Samstag, 30. März 2013

KRÄUTERBUTTER MIT ROSMARIN-FOCACCIA

Das Rezept für das beste Focaccia habe ich euch ja hier schon mal vorgestellt - diesmal hab ich es aber über Nacht gehen lassen, so dass es richtig schön luftig geworden ist. Kräuterbutter und Focaccia gab es als Vorspeise letzten Sonntag, als meine Eltern zu Besuch waren. Als Hauptgericht gab es ein Pilz-Risotto und die Nachspeise war eine sahnige Zitronencreme. Normalerweise besuche ich sie immer daheim und sie kochen (was jedes Mal sehr, sehr lecker ist - wo ich meine Liebe zum Kochen her habe, dürfte jetzt klar sein). Es ist toll, mal nicht selbst kochen zu müssen - allerdings durfte ich mich diesmal revanchieren und für sie etwas leckeres zubereiten!



Zutaten für die Kräuterbutter:
150 g zimmerwarme Butter
3 Zweige Thymian
ca. 10 Salbeiblätter
5 Zweige Petersilie
etwas Schnittlauch
1 - 2 Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer
1/2 Zitrone

Kräuter fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken, dann mit Salz zu einer Paste verreiben. Kräuter und Knoblauchpaste sowie den Saft einer halben Zitrone zur Butter geben und mit einer Gabel vermengen. Dann mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen.


Zutaten für 1 großes Focaccia:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
4 Zehen Knoblauch
1 TL Salz
1 EL Zucker
3 EL Olivenöl
320 ml Wasser
frischer Rosmarin
Fleur de Sel
Olivenöl zum Bestreichen
Knoblauchzehen schälen, fein hacken und mit Salz zerdrücken, so dass eine Paste entsteht. Hefe mit etwas Wasser anrühren und warten, bis es schäumt. Mehl mit Zucker, Knoblauchpaste und Olivenöl vermischen, dann die Hefemischung und das restliche (lauwarme) Wasser dazugeben. Gut verkneten (mit den Händen), und zu einem Fladen formen, den ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gebt. Er bedeckt ca. 3/4 des Blechs. Das Brot mit einem Küchentuch abdecken und 3 - 4 Stunden (oder über Nacht) an einem warmen Ort stehen lassen.
Nach der Gehzeit mit den Fingern von oben vorsichtig in das Brot drücken, so dass kleine Mulden entstehen. Mit Olivenöl einpinseln. Rosmarin hacken und mit dem Fleur de Sel über das Brot streuen. Bei 210 °C etwa. 25 - 35 Minuten backen (kommt auf euren Ofen an - nicht zu lange, sonst wird es zu hart!). Nach der Hälfte der Backzeit könnt ihr nochmal Olivenöl über das Brot geben, dann wird es nicht zu trocken.
Abkühlen lassen, dann erst aufschneiden (sonst trocknen die Schnittstellen nach und werden hart).

Donnerstag, 28. März 2013

KOKOSSCHOKOLADE IM GLAS 2

Wer meinen Blog schon länger liest, erinnert sich vielleicht an die erste Version der Kokosschokolade im Glas (nach einem Rezept von Jean-Paul Hévin). Diese Version ist allerdings sehr aufwendig und durchaus schwierig. Deshalb habe ich heute eine einfachere Variante für euch, die mindestens genauso lecker schmeckt!


Zutaten für 3 Gläser:
120 g Butter
100 g dunkle Schokolade
100 g (gesiebtes) Mehl
2 Eier
80 g Zucker

200 ml Sahne
2 - 3 EL Kokoscreme (Kokosmilch mit viel Fett, nicht schüttel sondern öffnen, obendrauf setzt sich die fetthaltige Creme ab)
2 EL Puderzucker
1 Packung Sahnesteif

3 TL Vanillesirup

Butter und Schokolade in einem Topf bei sehr niedriger Temperatur schmelzen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Eier und Zucker verquirlen, dann die Butter-Schokomasse dazugeben und mit dem Handrührgerät verquirlen. Das Mehl hinzusieben. Anschließend den Teig in 6 Silikon-Muffinförmchen füllen und circa 12 Minuten backen.

Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Kokoscreme glatt rühren und dann vorsichtig unterheben.

Jeweils einen Schokokuchen in drei Gläser setzen. Kokos-Sahne großzügig darauf verteilen, darauf dann einen zweiten Schokokuchen setzen. Diesen mit je einem Teelöffel Vanillesirup tränken und das Ganze dann für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Dienstag, 26. März 2013

HIMBEER-MARACUJA-SMOOTHIE

Vielleicht habt ihr es schon bemerkt - seit gestern hat Transglobal Pan Party eine eigene Domain! Ihr erreicht diesen Blog jetzt also ganz einfach unter www.transglobalpanparty.com!

Hier in München schneit es schon wieder, also muss ein bisschen Sommerfeeling durch frisches Obst an den Frühstückstisch. Heute in der Kombination Himbeere, Banane, Mango und Maracuja! Sehr lecker...


Zutaten für 2 Gläser:
1 Banane
60 g Tiefkühl-Himbeeren
1 Maracuja
200 ml Mangosaft

Banane und Tiefkühlhimbeeren in einen Mixer geben, mit dem Mangosaft aufgießen und pürieren. In zwei Gläser gießen. Nun die Maracuja in zwei Hälften schneiden und das Fruchtfleisch durch ein Sieb auf die Smoothies gießen.

Sonntag, 24. März 2013

MACADAMIA KARAMELL COOKIES

Als ich das Rezept für diese Cookies online auf chefkoch.de entdeckt habe, wars um mich geschehen und ich musste sie sofort nachbacken! Die Kombination aus gesalzenen Macadamianüssen, weichem Karamell und weißer Schokolade ist einfach ein Traum. Beste Cookies seit langem, absolute Backempfehlung für euch!


Wer keine Zeit oder Lust hat zu backen, macht nur das Topping aus Macadamianüssen, weißer Schokolade und Karamellbonbons - das passt nämlich auch traumhaft zu Vanilleeis!

Übrigens hab ich ein altes Schätzchen meiner Kindheit wiedergefunden und hierfür verwendet: Sahne Muh-Muhs! Wer kennt sie noch? ;)


Zutaten für ca. 25 - 30 Cookies:
225 g weiche Butter
175 g Zucker
200 g gezuckerte Kondensmilch
350 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g weiße Schokolade
100 g gesalzene Macadamianüsse
50 g weiche Karamellbonbons (z.B. Muh-Muhs)

Nüsse, Schokolade und Karamellbonbons hacken, dann in einer Schüssel mischen und beiseite stellen. 


Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren, anschließend Mehl und Backpulver hinzusieben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Jeweils ein Löffel voll Teig abstechen, zu einer Kugel formen, leicht platt drücken und in die Nuss-Schokoladen-Karamellbonbon Mischung dippen. 


Überschüssiges Topping abklopfen, den Rest andrücken, dann mit genügend Abstand auf das Backblech setzen.


Die Bleche in den Ofen schieben und die Kekse 12 bis 14 Minuten hellbraun backen - keinesfalls länger! Dann werden die Kekse hart und bleiben nicht außen knusprig - innen weich. Die Kekse auf einem Gitter auskühlen lassen. 

Freitag, 22. März 2013

MOUSSE AU CHOCOLAT

Mousse au Chocolat! Gabs bei uns lang nicht, aber als mich ein lieber Freund letztens besuchen kam, habe ich es zum Anlass genommen, das Rezept aus der Lecker nachzukochen. Et voilà! Très bien!




Zutaten für 4 große Schüsseln oder 6-7 Gläser:
200 g Edelbitterschokolade (mind. 70 % Kakao)
3 frische Eier (Gr. M)
1 Prise Meersalz
125 g Schlagsahne
3 EL Zucker

Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen (Wasser nicht zu heiß. etwa 60-80°C). Etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und kalt stellen. Sahne halbsteig schlagen und kalt stellen. Eigelb und Zucker in einer Metallschüssel im heißen Wasserbad (60-70°C) mind. 5 Minuten aufschlagen, bis die Masse dickcremig ist.

