Samstag, 30. November 2013

PRALINEN: SELBSTGEMACHTE MOZARTKUGELN

Heute dreht sich auf dem Blog alles um Pralinen! Ihr wisst ja, ich bin ein großer Fan dieser süßen Dinger und ihr findet das ein oder andere Rezept hier bei mir zum Selbermachen (klick). Trotzdem teste ich auch gern von Zeit zu Zeit die Kreationen der Profis. Allzu gern wäre ich auch Mitglied im TastyClub Schoko*. Das lässt das Studentinnen-Budget derzeit aber leider nicht zu - getestet hab ich den Club trotzdem für euch, da mir das Team netterweise eine Box zur Verfügung gestellt hat. 

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Sieht das nicht himmlisch aus? 16 feine, weihnachtliche Pralinen von Franz Clement vom Starnberger See waren in der Box enthalten. Und zwar in so unglaublichen Sorten wie Lebkuchennougat, Honig Ingwer, Mandel Sesam Anis oder Blaumohn Safran. Allein der Duft, wenn man die Schachtel öffnet... Hach! Mit Schokolade kriegt man mich einfach immer. Vor allem, wenn sie zur weltbesten Schokolade gekürt wurde und bei der Herkunft auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement geachtet wird. Den Kakaobauern, aus deren kleinen Bauernhöfen die Kakaobohnen stammen, wird 50 % mehr als der Weltmarktpreis bezahlt.

Der Geschmack der Pralinen war wirklich außergewöhnlich und lecker. Wer dem TastyClub Schoko beitritt, bekommt jeden Monat zum preis von 19,95 Euro eine Box mit besonderen Pralinen oder z.B. auch Macarons zugesendet. Es handelt sich immer um absolut hochwertige Spitzenprodukte, keine billige Lila Kuh ;) Die weihnachtliche Pralinenauswahl, die oben zu sehen ist, kann man aber auch einmalig ohne Abo bestellen, dann kostet sie 24,95 Euro.

So eine Schoko-Box ist natürlich auch ein feines Weihnachts-Geschenk für Menschen, die sowieso schon alles haben und bei denen man nie weiss, was man Ihnen schenken soll. Ich glaube, Pralinen mag jeder - zumindest so hochwertige! :)


Man kann den TastyClub jederzeit kündigen oder das Abo auch für einen Monat pausieren, z.B. wenn man im Urlaub ist. Das Ganze gibt es nicht nur als Schoko-Club sondern z.B. auch als Käse-Club.. Schaut mal rein, vielleicht ist ja etwas Spannendes für euch dabei!


Wer unter akuter Geldnot leidet, für den habe ich allerdings noch eine sehr feine Empfehlung: selbstgemachte Mozartkugeln à la Maras Wunderland. Ich habe der Schokolade für den weihnachtlichen Touch beim Schmelzen noch etwas Weihnachtsgewürz (Orangenschale, Zimt, Piment, ...) und ein paar Tropfen Orangenaroma hinzugefügt, dafür aber den zusätzlichen Zucker und Amaretto weggelassen. Mit einer Handvoll Zutaten könnt ihr diese feine Pralinen einfach selbst herstellen.


Zutaten für ca. 20 Mozartkugeln:
200 g Marzipan-Rohmasse
100 g Nuss-Nougat
20 g Pistazien (ungesalzen, gehackt)
150 g dunkle Kuvertüre
Weihnachtsgewürz oder Zimtpulver
Orangenaroma oder fein gehackte Orangenschale

Vom Nuss-Nougat mit einem Löffel 20 kleine Portionen abstechen (ca. 1/2 TL). 1 EL von der Marzipanrohmasse abstechen, einige gehackte Pistazien unterkneten, zu einer Kugel formen und platt drücken. In die Mitte die Nuss-Nougat-Kugel setzen und das Marzipan rundherum verschließen. Zwischen den Handflächen zu einer Kugel rollen und auf einen Teller setzen. So formt ihr alle 20 Kugeln. Diese nun in den Kühlschrank stellen. 

