Mittwoch, 31. Juli 2013

GEGRILLTER FETA MIT WALNUSS-PANADE UND LAVENDEL

Vegetarische Grillrezepte zu finden ist ja oft gar nicht so einfach. Meist findet man die üblichen Gemüsespieße (die ich zwar auch liebe, vor allem mit Paprika, Zucchini und Halloumi!), aber etwas außergewöhnlicheres ist oft selten. Also habe ich heute etwas Besonderes für euch: gegrillten Feta mit Walnuss-Panade und Lavendel! Richtig lecker und ganz einfach zuzubereiten.


Zutaten für 4 Personen als Beilage:
200 g Feta (2 Blöcke a 100 g)
50 g Walnüsse
1 Ei
1/2 Tasse Semmelbrösel/Paniermehl
Pfeffer
8 Zweige Lavendel

dazu passt: Oliven-Ciabatta mit Kräuterbutter, Gemüsespieße

Aus Alufolie 8 Körbchen formen (den Rand hochdrücken und genug Platz für einen "Deckel" zum Schließen des Päckchens lassen). Walnüsse im Mörser grob zerstoßen. Auf einem Teller das Ei mit einer Gabel verquirlen. Auf einem weiteren Teller Semmelbrösel mit Walnüssen vermischen. Den Feta vierteln, dann mit Hilfe einer Gabel zuerst im Ei wenden, dann in der Semmelbrösel-Walnuss-Mischung. Die Viertel in die Alupäckchen legen, mit Pfeffer würzen und einen Lavendelzweig darauf liegen. Päckchen verschließen und bis zum Grillen im Kühlschrank aufbewahren. Die Päckchen können direkt auf den Grill gelegt werden (eher am Rand) oder auf eine Aluschale (mittig) und müssen dort 10 - 12 Minuten erhitzt werden.

Sonntag, 28. Juli 2013

PULL-APART CAKE MIT JOHANNISBEEREN

Wer die neue Lecker Bakery so begeistert gelesen hat wie ich, der wird sofort das Titelbild erkennen: Der Pull-Apart Cake mit Johannisbeerkonfitüre hat es mir sehr angetan. Da wir im Garten der Eltern meines Freundes schon Unmengen Johannisbeeren mitnehmen durften, kam mir das Rezept wie gerufen. Pur esse ich sie eher nicht so gerne, da sie mir zu sauer sind. Aber in Form eines Kuchens schmecken sie phantastisch!

Habt ihr die Lecker Bakery schon und wenn ja, welche Rezepte wollt ihr unbedingt daraus nachbacken?



Zutaten:
500 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
Salz
50g Butter
150 ml Milch
2 Eier (M)
300g Johannisbeer-Konfitüre
60g frische Johannisbeeren
75g Puderzucker
1/2 Zitrone oder 2 EL Milch/Wasser

Für den Hefeteig 500g Mehl, 50g Zucker, Vanillezucker, Hefe und 1/2 TL Salz vermischen.
Butter schmelzen. Milch zur Butter geben und erwärmen. Zusammen mit den Eiern zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken des Handrühregeräts so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis er seine Größe verdoppelt hat. 

Eine Kastenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig kurz durchkneten und zu einem Quadrat (50cm x 50cm) ausrollen. Mit der Konfitüre bestreichen und dann in Quadrate schneiden, die in eure Kastenform passen. 


Jeweils einige Quadrate aufeinander legen und in die Form stapeln. Dafür diese am besten senkrecht hinstellen.


Die Form mit einem Tuch abdecken und noch einmal an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen (ich habe ein bisschen mehr gemacht, ca. 165° C!). Die Form auf ein Backblech stellen, einige Flöckchen Butter auf dem Kuchen verteilen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Etwa 30 - 40 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu früh dunkel werdne sollte, einfach mit Alufolie abdecken. Nach der Backzeit aus dem Ofen holen und zum Abkühlen auf ein Gitter stellen, erst nach einer halben Stunde aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für den Guss Puderzucker mit 1 - 2 EL Zitronensaft/Wasser/Milch glatt rühren (nicht zu flüssig werden lassen!), auf dem Kuchen verteilen und Johannisbeeren garnieren.



