Mittwoch, 29. Mai 2013

ERDBEER-VANILLE-MARMELADE

Leckere selbstgemachte Erdbeer-Vanille-Marmelade ist einfach unschlagbar. Letztes Jahr haben wir so vile eingekocht, dass wir ein ganzes Jahr jeden Morgen selbstgemachte Erdbeermarmelade essen konnten. Und ich kann immer noch nicht genug davon bekommen! Hier auf dem Bild habe ich sie als Geschenk dekoriert. Dafür einfach beschriften und ein Muffin-Case über dem Deckel mit Garn festbinden.


Man kann auch einen Teil der Erdbeeren durch Blaubeeren oder Rhabarber ersetzen. Es sollten jedenfalls immer 1000 g geputzte, fertige Früchte sein.

Zutaten für 4 Gläser:
1000 g Erdbeeren (geputzt gewogen, also 1200 g einkaufen!)
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 1:1
Saft von 1/2 Zitrone
Erdbeeren waschen, Strunk entfernen, vierteln und in einem großen Topf erhitzen. Vanillemark aus der Schote kratzen und hinzugeben, sowie die ganze Schote mitkochen lassen. Wer keine Stückchen mag, sollte die Erdbeeren jetzt mit einem Pürierstab pürieren - davor aber unbedingt die Vanilleschote entfernen! Anschließend den Zucker und Zitronensaft hinzufügen und nochmals aufkochen lassen. Mit einer Schöpfkelle heiss in sterile Gläser abfüllen (ich koche meine Gläser immer 5 Minuten ab und lasse sie anschließend auf einem Tuch trocknen, während ich die Marmelade zubereite). Die heißen Gläser unbedingt auf den Kopf stellen nach dem Abfüllen. Nach ca. einer Stunde sind sie abgekühlt und können umgedreht werden.

Erst nach dem Abkühlen dekorieren.


Montag, 27. Mai 2013

SCHOKOSTÜCK

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon etwas länger lesen, werden wissen - ich bin ein absoluter Schokoholic. Schokolade geht einfach immer. Manchmal esse ich sogar direkt nach dem Mittagessen oder Abendessen einen Riegel Schokolade, was mein Freund nach wie vor unglaublich findet. Es gab Zeiten in meinem Leben (die sehr stressig und schwierig waren), da habe ich jeden Tag eine ganze Tafel Schokolade verdrückt. Das hat sich glücklicherweise gebessert und ich versuche, Schokolade jetzt mehr zu genießen und zu etwas Besonderem zu machen. Die Schokostück-Box macht das nochmal einfacher, denn es sind wirklich besondere Produkte darin enthalten, die man nicht einfach unbedacht in sich hineinstopft ;)


Mir wurde die Schokostück Box für den Monat Mai letzte Woche kostenlos zugesendet - danke dafür! Als ich sie bekommen habe, war ich schon ganz aufgeregt, was wohl drin sein wird und war überrascht, dass es doch so viele Firmen waren, die ich gar nicht kannte. In den letzten Tagen habe ich also fleissig getestet...

Hier findet ihr das Bild von der Website, auf dem alle Produkte der Box zu sehen sind:

Copyright: Schokostueck
Man kann die Box nur im Abo bestellen. Entweder erstmal nur für einen Monat zum Testen (15 Euro), oder direkt für 3 Monate (45 Euro) bzw. 6 Monate (85 Euro). Das Abo kann jederzeit gekündigt werden, es gibt keine Mindestlaufzeit. Jeden Monat sind andere Produkte in der Box enthalten, die vorher nicht verraten werden. Eine Überraschung also =)


Jeder Box liegt ein Kärtchen mit Infos zu den Produkten bei sowie ein feines Rezept von Sonja, deren Blog the whitest cake alive ich auch immer gern lese:


Diesen Monat waren folgende Produkte dabei:

Bouga Cacao
Edelbitterschokolade mit 100% Kakao. Ich wusste gar nicht, dass sowas existiert! Aber ich bin leider absolut kein Fan von dunkler Schokolade. Deshalb werde ich sie verwenden, um Mousse au Chocolat oder kleine Schokoküchlein mit flüssigem Kern zu machen. Ein Eckchen hab ich trotzdem probiert - man schmeckt die Qualität, aber mir ist es persönlich zu intensiv. Positiv ist auch: die Schokolade wird fair hergestellt.