Die dunkle Kuvertüre im Wasserbad langsam schmelzen (die Schokolade darf dabei nicht zu heiß werden, sonst klumpt sie oder verliert ihren Glanz). Orangenaroma/-Schale und Weihnachtsgewürz/Zimt hinzugeben und gut verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und neben den Herd stellen. Nun mit Hilfe von zwei Kuchengabeln die Marzipankugeln einzeln in der Kuvertüre wenden, kurz abtropfen lassen und dann auf das Backpapier setzen. Die Schokolade etwas fester werden lassen (ca. 10 Minuten), dann mit gehackten Pistazien bestreuen und vollständig auskühlen lassen.

Donnerstag, 28. November 2013

RAVIOLI MIT RUCOLA-ZITRONEN-RICOTTA FÜLLUNG

Nachdem ich ja nun unter die stolzen Nudelmaschinen*-BesitzerInnen gegangen bin, gibt es bei uns mindestens einmal pro Woche selbstgemachte Nudeln. Und weil sich mit gefüllten Nudeln noch so viel mehr anstellen lässt, musste auch ein Ravioli-Rad* einziehen. Wir haben lange überlegt, welche Methode wohl die Beste ist, um Ravioli zu machen - wir haben uns gegen eine Form zum reindrücken entschieden, und auch eine Klappe zum Zusammendrücken hat uns nicht überzeugt. Beides erschien uns relativ zeitaufwendig und wir waren skeptisch, ob das auch so funktioniert. Das Ravioli-Rad war eindeutig die perfekte Wahl - es verschließt und schneidet den Teig gleichzeitig. 

Die Nudelplatten werden also möglichst breit mit der Maschine ausgerollt, dann setzt man häufchenweise die Füllung auf eine Nudelplatte und legt eine zweite darüber - Raviolirad drüberrollen und fertig! Sehr unkompliziert und effizient. Die Füllung aus Rucola, Zitronenschale und Ricotta war absolut köstlich und konnte genauso überzeugen wie das Raviolirad ;)


Zutaten für 4 Personen:
300 g Mehl
100 g Hartweizengrieß
4 Eier
Salz

Füllung:
200 g Ricotta
60 g Parmesan, frisch gerieben
1 kleiner Bund Rucola, gehackt
8 Blätter Salbe, gehackt
geriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
Salz
Pfeffer

Bechamel-Sauce:
50 g Butter
Mehl
300 ml Milch
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

frische Petersilie, gehackt

Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermengen. Mehl, Salz und Hartweizengrieß vermischen, dann die Eier hinzufügen und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten. In ein Küchentuch eingewickelt 10 Minuten ruhen lassen. Dann in 12 gleich große Kugeln teigen und jeweils in der Nudelmaschine zu möglichst breiten Teigplatten verarbeiten. Diese auf sauberen Küchenhandtüchern zwischenlagern. 

Mit einem Teelöffel jeweils zwei kleine Häufchen Füllung nebeneinander auf die Teigplatten setzen, dabei aufpassen dass diese nicht zu groß werden (Menge maximal 1/2 TL). Eine zweite, ähnlich geformte Teigplatte darüber legen und vorsichtig andrücken. Mit dem Ravioli-Rad die Zwischenräume abfahren, so werden die einzelnen Ravioli gleichzeitig verschlossen und getrennt. Die Ravioli auf ein sauberes Küchentuch legen. 

Für die Sauce Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Sobald diese flüssig ist, ca 4 - 5 EL Mehl dazugeben und mit dem Schneebesen zu einer Mehlschwitze verrühren. Es sollte eine halbfeste Konsistenz haben und keine Klümpchen bilden! Hitze reduzieren. Nach und nach Milch zugeben, dabei immer kräftig rühren, bis sich eine cremige Sauce bildet. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.

Einen großen Topf mit Wasser und einer Prise Salz aufsetzen. Wenn das Wasser siedet, die Ravioli darin 4 - 5 Minuten kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann mit einem Schaumlöffel abschöpfen und sofort mit Sauce und gehackter Petersilie servieren. Wenn der Topf nicht groß genug ist, die Ravioli besser in 2 Portionen nacheinander kochen.



