Freitag, 30. August 2013

REZENSION: THE LOTUS AND THE ARTICHOKE

Die veganen LeserInnen unter euch kennen vielleicht schon den Blog von Justin: The Lotus and the Artichoke. Dort postet er regelmäßig sehr inspirierende Rezepte aus allen möglichen Ländern. Die besten kann man jetzt auch gesammelt in seinem eigenen Kochbuch "The Lotus and the Artichoke: Vegane Rezepte eines Weltreisenden" finden. 

Copyright: Ventil Verlag / Justin P. Moore

Es ist im Juni diesen Jahres erschienen und ich musste natürlich unbedingt einen Blick hinein werfen. Der Ventil Verlag / edition Kochen ohne Knochen hat mir das Buch netterweise kostenlos zugesendet. Vielen lieben Dank dafür nochmal!

Die Kapitel des Buches sind folgendermaßen unterteilt: Einleitung, In der Küche, Amerika, Asien, Afrika, Europa. Jedes Kontinent-Kapitel beginnt mit einer Doppelseite, auf der Justin von seinen Reiseerfahrungen berichtet. Das gibt dem Kochbuch eine sehr persönliche Note! Die Photos sowie Design und Illustration hat Justin ebenfalls selbst gemacht. 

Copyright: Justin P. Moore
Man merkt, dass man hier nicht ein typisch hochgestyltes Kochbuch vor sich hat. Das Essen sieht so aus, wie es auch auf dem eigenen Teller meist aussieht. Für wen tolle Food Photography ein Muss ist, der wird eventuell von den Photos enttäuscht sein. Fast alle Gerichte sind in Nah-Aufnahme photographiert und teilweise mit Kunstlicht. Die großartigen Rezepte überzeugen aber auch so - vor allem die vielen indischen Rezepte haben mir sehr gut gefallen. Von Suppen und Salaten über Frühstücksrezepte, Hauptgerichte und Desserts ist wirklich alles dabei. Fast alle Rezepte haben ein Foto dabei und füllen somit eine Doppelseite. Dazu werden Variationsmöglichkeiten unter dem Rezept angegeben. 

Um euch die Vielfalt der Rezepte zu zeigen, hier eine kleine Auswahl...: Roasted Walnut Brownies, Mango Pear Crumble, Orangen-Tempeh-Teriyaki, Grüne-Bohnen-Süßkartoffel-Curry, Panir Makhani (Nordindisches Tomatencurry mit Tofu Panir), Safran-Mango-Lassi, Westafrikanischer Spinat mit Erdnusssoße & Fufu, Möhren-Ingwer-Zucchini-Suppe, Semmelknödel, Spätzle, Türkischer Bulgur-Pilaw, Elisenlebkuchen, Tarte au Citron, und und und!

Fazit: Ein sehr persönliches Kochbuch, das nicht nur für VeganerInnen geeignet ist und in dem viel Kreativität und Liebe steckt. Absolut empfehlenswert!


The Lotus and the Artichoke. Vegane Rezepte eines Weltreisenden. Von Justin P. Moore (216 Seiten, Softcover, ISBN 978-3955750114, Ventil Verlag, Erscheinungsjahr 2013, Preis 19,90 €)

Mittwoch, 28. August 2013

PANEER RIZZALA

Seit langem wollte ich schon mal Paneer selbst machen, den indischen Käse der in verschiedenen Gerichten enthalten ist. Eigentlich ist es ganz einfach, ihn selbst herzustellen aber bisher hatte ich mich trotzdem nicht getraut. Nun ist es endlich so weit und ich habe es nicht bereut - er schmeckt einfach phantastisch! 


Anregung dafür, den Käse zu machen, war ein Gericht von Foodina (Chicken Rizzala), das so lecker klang, dass ich es unbedingt nachmachen wollte. Allerdings ohne Chicken, da natürlich vegetarisch. Tofu fand ich zu langweilig für das Gericht, also habe ich beschlossen, stattdessen Paneer zu nehmen. Eine gute Entscheidung, es hat wirklich perfekt gepasst! Am Rezept von Foodina habe ich nichts geändert, außer die Zubereitung des Hühnches durch die von Paneer zu ersetzen und die Sahne wegzulassen. Das Paneer Rezept habe ich mir aus verschiedenen Onlinerezepten zusammengelesen und dann einfach ausprobiert. Serviert habe ich den Paneer Rizzala mit Mango-Chutney, Basmati-Reis, Chapati und Masoor Dhal (Roten Linsen).