Donnerstag, 25. Juli 2013

KÄSE-PILZ-BAGUETTE

Manchmal hat man selbst als Foodblogger nicht unbedingt so viel Lust zu kochen. Vor allem, wenn es so heiß ist und man auch noch krank ist. Momentan scheine ich alle möglichen Gesundheitsprobleme magisch anzuziehen, und dann sticht mich gestern auch noch eine Biene auf unserem Balkon (wusstet ihr, wie weh das tut?). Deshalb gibt es heute ein superschnelles Rezept für Käse-Pilz-Baguette, für das man nicht viel kochen muss ;)


Zutaten:
2 Aufbackbaguettes
200 g Champignons
3 - 4 Stiele Petersilie
geriebener Gouda 
1 Schalotte
1 TL Butter
Salz
Pfeffer
frischer Rosmarin

Ofen auf 200°C vorheizen. Pilze putzen und würfeln, Schalotte schälen und fein hacken. Aufbackbaguettes in den Ofen schieben. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, Butter hinzugeben und die Schalotten darin glasig dünsten. Wenn sie gar sind, die Pilze dazugeben und anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Aufbackbaguettes aus dem Ofen holen, aufschneiden, Käse darauf verteilen und die Pilze darüber geben. Nochmal für 2 Minuten in den Ofen geben und dann heiß servieren.

Montag, 22. Juli 2013

EISTEE EXOTISCHE FRÜCHTE

In letzter Zeit trinke ich fast nur noch Eistee - es ist richtig warm draussen und da erfrischt mich einfach nichts mehr als ein Glas eiskalter Tee. Da ich kohlensäurehaltige und überzuckerte Getränke nicht besonders mag, ist das für mich auch die beste Alternative. Außerdem kann man bei Früchtetee auch ohne Bedenken mal einen ganzen Liter trinken ohne einen Koffeinschock zu bekommen ;)


Die Firma Løv Organic hat mir zwei Sorten ihres neuen Früchtetees zugesendet und ich habe mir damit für euch zwei leckere Eistee-Rezepte ausgedacht! Heute stelle ich euch die Sorte "Exotischer Früchtetee" vor, die Apfelstücke, Hagebutten, Mangostücke, Hibiskus, Chicorée, Mango, Ananas und Passionsfrucht enthält. Wenn das mal nicht eine tolle Kombination ist!



Außerdem habe ich auch meine neuen Eiswürfelbereiter von Lurch ausprobiert, mit denen man diese phantastischen Eiskugeln machen kann:


Sehen die nicht toll aus? Es gibt sie in zwei Größen: etwa wie wie normale Eiswürfel oder kleinere "Eisperlen". Die kleineren sind auf dem Photo zu sehen. Aber jetzt zum Rezept!


Zutaten für 2 Gläser:
2 gehäufte Teelöffel Løv Organic Exotischer Früchtetee
400 ml Wasser
1 EL Agavendicksaft
5 - 6 Blätter frische Orangenminze
Eiswürfel

Wasser erhitzen und den Tee sowie die Orangenminze-Blätter darin fünf Minuten ziehen lassen. Anschließend den Agavendicksaft einrühren und den Tee etwas abkühlen lassen. Zwei Gläser mit Eiswürfeln füllen und den Tee hineingießen. Mit Minze garnieren.

Freitag, 19. Juli 2013

MANGO SHOT

Ist es bei euch auch so wahnsinnig heiß wie hier in München? Ich würde am liebsten den ganzen Tag mit einem Buch und einem eiskalten Getränk auf dem Balkon verbringen... Diese Mango Shots sind perfekt um sich mal schnell zwischendurch abzukühlen!