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Dienstag, 26. November 2013

VEGANE BIRNEN-SCHOKO-MUFFINS

Die Birnenzeit ist ja schon fast wieder vorbei, da muss ich schnell noch ein Rezept posten, dass es die letzten Wochen irgendwie nicht auf den Blog geschafft hat. In letzter Zeit koche und backe ich sehr viel mehr, als ich posten kann, und muss vieles verschieben oder aussortieren! Diese Muffins waren aber sehr lecker und veganes Backwerk, das ohne extravagante Zutaten auskommt, ist ja bei euch immer sehr beliebt. Da ich auch viele VeganerInnen im Freundeskreis habe, versuche ich immer, neue vegane Rezepte zu erfinden. Ihr dürft übrigens jederzeit gern Wünsche äußern, was Zutaten oder Gerichte betrifft - ich versuche dann, es vegan umzusetzen!



Oft lese ich auch Suchbegriffe, die ihr auf dem Blog eingebt und versuche dann, daraus etwas Feines zu backen. Immerhin gibt es ja scheinbar Bedarf nach diesen Rezepten. So auch mit dieser Muffin-Idee, denn jemand hatte auf dem Blog nach "vegane Birnenmuffins" gesucht. Zufällig passt das hervorragend zum ersten Blogevent, das derzeit bei meinen lieben Blogger-KollegInnen von feedmeupbeforeyougogo läuft: Blogg den Suchbegriff!
Mach ich doch gerne, ihr Lieben ;)

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Einsendeschluss 18. Dezember 2013)


Zutaten für 12 Stück:
100 g Alsan/Margerine
170 g Mehl
100 ml Wasser oder Sojamilch
50 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
1 Birne
5 EL Apfelmus
1 TL Maisstärke
4 EL Kakao
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz 
2 EL Puderzucker

Schokolade und Margarine im Wasserbad schmelzen. Apfelmus mit Zucker, Wasser/Sojamilch und einer Prise Salz mit dem Handmixer schaumig schlagen, dann die geschmolzene Schokolade hinzugeben. Mehl, Maisstärke, Backpulver und Kakao hinzusieben und gut verrühren. Birne vierteln, Kerngehäuse entfernen, in kleine Würfel schneiden und unter den Teig heben. Backofen auf 180°C vorheizen. Teig in Förmchen füllen und circa 18 - 22 Minuten backen (Stäbchenprobe, kommt auf die Größe der Förmchen an). Auf einem Gitter auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.

Sonntag, 24. November 2013

SPITZBUBEN MIT APFEL-GLÜHWEIN-GELEE

Spitzbuben sind ein Klassiker, aber einer der Besten. Finde ich zumindest! Sie sind meine absoluten Lieblings-Weihnachtskekse, weil sie diesen typischen Vanille-Butter-Mürbteig-Geschmack haben, aber auch etwas Fruchtiges. Dieses Jahr habe ich eine neue Variante ausprobiert, die so lecker ist, dass ich sie seither gleich zweimal gebacken habe.. Nämlich mit selbstgemachtem Apfel-Glühwein-Gelee! 


Die Idee dazu hatte ich, beim Durchblättern der aktuellen Deli, weil dort diese Kombination zu finden war. Die Rezepte habe ich aber total abgeändert, ich mag keinen so extrem mandel-lastigen Mürbteig und das Glühweingelee hab ich auch so gemacht, wie ich es mir dachte :) Hat gut geklappt, ihr solltest es unbedingt ausprobieren! Natürlich kann man die Plätzchen auch mit anderen Ausstechern machen, z.B. einfach als Sterne:



Wer noch so gar nicht weiß, was dieses Jahr in der häuslichen Weihnachtsbäckerei passieren soll, der sollte sich außerdem das Buch Allerfeinste Plätzchen* zulegen. Ich habe es vom Bassermann Verlag zugeschickt bekommen und muss sagen, es ist ein prima Weihnachts-Plätzchen-Buch. Alle wichtigen Klassiker sind darin enthalten, vom Dresdner Christstollen über Nürnberger Lebkuchen bis zu Zimtsternen. Das Buch ist auch hübsch aufgemacht und für den Preis von 7,99 Euro auf jeden Fall ein guter Kauf. Das Format ist recht groß, aber dafür sind die Rezepte auch schön übersichtlich auf jeweils einer Seite mit Foto dargestellt.