Falls ihr diese Kombination nachkochen wollt, empfehle ich, am Vortag den Paneer und das Mango-Chutney zu machen, und am Tag des Essens bereits morgens den Masoor Dhal zuzubereiten, damit er gut durchziehen kann. Er schmeckt aufgewärmt einfach besser. Vor dem Essen könnt ihr dann die Rizzala-Paste machen sowie die Chapati zubereiten und unter einem Tuch warm halten. Dann müsst ihr kurz vor dem Servieren nur noch den Masoor Dhal aufwärmen, den Paneer Rizzala anbraten und Reis kochen.


Zutaten für den Paneer:
1200 ml pasteurisierte Vollmilch (mind. 3,5 % Fett)
Saft von 1 Zitrone
Prise Salz

Die Milch in einem Topf erhitzen, bis sie fast kocht (aber noch nicht blubbert!). In der Zwischenzeit eine große Schüssel bereit stellen, ein Sieb hineinlegen und das Sieb mit Musselintuch oder einem sauberen Geschirrtuch auslegen. Die heiße Milch vom Herd nehmen und den Zitronensaft und das Salz einrühren, dann wieder auf den Herd stellen und abwarten, dass sich Schaum bildet bzw. die Molke sich vom Eiweiß trennt. Dann die Mischung durch das Sieb gießen. Die Molke (gelblich-durchsichtige Flüssigkeit) läuft durch das Tuch und das Eiweiß wird im Tuch aufgefangen. 



Wenn alles durchgelaufen ist, das Tuch an den Enden zusammenrollen und drücken, so dass die Flüssigkeit heraus gepresst wird. Nun das Tuch auf ein Schneidebrett legen und ein zweites Brett darauf legen, auf das man einen Topf oder etwas schweres stellt. So wird der Käse gepresst. Sobald er etwas abgekühlt ist, in den Kühlschrank legen und weiterhin beschweren. So kann er 2 - 3 Tage bis zur Verarbeitung aufbewahrt werden. Anschließend muss man ihn nur noch würfeln.



Zutaten für Paneer Rizzala:
1 Stück Paneer
30 g ungeröstete Cashewkerne
Sonnenblumenöl
2 mittelgrosse Zwiebeln, gehackt
1 gute Handvoll Koriandergrün, gehackt
1/4 Handvoll Minzblätter, gehackt
2 grüne Chilis, gehackt
1 Lorbeerblatt, am besten indischer Lorbeer
3 grüne Kardamomkapseln
2 cm Zimtstange, am besten Cassia-Zimt
2 cm Ingwer, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL Koriandersaat, gemahlen
1/4 TL Kreuzkümmelsaat, gemahlen
Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Limettensaft
1 EL Ghee

Die Cashewkerne für mindestens 15 Minuten in 100 ml Wasser einweichen. Zwei EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze für ca. 25 Minuten anschwitzen, bis sie knusprig braun sind. Die Zwiebeln mit Koriandergrün, Minze, Chilis und Cashews mit ein bisschen Wasser im Mixer zu einer Paste verarbeiten.


In einer Pfanne etwas Öl auf geringer Temperatur erhitzen. Lorbeer, Kardamom, Zimt, Ingwer und Knoblauch zugeben, dann Temperatur erhöhen und den gewürfelten Paneer zugeben. Für ca. 5 Minuten anbraten, dann gemahlenen Koriander und Kreuzkümmel zugeben und für weitere 2 Minuten braten, dabei häufig wenden, damit nichts ansetzt. Die grüne Paste unterrühren und nochmal 2 Minuten braten. Salz, Zucker, Limettensaft und ca. 100 - 200 ml Wasser zugeben. Erhitzen und mit Reis, Chapati, Mango-Chutney und Masoor Dhal servieren.

Montag, 26. August 2013

BROMBEER-JOGHURT-EIS

Bevor die Brombeerzeit auch schon wieder vorbei ist, habe ich hier noch das Rezept für supereinfaches Brombeer-Joghurt-Eis für euch. Schneller gehts nicht! Genießt die Sonne (zumindest im Norden Deutschlands)!



Zutaten für 4 Förmchen:
150 g Brombeeren
150 g griechischer Joghurt
3 EL Puderzucker

Einige Brombeeren für Dekorationszwecke zur Seite legen, den Rest im Mixer pürieren. Dann die Masse mit Puderzucker und Joghurt vermengen. In Silikonförmchen gießen. 