Vom Wasserbad nehmen und die geschmolzene Schokolade zügig mit einem Schneebesen unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Jetzt die Sahne unterrühren. Abkühlen lassen, dann den Eischnee vorsichtig unterheben. In Schüsseln oder Gläser füllen und für mindestens 2 - 3 Stunden kalt stellen.

Mittwoch, 20. März 2013

SCHOKOLADEN-PISTAZIEN-CANTUCCINI

Heute ist Frühlingsanfang! Zeit wirds... Ich hoffe nur, es schneit nicht nochmal. Schnee kann ich nämlich absolut gar nicht mehr sehen.



Frühling ist für mich vor allem GRÜN. Deshalb heute ein schokoladiges Rezept mit grünen Pistazien für euch!
 
Ein Blog, dem ich nun schon eine ganze Weile folge, ist die Berliner Küche. Dort habe ich letztens ein faszinierendes Rezept entdeckt für Schokoladen-Pistazien-Cantuccini! Natürlich wurden sie schnellstmöglich nachgebacken und ich muss sagen, sie sind wirklich lecker. Die Kombination ist einfach toll! 

Allerdings waren sie bei mir etwas zu lang im Ofen und deshalb zu dunkel - jeder Ofen ist anders, mit der im Rezept angegebenen Backzeit hätte ich nur verkokelte Stücke herausbekommen ;) Also bitte unbedingt aufpassen. Das Rezept habe ich minimal abgeändert, das Original findet ihr hier.


Zutaten:
250 g Mehl
120 g Zucker
60 g Pistazien ohne Schale
100 g dunkle Schokolade
30 g Butter
2 Eier
2 El Kakao
1 EL Vanillezucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Ofen auf 180°C vorheizen. Pistazien grob hacken. 


Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen und mit Zucker, Butter, Salz, Eier und Vanillezucker vermengen. Dann Mehl und Backpulver hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend die Pistazien einarbeiten. 


Aus dem Teig zwei längliche Rollen formen und diese nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.


Nun für etwa 10 Minuten backen. Dann das Blech herausholen und von den Rollen schräg Scheiben abschneiden. Diese Scheiben wieder auf dem Blech verteilen und noch einmal für etwa 5-10 Minuten backen (aufpassen!). Wer sie gern knackig hat, bäckt sie etwas länger, wer eher relativ weiche Cantuccini bevorzugt sollte sie nicht länger als 5 - 7 Minuten backen. Sie härten nach dem Herausnehmen noch nach!

Montag, 18. März 2013

GIVE-AWAY: BAKER'S TWINE [CLOSED]

Transglobalpanparty im Dekowahn! Heute gehts schon wieder um Baker's Twine, denn ihr könnt hübsche Kordeln aus dem DaWanda Shop Alltagsheld gewinnen. Um euch einen kleinen Einblick zu geben, welche Farben ihr dort findet:


Nennt mir einfach die zwei Farben, die ihr am liebsten gewinnen möchtet als Kommentar hier unter diesem Post, dann nehmt ihr an der Verlosung teil! Ihr habt Zeit bis zum 24.03.2013, 23.59 Uhr. Montag wird ausgelost - ich gebe den Gewinner oder die Gewinnerin dann hier in diesem Blogpost und auf meiner Facebookseite bekannt und brauche dann nur noch die Adresse per Email. Das Päckchen mit den beiden Kordeln bekommt die jeweilige Person dann direkt von Alltagsheld zugesendet!




Was man alles schön mit Kordeln verzieren kann: Gläser mit Eingekochtem (Marmelade, Gemüse, Tomatensauce), Geschenke, Kekse....



Viel Glück!

Samstag, 16. März 2013

HUEVOS RANCHEROS

Pizza zum Frühstück! Wenn das nicht großartig ist? Die Kombination aus Ei, Avocado, Chilis und Crème fraîche ist das Außergewöhnlichste, das ich seit langem auf einer Pizza probiert habe. Und so ziemlich DIE BESTE überhaupt! Vielleicht nicht so ganz verwunderlich, weil ich ein absoluter Fan von deftigem Frühstück bin. Aber glaubt mir, diese Pizza haut jeden um!