Die Firma Lurch hatte mir diese Schnapsglas-Eisförmchen zum Testen zugeschickt. Zuerst musste ich etwas überlegen, da ich ja keinen Alkohol trinke und somit eigentlich mit Shot-Glässchen nicht so viel anfangen kann. Aber wieso nicht auch ein bisschen eiskalten Fruchtsaft daraus trinken? Die Gläschen sind jedenfalls eine super Sache um seine Gäste ein bisschen zu beeindrucken oder auf Parties etwas außergewöhnliches anzubieten. Allerdings schmelzen sie auch schnell, also unbedingt das jeweilige Getränk auch gut vorkühlen und dann schnell trinken!

Zutaten für 4 Shot-Gläschen:
1/2 reife Mango
1 Prise Zimt
Deko: Lavendelblüten

Mango aus der Schale lösen und mit 2 EL Wasser und Zimt pürieren. Ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Schnapsglässchen aus der Form lösen, den Mangosaft einfüllen, mit Lavendel dekorieren und sofort servieren.

Dienstag, 16. Juli 2013

OLIVEN-CIABATTA

Momentan meine allerliebste Grill-Beilage. Vor allem in Kombination mit der Kräuterbutter... Ich versprech euch, dass ihr mit diesem Brot der Star auf jeder Grillparty sein werdet! Wer keine schwarzen Oliven mag, kann auch nur Rosmarin nehmen oder sie z.B. durch getrocknete Tomaten ersetzen.


Zutaten für 1 Brot:
500 g Weizenmehl
250 - 300 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
15 - 20 schwarze Oliven (am besten die in Kräuter eingelegten)
2 EL Olivenöl
1 1/2 Päckchen Trockenhefe
2 Zweige Rosmarin

Rosmarin waschen und fein hacken. Oliven in Scheiben schneiden. Mehl mit Trockenhefe und Salz gründlich vermischen, dann das lauwarme Wasser dazugeben. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen gut durchkneten. Gehackten Rosmarin und Oliven unterkneten. Etwas Mehl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, dann den Teig darauf zu einem Laib formen. Etwa 1 - 2 Stunden mit einem Küchentuch abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Ciabatta mit Olivenöl einpinseln und im Ofen für ca. 30 - 40 Minuten backen (beim Rausnehmen auf die Unterseite klopfen, wenn es hohl klingt, ist es fertig!). Vor dem Aufschneiden unbedingt ausreichend abkühlen lassen.

Montag, 15. Juli 2013

FESTIVAL FOOD

Da mein Freund und ich demnächst auf ein Festival fahren, machen wir derzeit einen Kochplan - was nehmen wir an Lebensmitteln zum Kochen mit? Da kam mir die Idee, die passenden Rezepte mit euch zu teilen. Für den Fall, dass auch ihr auf ein Festival oder in den Campingurlaub fahrt und das Essen dort entweder nicht essen könnt (da nicht vegetarisch/vegan, auf Grund von Lebensmittelintoleranzen/-allergien) oder wollt (oft fettig, ungesund, nicht frisch, zu teuer). Ich habe hier für euch die Rezepte gesammelt, die man sehr einfach und schnell auch mit wenig Mitteln vor Ort zubereiten könnt!


Alles, was ihr benötigt, ist folgendes Equipment:
  • Campingkocher/Gaskocher
  • 1 Topf
  • 1 scharfes Messer
  • 1 Schneidebrett
  • Teller/Schüsseln/Besteck
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, evtl Kumin, Gewürzmischungen)
  • (evtl zum Geschirr waschen: Schwamm & Wasserkanister)
Die Rezepte können auch weiter vereinfacht werden, nicht-haltbare Zutaten wie Käse oder frische Kräuter bzw. zu viele Gewürze gegebenenfalls weglassen. Wir haben meist eine Masala Dabba dabei, eine indische Gewürzbox - das lohnt sich, weil wir Gewürze lieben. Ansonsten einfach daheim schon Gewürze mischen oder einen dieser Gewürzstreuer mitnehmen, die verschiedene Fächer haben. Kräuter wie Minze oder Basilikum lassen sich in Schraubgläsern oder Plastikdosen transportieren.