Im Eisfach 3 - 4 Stunden gefrieren lassen. Vor dem Servieren kurz antauen lassen und mit Brombeeren dekorieren.

Samstag, 24. August 2013

ZWEIERLEI CANTUCCINI


Cantuccini sind ein tolles Mitbringsel für Freunde und Familie zu jedem Anlass, deshalb mache ich oft einige auf Vorrat. Letztens habe ich gleich zwei Variationen zubereitet, einmal mit Mandeln und getrockneten Früchten und eine zweite Variante mit weißer und dunkler Schokolade. Cantuccini halten sich in einer Keksdose einige Wochen (vorausgesetzt, man futtert sie nicht schon vorher auf...). Ich mag sie eher etwas weicher und nicht so steinhart, deshalb ist meine Backzeit kürzer als vllt in anderen Rezepten.


Zutaten für den Grundteig:
250g Mehl
1 TL Backpulver
150g Rohrzucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
25g Butter
2 Eier

60g Mandeln
50g Cranberries (getrocknet)
30 g Blaubeeren (getrocknet)

und
50 g weiße Schokolade
50 g dunkle Schokolade
Prise Zimt 

Mehl mit Backpulver, Vanillezucker und Zucker vermischen. Butter und Eier dazugeben und gut verkneten. Den Teig in zwei Hälften teilen. Mandeln, Cranberries und Blaubeeren hacken und zur einen Hälfte dazugeben, gut verkneten.


Schokolade hacken und zur anderen Hälfte hinzugeben.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180° C vorheizen. Aus den Teigklumpen jeweils eine gleichmäßige Rolle formen und sie nebeneinander auf das Backblech legen. 



Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Min. backen. Dann die Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden, wieder auf das Blech legen und nochmals 7 - 10 Min. backen. Wenn man die Cantuccini aus dem Ofen holt, sind sie noch weich, härten aber beim Auskühlen nach. 


Donnerstag, 22. August 2013

WASSERMELONEN-SHAKE

Letztens habe ich bei unserem Obsthändler gelbe Wassermelonen entdeckt und musste natürlich sofort ein Stück mitnehmen, um herauszufinden, ob sie anders schmecken als rote Wassermelonen. Ich finde nicht, aber die Farbe ist trotzdem toll! Und lecker war sie auch, schön süß und saftig. Als eiskalter Shake ist sie eine super Erfrischung am Nachmittag. Bevor der Sommer bald auch schon wieder dahin ist, muss ich dieses "Rezept" noch mit euch teilen :)



Zutaten für 2 große Gläser:
1/8 gelbe Wassermelone (gekühlt)
Eiswürfel

Wassermelonenfruchtfleisch von der Schale absäbeln und in Stücke schneiden. Zusammen mit gechrusten Eiswürfeln in den Mixer geben (Achtung, funktioniert nur bei wirklich starken Mixern! Nicht mit dem Pürierstab) und pürieren. Wer keinen geeigneten Mixer hat, einfach die Melone gut vorkühlen und dann ein paar Eiswürfel in den fertigen Saft geben. Ich habe kein zusätzliches Wasser dazugegeben, weil das Melonenfruchtfleisch sehr wasserhaltig ist und so flüssig genug wird.

Dienstag, 20. August 2013

BROTSALAT MIT MANGO

Dieser Salat ist ein perfektes Gericht für heiße Sommertage, da er nicht zu schwer im Magen liegt aber trotzdem satt macht. Geht natürlich auch bei kaltem Wetter, wenn man sich ein bisschen Sommerfeeling in die Küche zaubern möchte...

Man kann dafür Chapati, Weizen-Tortillas oder Pita vom Vortag verwenden oder sie frisch zubereiten. Die Kombination mit Mango und Halloumi ist wahnsinnig lecker!