Das Rezept ist aus dem neuen Kochbuch Pizza von Pete Evans und ist vor kurzem im Verlag "Collection Rolf Heyne" erschienen. Zuerst dachte ich mir, naja ein ganzes Kochbuch nur mit Pizzarezepten? Aber immerhin sind mein Freund und ich große Pizzafans, bei uns gibt es mindestens einmal pro Woche Pizza! Und als ich das Buch durchgeblättert habe, war ich wirklich schwer beeindruckt. So viel Kreativität, tolle Tipps (das mit dem Mehl Type 550 und dem Vorheizen des Backbleches war mir zum Beispiel nicht bekannt).


Das Buch enthält folgende Kapitel: Einleitung, Frühstück, Klassiker, Publikumslieblinge, Gourmet-Pizzen (nix für den Studentengeldbeutel ;) ), Fleischesser, Fisch & Meeresfrüchte, Vegetarisch, Meine Freunde, Süße Pizzen und Grundrezepte. Da ist wirklich für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei!

Ich hab mir direkt mal schätzungsweise 20 Rezepte markiert, die ich ausprobieren möchte ;) Zum Beispiel Gewürze Bratpfirsiche mit Ricotta und Honig, Pilze mit Balsamico-Zwiebeln und Taleggio, Kürbis mit Gorgonzola, Salbei und Pinienkernen (!!!), Aubergine und Scamorza mit Caponata, Chicago Style Deep-Dish Pizza mit Spinat und Feta, Mangold-Calzone ... Von den süßen Pizzen hab ich mir die Schwarzwaldpizza mit Schokoladenfondant, Kirschen und Schlagsahne. vorgenommen sowie die Pizza mit Pecannüssen und salziger Karamellsauce. Den New Yorker Käsekuchen mit Heidelbeer-Kompott. Die Pizza mit karamellisierten Feigen mit Mascarpone, Balsamicosirup und Pistazien. und die Mini Calzone mit Orangen und Schokolade.

Ihr seht schon, ich habe eine Menge vor mit diesem Buch! Es könnte sogar mein Lieblingskochbuch 2013 werden. Jedenfalls ist es ein ganz starker Anwärter ;) Wem jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft bei so vielen tollen Rezepten, der sollte sich das Buch schleunigst besorgen (z.B. hier). Den Preis von 29,90 Euro finde ich absolut in Ordnung für die Qualität und Fülle der Rezepte, plus phantastische Photos zu jedem Rezept.


Pizza. Von Pete Evans (256 Seiten, Hardcover mit Prägung, 21,5 x 26,0 cm, ISBN: 978-389910563-6 , erschienen am 21.02.2013 im Verlag Collection Rolf Heyne, Preis 29,90 €).


Bisher hat es leider nur ein Rezept in unsere Küche geschafft, und das stelle ich euch jetzt vor.

Zutaten für den Teig:
2 TL Trockenhefe
1 1/4 TL Zucker
2 EL Olivenöl
500 g backstarkes Mehl (Type 550)
1 1/2 TL Salz

250 ml lauwarmes Wasser in eine kleine Schüssel geben, mit der Hefe und dem Zucker verrühren und 5 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich Schaum bildet. Dsa Olivenöl dazugeben und alles miteinander verrühren. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und mit dem Salz vermischen. 

Die Hefemischung zum Mehl gießen und das Ganze mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 5 Minuten durchkneten, bis er weich und elastisch ist. Den Teig wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 45 - 60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat (für die Frühstückspizza kann man den Teig auch einfach schon am Vorabend zubereiten und über Nacht gehen lassen!).

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig nochmals durchkneten, um Lufteinschlüsse zu entfernen. Den Teig in 4 Kugeln teilen. 