Greta Gold
Ein kleines Milchschokolade-Täfelchen mit 40 g - sehr lecker! Es gibt verschiedene Verpackungen, meine heisst "Steile Puppe". Es gibt noch weitere Namen wie "Probierfräulein" und "Amüsiernudel", "Perlentaucher" und so weiter. Vielleicht bin ich in Sachen Genderkategorien ein bisschen überempfindlich, aber so ganz erschließt sich mir der Sinn nicht, seiner "ersten Freundin" eine Tafel "Probierfräulein" zu überreichen, oder einem "Frauenheld" eine Tafel "Perlentaucher". Nichtsdestotrotz: die Verpackungen sind hübsch designt und die Schokolade schmeckt.

Eat Natural
Ein ziemlich großer Nuss- und Fruchtriegel mit Cranberries, Macadamia-Nüssen und dunkler Schokolade aus Essex, frei von Farb- und Konservierungsstoffen sowie künstlichen Aromen. Genau mein Geschmack, ich bin begeistert! Definitiv ein Produkt, dass ich nachkaufen werde, wenn ich es irgendwo sehe. 1,19 Euro für 50 g ist zwar nicht günstig, aber der Riegel war wirklich gut. 

Vivani Weiße Schokolade mit Vanille
Köstlich. Kannte ich schon und mag ich richtig gern. Die Bio-Schokolade ist zuckerreduziert und somit weniger süß als herkömmliche Schokolade. Hab ich vorher schon mal gekauft und werde ich sicher auch noch öfter kaufen!

Popcorner
Popcorn mit dunkler Schokolade aus Österreich (Sorte: Pure Dark). Ich bin wirklich kein Popcorn-Fan, aber diese Sorte hat es mir so richtig angetan. Die Kombination mit dunkler Schokolade von Zotter (Fair Trade) hat es wirklich in sich. Gefällt!

El Puente
Trinkschokolade mit Rosa Pfeffer und einem Hauch Chili. Köstlich, mehr brauch ich dazu nicht sagen - ich liebe Trinkschokolade, vor allem gewürzte. Würde ich sofort nachkaufen - dank Fair-Trade Zertifizierung auch mit gutem Gewissen. Kostenpunkt pro Tasse: 2,49 Euro. Nicht billig, aber das ist Fair-Trade Schokolade meistens nicht. Man trinkt ja auch nicht jeden Tag eine heiße Schokolade.


Fazit: Ich bin positiv überrascht über die Vielfalt der Schokostück Box und die Qualität der Produkte. Viel Fair-Trade und Bio und kleine Marken mit besonderen Produkten. Probiert es aus, ich kann es wirklich von ganzem Herzen empfehlen!

Samstag, 25. Mai 2013

VEGANE MINI-ORANGEN-GUGL

Der Teig für diese saftigen kleinen Orangenküchlein reicht für 12 mittelgroße Minigugl oder 6 mittelgroße und 18 Minigugl. Da ich sie für eine Freundin gebacken habe, die Veganerin ist, habe ich Alsan verwendet statt Butter. Das ist nicht nur rein pflanzlich sondern auch noch günstiger als Butter - und beim Backen schmeckt man kaum einen Unterschied. Mit herkömmlicher Margarine lässt sich Alsan nicht vergleichen, dazwischen liegen Welten. Probiert es mal aus! Man bekommt es im Kühlregal bei Rewe oder im Biosupermarkt.


Zutaten:
150 g Alsan (vegane Butter) - für Nicht-Veganer: Butter
120 g Zucker
220 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Maisstärke oder Kartoffelstärke
2 Bio-Orangen

Alsan oder Butter mit Zucker schaumig rühren. Orangen heiß waschen, abtrocknen und dann mit einer scharfen Reibe (zum Beispiel Razortech-Reibe) die Schale abreiben.Anschließend die Orangen halbieren und den Saft auspressen (auf dem Foto ist diese Saftpresse von Lurch, die ich derzeit oft verwende). 


Orangensaft und Abrieb zur Butter-Zucker-Mischung geben, dann Mehl, Backpulver und Stärke dazusieben. Alles zu einem homogenen Teig verarbeiten und in Minigugl-Förmchen füllen. Bei 160° C Umluft etwa 12 - 15 Minuten backen (Stäbchenprobe, ob noch Teig kleben bleibt). Auf einem Gitter auskühlen lassen. Wer nur eine Form hat, diese nach dem ersten Durchgang kurz abkühlen lassen, auf ein Gitter stürzen und erneut befüllen/backen. Wer mag, kann die Gugl noch mit ein paar frischen Orangen- oder Zitronenzesten garnieren.