Zutaten Apfel-Glühwein-Gelee (2 Gläser à 200 ml):
200 ml Glühwein oder Rotwein
300 ml Apfelsaft
2 Zimtstangen
4 Gewürznelken
2 Sternanis
250 g Gelierzucker 2:1

Glühwein, Apfelsaft und Gewürze in einem Topf aufkochen lassen. Mindestens 5 Minuten köcheln lassen, dann die Zimtstangen, Gewürznelken und den Sternanis mit einem Schöpflöffel herausnehmen. Gelierzucker einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen und dann in sterile (ausgekochte) Gläser mit Schraubdeckel füllen. Diese fest zuschrauben und sofort umdrehen, auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Wenn das Gelee auch zum Füllen der Spitzbuben benötigt wird, zwei Gläser mit 150 ml verwenden und den Rest in eine Keramikschüssel geben, so dass es schneller erkaltet und zum Füllen verwendet werden kann.

Zutaten Spitzbuben (ca. 30 Stück):
100 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
120 g kalte Butter
80 g Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
2 Prisen Zimt
Prise Salz

Trockene Zutaten gut vermischen. Dann Butter in kleinen Stückchen hineinschneiden und das Eigelb hinzugeben. Mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten, diesen eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsplatte oder einer Silikonmatte platt drücken, mit Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz ausrollen (ca. 1 cm hoch). Mit einem runden Ausstecher 60 Kreise ausstechen. Mit einem kleinen Herz-Ausstecher aus der Hälfte der Kreise Herzen ausstechen. Auf 2 - 3 mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Bei 160° C Umluft im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 7 - 8 Minuten backen. Auch wenn die Plätzchen noch weich sind, unbedingt aus dem Ofen nehmen - sie härten noch nach! Sie sollten nicht braun werden. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Die Unterseite der kreisrunden Kekse mit Apfel-Glühwein-Gelee bestreichen und einen Keks mit herzförmigem Loch darauf setzen. 

  
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Samstag, 23. November 2013

2 x SMOOTHIE & ADVENTSKRANZ

Um gegen das graue Winterwetter anzukämpfen gibt es heute wunderschöne Inspiration für euch! Ich habe nämlich gleich zwei feine Smoothie-Rezepte für euch.. Einmal Grapefruit-Birne und einmal Himbeer-Granatapfel. 


Sowohl Birne als auch Granatapfel sind für mich irgendwie mit Winter verknüpft, deshalb gibt es passend dazu auch ein kleines DIY für einen hübschen Adventskranz! Ich habe dieses Jahr nämlich das allererste Mal selbst einen gebastelt. Mit Shopping-Hilfe von einer lieben Freundin und mit Bastelhilfe meines Freundes. Auf das Ergebnis bin ich sehr stolz, es gefällt mir richtig gut und steht jetzt bei uns in der Küche.. Zu Weihnachten müssen es für mich eher traditionelle Farben sein, da kommen mir Kupfer, Rot und Gold gerade recht. Natürlich könnt ihr aber selbst eure Farben auswählen, auch in Blau oder Silber würde der Kranz sehr hübsch aussehen. Fast alle Dekoartikel bekommt ihr in den jeweiligen Läden auch in anderen Farben!


Aber jetzt erstmal zu den beiden Smoothies:

Grapefruit-Birne (2 kleine Gläser):
1 Pink Grapefruit
1 Birne
5 - 6 Blättchen frische Minze

Grapefruit ausdrücken und den Saft am Besten direkt im Mixer auffangen. Die Birne schälen, vierteln und entkernen, dann in Stückhen in den Mixer schneiden. Etwas Minze dazugeben und auf höchster Stufe etwa 1 Minute lang mixen. Mit Minze garniert in zwei kleinen Gläsern servieren.


