Sonntag, 29. September 2013

2 X KÜRBIS

Heute habe ich gleich zwei tolle Kürbisrezepte für euch auf Lager! Einmal ein indisches Kürbiscurry mit frischem Spinat und Wildreis, und das zweite Rezept ist für gebackene Kürbisspalten mit Kräuterbutter und Couscous. Da selbst Hokkaidos ja tendentiell eher ergiebig sind, reicht ein mittelgroßer Hokkaido-Kürbis für beide Rezepte.


Indisches Kürbiscurry mit Spinat und Wildreis
Zutaten für 2 Personen:
1 Tasse Wildreis
100 ml Kokosmilch
1/2 Hokkaido-Kürbis
100 g frischer Babyspinat
3 cm frischer Ingwer
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
Salz
Pfeffer
Olivenöl


1 TL Kumin/Kreuzkümmel
1/2 TL Koriandersamen
2 getrocknete kleine Chilis
1/4 TL Fenchelsamen
1/4 TL Ajowan
1/2 TL Kurkuma

Backofen auf 200° C vorheizen. Hokkaidokürbis waschen, in Scheiben und dann in Würfel schneiden. Backblech mit Backpapier auslegen, die Kürbiswürfel darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im heißen Ofen ca. 15 - 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit den Wildreis gar kochen (er braucht so 20 - 25 Minuten) und Knoblauch, Schalotten und Ingwer schälen und fein würfeln. Die Gewürze im Mörser malen. Babyspinat waschen, größere Stiele entfernen und grob hacken. Eine Pfanne mit 2 EL Öl erhitzen, darin zuerst Ingwer und Schalotten andünsten, dann den Knoblauch dazugeben und kurz andünsten lassen (aufpassen, dass er nicht anbrennt - sonst wird er bitter). Die Gewürze dazugeben und kurz mitrösten und anschließend mit Kokosmilch aufgießen. Die Mischung köcheln lassen, dann den Herd ausmachen und Kürbiswürfel sowie frischen Spinat dazugeben. Der Spinat darf nicht zu lange mitgekocht werden, da er sonst zäh wird. Gut umrühren und sofort mit Wildreis servieren.




Gebackene Kürbisspalten mit Kräuterbutter und Couscous
Zutaten für 2 Personen:
1/2 Hokkaido-Kürbis
Pfeffer
Olivenöl

1 Tasse Couscous
1 TL Currypulver (z.B. gelber Curry von Wiberg)
1/4 TL Salz

(Beilage: z.B. Rahmspinat)

Ofen auf 200° C vorheizen. Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und dann in Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kürbisscheiben darauf legen und mit etwas Olivenöl bepinseln. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und für 20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. In der Zwischenzeit Couscous in eine Schüssel geben und 1 Tasse kochendes Wasser dazu schütten. Ca. 5 Minuten quellen lassen, dann Salz und Curry dazugeben. Den gebackenen Kürbis auf Tellern anrichten und die Kräuterbutter darüber verteilen. Mit Couscous servieren.

Donnerstag, 26. September 2013

REZENSION: COFFEE CIRCLE

Ich trinke sowohl gern Tee als auch Kaffee. Immer schön ausgewogen, worauf ich gerade mehr Lust habe. Es gibt einige, die ihn gar nicht mögen, andere sind total abhängig davon (so wie mein Papa... ihr wollt gar nicht wissen wieviele Tassen der am Tag trinkt!). Ich glaube aber, dass viele Leute auch noch keinen wirklich guten Kaffee getrunken haben, sondern nach den ersten paar Versuchen mit Billgkaffee aus der verkalkten Plastik-Kaffeemaschine aufgegeben haben. So ging es mir nach meinem ersten Kaffee auch erstmal für eine Weile - dann brach der Latte-Macchiato-mit-extra-Sirup-Trend aus und es war um mich geschehen - heute brauch ich keinen Zuckerschock mehr, um Kaffee zu mögen. Ich gebe zu, lange Lerntage haben auch dazu beigetragen, dass ich es mit dem Kaffee nochmal probiert habe.

