir haben dort leider nur ganze 24 Stunden verbracht, da in unserem Budget mehr nicht drin war... Brunei ist sehr teuer - die billigste Übernachtungsmöglichkeit der ganzen Stadt (KH Soon) hat 38 Brunei $ / ca. 25 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer gekostet. Und das war wirklich unterste Klasse, die Toiletten im Gang hätte ich am liebsten nicht mal betreten... ;) Dafür aber super zentral und es befindet sich eine tolle Reiseagentur im Stockwerk unter dem Hostel.

Aber fangen wir ganz von vorn an - Falls ihr euch noch an Mrs. Lee aus dem Dillenia Hostel erinnert... Die Gute hat uns eine Art Privat-Taxi von Miri nach Brunei organisiert. Das hat insofern den Vorteil, dass es erstens nicht wesentlich teurer und zweitens sehr viel bequemer ist als die Busse und außerdem jegliche Checkpoints an der Grenze viel schneller abgehakt werden können (es waren glaube ich mich zu erinnern mindestens 5 Checkpoints - Ausreise Malaysia, Einreise Brunei und wofür die anderen gut waren.... keine Ahnung!). Macht natürlich zeitlich einen Unterschied ob da 40 Leute aus einem Bus abgefertigt werden oder 5 im Auto. 

Allerdings hab ich mich gefragt wieviele Stempel der Fahrer wohl inzwischen schon haben muss, er macht die Fahrt etwa zwei mal pro Woche nach Anfrage... ;) Die Fahrt hat für uns beide zusammen 120 RM / ca. 30 Euro gekostet. Wir wurden um 9 Uhr morgens in unserem Hostel abgeholt, sind dann allerdings erstmal 30 Minuten durch Miri gefahren zu einer Studenten-Kaserne (Reissbrettsiedlung), wo wir geschlagene 45 Minuten auf einen elitären Schnösel gewartet haben, der (nach dem schätzungsweise 54305. Anruf unseres Fahrers wo er bleibt) endlich angeschlurft kam und erstmal meinen Freund auf den ungemütlichen Mittelsitz verdrängt hat. Auf die sarkastische Bemerkung meines Freundes hin ob er denn gut geschlafen hätte, kam freudestrahlend die Antwort - ausgezeichnet! - von Sarkasmus hat er scheinbar noch nichts gehört...

Letztendlich ging es dann aber endlich weiter, über ziemlich kaputte Straßen bis zur Grenze, durch besagte Checkpoints und anschließend auf etwas, das man fast als Schnellstraße bezeichnen konnte (ja, Brunei hat definitiv mehr Kohle als Malaysia...). Vorbei an Öl-Raffinerien und Regenwald bis zur Hauptstadt Bandar Seri Begawan. Übrigens ist die Einfuhr von Alkohol für Muslime STRENGSTENS verboten. Als ausländischer Nicht-Muslim über 17 darf man maximal 2 Flaschen importieren.

Der Fahrer brachte uns bis zum KH Soon Hostel, wo wir schnell unser Gepäck abgeladen haben, Geld abheben gingen und dann das Reisebüro gestürmt haben, in der enthusiastischen Vorstellung, dort eine budgetentsprechende Nachmittagstour durch das Water-Village (Kampong Ayer) und die Mangrovenwälder zu buchen. Die Verhandlungen dauerten etwa 30 Minuten und gingen bis zum Geschäftsführer, der uns dann letztendlich 10 % "Studentenrabatt" gegeben hat... 150 Brunei $ (fast 95 Euro!) für die Privattour mit Führer und Boot. Zähneknirschend haben wir also zugestimmt, eine weitere Nacht zu bleiben und nach einem billigeren Reisebüro zu suchen hätte uns letztendlich mehr gekostet. Also erstmal die Moschee angeschaut, die wir natürlich nicht betreten durften, weil ja Ramadan war...

Dann kurz Mittagessen: für mich Pommes, das einzige vegetarische - mein Freund hatte eine undefinierbare Reispampe mit Fleisch. Allerdings haben wir noch diese abgefahren Shakes hier probiert (Das weiße ist eine Art Coke Float aber mit Zitronenlimo und Erdbeer-Zitronensorbet, das grüne ein Kiwi-Shake):


Unser Guide war etwa in unserem Alter und extrem sympathisch. Ich kann nur sagen, die Tour hat sich trotz hoher Kosten wirklich gelohnt! Das war eine der besten Aktivitäten, die wir auf ganz Borneo gemacht haben. Zuerst ging es mit dem Schnellboot rüber zum Water Village, das nur per Boot zu erreichen ist und sozusagen einen völlig unabhängigen Teil der Stadt darstellt. Schätzungsweise 39.000 Personen leben dort in Pfahl-Holzhäusern (neuere sind aus Beton).