Zutaten für die Pizza:
8 EL schwarze Bohnenpaste (Asia-Supermarkt/Online)
60 g geriebener Mozzarella
4 Eier
1 Avocado
2 EL Crème fraîche
4 Jalapenos oder grüne Chili
1 Limette
1 Bund frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Backofen auf höchster Stufe vorheizen, dabei das Backblech mitheizen (bei uns: Umluft 240 °C). Die Pizzateig-Kugeln dünn ausrollen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und jeweils 1 - 2 (je nach Größe) auf ein backblechgroßes Stück Backpapier legen. Mit der Tomatensauce bestreichen, etwas schwarze Bohnenpaste darüber verteilen und das Ganze mit Mozzarella bestreuen. Nun das Backblech herausholen und das Backpapier darauf ziehen. Jeweils ein Ei über den Pizzen aufschlagen und in die Mitte gleiten lassen. Durch das heiße Backblech stockt es schnell, trotzdem am Besten so schnell wie möglich ab in den Ofen.

In der Zwischenzeit Avocado von Schale und Kern befreien, in Scheiben schneiden und mit dem Saft einer Limette beträufeln. Koriander fein hacken. Jalapenos oder grüne Chili in dünne Scheiben schneiden. Die Pizzen müssen 5 - 10 Minuten backen (je nach Temperatur), der Teig muss komplett durchgebacken sein und der Käse geschmolzen. Die fertigen Pizzen aus dem Ofen holen, einige Avocadoscheiben darauf verteilen, mit Jalapenos/Chilis und Koriander bestreuen und einige Kleckse Crème fraîche auf die Pizzen geben. Sofort servieren.

Freitag, 15. März 2013

CAKE POPS / KUCHEN AM STIEL

Cake Pops sind ja nun wirklich schon lange ein Trend bei den meisten Foodblogs. Ich hab mich bisher herausgehalten, da ich lieber "richtige" Kuchen backe und auch nicht so geduldig bin, was viele Arbeitsschritte und so angeht... Nachdem ich letztens den Maulwurfkuchen gebacken hatte, ist bei mir aber eine Menge Schokoladenkuchen übrig geblieben (weil ich aus Versehen zu viel vom Deckel abgeschnitten hatte). Daraus habe ich dann die ersten Cake Pops meines Lebens gemacht und sie einer Freundin mitgebracht. Die fand sie so toll, dass ich sie für ihre Abschiedsparty nochmal backen musste - und jetzt will ich euch das Rezept zeigen!


Die meisten Cake Pops werden mit Frosting gemacht (Butter/Zucker), was mir viel zu süß und zu schwer ist. Um den Teig "matschig" zu machen, habe ich deshalb einfach Vanillesauce genommen. 

Zutaten:
75 g Butter 
140 g Mehl
50 g Zartbitterschokolade
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Salz
2 Eier (Gr. M)
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao
7 EL Milch
1 Becher Vanillesauce aus dem Kühlregal oder selbstgemachte, abgekühlte Vanillesauce 

Schaschlikspieße oder Lollistiele
200 g dunkle Kuvertüre
Zuckerperlen / Kokosraspeln zum Verzieren

50 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen (die Schmelzschale dann einfach beiseite stellen, ihr benötigt sie später nochmal). Backpapier in eine Springform einspannen, dann den Boden und den Rand ausbuttern. Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Butter, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Eier nach und nach dazurühren. Die leicht abgekühlte Schokolade unterrühren. Dann Mehl, Backpulver und Kakao mischen und untersieben. Teig in die Springform füllen und ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.
Den Kuchen grob hacken und mit den Händen in eine große Schüssel zerbröseln, so dass keine Klumpen/Stücke mehr vorhanden sind. Es sollten nur noch Krümel sein:


Diese Krümelmischung mit der Vanilllesauce vermischen. Nicht zu viel nehmen, lieber erstmal durchkneten und wenn noch Flüssigkeit fehlt, etwas dazugeben. Man sollte feste Kugeln formen können! Bei der angegebenen Menge werden es ca. 20 - 25 Cake Pops. Die Kugeln auf einen Teller legen.

Etwas Kuvertüre im Wasserbad erhitzen, die Schaschlikspieße oder Lollistiele ca. 3 - 4 mm tief hineintauchen und in die Kuchenteig-Kugeln stecken. So bildet sich ein Schokoladen-Rand unten am Stiel und sie fallen nicht so leicht herunter. 