Deshalb ein Appell an alle Ich-hasse-es-VertreterInnen da draussen: probiert doch mal einen wirklich hochwertigen Kaffee. Das macht durchaus einen Unterschied. Ich habe seit Jahren eine Standard-Fairtrade-Marke, die ich kaufe, aber vor kurzem bin ich auf Coffee Circle aufmerksam geworden. Deren Konzept und Sorten haben mich sehr interessiert, so dass ich mich entschlossen habe, den Kaffee zu testen und euch davon zu berichten!  



Netterweise hat mir die Firma Coffee Circle ein Testpäckchen geschickt, so dass ich fleissig ausprobieren konnte. Oben auf dem Bild seht ihr schon die herrlichen, kleinen Bohnen in flüssiger und fester Form. (Der weltbeste und kaffeesüchtige Chemiker-Freund hat soeben gemeckert, dass das ja gar keine flüssige Form der Kaffeebohnen ist, sondern nur ein Extrakt, aber ihr wisst ja, was ich meine.)

Was mich bei Coffee Circle besonders fasziniert hat, sind drei Aspekte.

1) Der Kaffee ist nicht nur Fair Trade sondern wird auf eine nachhaltige Weise in Waldgärten angebaut. Das habe ich so noch nie irgendwo gelesen und finde, es klingt sehr gut! Coffee Circle schreibt dazu auf der Homepage:
"Unser Limu-Kaffee wächst auf bewaldeten, tiefgrünen Plateaus 1.900m über dem Meeresspiegel, weit über den trockenen Tiefebenen Südost-Äthiopiens. Die Kaffeebauern pflanzen ihn seit Generationen in ihren Waldgärten im kühlen Höhenklima an. Dort reift er langsamer und entwickelt so sein intensives, blumig-süßes Aroma. Der fruchtbare Waldboden und die klare, milde Höhenluft bieten ideale Wachstumsbedingungen.
Unterschiedliche Pflanzen- sowie allerlei Tierarten spenden Schatten, sorgen für die natürliche Düngung des Bodens und Schädlingsresistenz. Die Kleinbauern in Ilketunjo verzichten daher auf chemische Düngemittel und Pestizide. Anbauart und -techniken wurden über Generationen weitergegeben und schon die Ur-Ur-Großväter unserer äthiopischen Partner haben auf die gleiche Art Kaffee angebaut."

2) Zusätzlich dazu, dass der Kaffee fair produziert wird, fördert Coffee Circle auch noch Entwicklungsprojekte. Ein Euro pro verkauftem Kilogramm Kaffee geht in Form dieser Projekte zurück an die Kaffeebauern. Mehr kann man hier nachlesen oder in diesem Video sehen, das lohnt sich wirklich. Ich finde das Konzept sehr vorbildlich und fair! Traditionelle Anbaumethoden fördern statt dem üblichen Billig-Massenkonsum-Anbau der die Umwelt zerstört. Daumen hoch!

3) Es gibt eine Rubrik namens "Kaffeewissen", in der über die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten von Kaffee genau aufklärt wird - auch über solche, von denen ihr vielleicht noch nie gehört habt, so wie den Kaffee Syphon..! Fotos, Videos und verständlich geschriebene Anleitungen - ich muss zugeben, dass mich die Seite regelrecht in ihren Bann gezogen hat. Online findet man wie ihr wisst eine Menge Blabla und tausend verschiedene Meinungen - endlich mal fundiertes Wissen auf einen Klick (umsonst) verfügbar zu haben ist (flüssiges) Gold wert! Coffee Circle schreib dazu:
"Wir möchten allen unseren Kunden ebenfalls vermitteln, wie sie Kaffee unserer Qualität richtig zubereiten, so dass jede Tasse zu einem Erlebnis wird. Wir sind keine Fans teurer Maschinen, die vollautomatisch auf Knopfdruck alle Arten von Kaffee aufbrühen. Für uns steht der optimale Geschmack des Kaffees im Vordergrund. Hierfür bedarf es keiner aufwendigen Technik, im Gegenteil, voll automatische Maschinen sind hierfür manchmal eher hinderlich. Deshalb stehen wir für einfache Zubereitungsarten, die bei der Zubereitung den Kaffee in den Mittelpunkt stellen und nicht die Technik."
In der Rubrik werden auch Kaffeemühlen erwähnt und nachdem ich viel darüber gelesen hatte, musste einfach dieses tolle Stück bei mir einziehen:



Eine Retro-Kaffeemühle, handgefertigt in einem US-Familienbetrieb namens Red Rooster. Unten fängt ein Ball Mason Glas (alle Foodblogger-Herzen schlagen jetzt höher!) den gemahlenen Kaffee auf. Gusseisen, Walnussholz und Glas, die Mühle ist einfach jeden Cent wert. Das kann ich sagen, nachdem ich sie eine Woche lang ausprobiert habe!