Mittwoch, 22. Mai 2013

PFIRSICH-HONIGMELONEN-SMOOTHIE

Heute habe ich endlich mal wieder einen tollen Smoothie für euch! Mein absolutes Lieblings-Frühstücksgetränk. Ich esse nicht so besonders viel Obst, aber Smoothies könnte ich wirklich jeden Tag machen. Die Kombination aus Honigmelone, Pfirsich und Orange ist richtig lecker, probiert es mal aus!


Zutaten für 2 Gläser:
1/4 Honigmelone (am besten gekühlt)
2 reife Pfirsiche
1 Orange
Deko: Minze

Honigmelone in Scheiben schneiden, dann aus der Schale herausschneiden und würfeln. Pfirsich entkernen und ebenfalls würfeln. Saft aus der Orange pressen. Alle Zutaten im Mixer zu einem dickflüssigen Smoothie pürieren. Mit Minzblättchen garnieren.


Montag, 20. Mai 2013

ZITRONENCREME

Ein Dessert, das aus nur drei Zutaten besteht und trotzdem umwerfend schmeckt? Da hat mich die liebe Jeanny von ZuckerZimtundLiebe direkt überzeugt (übrigens einer meiner Lieblingsblogs, schaut unbedingt mal vorbei!). Das Rezept ist im Original aus Donna Hay's Kochbuch Fast, Fresh, Simple. Das Buch muss ich mir bei Gelegenheit auch mal zulegen!


Es hat bei mir sehr gut funktioniert, aber bitte bedenkt, dass es wirklich eine Creme ist und kein fester Pudding. Außerdem hat es bei mir mit haltbarer Sahne nicht funktioniert (die Creme war ganz flüssig). Also bitte unbedingt frische Sahne aus dem Kühlregal nehmen.

Zutaten für 4 kleine Gläser:
500ml Sahne (frisch, keine haltbare!)
110g Zucker
75ml frisch gepresster Zitronensaft

Sahne und Zucker bei mittlerer Hitze in einem Topf erwärmen und ca. 6-8 Minuten lang köcheln, bis die Sahne etwas reduziert ist. Zitronensaft hinzufügen und weitere 2 Minuten lang köcheln lassen. Vom Herd nehmen und in Gläser füllen, dann für 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Samstag, 18. Mai 2013

MINI-BLUEBERRY-CHEESECAKES + GIVE-AWAY [CLOSED]

Ich habe diese klitzekleinen Cheesecakes mit Blaubeeren zum Geburtstag einer lieben Freundin gebacken. Und ihr habt die Gelegenheit, sie bald schon selbst nachzubacken.. Mehr dazu gleich! Denn ich möchte mich zuerst bei mehr als 600 Facebook-Fans bedanken! Als ich diesen Blog Ende 2010 gestartet habe, sollte es eigentlich eine Online-Rezeptesammlung für meine Freunde und Familie sein. Ich wurde öfters mal nach Rezepten gefragt und dachte mir, eine genaue Beschreibung mit Fotos von der Zubereitung macht es für meine Freunde einfacher, die Gerichte auch wirklich nachzukochen. In den letzten zweieinhalb Jahren sind aber doch so einige LeserInnen zusammengekommen und dafür möchte ich heute danke sagen!


Zur Feier des Tages gibt es ein Give-Away für euch. Ihr könnt diese Silikon-Förmchen der Firma Lurch gewinnen! 12 Stück in hüschen Rosa- und Lilatönen aus hochwertigem Platin-Silikon:


Hinterlasst einfach bis zum 01.06.2013 einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir, was ihr damit backen würdet! Ich gebe den Gewinner/die Gewinnerin, den/die ich per Zufallsgenerator auslose, hier auf dem Blog und auf Facebook bekannt. Bitte melde dich dann mit deiner Adresse bei mir, damit die hübschen Förmchen direkt von der Firma Lurch an dich versendet werden können.

Außerdem reiche ich das Rezept für die Mini-Blueberry-Cheesecakes bei Miss Blueberrymuffin ein, die gerade passenderweise ein tolles Blaubeer-Event veranstaltet:



Zutaten für ca. 12 Stück
80 g Blaubeeren
2 Eier
2 EL Stärke (Maisstärke/Kartoffelstärke)
100 g Zucker
400 g Frischkäse
1 Becher Creme fraîche
Prise Salz

100 g Butterkekse
2 EL geschmolzene Butter

Backofen auf 180°C vorheizen. Silikonförmchen einfetten und auf ein Backblech stellen. Blaubeeren waschen und abtrocknen. Eier mit Zucker und Salz verrühren, dann den Frischkäse und die Creme fraîche dazugeben und zu einer Masse verschlagen. Zuletzt die Stärke dazugeben. Butterkekse zerkrümeln (z.B. in der Küchenmaschine oder mit einem Mörser). Die geschmolzene Butter dazugeben und verkneten. Jeweils 1 EL Keksmasse in die Muffinförmchen geben und auf den Boden der Förmchen gleichmäßig flach andrücken. Frischkäsemasse in die Förmchen füllen und jeweils einige Blaubeeren darauf verteilen (Achtung: nicht zu viele, sonst werden die Mini-Cheesecakes instabil!). 