Nun die Cake Pops für mindestens eine Stunde ins Gefrierfach oder bei den derzeitigen Minusgraden ab auf den Balkon ;) Anschließend die restliche Kuvertüre schmelzen und die Cake Pops darin eintauchen. Gut abtropfen lassen, dabei drehen, damit sich die Schokolade gut verteilt. Mit Zuckerperlen oder Kokosraspeln bestreuen. Anschließend in Styropor-Blöcke oder mit Erde gefüllte Blumentöpfe stecken und an einem kühlen Ort fest werden lassen.

Mittwoch, 13. März 2013

AUBERGINEN MIT HALLOUMI

Zwei Auberginenrezepte hatte ich euch ja schon vorgestellt, hier folgt Nummer Drei! Diesmal mit Pinienkernen und Kräutern der Provence, dazu gebratenen Halloumi und Dinkel.



In der Kombination mit Auberginen sind Pinienkerne richtig lecker, seit neuestem gebe ich sie auch immer mit in meinen heißgeliebten Ebly-Salat (den es mindestens einmal pro Woche bei mir gibt) - das gibt ihm eine würzig-nussige Note! Probiert es mal aus.

Zutaten für 2 Personen:
1 Halloumi
1 Aubergine
1 Tasse Dinkel
1 Bund Kräuter der Provence
3 EL Pinienkerne
Olivenöl
1 EL Butter
Currypulver
Salz
Pfeffer

Aubergine in Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und beiseite stellen. Nach etwa 15 Minuten das Salz abwaschen und die Auberginenscheiben mit einem sauberen Küchenhandtuch trocken pressen. Ofen auf 180° C vorheizen und die Auberginenscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und etwas Olivenöl darüber verteilen. Im Ofen ca. 20 Minuten lang garen, bis die Auberginen weich sind.

In der Zwischenzeit den Dinkel nach Packungsanweisung kochen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Pinienkerne darin kurz anrösten bis sie leicht braun sind. Beiseite stellen. Halloumi in Scheiben schneiden und in der heißen Pfanne in Olivenöl knusprig braten. Fertig gegarten Dinkel abgießen, einen Esslöffel Butter dazugeben sowie Salz und Currypulver. Gut vermengen und kurz bei geschlossenem Deckel beiseite stellen. Kräuter der Provence hacken. Auberginenscheiben auf einem Teller mit den Kräutern und Pinienkernen anrichten und mit Dinkel und Halloumi servieren.

Montag, 11. März 2013

REZENSION: HIER & JETZT VEGAN

Ganz druckfrisch ist "Hier & jetzt vegan - marktfrisch einkaufen, saisonal kochen" von Björn Moschinski vor ein paar Tagen bei mir eingetroffen. Der südwest Verlag hat sich netterweise bereit erklärt, mir ein Exemplar zuzuschicken, das ich begeistert gelesen habe und euch jetzt vorstellen möchte!


Das Vorgängerbuch hat mir auch schon gut gefallen, deshalb war ich gespannt auf das neue Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Das Konzept des saisonalen Kochens steht im Vordergrund, direkt auf der ersten Seite findet man eine Tabelle, die zeigt, welches Obst wann reif ist (die Gemüsetabelle ist auf der letzten Seite zu finden). Das Buch ist in vier Kapitel (bzw. Jahreszeiten) unterteilt: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Alle Kapitel enthalten Vorspeisen (Suppen, Salate), Hauptgerichte und Süßspeisen. 

Jedem Rezept ist eine ganze Seite gewidmet, mit einer übersichtlichen Zutatenliste und Schritt für Schritt Anleitungen. Auf der zweiten Hälfte der Doppelseite finden sich Fotos der fertigen Gerichte, passend zur Jahreszeit angerichtet und sehr abwechslungsreich gestaltet.