Himbeer-Granatapfel (2 kleine Gläser)
ca. 14 Tiefkühl-Himbeeren
1 Orange
1 Banane
1/2 Granatapfel

Im Mixer Tiefkühlhimbeeren, Saft der Orange und geschälte Banane auf höchster Stufe für eine Minute pürieren, dann in zwei kleine Gläser füllen. Granatapfel vorsichtig in einer großen Schüssel entkernen, dabei aufpassen, dass keine weißen Häutchen zu den Kernen kommen (die sind nämlich sehr bitter). Den Saft auffangen und in die zwei Gläser gießen, mit Granatapfelkernen bestreuen.


Für den Adventskranz benötigt ihr folgende Dekoartikel:
1 Bund Tannenzweige (derzeit in Supermärkten, Baumärkten, Blumenläden etc. erhältlich)
4 Stumpenkerzen (z.B. Nanu Nana oder Depot)
Holztablett (z.B. Nanu Nana)
4 Kerzentüllen (z.B. Depot)
(Tipp: Oft gibt es Adventstabletts*, bei denen die Kerzentüllen schon integriert sind!)

goldenes Engelshaar*
Zimtstangen (Nanu Nana, Depot, Amazon*...)
kupferfarbene Gitterbällchen (Nanu Nana)
kleine Glaskugeln in verschiedenen Rot-Tönen (Nanu Nana)
kleine goldene Sterne (z.B. Idee Kreativmarkt)
kleine Styroporplatte (Baumarkt)
Kneifzange 

wer mag: Tannenzapfen, getrocknete Orangenscheiben, Sternanis...

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Aus der Styroporplatte kleine Vierecke ausschneiden, jeweils zwei übereinander legen und die vier Kerzentüllen hineinstecken. Die Kerzen auf den Kerzentüllen montieren. Auf dem Tablett ca. in den vier Ecken positionieren. Mit Hilfe der Kneifzange die Tannenzweige so zerkleinern, dass diese nicht allzu weit über das Tablett hinausstehen. Viele Zweige sind für das Tablett zu groß. 

Die weniger schönen Zweige nach ganz unten legen, die Schöneren obenauf. Dabei aber darauf achten, dass ihr die Zweige so anrichtet, dass immer eine Zweigspitze den Ast des anderen verdeckt. Mit einem Bund Zweige solltet ihr das Tablett gut füllen können. Probiert einfach aus, wie die Zweige am Besten liegen, da gibt es keine Regel wie beim Kranz-Binden.

Wenn alle Zweige verbraucht sind, zuerst das goldene Engelshaar verteilen. Dann die Zimtstangen in die Zweige stecken und die  kupferfarbenen Gitterbällchen sowie die Glaskugeln verteilen. Zuletzt die goldenen Sterne auf die Zweige legen.

Insgesamt habe ich ca. 20 Euro für den Adventskranz ausgegeben, dabei muss man jedoch bedenken, dass man die Dekoartikel natürlich jedes Jahr wiederverwenden kann. Im Baumarkt bekommt ihr Adventskränze kaum unter 15 - 17 Euro und die sehen wirklich scheusslich aus...

Übrigens: bei der Größe dieses Adventsgesteckes hätte man mit den Dekoartikeln auch zwei Stück machen können, da mir ca die Hälfte an Glaskugeln, Gitterbällchen usw. übrig geblieben sind. Ihr könnt euch also auch mit einer Freundin / einem Freund zusammenschließen und zwei Adventskränze mit der gleichen Deko basteln, dann benötigt ihr allerdings zwei Bund Tannenzweige. 

Viel Spaß beim Basteln und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Freitag, 22. November 2013

NUDELTEIG SELBST MACHEN: FETTUCCINE MIT MANGOLD

Heute gibt es ein Grundrezept für euch, und zwar einen leckeren Nudelteig. Das Rezept hat bei mir prima funktioniert, die Nudeln waren weich aber bissfest und haben einfach toll geschmeckt. Natürlich könnt ihr sie auch entsprechend einfärben, Ideen dafür habe ich beim Rezept eingetragen. Hier seht ihr das Gericht, das dabei entstanden ist: Fettuccine mit Mangold.