Zutaten für 2 Personen:
Salatmischung (Spinat, Lollo Rosso, Eisbergsalat, Frisee-Salat, ...)
3 - 4 Chapati/Weizen-Tortillas/Pita
1 Halloumi
1 Mango
1 Chili
1 EL brauner Zucker
1 Schalotte
3 EL Reisessig
1 TL Limettensaft
etwas Garam Masala
3 - 4 Stiele frischer Koriander 
etwas Creme fraiche

Für das Mango-Dressing Reisessig mit Limettensaft und braunem Zucker verrühren. Chili und Schalotte fein hacken und mit etwas Garam Masala zur Essigmischung geben. Korianderblättchen abzupfen, hacken und dazugeben. Mango würfeln und zum Dressing geben. Halloumi in Scheiben schneiden und knusprig braten. Die Fladenbrote kurz erhitzen falls sie nicht frisch zubereitet wurden, und dann in Streifen schneiden. Salat mit dem Dressing und der Mango verrühren, Halloumi darauf legen und die Fladenbrotstreifen anrichten. Einige Löffelchen Creme fraiche darüber verteilen. Sofort servieren.

Sonntag, 18. August 2013

SOMMERBEEREN-TIRAMISU

Dieses Tiramisu mit Sommerbeeren ist nicht nur unglaublich köstlich, sondern auch eine gesunde Variante mit Joghurt statt Mascarpone und Sahne. Es lässt sich genauso schön zerteilen wie das klassische Kaffee-Kakao-Tiramisu. Man muss nur darauf achten, dass die Löffelbiskuit-Schicht dick genug ist.


Die zwei bezaubernden Schalen habe ich vom Team der Firma Lucie Kaas zugesendet bekommen, deren aktuelle Collection "Arne Clausen" sie in drei verschiedenen Größen und allerlei Farben anbietet. Bestellen könnt ihr sie zum Beispiel hier. Ich fand die Kollektion so schön, dass ich sie euch unbedingt vorstellen wollte!



Und weil ich so begeistert bin von den Schalen und dem Tiramisu, noch mehr Photos für euch...



 
Zutaten für 1 Schale (18 cm):
200 g Löffelbiskuit
3 EL Puderzucker
250 g griechischer Joghurt
8 EL Johannisbeer-Gelee/Marmelade (am Besten selbstgemacht)
100 g Himbeeren
150 g Heidelbeeren

Joghurt mit Puderzucker verrühren. Löffelbiskuit in einen Plastikbeutel füllen und mit einer Flasche zerdrücken. Die Hälfte der Brösel in die Schale füllen. 4 EL Johannisbeer-Gelee darauf verteilen sowie einige Himbeeren und Heidelbeeren. Mit Joghurt bedecken. Wieder eine Schicht Löffelbiskuit-Brösel darüber verteilen, Johannisbeer-Gelee und einige Beeren, zuletzt wieder Joghurt. Die Schale sollte jetzt komplett gefüllt sein. Mit den restlichen Beeren dekorieren und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Donnerstag, 15. August 2013

BUDAPEST

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, waren mein Bester und ich in Budapest im Urlaub. Einige der Bilder hat er gemacht, einige ich - Dream Team! Ich hoffe ihr freut euch, dass wir unsere Urlaubsbilder und die besten Shopping-, Ausgeh- und Essenstipps mit euch teilen.


Wir haben dort 3 Nächte verbracht und eine Unterkunft über airbnb gebucht, was ich nur empfehlen kann. Wir waren bei einem sehr netten Typ in unserem Alter, hatten ein schönes, sonniges Zimmer mit großem Doppelbett, konnten die Küche verwenden und haben pro Nacht zusammen 11 Euro bezahlt. Nahezu unschlagbar.. Zwar etwas weiter außerhalb in einem Vorort von Budapest (Ujpest), aber mit der Ubahn war man in 20 Minuten im Zentrum. Plattenbau-Charme inklusive ;)


Es gibt auch Hostels dort, z.B. das Wombats. Für ein Doppelzimmer zahlt man 27 Euro, für ein Schlafsaal-Bett zwischen 13 und 22 Euro pro Person, je nach Saison.

Wir haben zwei ganze Tage damit verbracht, uns Budapest anzusehen - am ersten Tag Pest, am zweiten Buda. Die Stadt ist ja praktisch durch die Donau zweigeteilt. Gestartet haben wir am Vörösmarty tér (wo auch das berühmte Cafe Gerbeaud ist) und sind von dort aus die Vaci utca/Einkaufsstraße heruntergelaufen bis zur Großen Markthalle


Diese ist selbst unter der Woche wahnsinnig voll und die Preise sind relativ hoch. Besser in den Keller fahren und dort im Supermarkt kaufen, was man sucht, denn die Stände haben wirklich Touristenpreise. In der Galerie gibt es Imbiss-Stände und ein Restaurant, ebenfalls eher teuer. Wir haben uns trotzdem einen Langos mit Sauerrahm und Tomaten gegönnt (ca. 800 Forinth/ 2,70 Euro). Einer reicht aber für zwei Personen, da die fettigen Teigfladen ganz schön reinhauen.