Um euch eine Vorstellung zu geben, welche Rezepte ihr im Buch finden könnt: 
Frühling: Rucolasalat mit marinierten Erdbeeren oder panierte Selleriefilets auf Mangoldrisotto
Sommer: Fruchtiger Sommersalat oder Gemüseschaschlik
Herbst: Berliner Mini-Buletten oder gedeckter Apfelkuchen
Winter: Chicoréesalat mit Meerrettichdressing oder Orangenschnitten

Was ich auf jeden Fall bald nachkochen werde, sind die Apfelküchlein mit Vanille-Kardamom-Sauce. Wer mehr über die Kochkünste von Moschinski wissen möchte, findet hier ein kleines Video, das ihn bei seiner Arbeit zeigt.

Alles in allem gefällt mir das Buch sehr gut, wer aber sehr außergewöhnliche Rezepte sucht, wird vielleicht enttäuscht. Auch im ersten Buch von Moschinski waren es eher "klassische" Gerichte, nur eben vegan. Da die Auswahl an veganen Kochbüchern auf dem deutschsprachigen Markt leider immer noch relativ klein ist, sollten sich die Veganer unter euch das Buch auf jeden Fall mal näher ansehen und dann entscheiden, ob es den jeweiligen Geschmack trifft!



Hier & jetzt vegan. Marktfrisch einkaufen, saisonal kochen. Von Björn Moschinski (144 Seiten, 85 Abbildungen, 21,0 x 26,0 cm, Hardcover, ISBN: 978-3-517-08825-9, erschienen am 11.03.2013 im südwest Verlag, Preis 17,99 €).

Sonntag, 10. März 2013

TOMATENSAUCE

Da mein Freund relativ oft Pizza selbst macht, benötigen wir dafür häufig Tomatensauce. Diese jedes Mal extra zubereiten ist aber auf Dauer doch recht umständlich, deshalb haben wir uns jetzt ein paar Gläser Tomatensauce eingekocht. Wenn es mal schnell gehen muss (Spagetthi mit Tomatensauce oder eben Pizzasauce) ist das die perfekte Lösung!


Dekoriert habe ich die Gläser mit rot-weißer Kordel und Masking Tape. Die Kordeln gibt es zum Beispiel bei Garn & Mehr (Öko-Tex Standard 100, also auch für Lebensmittel geeignet). Ich habe mir dort ein hübsches Dreier-Set mit Ständer gekauft, in das ich ganz verliebt bin (rot-weiß, lila-weiß, steingrau-weiß - die Farben könnt ihr aber selbst zusammenstellen!):


Zutaten für 5 Gläser à 300 ml:
2 große Dosen geschälte Tomaten (jeweils 800 g)
1/2 Tube Tomatenmark
2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 EL getrockneter Oregano oder 6 - 8 Zweige frischer Oregano
1 Bund frisches Basilikum
2 EL Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann Knoblauch dazugeben, kurz anrösten. Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten lassen. Mit den Dosentomaten aufgießen, Zucker und Salz dazugeben und 35 Minuten köcheln lassen. Mit einem Pürierstab durchpürieren, so dass keine Tomatenstücke mehr in der Sauce sind. Nochamls aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann die Kräuter dazugeben, gut umrühren und anschließend in sterile (abgekochte) Gläser mit Schraubverschluss füllen. Diese umgedreht (Deckel nach unten) auf ein Küchentuch stellen und abkühlen lassen. Die Tomatensauce kann so an einem dunklen Ort mehrere Monate aufbewahrt werden.

Mittwoch, 6. März 2013

KINDHEITSERINNERUNGEN: MILCHREIS MIT ZIMT UND ZUCKER

Bis zum 08.03.2013 könnt ihr euch noch bei Post aus meiner Küche für den Tausch von "Kindheitserinnerungen" anmelden. Mich packt das Thema diesmal nicht so wirklich, und da mich die Uni sehr in Beschlag nimmt, werde ich leider nicht mitmachen. Trotzdem, eine meiner besten Kindheitserinnerungen ist Milchreis mit Zimt und Zucker, frisch von Mama gekocht wenn ich mittags aus der Schule nach Hause kam.