Hauptverkehrsstraße




Gemessen an der Gesamteinwohnerzahl Bruneis (schätzungsweise 400.000) ist das gar nicht so wenig. Es gibt eigene Bezirke innerhalb des Water Village mit Schulen, Supermärkten, Tankstellen etc....


Jede Institution hat auch ihre eigenen, speziell erkennbaren Boote (Schulboote, Polizeiboote, Feuerwehrboote). 

Schulboot

Ganz recht, eine Feuerwehr... Auch im Water Village brennt es zeitweise, und da die Häuser so nah beieinander stehen, breitet sich das Feuer auch entsprechend schnell aus... Aber His Majesty (so wird der ultrareiche Sultan von Brunei von dessen Einwohnern nämlich ausschließlich genannt) hat spontan zu seinem 65. Geburtstag 65 neue Betonhäuser im Water Village bauen lassen, die er nach der Fertigstellung an besonders bedürftige Familien verschenken wird. 


Zu jedem Geburtstag gibt es neue "Geschenke" für das Volk. Außerdem darf man sich an Hari Raya vor seinem Palast anstellen und bekommt 20 Brunei $ und eine Geschenkbox, außerdem schüttelt der Sultan jedem (männlichen) Besucher die Hand. Die weiblichen Besucher werden von der Frau des Sultans empfangen - klare Geschlechtertrennung im strikt muslimischen Land. Ich hätte also sowieso keine Chance den Sultan jemals zu Gesicht zu bekommen.

Er wohnt in einem gigantischen Palast mit etwa 1700 Zimmern, der von den Mangrovenwäldern aus sichtbar ist:


Sein Palast namens Istana Nurul Iman lässt in etwa erahnen, wie reich der Herr ist... Es handelt sich ja auch mit 200.000 m² um den größten Palast der Erde! Sein Vermögen wird auf mehr als 20 Milliarden US-$ geschätzt, womit er zu den Reichsten der Welt zählt. Außerdem hat er eine riesige Sammlung an Luxusautos, Sportwagen und dementsprechend auf dem Palastgelände seine eigene Privatrennstrecke.
 
Den Rest der Tour (Mangrovenwälder und das beste: Nasenaffen in freier Natur!!!) zeige ich euch in den nächsten Tagen, sonst wird der Blogpost zu lang!

Mittwoch, 14. November 2012

FARFALLE-SALAT

Diesen Salat mache ich in letzter Zeit öfter, denn man kann ihn im Kühlschrank auch problemlos 1 - 2 Tage aufbewahren oder zur Uni mitnehmen. Die Kombination mit Ananas, schwarzen Oliven und Senf ist einfach enorm lecker...


Zutaten für 2 Personen:
Mini-Farfalle (Menge ca. 2 Tassen, je nach Hunger)
1 rote Paprika
1 Schalotte oder eine kleine rote Zwiebel
ca. 2 Ringe Dosen-Ananas
ca. 12 schwarze Oliven
1 Zitrone
frisches Basilikum
(Olivenkraut) 
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Senf

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit Paprika waschen, entkernen und würfeln. Schalotte schälen und fein hacken. Oliven halbieren. Ananas in Stücke schneiden. 


In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und darin Schalotten und Paprika andünsten. Beiseite stellen und abkühlen lassen. 

Nudeln mit Paprika, Schalotten, Oliven und Ananas vermengen. Ca. 1 EL Zitronensaft, 1 TL Senf und 3 EL Olivenöl verrühren und hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter hacken und dazugeben.

Sonntag, 11. November 2012

REZENSION: GREENBOX

Eigentlich war ich ja bisher kein besonders großer Fan von Tim Mälzer. Seine Gerichte enthielten mir als Vegetarierin definitiv zu viel Fleisch! Umso neugieriger war ich dann natürlich, als jetzt sein vegetarisches Kochbuch herausgekommen ist... Greenbox ist Mitte Oktober im Mosaik Verlag / Randomhouse erschienen.