Sofort in den Ofen schieben und ca. 10 - 12 Minuten lang backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus den Förmchen lösen oder direkt herauslöffeln!

Donnerstag, 16. Mai 2013

SOBANUDELN MIT GURKE, WAKAME UND SESAM

Ja, ich bin Ottolenghi-Fan. Und ich kann einfach nicht genug seiner Rezepte nachkochen - sie sind alle großartig! Auch dieses hier... Sobanudeln mit Gurke, Wakame und Sesam. Ein japanisches Rezept, das ich sehr lecker und außergewöhnlich finde und deshalb muss ich es einfach mit euch teilen. Gerade jetzt für die warmen Tage ein super Snack zum Mitnehmen (Arbeit, Uni, Picknick, Park...). Man isst den Salat kalt und je länger er durchzieht, desto aromatischer wird er.

Vielleicht kommt es ja in eure Sammlung liebster Sommergerichte - in meiner ist er schon!



Zutaten für 4 - 6 Personen:
2 große Salatgurken
2 TL Salz
300 g Sobanudeln
60 g Wakame (getrocknete Braunalgen, in Flocken)
70 g Sesamsamen, geröstet
30 g Korianderblätter, gehackt
30 g Minzeblätter, grob gehackt
50 g Radiesschensprossen

Dressing:
2 EL Reisessig
3 - 4 Bio-Limetten
1 cm Ingwer
2 frische rote Chilis
1 EL Palmzucker (oder brauner Zucker)
2 EL Sesamöl
2 EL Erdnussöl
1 EL süß-scharfe Chilisauce
1 Knoblauchzehe
3/4 TL Salz

Salatgurken auf der Gemüsereibe fein raspeln. In ein Sieb füllen, mit dem Salz bestreuen, vermischen und mindestens 30 Minuten abtropfen lassen.

Sobanudeln in einen Topf mit kochendem Wasser geben und 4 - 5 Minuten kochen. Abgießen und unter fließendem, kalten Wasser abspülen. Abtropfen lassen.

Limetten waschen. Von 2 Stück die Schale fein abreiben. Aus den Limetten 60 ml Limettensaft pressen. Ingwer schälen und fein reiben. Alle Zutaten für das Dressing verrühren. Sobanudeln, Wakame und Gurke mit dem Dressing vermengen, dann Sprossen und Kräuter sowie die gerösteten Sesamsamen dazugeben.

Dienstag, 14. Mai 2013

SAMOVA TEE

Wie ihr schon mitbekommen habt, bin ich eine absolute Teetrinkerin - vor allem, wo es jetzt plötzlich wieder so grau und windig geworden ist... Meistens ziehe ich Tee auch Kaffee vor (den trinke ich nur mit vieeeel Milch und Zucker). Deshalb gibt es heute für euch wieder ein kleines Review, und zwar über Samova ! Richtig lecker, die Sorten - bin begeistert =)


Ich habe zehn verschiedene Sorten aus der Tea-Tasting Space Box ausprobiert, die mir Samova zum Testen zugesendet hat und fand alle ziemlich lecker: High Darling (100% schwarzer Darjeeling), Lazy Daze (Earl Grey mit Bergamottöl), Istanbul Nights (Schwarzer Tee Ceylon mit Minze und orientalischen Gewürzen), Master Mint (100% Pfefferminze), Scuba Garden (Grüner Rooibos mit Cranberrystücken und Spirulinaalgen), Team Spirit (Grüner Tee mit Lemongrass und Gingko), Maybe Baby (Fruchtmischung mit Erdbeere und Ananas), Heidi’s Delight (Kräutermischung mit Pfefferminze und Bergkräutern), Space Cookie (Chai-Mischung mit Kakaoschale und Zimt).

Die Pyramiden-Beutelchen sehen etwa so aus:


Die Packung ist mit 4,95 Euro für 10 Beutel (= 10 Gläser/Tassen) doch relativ teuer. Einige, aber nicht alle Zutaten sind aus biologischem Anbau. Eine 100g Dose kostet 9,95 oder 12,95 Euro, je nach Sorte, die Refill-Packungen sind nochmal etwas günstiger.