Frisch gemahlener Kaffee ist nicht zu vergleichen mit fertig gemahlenem. Und man braucht auch keinen riesigen Kaffee-Vollautomat, damit es gut schmeckt. Bei mir zuhause gibt es eine French Press für Kaffee und eine Bialetti für Espresso. Beides ist günstig und macht superfeinen Kaffee, vor allem in Kombination mit der Mühle.  


Das waren eine Menge Infos und eine Menge Bilder... Aber was so gut ist, muss einfach ausführlich vorgestellt werden. Ich hoffe, ich habe mit diesem Beitrag euer Interesse geweckt, nicht nur an Kaffee und dessen Zubereitungsmöglichkeiten, sondern auch am Prinzip Fair Trade. Gerade bei Kaffee oder Kakao (siehe Fair-Trade-Schokoladenwoche für mehr Infos zum Konzept Fair Trade) ist das einfach ein sehr wichtiges Thema. Wir wollen gute Arbeitsbedingungen in unseren eigenen Jobs, also sollten wir das auch im Ausland durch die Auswahl der Produkte, die wir kaufen, unterstützen. 

Dienstag, 24. September 2013

POWIDLTASCHERL

Und schon folgt der nächste Gastbeitrag auf einem "fremden" Blog, diesmal bei feedmeupbeforeyougogo! Die Beiden haben mich gefragt, ob ich ein österreichisches Rezept zu ihrer Themenwoche beisteuern würde und da musste ich natürlich nicht lange überlegen. Nach 6 Jahren in Wien mit vielen Mehlspeisen musste ich auch erstmal nachdenken, welche ich denn dafür auswähle. Es sind Powidltascherl geworden, das sind mit Zwetschgenkompott gefüllte Teigtaschen, die in einer Semmelbrösel-Butter-Mischung gewälzt werden. Eine tolle Mischung.. Knusprig außen, fruchtig innen.. Ein bisschen wie Marillenknödel, nur eben mit Zwetschgen und in kleiner. Das Rezept findet ihr auf dem großartigen Blog der feedmeupbeforeyougogo's! Vorbeischauen lohnt sich.



Samstag, 21. September 2013

PFLAUMEN-TARTELETTS

Bald ist die Pflaumenzeit ja schon wieder vorbei, deshalb muss ich dringend noch dieses Rezept mit euch teilen. Schnell und einfach! Wer die Pflaumen lieber gebacken mag statt roh, kann sie natürlich auch im Ofen vorbacken und dann erst auf dem Biskuitteig verteilen. Hier in Berlin ist es schon richtig kalt geworden in den letzten zwei Wochen, deshalb wird bei mir jetzt wieder öfter der Ofen angeschmissen. Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende!



Zutaten für den Biskuitteig (6 Förmchen, z.B. diese hier):
1 Ei
80 g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
110 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
Margarine zum Fetten der Förmchen

100 ml Vanillepudding (120 ml Milch + 2 EL Maisstärke + 4 EL Zucker + 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker)

6 Zwetschgen / Pflaumen

Für den Teig Zucker, Vanillezucker und Ei schaumig rühren, dann Backpulver und Weizenmehl dazusieben und zu einem glatten Teig verrühren. Backofen auf 160° C vorheizen. Förmchen ausfetten und mit Mehl einstäuben, Teig einfüllen und ca. 15 Minuten lang backen (der Teig sollte nicht zu braun werden). Den Biskuitteig kurz auskühlen lassen, dann aus den Förmchen stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Pudding zubereiten (Milch mit Zucker aufkochen, Stärke mit etwas kalter Milch anrühren, in die heiße Milch geben und vom Herd nehmen, rühren bis es andickt). Pflaumen waschen, entkernen, achteln und auf die Tarteletts legen (oder im Ofen backen, abkühlen lassen, und dann auf den Tarteletts verteilen). 
Mit Vanillepudding übergießen und abkühlen lassen.