Copyright. Mosaik Verlag/Randomhouse

Da mir der Mosaik Verlag das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, möchte ich euch nun darüber berichten. Und soviel vorab: ich war positiv überrascht - sehr positiv! Ehrlich gesagt habe ich so außergewöhnliche und innovative Rezepte von Mälzer gar nicht erwartet!

Das Cover des Buches ist eher puristisch aber passend zum Thema. Die Farben gefallen mir sehr, es ist mal etwas anderes und fällt durch die Kombination aus Schwarz, Grün und Rosa sofort auf. Das Buch hat zwei Lesezeichen/Einmerker, was ich auch immer praktisch finde.

Flammkuchen / Copyright: mosaik Verlag
Das Layout ist sehr besonders - bunt und abwechslungsreich! Jede Seite sieht völlig anders aus. Zu fast jedem Rezept gibt es Fotos, die sofort den Appetit anregen. Teilweise sind auch Fotos von der Zubereitung enthalten. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, auch wenn sie vom Layout her unterschiedlich sind (bei den einfachen, schnellen Rezepten fettgedruckt in den Text eingebunden, bei den aufwendigeren Sachen links neben dem Zubereitungstext). Praktisch ist, dass die Zubereitungszeit angegeben wird.

Zwischen den Rezepten gibt es immer wieder Infoseiten (z.B. Küchenhelfer, Umami, Tofu & Tempeh, Räuchern, Salzmischungen, Gewürzpasten, ...). Das Buch enthält mehrere Register: A-Z, nach Gemüsesorten, saisonal, Einfache Küche, Wenn es schnell gehen muss, Kochen für Gäste.

Möhren mit Möhren-Vinaigrette, Hüttenkäse und Daikon-Kresse / Copyright: mosaik Verlag
Das Buch an sich ist soweit ich das erkennen kann, nicht wirklich in Kapitel aufgeteilt. Was aber rein gar nichts macht, weil man blättert völlig gebannt von Seite zu Seite... Und wenn man bestimmte Zutaten oder Gerichte sucht, schlägt man einfach in den Registern nach. 

Die Rezepte an sich - toll! Ich kanns nicht anders sagen, da ist wirklich jemand sehr innovativ gewesen ;) Um mal einige zu nennen: Linsen-Dattel-Salat, Kokos-Relish, Asia-Radieschen mit krossem Tempeh, Mozzarella mit Brunnenkresse-Granatapfel-Vinaigrette, Tagliatelle mit Pfifferlingen und Kirschen, Steinpilze mit weißem Bohnenpüree, Spinat und Haselnuss-Vinaigrette, Honigmelonen-Basilikum-Kaltschale, Gnocchi mit Steinpilz-Mascarpone-Creme....

Wem jetzt noch nicht das Wasser im Mund zusammenläuft... ;) Eine kleine Vorschau gibt es übrigens auch auf der Website des Verlags, falls ihr euch für das außergewöhnliche Layout interessiert!  

Alles in allem.... Kaufempfehlung!


Greenbox. Tim Mälzer (272 Seiten, 21,0 x 27,0 cm, ca. 300 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-442-39243-8, erschienen am 16.10.2012 im Mosaik Verlag, Preis 19,99 €)

Freitag, 9. November 2012

LINSENEINTOPF

In Berlin ist es kalt. So richtig kalt. Und grau. Was passt da also besser als eine herzhafte, warme Suppe? Linseneintopf gab es früher bei meinen Eltern sehr oft und war eines meiner Lieblingsgerichte. Die Grundzutaten (Karotten, Lauch, Sellerie, Petersilie) kann man im Supermarkt oft günstig in Form von "Suppengemüse" kaufen. Das Gericht funktioniert auch mit getrockneten braunen Linsen, dafür müssen sie allerdings erstmal vorgekocht werden.