Da ich dank einem lieben Freund jetzt stolze Besitzerin einer Imperia-Nudelmaschine* bin (Riesen-Dankeschön an Frederic an dieser Stelle ), wird es bei mir jetzt öfter selbstgemachte Nudeln geben. Ich habe bisher immer das Ausrollen mit dem Nudelholz gescheut, da ich es schon anstrengend finde, Pizzateig so auszurollen. Ich bin dafür weder stark noch geduldig genug... Deshalb ist diese Nudelmaschine einfach perfekt. 

Ich habe sie jetzt zweimal getestet und bin sehr, sehr zufrieden mit dem Modell. Ich kann es euch uneingeschränkt empfehlen! Der lange Metallvorsatz vorne ist für Lasagneplatten, den kann man natürlich auch abmachen und in der Schachtel aufbewahren. Der Aufsatz hinten ist für Fettuccine und Spagetthi und war beim Modell dabei. Es gibt viele weitere Aufsätze für diese Maschine, aber die beiden reichen mir vorerst. 

Zutaten für 2 (hungrige) oder 4 (mit Vorspeise) Personen:
150 g Weizenmehl
50 g Hartweizengrieß
1/4 TL Salz
2 Eier (Größe M)

Dazu: 
Frischer Mangold
Schalotten
Gorgonzola
Pinienkerne
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Färben des Nudelteigs:
Safranpulver = gelb
2 EL Kräuterpesto = grün
Tomatenmark = rot
Rote Beete = rosa

Weizenmehl mit Hartweizengrieß und Salz vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Eier zugeben und dann mit den Händen gründlich verkneten, bis der Teig geschmeidig und weich ist. Den Teig nun in 6 gleich große Portionen aufteilen. Die einzelnen Portionen nacheinander zuerst auf der weitesten Stufe der Nudelmaschine durchlaufen lassen, dann bei jedem Durchlauf die Walze enger stellen. 


Sollte der Teig bei den ersten Durchgängen sehr ungleichmäßig oder "schief" werden, zu einem länglichen Quadrat falten und erneut auswalzen. Stufe 6 ist bei mir die weiteste, Stufe 1 die engste. Je nachdem wie dick man die Nudeln mag, reicht Stufe 3 oder 2. Die ausgewalzten Nudelplatten auf saubere Handtücher legen und 10 Minuten trocknen lassen. Dann durch den Fettuccine-Aufsatz der Nudelmaschine rollen:



Die fertigen Nudeln auf einem Nudeltrockner, einer Schnur oder einer Stuhllehne zum Trocknen aufhängen, bis alle Nudeln fertig sind. Dann in einem großen Topf mit siedendem Wasser und etwas Salz gar kochen (etwa 4 - 5 Minuten). Abgießen, aber nicht abschrecken sondern mit einem kleinen Rest Nudelwasser zurück in den Topf oder zur Sauce/Beilage geben.

Auf dem Foto seht ihr, dass wir die Nudeln mit gebratenem Mangold und Schalotten, gerösteten Pinienkernen und etwas Gorgonzola gegessen haben. Die Beilage oder Sauce kann man nebenbei in der Nudeltrockenzeit zubereiten. 

  
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Mittwoch, 20. November 2013

CASHEW-BETHMÄNNCHEN

Eine meiner Lieblings-Plätzchensorten sind Bethmännchen. Sie sind sehr einfach zuzubereiten und schmecken großartig - vor allem wenn man Marzipan liebt! Diese Version habe ich statt mit gemahlenen Mandeln einfach mit gemahlenen Cashews gemacht. Man bekommt Cashews nicht fertig gemahlen im Supermarkt, aber kann sie einfach im Mixer zerkleinern. 



Die Plätzchen könnt ihr entweder einfach zu Kugeln rollen, oder, wenn ihr so hübsche Formen haben wollt wie auf dem Bild, in dieser Silikonform von Lurch* backen. 