Donnerstag, 19. September 2013

POPCORN ROYALE

Heute habe ich die große Ehre, ein Rezept auf dem Blog der lieben Miss Blueberrymuffin vorzustellen. Sie hat eine Aktion gestartet, die sich "Kino in der Küche" nennt und ich durfte einen Beitrag zum Film "Casino Royale" beisteuern. Meine Wahl ist auf "Popcorn Royale" gefallen, das in diesem Fall mit etwas Goldstaub bestreut wird... 

Schaut euch unbedingt mal auf Miss Blueberrymuffins Blog um, es lohnt sich!




Dienstag, 17. September 2013

BERLIN, BERLIN

Nun wohne ich schon über ein Jahr hier in Berlin und habe euch noch kaum etwas von meinen liebsten Geschäften und Lokalen hier erzählt. Deshalb wird es nun Zeit, ein paar Geheimtipps und Photos mit euch zu teilen!

Ehemaliger Flughafen Tempelhof

Der Sommer ist zwar fast vorbei, aber das beste Eis Berlins gibt es meiner Ansicht nach in den vier Filialen der Eismanufaktur (z.B. in der Simon-Dach-Straße 9) sowie bei Fräulein Frost in der Friedelstraße 39. 

Shoppen für Foodblogger:

Cakeville im Prenzlauer Berg (Wörtherstraße 23)

Zum Beispiel: Unmengen Fondant, Keksförmchen, Silikonformen, Moustache-Förmchen, Backförmchen, Lebensmittelfarbe, uuuund so weiter! 


Schwesterherz und Küchenliebe (nebeneinander, Gärtnerstraße 28)
Hier findet ihr tolles, hochwertiges Geschirr und Zubehör, Dekokram wie Maskingtape usw... Unter anderem von Firmen wie Greengate! Ein MUSS beim nächsten Berlin-Besuch, finde ich.

Wer dort vorbeischaut, sollte auch in die Simplonstraße schauen, wo ebenfalls viele tolle kleine Läden versteckt sind (z.B. Stadtengel). 

Neukölln bietet eine Menge verrückte Läden, in denen man auch das ein oder andere Utensil für Food Photography abstauben kann... 

Ponyhütchen
Shoppen und Schlemmen kann man auch in der Markthalle 9 in Kreuzberg. Von Blumen über veganes Essen über Küchen-Zubehör bis zu frischem Brot, selbstgemachten Säften, hochwertigem Olivenöl könnt ihr dort absolut alles finden! Hier ein paar Bilder von meinem letzten Besuch:










Es gibt Freitags und Samstags dort einen Wochenmarkt, Sonntags ist oft "Naschmarkt" mit vielen leckeren Süßigkeiten und Gebäck, aber auch andere Events (z.B. Streetfood Thursday) wechseln sich ab. Einfach auf der Homepage nachsehen!

Essen gehen 

Fürs Studentenbudget perfekt ist "Sahara" am Reuterplatz, ein sudanesischer Imbiss. Dort bekommt man Falafel-Sandwich oder Halloumi-Sandwich mit köstlichster Erdnuss-Sauce für 2,50 Euro. 

Das "Yoyo's" ist ein links-alternativ angehauchtes, veganes Fast Food Lokal (Burger, veganes "Fleisch", etc.) nähe Boxhagener Platz in der Gärtnerstraße 27. Auch die umliegenden Straßen rund um den Boxi bieten eine enorme Auswahl an günstigem und gutem Essen.

Berlin Burger International, ebenfalls in Neukölln, macht angeblich die besten Burger der Stadt. Zumindest sind sie ganz schön riesig, und mit 4,50 - 6 Euro definitiv ihr Geld wert. Ich habe dort den Veggie-Burger und Pommes mit Jalapenos (Chilis) gegessen, sehr lecker!