Zutaten für 4 Portionen:
3 - 4 neue Kartoffeln
3 Karotten
1 Zwiebel
1 Stück Lauch
1 Stück Knollensellerie
1 Dose braune Linsen
3 Stengel krause Petersilie
1 Liter Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
Bohnenkraut
Olivenöl
Salz

Deko: Crème fraîche/Sojajoghurt, Gewürzsalbei

Kartoffeln putzen und die schlechten Stellen grob wegschneiden, Karotten (falls kein Bio) und Knollensellerie schälen. Alles in feine Stücke schneiden. Zwiebel und Lauch schälen und fein hacken. 
Einen großen Topf mit etwas Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Lauch anbraten, dann Kartoffel-, Sellerie- und Karottenstückchen dazugeben und kurz bei geschlossenem Deckel anbraten. Mit Brühe aufgießen und Lorbeer dazugeben. Petersilie fein hacken und mit den Lorbeerblättern hinzugeben. Für etwa 35 - 40 Minuten köcheln lassen. Linsen unter fliessendem Wasser gut abspülen, dann in den letzten 5 Minuten hinzugeben und mitköcheln lassen. Mit Salz abschmecken.

Mit einem Klecks Crème fraîche oder für Veganer mit Sojajoghurt und etwas Gewürzsalbei dekorieren. 


Mittwoch, 7. November 2012

MADELEINES

Diese Mini-Madeleines habe ich für eine Freundin gemacht, für den Fall, dass sie Heimweh bekommt. Genau, sie ist aus Frankreich! Die Mini-Madeleines haben ihr geschmeckt, was hoffentlich ein gutes Zeichen ist. Auf jeden Fall sehen sie zumindest auch gut aus...

I made those for a good friend of mine as a little present, in case she gets homesick. As you might have guessed, yes, she is from France! I'm glad that she liked those mini madeleines! In any case, they look delicious...




Zutaten für ca. 40 Mini-Madeleines / Ingredients for about 40 Mini-Madeleines:
2 Eier / 2 eggs
85 g Puderzucker / 85 g powder sugar
113 g Mehl / 113 g all purpose flour
50 g zimmerwarme Butter / 50 g butter (room temperature)
1/2 Päckchen Backpulver / 1 tablespoon of baking soda
Abrieb von 1 Bio-Zitrone / peel of 1 organic lemon
3 Tropfen Rosenwasser / 3 drops of rose water
1 Prise Salz / 1 pinch of salt

Eier und Zucker verrühren, dann die Butter einschlagen. Zitronenabrieb, Salz und Rosenwasser hinzugeben. Mehl und Backpulver einsieben. Den Teig nun 20 Minuten stehen lassen. Backofen auf 220° C vorheizen. Die Madeleinesförmchen gründlich einfetten (auch die Silikonformen würde ich einfetten zur Sicherheit, bei mir funktioniert das sehr viel besser) und anschließend den Teig vorsichtig einfüllen. Die Mulden sollten nicht zu voll sein, da die Madeleines aufgehen! Die gefüllten Förmchen nun für ca. 8-9 Minuten in den Ofen geben. Anschließend zuerst einige Minuten in der Form, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. 

Beat eggs and sugar, then add the butter and beat again. Add lemon peel, salt and rose water. Then sieve in the flour and baking soda. Put the dough aside for about 20 minutes. Pre-heat the ofen to 220° C. Now grease the madeleine-baking-pans and carefully fill in the dough. Don't put too much inside the little forms as the dough will rise while baking. Put the forms in the ofen for about 8 to 9 minutes. Afterwards, let them cool down for a few minutes before removing out of the form. Let themcool down on a rack when removed from the form.



Wer die Madeleines verschenken möchte, für den habe ich hier einen kleinen Tipp.... Plastikbeutelchen einfach mit Masking Tape und Schleife verzieren!

If you want them to look nice because they are a gift, you can put them into a small plastic bag and use some masking tape and a bow for decoration!

Sonntag, 4. November 2012

SHUYAO TEE

Eigentlich bin ich ja mehr die Tee-Trinkerin als Kaffee-Trinkerin. Ich mag zwar Kaffee sehr gerne (vor allem am Wochenende zu Pancakes, gemeinsam mit meinem Liebsten), aber ich trinke nicht unbedingt jeden Tag welchen. Ganz im Gegensatz zu Tee! Was passt also besser als ein Tea-to-go Becher? Shuyao hat mir (und anderen BloggerInnen) ein Testpaket zugesendet, das einen To go Teamaker beinhaltet und einige Teesorten. Letzte Woche habe ich den Becher ausgiebig getestet - für alle TeeliebhaberInnen, die auch außerhalb von zuhause nicht auf Tee verzichten wollen gibt es hier jetzt also das Fazit!