Rezept für 2 große Portionen:
100 g Milchreis (oder Arborio Reis)
500 ml Milch
5 EL Zucker
1 TL Zimt

Milch erhitzen. Bevor sie anfängt zu kochen, den Reis hinzugeben und bei niedriger Hitze 25 - 30 Minuten lang garen lassen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Der Reis muss schön weich und cremig sein - wer ihn gern etwas flüssiger mag, kann noch einen Schuss Milch und 2 EL Zucker dazugeben. 
3 EL Zucker mit 1 TL Zimt vermischen. Milchreis in zwei große Keramikschüsseln füllen und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Montag, 4. März 2013

TEELIEBE: LOV

März! Frühling! Aber trotzdem noch so kalt... Auf Tee kann ich momentan noch nicht verzichten. Und erst recht nicht, seit ich meine neue Lieblingsfirma entdeckt habe: Løv Organic. Feiner Biotee in vielen verschiedenen Sorten - meine absolute Lieblingssorte habe ich schon entdeckt: Zitrusfrüchte-Gewürze! Und das Beste: die Tees sind in praktischen Metalldosen, die luftdicht verschließen, toll aussehen und wiederverwendbar sind.



Ich habe drei Sorten von der Firma Løv Organic zum Testen zugeschickt bekommen: Zitrusfrüchte-Gewürze (Grüntee)


Orange-Zimt (Schwarztee) 


und Darjeeling (Schwarztee). Alle drei finde ich richtig lecker! Besonders der Grüntee hat es mir angetan. Oft sind Grüntees bitter oder sehr herb, dieser ist allerdings so fein im Geschmack wie ich es bisher kaum bei einem Grüntee erlebt habe. Er enthält Zitrone, Limette, Orange, Mandarine und Pampelmuse und ist mit Ingwer- und Kardamom gewürzt, zwei meiner absoluten Lieblingsgewürze.

Der Orange-Zimt-Tee ist aber auch richtig lecker, das orangige Aroma ist zwar dezent aber unverkennbar! Vor allem gefällt mir, dass die Tees nicht künstlich schmecken. Beim Öffnen der Dose und dem Zubereiten des Tees kommt einem sofort ein toller Duft entgegen, den man mit künstlichen Aromen so gar nicht erzeugen könnte.

Insgesamt finde ich die Tees von Løv Organic wirklich toll, die Dosen sind zauberhaft anzusehen und sehr praktisch. Der Preis bewegt sich mit 10,80 Euro pro 100g Dose (oder 7,75 Euro für einen Nachfüllpack) absolut im akzeptablem Rahmen. Ich werde mir den Grüntee auf jeden Fall nachbestellen, wenn er leer ist, und vielleicht noch die ein oder andere Sorte ausprobieren...

Der Wintertee mit Zimt und Kakao klingt phantastisch, aber auch die Wellnesstees wie "Løv is beautiful" mit Mango, Ananas und Aprikose oder "Løv is pure" mit Mate, Apfel und Zitrus sind bestimmt richtig lecker.

Alle Tees gibt es entweder in der Dose, im Nachfüllpack oder als Beuteltees. Die Musselinbeutel sind ohne Metallklammern und Klebstoff hergestellt.



Über die Bio-Qualität der Tees stehen auf der Homepage folgende Informationen:
"Das Teeangebot von Løv Organic ist mit dem französischen und europäischen Biosiegel AB (Agriculture Biologique) sowie dem amerikanischen Siegel „USDA organic“ zertifiziert. Diese Siegel garantieren Produkte, die frei von gentechnisch veränderten Organismen sind, ausschließlich natürliche Aromen enthalten und deren Inhaltsstoffe zu mindestens 95% aus biologischem Anbau stammen, in dem ohne chemisch hergestellte Produkte (Dünger oder Pestizide) gearbeitet wird. Bei Løv Organic sind alle Inhaltsstoffe (Tee, Fruchtstückchen, Blüten etc.) aus biologischem Anbau, mit Ausnahme der natürlichen Aromen, die es nicht aus Bio-Herstellung gibt."
Beim Bestellen bekommt ihr immer drei kleine Probepackungen anderer Tees mitgesendet (bei mir waren das Løv is pure, Pfefferminze und Earl Grey - alle wirklich lecker!). 

Habt ihr euren Løv-Lieblingstee schon gefunden?
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