Das Oh la la in der Mainzerstrasse 18 ist ein französisches Cafe, das aber hauptsächlich veganes Essen (z.B. Flammkuchen) und Torten / Kuchen / Gebäck anbietet, man bekommt dort aber auf Wunsch auch Kaffee mit Kuhmilch (ansonsten mit Mandelmilch, Sojamilch, Reisdrink etc. - Riesenauswahl!).

Über das Cafe Vux (ein veganes Cafe in Neukölln, in dem man Torten aber auch leckere Bagels genießen kann), hatte ich ja bereits einmal berichtet. 

Was man in Berlin auch besonders gut genießen kann, ist vietnamesisches Essen. Meist recht günstig und einfach phantastisch! Meine drei Lieblingsvietnamesen in Berlin sind:
From Hanoi with love in der Hermannstraße 176
Hamy in der Hasenheide 10
District Mot in der Rosenthalerstraße 62 in Mitte (nähe Rosenthaler Platz), wegen der Lage auch etwas teurer, aber die Einrichtung und die außergewöhnliche Speisekarte sind es auf jeden Fall wert! Überzeugt euch selbst:



Für etwa 8 Euro hatte ich diese Riesenplatte mit gegrillten Tofuspießen, Reisnudeln, Dip und Salat. Auch die hausgemachten Eistees (Zitronengras, Ingwer etc.) sind phantastisch. Auf jeden Fall einen Besuch wert! 

Frühstücken gehen & Brunch

Gründsätzlich für Brunch (egal wo!) unbedingt schon Tage vorher reservieren, denn es ist oft ausgebucht.

Fräulein Wild (Vegan, Vegetarisch oder für Fleisch-Esser, Geheimtipp am Kottbusser Tor)

Cafe A.horn (qualitativ sehr hochwertig, daher auch etwas teurer, dafür frische Bagels, tolle Käseplatte, Waffeln...)

Morgenland (All you can eat Brunch mit riesigem Buffet in einem extra Raum für ca 10 Euro, SA und SO)


Cafe Morgenrot (Brunch am Wochenende)

(Das Oh la la bietet auch am WE einen Brunch an)

Flohmärkte

Zuletzt noch ein paar schnelle Flohmarkt-Tipps: Rollberg in der Werbellinstr. 50 (SA/SO, Ramsch, billige Klamotten, keine Hipster), Nowkölln am Maybachufer (Termine auf der Website, Hipster-Flohmarkt, eher teuer, auch Essensstände), Mauerpark (Sonntags, im Sommer beste Karaoke-Shows von Berlin so gegen 15 Uhr, Hipstershops, eher teuer), Trödelmarkt Boxhagener Platz (Sonntags, alternativ, auch Künstler).


Zusätzlich alle Bars, Clubs, Sehenswürdigkeiten oder bekannte Einkaufsmöglichen wie das KaDeWe aufzuzählen, wäre einfach unmöglich. Es soll ja nur ein Auszug von besonderen Läden sein, die ich mit euch teilen möchte und von denen ich glaube, dass sie noch nicht jeder kennt - es gibt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Man könnte Jahre in Berlin verbringen und immer wieder neues entdecken (wie man auf diversen Blogs wie z.B. "Finding Berlin" sehen kann).

Viel Spaß bei eurem nächsten Berlin-Besuch!

1. Mai in Kreuzberg (Myfest)

Sonntag, 15. September 2013

CASHEW-SCHOKO-KEKSE

Diese leckeren Schokokekse sind mit die Besten, die ich kenne und backen kann. Sie sind wunderbar weich und "chewy"! Die geröstete Cashewnuss oben auf den Keksen gibt ihnen noch eine besondere Note. In einer Blechdose halten sich die Kekse bis zu zwei Wochen lang und bleiben schön weich. Ich habe sie einem lieben Freund zum Geburtstag mit der Post geschickt, weil ich wusste, dass sie auch nach 2 Tagen im Päckchen nicht zu trocken sein werden.

Zu langes Backen sollte man unbedingt vermeiden, dann werden sie hart und eher knusprig. Jeder Ofen ist anders, deshalb bei der Backzeit unbedingt aufpassen. Vielleicht benötigt ihr ein paar Minuten mehr oder weniger. Sie sollten auf jeden Fall nicht zu dunkel werden.