Wir sind weiter durch die Innenstadt spaziert und haben alles zu Fuß erkundet! Zum Beispiel die jüdische Synagoge, das Nationamuseum, Pariser Hof usw.. 



Unser Lieblingsviertel in Pest ist eindeutig das Dreieck zwischen den Ubahn-Stationen Deák Ferenc tere, Nyugati pályaudvar und Oktogon. In diesem Dreieck befinden sich fast alle der berühmten Ruinenbars (ruin pubs), wie zum Beispiel das Szimpla



In der gleichen Straße sind viele weitere tolle Bars, günstige Restaurants usw...


Wer ungarische Spezialitäten einkaufen will, geht am Besten zu Szalamibolt - wie der Name verrät gibt es dort ungarische Salami, aber auch tolle Gelees, Marmeladen, Honig und vieles mehr.. Außerdem kann man recht günstig frühstücken (Capuccino und Croissant für 2,50 Euro). Es ist ein kleiner Laden, versteckt in einer zauberhaften Straße etwas abseites von der touristischen Hauptstraße. 



Gegenüber ist ein kleines Cafe, das auch sehr nett ist:



Mein persönliches Paradies war Goahome, ein wahnsinnig toller Laden mit Möbeln und Einrichtungskram. Dort hätte ich mich wirklich arm kaufen können..

Wer den Abend mit einem hervorragenden Essen ausklingen lassen will und indisch mag, sollte zu Indigo in der Jokai utca gehen. Mit Abstand das beste indische Essen, das ich jemals außerhalb von Asien gegessen habe. Phantastisch gewürzt, tolle Einrichtung, nettes Personal. Zwar etwas teurer, aber wir haben für 2 Personen (2 Hauptgerichte, 1 x Reis, 1 Naan, 1 Ingwerlimo) zusammen ca. 22 Euro gezahlt, was für die Qualität des Essens immer noch spottbillig ist.

Am zweiten Tag haben wir uns zuerst die Kettenbrücke angesehen und sind von dort hoch zur Burg gelaufen um uns die Sehenswürdigkeiten in Buda anzuschauen.


So zum Beispiel den Burghof, Matthiaskirche, Fischerbastei, Folkloremarkt wobei da die Bezeichnung Touristenmarkt besser passen würde. 





Gegenüber von der Matthiaskirche liegt auch das (unglaublich hässliche) Hilton-Hotel, in dessen Erdgeschoss ein Marzipanmuseum ist (Eintritt ca. 1,50 Euro). Wer den Eintritt nicht zahlen mag, kann auch einfach in die angeschlossene Konditorei gehen und dort Unmengen an schrägen Marzipanfiguren bewundern. Wir haben dort ein paar Stangen Pistazien- und Orangenmarzipan als Mitbringsel erstanden. 




Mittagessen kann man gut bei Nagyi Palacsintazoja (16 Hattyu Ut) Nähe Batthyáni tér, dort gibt es die traditionellen Palatschinken (Pfannkuchen), süß oder salzig. Wir hatten Mandelcreme und Kokoscreme, beides sehr lecker. Dazu Turmix-Getränke in den Geschmacksrichtungen Kirsche und Erdbeere (so eine Art Milchshake - wobei in anderen Gegenden oder Restaurants Turmix auch für Crushed Ice mit Sirup oder Früchten stehen kann). 

Von dort sind wir zum Heldenplatz gefahren (Hősök tere) und haben uns im Stadtwäldchen an den See gesetzt und die Enten beobachtet, später haben wir uns noch das Schlößchen direkt daneben angeschaut. 





Sehr entspannend nach dem touristischen Buda! Von dort kann man dann (wenn man möchte) die komplette Andrássy út herunterlaufen bis zum Oktogon, auf dieser Straße sind viele Botschaften und Villen. Auf den breiten Bürgersteigen kann man gut laufen und hat viel zu gucken. Man kommt auch am House of Terror vorbei, das an die Herrschaft der Pfeilkreuzler und den nach Ende des Zweiten Weltkriegs folgenden Sozialismus in Ungarn erinnern soll:


Das sind so im Großen und Ganzen meine Budapest-Tipps für euch! Diese Stadt ist wirklich wunderschön und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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