Die hübschen Teegläser kann man übrigens auch auf der Website bestellen.

Sonntag, 12. Mai 2013

RHABARBERKOMPOTT

Diesen Rhabarberkompott habe ich für meine Mama zum Muttertag eingekocht und ihr per Post geschickt, da ich leider nicht bei ihr sein kann. Also auf diesem Weg auch nochmal alles Liebe zum Muttertag, beste Mama der Welt!


Die schönen Gläser bekommt ihr übrigens bei der Schönhaberei. Und weil das Thema zum Küchenplausch Rhabarber-Event und Muttertags-Event passt, reiche ich es dort auch noch ein:




Zutaten für 4 Gläser à 300 ml:
1500 g Rhabarber (geschält/geputzt: 1000 g)
500 g Gelierzucker 2:1
1/2 Zitrone

Gläser abkochen und bereit stellen. Rhabarber gründlich waschen, oben und unten abschneiden und dann abziehen/schälen (es sei denn, es ist ganz junger, frischer Rhabarber aus dem eigenen Garten). Den Rhabarber nun würfeln und in einen großen Topf geben. Zucker dazu und mind. 30 Minuten stehen lassen, damit der Zucker Saft zieht. Nun aufkochen und etwa 2 Minuten köcheln lassen. Dann mit einer Kelle randvoll in die sterilen Gläser füllen, diese fest zuschrauben und auf den Kopf stellen, bis sie abgekühlt sind. 

Geöffnet im Kühlschrank aufbewahren.


Freitag, 10. Mai 2013

ÉCLAIRS

Dieser süße Nachtisch stand schon länger auf meiner Liste. Gefunden habe ich das Rezept in einem österreichischen Kochmagazin (Frisch gekocht!). Windbeutel liebe ich über alles, ich bin ein totaler Brandteig-Fan. Den zu machen ist auch gar nicht so schwierig wie es vielleicht klingt. Gekaufte Éclairs sind mir immer zu süß, deshalb war ich sofort vom Rezept begeistert - kein Zucker im Teig, die Orangencreme ist süß genug. Für die zweite Variante habe ich mir selbst noch eine schnelle Himbeersahne als Füllung ausgedacht. 

Außerdem darf ich freudestrahlend berichten, dass es drüben bei Penne im Topf in der neuen Rubrik "Hello Food Friend" eine Blogvorstellung über transglobal pan party gibt! Dankeschön dafür nochmal! 


Wichtig ist: die gefüllten Éclairs können maximal 3 Stunden aufbewahrt werden. Dann fangen sie an durchzumatschen. Also am Besten erst vor dem Servieren füllen! Insgesamt ist das Rezept auch relativ zeitaufwendig, vor allem wenn man zwei verschiedene Füllungen machen möchte. Bitte beim Nachbacken bedenken!

Zutaten für 8 Éclairs:

Brandteig:
1 Prise Salz
100 g Butter
150 g glattes Mehl
4 Eier

Orangencreme:
200 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst)
1/2 Packung Vanillepuddingpulver (oder 4 EL Maisstärke)
35 g Kristallzucker
100 ml Sahne
Sahnesteif / Sahn-apart

Himbeersahne:
100 ml Sahne
3 EL Himbeermarmelade
Sahnesteif / Sahn-apart

Backblech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. 250 ml Wasser mit Salz und Butter aufkochen. Sobald es kocht, Hitze reduzieren und das Mehl in einem Zug einrühren. Zuerst mit einem Schneebesen, nach Klumpenbildung mit einem Holzkochlöffel rühren, bis der Teig sich von Topf und Kochlöffel löst. In eine Rührschüssel geben, auf ca. 40° C abkühlen lassen. Die Eier nach und nach einrühren, bis der Teig glänzt.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (mind. 1,2 cm, besser 1,6 cm Durchmesser) füllen und je 8 - 10 cm lange Streifen auf das Blech spritzen. 



Auf mittlerer Schiene 40 Minuten goldbraun backen. Am Besten eine Uhr stellen, damit ihr sie nicht im Ofen vergesst! :)


Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, quer halbieren und vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Creme zubereiten: 50 ml Orangensaft in einer Schüssel mit dem Puddingpulver oder Stärke verrühren. Restlichen Orangensaft in einem Topf mit dem Zucker zum Kochen bringen, dann die Puddingmasse unterrühren, kurz aufkochen bis es eindickt und dann abkühlen lassen. Dabei immer wieder umrühren, da sich sonst eine Haut bildet. Sahne steif schlagen (Sahnesteif / Sahn-apart einrühren) und unter den kalten Orangenpudding unterheben.  In einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und die Hälfte der Éclairs damit füllen. 