Hier habe ich einige Rezepte für euch aufgelistet, die ihr auf Festivals, aber natürlich auch auf Reisen beim Camping- oder Bungalow-Urlaub, für Picknicks etc. vor Ort machen könnt. 

(z.B. mitnehmen: Couscous, frische Minze, Tomaten, Gurke, Schalotte, schwarze Oliven, Salz, Pfeffer, Raz-el-Hanout, Kumin)







(z.B. mitnehmen: schwarze Linsen, 1 Mango, 1 rote Paprika, 1 Schalotte, Sesamöl, Salz, Pfeffer)

(z.B. mitnehmen: Bulgur, Tomaten, Gurke, Minze, Tomatenmark, Salz, Pfeffer)


(z.B. mitnehmen: Avocado, Salz, Pfeffer, Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 1 Limette)



Es gibt aber auch Rezepte, die ihr daheim schon zubereiten und einfach mit aufs Festival nehmen könnt.



 


Viel Spaß!

Samstag, 13. Juli 2013

KIRSCH-SCHOKO-MUFFINS

Das Rezept ist im Original von SaskiarundumdieUhr, allerdings leicht abgeändert: mehr Schokolade, einen Teil Milch durch Kirschsaft ersetzt und extra Kirschen on top. Wer ihren Blog noch nicht kennt, unbedingt reingucken. Auf die Photos bin ich diesmal richtig stolz, geradezu verliebt! So schwer es mir manchmal fällt, schöne Bildchen für den Blog zu produzieren - manchmal klappts einfach!


Aufpeppen kann man die Muffins übrigens mit diesen hübschen Dino-Cupcake-Wrappern: 



Zutaten für 20 Stück
20 Kirschen
200 g Schokolade
50 g Butter
400 g Mehl
100 ml Milch
200 g brauner Zucker
200 ml Kirschsaft
4 EL Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
1 EL Vanille-Extrakt

Butter und Schokolade in einer Metallschale über heißem Wasser schmelzen, dann abkühlen lassen. Eier, Zucker, Vanille-Extrakt, Milch und Kirschsaft mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Backofen auf 180°C vorheizen. Butter-Schokoladen-Mischung zum Teig geben und unterrühren. Backpulver, Mehl und Kakao dazu sieben und alles zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Muffinförmchen einfetten und zur Hälfte mit der Schokoladenmasse füllen. Jeweils eine Kirsche in die Mitte setzen.


Auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen, dann die Cupcakewrapper anbringen.


Donnerstag, 11. Juli 2013

JAPANISCHER GURKEN-RADIESCHEN-SALAT

Dieser japanisch angehauchte Radieschen-Gurken-Salat ist sommerlich frisch und eine perfekte Vorspeise! Er ist sehr würzig und durch die Radieschen leicht scharf. Jetzt wo es so warm ist, mache ich ihn öfter mal als Beilage oder Vorspeise.


Zutaten für 2 Personen als Vorspeise:
1/2 Salatgurke
8 - 10 Radieschen
2 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
1 EL Reisessig
frischer Koriander

Gurke waschen, falls nicht Bio: schälen. Die Gurke halbieren, dann viertel und in feine Scheiben schneiden. Radieschen halbieren und in feine Scheiben schneiden. 


In einer Schüssel Sojasauce, Reisessig und Sesamöl vermischen, dann Gurken und Radieschen dazugeben und gut mit dem Dressing vermengen. Frischen Koriander von den Stielen zupfen und hacken, dann zum Salat geben.