Das Rezept reiche ich noch auf den letzten Drücker ein beim 9 Jahre kochtopf Blog-Event:

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Zutaten für ca. 25 Kekse:
180 g zimmerwarme Butter
200 g brauner Zucker
2 Eier
200 gr Mehl (universal)
50 g frisch gemahlene Cashewnüsse
50 gr Kakao (Bensdorp)
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
100 g dunkle Schokolade
25 Cashewnüsse

Die 50 g Cashewnüsse mit dem Kompakt-Zerkleinerer des Stabmixeres oder einem Standmixer zu einem feinen Pulver zermahlen. Butter mit Zucker, Salz und Eiern mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mehl, Cashewpulver, Kakao und Backpulver dazusieben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die dunkle Schokolade hacken und in den Teig rühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel Teigportionen abstechen und diese in der Handfläche zu Kugeln rollen. Jeweils eine Cashewnuss oben in die Kugel drücken und diese auf das Backblech setzen.
Ofen auf 160 °C vorheizen und die Kekse darin 10 Minuten backen. Sie sollten noch weich sein, wenn ihr sie herausnehmt, denn sie härten beim Auskühlen nach. Zum Abkühlen am Besten auf ein Gitter setzen.

Freitag, 13. September 2013

REZENSION: EINFACH VEGAN - DIE SÜSSE KÜCHE

Letztes Jahr hatte ich euch "einfach vegan" von Roland Rauter vorgestellt. Vor kurzem ist ein weiteres Buch aus der Reihe erschienen: "einfach vegan - Die süße Küche". Wie der Name schon verrät, enthält das Buch ausschließlich süße Rezepte. Und soviel kann ich schon verraten: Es ist definitiv eins meiner Lieblingskochbücher 2013, wahrscheinlich sogar in den Top 3. Das Buch ist kreativ, die Photos sind wunderschön und die Rezepte eine Mischung aus Klassikern und Innovation.


Copyright: Schirner Verlag


Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: Lust auf Süßes, Die wichtigsten Backzutaten, Was beim Backen zu beachten ist, Kleingebäck, Kuchen & Torten, Süße Hauptspeisen, Nachspeisen, Pudding, Eis & Creme, Der Kuchen wird nichts? / Backfehler, Einige Fachbegriffe, Rezeptregister, Über den Koch und die Fotografin.

Das Kapitel "Der Kuchen wird nichts? / Backfehler" ist für Anfänger auf jeden Fall hilfreich, wer schon lange bäckt, wird die Tipps und Kniffe kennen. Nichtsdestotrotz eine tolle Idee, sie in das Buch einzubauen! Die Rezepte sind sehr vielseitig, wie die Kapitelnamen schon verraten. Wer sehen will, welche Rezepte das Buch genau enthält, findet auf der Seite des Schirner Verlags eine Leseprobe. Ein kleiner Vorgeschmack: Baklava, Capuccino-Creme-Törtchen, Matchapralinen, Milchreistörtchen mit Grapefruit, Weiße Schokomoussetorte mit Minzsahne, Marillenknödel im Pistazienmantel, Frühlingsrollen mit Apfel-Marzipan-Füllung und süßer Pflaumensauce, Mousse au Chocolat, Macadamia-Crème-brûlée, ...

Wem jetzt nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, der braucht wohl visuelle Unterstützung! Die Photos der Fotografin Alexandra Schubert sind absolut authentisch und begeistern auf jeder Seite. So wie bei diesem Brombeer-Trifle:

Copyright: Schirner Verlag / Alexandra Schubert

Alles in allem, das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen. Die Rezeptideen sind so kreativ und liebevoll gestaltet, das Layout ist klar und übersichtlich, die Photos machen Lust auf mehr. Fazit: absolute Kaufempfehlung! Und das nicht nur für VeganerInnen.



einfach vegan. Die süße Küche. Von Avocadocreme-Törtchen bis Zitroneneis. Von Roland Rauter (232 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-8434-1081-6, Erscheinungsjahr 2013, Preis 19,95 €)
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