Für die Himbeersahne die Sahne steif schlagen und Himbeermarmelade unterrühren. In einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und die restlichen Éclairs damit füllen.

Mittwoch, 8. Mai 2013

REISPUFFER MIT DATTELRATATOUILLE

Dieses Rezept ist aus dem Buch "Hier & jetzt vegan" von Björn Moschinski. Ich hatte euch bereits hier darüber berichtet, wie ich das Buch finde. Jetzt habe ich endlich etwas daraus nachgekocht und für sehr gut befunden! Allerdings konnte ich keinen veganen Schmelzkäse finden, und habe deshalb 2 Eier (aber dafür keine Sojamilch) verwendet. Die vegane Version des Rezepts habe ich natürlich trotzdem unten gepostet. 

Die Reispuffer fanden mein Freund ich sehr lecker! Machen wir bestimmt bald wieder. Vor allem die Kombination mit den Walnüssen war gut, obwohl ich sonst eigentlich gar nicht so ein großer Walnussfan bin. Die Reispuffer kann man auch am Besten machen, wenn Reis vom Vortag übrig geblieben ist. Sie schmecken auch kalt noch gut!



Zutaten Reispuffer:
100 g Reis
Salz
Pfeffer
1 - 2 Karotten
1/2 Zwiebel
2 EL Walnussöl
30 g Walnüsse
40 g Mehl
1/4 TL Backpulver
40 g veganer Schmelzkäse (oder 1 - 2 Eier)
75 ml Sojamilch (bei mir war keine Flüssigkeit notwendig!)
 4 EL Rapsöl zum Braten

Zutaten Ratatouille:
3 Tomaten
1 Aubergine
1 Zucchini
1 Zwiebel
2 Paprikaschoten
50 g Datteln
2 EL Olivenöl zum Braten
2 Zweige Thymian
Salz
Pfeffer

Reis waschen und kochen. Aubergine und Zucchini waschen und in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Paprika entkernen, waschen und würfeln. Tomaten waschen und würfeln. Datteln in Stücke schneiden.

Für die Reispuffer Karotte schälen und fein raspeln. Zusammen mit der Hälfte der geschnittenen Zwiebeln zum abgekühlten Reis geben. Walnüsse zerstoßen und dazu geben. Gut vermischen, dann Mehl, Backpulver und Schmelzkäse (bzw. verquirlte Eier) dazugeben. Alles gut vermischen. Falls notwendig, noch Sojamilch/Flüssigkeit dazugeben, bei mir war das aber nicht nötig da der Teig die richtige Konsistenz hatte. Das hängt evtl vom Reis ab. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zwei beschichtete Pfannen erhitzen. In eine Pfanne Olivenöl geben, in die andere Rapsöl. In der Olivenölpfanne zuerst Auberginen und die restlichen Zwiebeln anbraten, dann die Zucchini sowie Paprika und Datteln dazugeben. Nach ein paar Minuten die Tomaten und zuletzt den Thymian hinzugeben. 

In der Rapsölpfanne jeweils eine Kelle voll Reisteig pro Reispuffer ausbacken. Etwas platt drücken und erst nach 1 - 2 Minuten anbraten den Reispuffer wenden. Jeweils 3 - 4 Reispuffer zugleich ausbacken und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Montag, 6. Mai 2013

ZEIGT HER EURE MESSER!

Arne hat vor kurzem dazu aufgerufen, dass wir unsere Messer auf dem Blog vorstellen (Zeigt her eure Messer). 


Halte ich für eine gute Idee, denn ich bin gespannt auf die Beiträge der anderen und werde mir den einen oder anderen Tipp holen! Meine Sammlung ist zwar sehr übersichtlich, aber ich möchte euch trotzdem heute meine Messer vorstellen. Da einige meiner Messer Erbstücke von meinen Eltern/Großeltern sind, ist das Nachkaufen bei diesen wohl eher schwierig. Ich stelle sie aber unter anderem deshalb vor, weil sich dadurch Tipps für den Messerkauf ergeben.

Hier könnt ihr meine Sammlung sehen:


Ich habe es wie Arne gemacht und die Messer durchnummeriert, der Einfachheit halber...

1. Kartoffelschälmesser von meinen Eltern, Goodwell, Rostfrei
Habe ich bekommen, als ich daheim ausgezogen bin und bis heute ist es ohne Nachschärfen immer noch sehr gut. Da ich nichts zum Selber-Schärfen besitze, weiche ich momentan meistens auf Nr. 3 aus.