Montag, 8. Juli 2013

MUHAMMARA (LIBANESISCHER PAPRIKA-WALNUSS-DIP)

Vor einiger Zeit habe ich euch ja bereits libanesische Rezepte vorgestellt, die alle absolut köstlich waren. Es wurde also Zeit, wieder mal etwas Neues aus dem Libanon auszuprobieren, und da ich eine liebe Freundin habe, die von dort kommt, haben wir uns zum Essen verabredet. Sie hat Tabouleh gemacht und ich Muhammara (nach etlichen Versuchen, die richtige Aussprache zu lernen, habe ich mich damit abgefunden, niemals Arabisch zu sprechen). 

Muhammara ist eine Art Dip, den man zu Fladenbrot isst, und er enthält hauptsächlich geröstete Paprika und Walnüsse. Die Kombination ist wirklich unglaublich lecker und außergewöhnlich. Wer keinen Granatapfelsirup findet, kann diesen auch weglassen. Man bekommt ihn meist in türkischen oder arabischen Supermärkten.


Dieses Rezept passt außerdem hervorragend zum Spezial-Blog-Event bei 1 x umrühren bitte aka kochtopf:


Zutaten als Dip für 4 Personen:
3 - 4 rote Spitzpaprika
1 Schalotte
1 - 2 Knoblauchzehen
1 getrocknete rote Chili
Saft von 1/2 - 1 Zitrone
60 g Semmelbrösel
2 TL Granatapfelsirup
60 g Walnüsse
1 TL Kumin
1/2 TL Koriander
1 TL Paprika
1/4 TL Salz
1 Messerspitze Nelken (gem.)
1 Messerspitze Muskatnuss (gem.)
1 Messerspitze Zimt (gem.)
1 Messerspitze Kardamom (gem.)
1/2 TL schwarzer Pfeffer (gem.)
1/2 TL schwarze Senfsamen 

dazu servieren: Fladenbrot (türkisch oder arabisch)

Backofen auf 200° C vorheizen. Spitzpaprika halbieren, entkernen und mit der Schale nach oben auf ein Backblech legen. Mit etwas Olivenöl bepinseln und für ca. 20 - 25 Minuten in den Ofen geben, bis die Schale schwarz wird. Dann mit einem Messer die Paprikahaut abziehen, diese wird nicht mehr benötigt.

Rechts ohne Haut
Walnüsse und Semmelbrösel im Mixer zu einer Paste zerkleinern. Gewürze im Mörser fein mahlen. Beides in einer Schüssel vermengen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, dann zusammen mit den Paprika in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer zu einer Paste pürieren.


Die Paste mit der Gewürz-Nuss-Mischung, Granatapfelsirup und Zitronensaft verrühren und vor dem Seriveren etwa 30 Minuten durchziehen lassen.


Das hübsche Tellerchen für den Dip ist übrigens von Maxwell & Williams, deren Geschirr ich echt superhübsch finde!

Samstag, 6. Juli 2013

GEWÜRZPUDDING

Am liebsten esse ich Pudding noch warm aus einer riesigen Schüssel. Aber manchmal fülle ich ihn auch in hübsche Förmchen und esse ihn dann kalt zum Frühstück mit Marmelade. Bei dem Wetter momentan die bessere Option!

Hier auf dem Foto mit selbstgemachter Bergpfirsich-Lavendel-Marmelade vom letzten Jahr. Pudding selbst zu machen ist eines der einfachsten Rezepte, die ich kenne - trotzdem auf meinem Blog bisher nicht zu finden. Und das bei über 400 Blogposts! Zeit, diesen Klassiker in ein hübsches Gewand zu stecken und euch von meinem Puddingwahn zu überzeugen!


Den Pudding habe ich mit Hilfe meiner Gewürzmühle von Just Spices verfeinert - eigentlich hatte ich sie mir zusammengestellt, um meine heiße Schokolade damit zu würzen, aber die Idee, diese Gewürzkombination in den Pudding zu mischen, war eine ganz große. Bei Just Spices könnt ihr euch Gewürzmühlen mit Gewürzen eurer Wahl zusammenstellen (und die Etikettenfarbe / Namen selbst auswählen!), was ich sehr fein finde :)


Zutaten für 4 mittelgroße Silikon Gugl-Förmchen:
500 ml Milch
5 TL Maisstärke
2 EL brauner Zucker
Gewürzmischung aus der Mühle oder frisch gemörsert (Kardamom, Muskatblüte, Mandeln, Pimet, Roter Pfeffer, Zimt)

Schokosauce
...