Erstmal muss ich sagen - so ein Becher ist sehr praktisch, weil man damit nicht so viel Müll produziert wie mit den To-Go Bechern die man beim Bäcker, in der Mensa usw. bekommt. Den einzigen Abfall, den man mit dem Becher produziert sind entweder Teebeutel oder die Teekapseln von Shuyao, die allerdings angeblich biologisch abbaubar sind. Wie sinnvoll biologisch abbaubares Plastik ist, wird ja von diversen Organisationen, Zeitungen usw. angezweifelt - mehr dazu findet man zum Beispiel im Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe. Bioplastik ist aber nicht gleich Bioplastik, auch da gibt es Unterschiede. Grundsätzlich ist aber der Ansatz, biologisch abbaubare Verpackungen zu verwenden, ganz gut! Bonuspunkte dafür.


In Sachen Umweltbewusstsein schreibt Shuyao außerdem noch folgendes.
"Umweltbewusst: Lange Transportwege entfallen also und somit werden die CO2 Emissionen reduziert. Geliefert wird der Teamaker 4.0  jetzt zweisprachig auf Deutsch und Englisch, in offener Verpackung aus recycelten Materialien und selbsterklärender Handhabung – damit der Trinkspaß ohne langes Probieren beginnen kann."
Jetzt zu den Besonderheiten des Teamakers:
1) Er enthält ein Sieb, so dass ihr lose Teeblätter verwenden könnt, ohne dass sie die Trinköffnung verstopfen oder ihr sie aus Versehen mittrinkt.


2) Die Tea-to-go Kapseln von Shuyao enthalten die optimale Menge Teeblätter für den Becher. Das tolle ist jedoch: man kann den Tee bis zu 5 Mal mit heissem Wasser neu aufgießen, ohne dass die Blätter nachbittern oder geschmacklos werden. Sie schmecken auch beim 5. Mal gut! Mit normalen Teebeuteln ist das ja eher nicht möglich.

3) Der Teamaker wird seit einiger Zeit in Deutschland produziert. Das ist ja heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich, vor allem bei Plastikartikeln nicht. Übrigens enthält der Teamaker auch kein schädliches Bisphenol A!

4) Der Teamaker ist spülmaschinenfest.

5) Der Becher hat einen Thermoeffekt, das heisst der Tee bleibt lange heiss. Ich habe es ausprobiert - nach ca. einer Stunde war der Tee noch immer warm. Der Becher außen wird allerdings auch beim eingießen kaum heiss, da er doppelwandig ist!


So funktionierts:
Wasser aufkochen. Teekapsel öffnen, Tee in den Becher geben, mit heißem Wasser aufgießen, kurz abdampfen lassen und dann den Deckel darauf schrauben. Faszinierend: Die Trinköffnung ist absolut dicht, es kommt kein Tropfen heißer Tee aus dem Becher, wenn man ihn über Kopf hält ;)
Habe ich über dem Spülbecken ausprobiert... Es läuft also auch nichts aus in der Tasche!


Ich fand persönlich den Tee mit Kornblumen sehr außergewöhnlich! Generell sind alle Tees die ich bisher von Shuyao probiert habe, eher kräuterig-herb gewesen. Das ist definitiv Geschmackssache. Shuyao bietet allerdings sehr viele verschiedene Sorten in Starter-Paketen etc. an, so dass man keinen wirklichen Fehlgriff machen kann - man probiert sich durchs Sortiment und hat ständig Abwechslung. Das finde ich ebenfalls sehr positiv.


Nun noch zum Kostenfaktor: ein Starter-Set kostet 29,90 Euro. Die Farbe des Bechers kann man sich aussuchen und das Starterset enthält 8 Tagesportionen Tee. Einzeln kostet der Teamaker 24,90 Euro. Das wirkt auf den ersten Blick relativ teuer, allerdings muss man sich vor Augen halten, dass es sich hier nicht um giftiges Billigplastik aus China handelt ;) Die Tatsache, dass der Teamaker in Deutschland produziert wird, kein Bisphenol A enthält und qualitativ wirklich etwas taugt (läuft nicht aus, wird nicht zu heiss aussen, riecht nicht unangenehm) erfordert wohl einen höheren Preis als die To go Becher aus dem Discounter.

Mein Fazit: ich will den Teamaker nicht mehr hergeben! Die Dauer-Teetrinker unter euch werden begeistert sein :)
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