2. Kleines Sägemesser von meinen Eltern, Wilkinson Sword Perfekt, Rostfrei, Solingen (Eisgehärtet)
Ist perfekt zum Tomaten schneiden.

3. Cerahome high class ceramic, Schälmesser (Set)
Habe ich im Set mit 3 Größen gekauft, wobei das Größte abhanden gekommen ist (die WG-Bewohner unter meinen LeserInnen werden wissen, was ich meine). Das kleine Messer verwende ich als Schälmesser. Es ist ein Keramikmesser und bleibt so ohne Nachschärfen trotzdem lange Scharf. Allerdings gibt es das Risiko, dass es splittert - man muss sehr vorsichtig damit sein. Gekauft bei Amazon im Set (29,90 Euro für 3 Keramikmesser). Ich bin damit sehr zufrieden und verwende sie seit 5 Jahren. 


4. Fleischmesser von meinem Opa
Da ich Vegetarierin bin, verwende ich dieses Messer eigentlich nicht. Es ist ein Erbstück mit viel Geschichte und Charakter (mein Opa war Metzger), deshalb habe ich es behalten. Vor allem den Holzgriff mag ich sehr gern. Man kann damit natürlich auch andere Dinge schneiden, zum Beispiel Käse oder Tofu.


5. Gemüsemesser, Solicut (Solingen, Germany), First Class Limited, Stainless, Icehardened
Das teuerste und mit Abstand beste Messer in meinem Besitz (Neupreis: ca. 55 Euro, gekauft bei butch.de). Ich verwende es praktisch für alles. Es ist unglaublich scharf und liegt toll in der Hand. Der Griff ist aus Olivenholz und einfach toll verarbeitet. Man sieht den Unterschied zu den anderen Messern extrem, da zum Beispiel der Übergang von Klinge und Griff nicht so billig verarbeitet ist wie bei anderen Messern. Absolute Empfehlung, die Investition in ein gutes Messer lohnt sich einfach.


6. Cerahome
Mittelgroßes Messer aus dem Set mit 3., verwende ich sehr viel da nach 5 Jahren noch immer scharf. Leider, wie man auf dem Bild bei 3. sehen kann, ist es an der Klinge schon etwas gesplittert (ich erwähne an dieser Stelle wieder unvorsichtige Mitbewohner). Das heißt, irgendwann muss ein neues Keramikmesser-Set her!

7. Giesser, Rostfrei
Mittelgroßes Messer zum Schneiden von Obst und Gemüse.

8. Giesser, Rostfrei
Großes Messer, dass ich zum Beispiel zum Kürbis-Spalten oder Melonen-Schneiden verwende. Müsste auch mal wieder geschärft werden....

9. Sägemesser, Metzger (Rostfrei, Inox Germany)
Finde ich vor allem für Brötchen, Ciabatta, Focaccia etc. sehr praktisch. Gekauft beim Metzger in meinem Dorf, nach vielen Jahren immer noch scharf.

10. Sägemesser, Tchibo 
Zum Brot-Schneiden optimal.

Abgesehen davon verwende ich einen Messerblock von WMF, den ich sehr praktisch finde. Da ich oft umziehe, will ich nicht in jeder Küche Metall-Schienen anbringen um die Messer aufzuhängen. Außerdem funktioniert das ja auch bei Keramikmessern nicht ;)

Mein Freund hat sich vor einiger Zeit diesen Messerblock von Chroma gekauft und ist damit auch sehr zufrieden, allerdings ist er eher für mehrere große Messer gedacht und nicht für viele kleine. 

Hier ein Bild von meinem WMF-Messerblock:


Wer sich einen zulegen will, kann natürlich auch direkt Messer und Messerblock im Set kaufen, zum Beispiel von Zwilling.

Meine Tipps: achtet auf gute Qualität. Ich würde absolut davon abraten, sich billige Ikea- oder Tchibo-Messersets zu kaufen. Die habe ich nämlich gekauft, als ich daheim ausgezogen bin, und ich hätte genauso gut versuchen können mit einem Kugelschreiber zu schneiden. Die Schärfe der Messer ist nach ein paar mal benutzen weg und sie sind praktisch nutzlos, wenn ihr sie nicht alle 2 - 3 Wochen nachschleift. 

Wer nicht allzu viel Geld ausgeben will, sollte sich unbedingt das Keramikmesser-Set von Cerahome zulegen. 30 Euro sind nicht viel Geld und diese Messer erleichtern einem das Arbeiten in der Küche enorm. 