6 EL Milch abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren, dabei aufpassen, dass keine Klümpchen entstehen. Restliche Milch zusammen mit den Gewürzen in einem Topf erhitzen. Sobald die Milch heiß ist, Herd ausschalten, die Stärke-Mischung hinzugeben und mit einem Schneebesen kräftig umrühren. Sobald der Pudding andickt, vom Herd ziehen und in Silikonförmchen gießen. Etwa 20 Minuten abkühlen lassen, dann für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit Marmelade oder Schokosauce servieren. 


Donnerstag, 4. Juli 2013

PAMK UND MEIN PERSÖNLICHES "ROTES TUCH"

Heute muss ich mal Tacheles sprechen, weil es mir einfach wichtig ist, kritisches Denken zu fördern und Konsum zu hinterfragen. Aufhänger für diesen Blogpost ist das neue Thema bei Post aus meiner Küche: "Zusammen schmeckt's besser". Das Thema ist wie immer liebevoll ausgewählt, die drei Mädels hinter der Aktion haben sich viel Mühe gemacht (und noch viel mehr Mühe vor sich, wenn man an die zahlreichen Anmeldungen für die Aktion denkt). Aber, was mir wirklich, wirklich sauer aufstößt: eine Werbe-Kooperation mit Coca Cola?! 


Im Blogpost auf postausmeinerkueche.de zeigen die meisten Fotos Coca Cola Flaschen, es wurde ein Video in Kooperation gedreht und am Ende des Posts ausdrücklich darauf hingewiesen, sich doch Flaschen mit dem eigenen Namen auf dem Etikett zu bestellen. Werbung mit einer massiven Zielgruppe, denn allein auf Facebook hat PAMK inzwischen über 4100 Fans.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen Coca Cola und Verschicken von Paketen mit selbstgemachten Küchen-Schätzen. Meiner Ansicht nach hat dieses Getränk thematisch absolut gar nichts bei PAMK zu suchen. Coca Cola dürfte jedoch inzwischen klar geworden sein, was für eine riesige Zielgruppe durch Blogger erreicht werden kann und somit großes Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

Trotzdem, mögt ihr jetzt vielleicht denken, wieso ist das so ein großes Problem? Viele Blogger haben inzwischen sponsored posts und Firmenkooperationen. Das Thema wurde in einigen Blogs schon heiß diskutiert. Ich kann dazu nur sagen: ich kooperiere nur mit Firmen, die ich gut finde, die thematisch zu meinem Blog passen und deren Firmenpolitik ich im Großen und Ganzen vertreten kann. 

Dazu gehört Coca Cola absolut nicht. Es handelt sich hier um eine Firma, die weltweit Menschenrechte missachtet, der Kinderarbeit beschuldigt wird, für gravierende Umweltverschmutzung auf allen Kontinenten verantwortlich ist, Gewerkschaftler in Kolumbien erschießen ließ, den Trinkwasserspiegel in Indien durch ungünstige Produktionsstandorte massiv verringert, lokale und gesündere Getränke vom Markt verdrängt und durch ihre Marketingstrategie (In-Getränk, Automaten überall) für Gesundheitsprobleme bei Kindern und Erwachsenen verantwortlich ist.

Es hätte wirklich sinnvollere Kooperationspartner gegeben, die vielleicht nicht genug Geld für ein nettes Filmchen in Berlin gehabt hätten, dafür aber wesentlich unterstützenswerter gewesen wären. Ich persönlich boykottiere Coca Cola seit vielen Jahren. Es gibt Alternativen wie zum Beispiel Premium Cola, Fritz Cola, Hermann Cola, wenn man denn unbedingt Zuckerwasser mit Kohlensäure konsumieren möchte. Weitere Alternativen und Reviews findet ihr auf Hackerbrause

Achtung, auch Fanta, Sprite, Mezzo-Mix, Lift, Nestea, Bonaqua, Apollinaris, Powerade und innocent gehören der Coca Cola Company!