Wer mehr Budget hat, sollte mal online bei Butch vorbeischauen, dort gibt es eine große Auswahl an hochqualitativen Messern. Wenn ich irgendwann mal mein Studentendasein beende und genug Geld habe, um meine Küche besser auszurüsten, werde ich mir dort einige Messer zulegen.


Ich freue mich über Kommentare! Was sind eure Lieblingsmesser? Messeblock oder Leiste? Erfahrungen, Tipps?

Freitag, 3. Mai 2013

REZENSION: DAS GROSSE BUCH DER GEWUERZE

Neuzugang in meinem Kochbuchregal: Das große Buch der Gewürze, erschienen in der Collection Rolf Heyne. Wer noch kein Gewürz-Lexikon sein eigen nennt, sollte sich dieses Buch mal genauer anschauen!

 
Copyright: Collection Rolf Heyne
Das Buch ist aufgeteilt in 49 Sektionen, in denen jeweils ein Gewürz genau beschrieben wird. Den Anfang macht ein Bild des Gewürzes, damit man es auch genau zuordnen kann. Hier beispielsweise Zimt:

Copyright: Collection Rolf Heyne
Jedes Gewürz wird nach diesen Informationen beschrieben: Andere Namen, Aussehen, Angebotsform, Geruch und Geschmack, Anwendung in der Küche, wo man es gewöhnlich kaufen kann, Wozu das Gewürz passt, welche anderen Gewürze dazu passen (Harmonische Gewürzakkorde/Raffinierte Geschmacksassoziationen) sowie einige Rezepte und Zubereitungsideen. Je nach Gewürz kann dies schonmal bis zu 5 Seiten in Anspruch nehmen. Da die Beschreibungen aber alle sehr übersichtlich sind, kann man schnell zu dem Punkt, der einen am meisten interessiert, springen. 
Was ich amüsant finde: jedes Gewürz wurde auf Miniatur-Möbeln photographiert (winzige Esstische / Körbchen / Stühle etc.). Diese Linie wird im gesamten Buch durchgezogen, aber je nach Gewürz anders interpretiert. Manche Gewürze werden sowohl in ihrer Rohform als auch als Pulver etc. dargestellt. Mir persönlich sind die Hintergründe der Fotos oft etwas zu grau, aber sie zeigen in jedem Fall sehr genau, wie das Gewürz aussieht. Mein Favorit: der Ingwer auf dem Miniatur-Sofa.
Insgesamt ein umfangreiches Nachschlagewerk, das aber keinesfalls langweilig wirkt. Ich kann mir vorstellen, öfter mal etwas darin nachzuschlagen. Bisher habe ich es zum Beispiel für Mangopulver zu Rate gezogen - wer öfter außergewöhnliche Gewürze ausprobieren möchte, sollte auf jeden Fall mal einen Blick hinein werfen.

Von Bittersüss nach Feuerscharf. Das große Buch der Gewürze. Von Betinna Matthaei (296 Seiten, 110 Abbildungen, 19 x 25 cm, Hardcover, ISBN: 978-389910548-3, erschienen am 28.03.2013 im Verlag Collection Rolf Heyne, Preis 
29,90 €.

Mittwoch, 1. Mai 2013

PAELLA

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren ersten Mai! Passend zum sonnigen Wetter (zumindest hier in Berlin) habe ich für euch ein schnelles, einfaches Rezept für eine vegetarische Paella. Ich werde gut gestärkt den Tag draußen mit Freunden verbringen und versuchen, nicht daran zu denken, dass ich wegen dem freien Tag heute zum Ausgleich den ganzen Samstag in die Uni muss....

Habt einen feinen Tag!


Zutaten:
150 g Rundkornreis (z.B. arroz bomba oder Arborio)
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 10 - 15 Oliven (Kalamata/schwarz oder grüne Oliven)
10 Minitomaten
500 ml Gemüsebrühe
3 - 5 Fäden Safran
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Paprikapulver
frischer Thymian
Olivenöl

Paprikas waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann zuerst die Zwiebeln glasig dünsten, dann die Paprika und zuletzt den Knoblauch darin anbraten. Cayennepfeffer, Kurkuma, Paprikapulver und Safran hinzufügen, anrösten und dann den Rundkornreis dazugeben. Etwa eine Minute anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel ca. 15 - 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Oliven in Scheiben schneiden und die Minitomaten vierteln. Den Thymian von den Zweigen zupfen. Kurz vor Ende der Garzeit Oliven unter den Reis mischen, dann die Tomaten dazugeben und bei geschlossenem Deckel nochmal einige Minuten garen lassen, so dass die Tomaten weich aber nicht matschig sind. In Schüssel servieren und mit Thymian garnieren.

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