Wer mehr darüber wissen will, was hinter der Marke Coca Cola steckt, kann beispielsweise einen Blick in das Schwarzbuch Markenfirmen werfen (dessen Anschaffung sich grundsätzlich sehr lohnt) oder sich hier die Boycott-Seite der Uni Trier ansehen, auf der auch kurz die Vorfälle in Indien und Kolumbien umrissen werden. In der ARD gab es 2012 den Markencheck Coca Cola, der ab Minute 32 auch über die "Fairness" des Konzerns berichtet. Zum Thema Wasser in Indien gibt es hier noch einen kurzen Text.


Bitte informiert euch über die Produkte, die ihr kauft! Wir sind keine perfekten Menschen, alles richtig zu machen ist nahezu unmöglich. Aber wir können es zumindest versuchen und uns darüber klar werden, was unser Konsum für Auswirkungen hat. Und ob wir wirklich im großen Stil für eine Firma werben wollen, die ethisch einfach nicht vertretbar ist.

Ich persönlich bin deshalb bei PAMK nicht mehr dabei und bin erleichtert, dass viele meiner Blogger-KollegInnen und LeserInnen das ebenso sehen.

Montag, 1. Juli 2013

BULGUR-KÖFTE MIT TOMATEN-MINZ-SAUCE

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "Pismek - Kochen auf Türkisch", von dem ich hier bereits einmal berichtet hatte. Ich finde es ist eine tolle vegane/vegetarische Alternative zu den sonst üblichen Hackfleisch-Köfte. Die Sauce ist scharf und würzig und der Joghurt-Dip schön frisch. Insgesamt wirklich ein tolles Rezept, unbedingt nachkochen!



Rezept für 3 - 4 Personen:
340 g feiner Bulgur (z.B. von Reishunger)
30 g feiner Hartweizengrieß
50 g Mehl
1 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 1/2 EL türkische Pfefferpaste (oder Sambal Oelek)
1 1/2 TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer

Bulgur in eine Schüssel geben und mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen. Deckel oder Teller auflegen und den Bulgur ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und alles im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Evtl noch Wasser nachgießen, wenn die Masse zu fest ist. Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und dieses erhitzen. In der Zwischenzeit aus der Bulgurpaste die Köfte formen: jeweils einen gehäuften Teelöffel Teig zu kleinen Kugeln formen und mit der Kuppe des kleinen Fingers eine kleine Mulde in die Mitte drücken. In siedendem Salzwasser 3 - 4 Minuten kochen.

Tomaten-Minz-Sauce:
Olivenöl
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 1/2 TL Paprikapulver
1 1/2 TL getrocknete Minze
4 - 5 EL Tomatenmark
1 1/2 EL türkische Pfefferpaste (oder Sambal Oelek)
350-400 ml Gemüsebrühe
2 1/2 EL Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf in Olivenöl zuerst die Zwiebeln, dann den Knoblauch und zuletzt das Tomatenmark und die Pfefferpaste anrösten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und Gewürze hinzugeben. 5 - 6 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce dicker wird, dann den Zitronensaft einrühren.

Knoblauchjoghurt:
375 g Joghurt türkischer Art (oder Sojajoghurt)
2 - 3 Knoblauchzehen
frische Minze
Meersalz
schwarzer Pfeffer

Knoblauch schälen und fein hacken, mit Salz zu einer Paste verreiben und zum Joghurt geben. Mit Pfeffer abschmecken. Minze fein hacken und unterheben.

Zum Servieren die Köfte in der heißen Tomatensauce nochmals erwärmen und mit etwas Knoblauchjoghurt in einer Schüssel servieren.

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