Sie ist im Set mit einer Plätzchenform, einer Kordel und 24 nummerierten Papiertütchen erhältlich, so dass man auch einen feinen Adventskalender selbst machen kann. Die obere Form kann man für Marzipan oder Schokolade/Pralinen verwenden, die zweite Form ist etwas niedriger und für Plätzchenteig geeignet. 



Zutaten für 40 Kugeln oder 2 Förmchen*:
250 g Marzipan-Rohmasse
1 Prise Zimt
1 Eiweiß
3 EL gemahlene Cashews
60 g Puderzucker
2 EL Mehl
1 EL Milch
(Kugeln: 20 ganze Cashews)

Marzipan-Rohmasse mit Zimt, Eiweiß, gemahlenen Cashews, Puderzucker und Mehl verkneten. Der Teig ist etwas klebrig. Ofen auf 160° C vorheizen. Den Teig entweder in die Förmchen drücken oder zu Kugeln rollen. Die Kugeln mit etwas Milch bestreichen. Jeweils eine halbe Cashewnuss auf eine Kugel setzen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen etwa 10 - 12 Minuten backen (sie sollten nicht zu braun werden), dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Silikonform unbedingt vollständig auskühlen lassen, die Marzipankekse lassen sich erst nach einer Stunde gut herauslösen, da sie festkleben solang sie noch weich sind.




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Montag, 18. November 2013

BASLER STREIFEN

Das erste Plätzchen-Rezept für euch dieses Jahr ist, wie meistens bei mir auf dem Blog, kein typisch deutsches. Der Name lässt vermuten, dass es eine Schweizer Spezialität ist, so genau weiss ich es aber nicht - gefunden habe ich das Rezept auf einer meiner Lieblings-Plätzchenseiten: Brigitte.de. Ich habe allerdings die Mengenverhältnisse abgewandelt und statt Kokos-Chips und Belegkirschen kamen bei mir Kokosraspel und Cranberries auf die Streifen. Die mag ich lieber, weil sie nicht so künstlich schmecken und wer weiss was für E-Stoffe enhalten. Diese roten Kirschen sind mir immer schon suspekt gewesen... Abgesehen davon, dass sie furchtbar süß sind. Die Streifen sind dank Unmengen Honig ja schon süß genug! ;)

Da ich mit meinen Rezepten eure Weihnachtsbäckerei inspirieren möchte, poste ich jetzt schon obwohl es erst Mitte November ist. Aber kurz vor Weihnachten möchte ich damit auch nicht anfangen, dann sind die meisten wohl eher im Geschenke-Stress als beim Backen. Aber es folgen auf jeden Fall noch einige weitere Plätzchen-Rezepte in den nächsten Wochen!



Weil es so gut passt, reiche ich das Rezept beim Blogevent "Plätzchen aus aller Welt" bei Tina von Lunchforone ein.

Zutaten für ca. 30 Stück:
150 g Blütenhonig
65 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
120 g Mehl
30 g gehackte Pistazien
20 g Kokosraspel
50 g Zartbitter-Schokolade
1 TL Hirschhornsalz
1 EL Kakao
1/2 TL Zimt
Prise Salz
2 EL Rum
3 Tropfen Orangenaroma oder Zesten einer Bio-Orange

Belag:
2 EL Orangensaft (frisch gepresst)
2 EL Honig

2 EL Kokosraspel
1 Handvoll Cranberries, gehackt
20 g gehackte Pistazien

Blütenhonig mit Zucker aufkochen lassen. In der Zwischenzeit Mehl, gemahlene Mandeln, gehackte Pistazien, Kokosraspel, Kakao, Zimt, Salz vermengen. Rum mit Hirschhornsalz und Orangenaroma/Zesten verrühren und zum aufgekochten Zucker-Honig geben. Gut umrühren, dann die Mehl-Mischung zum Honig geben und mit einem Löffel vermengen, bis es einen weichen, leicht klebrigen Teig ergibt. Sollte der Teig zu klebrig sein, noch etwas Mehl dazugeben. Ofen auf 160° C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf mit den Händen zu einem flachen Quadrat formen (ca. 20 x 20 cm). Im Ofen für ca. 15 - 17 Minuten backen, dabei aufpassen, dass es an den Rändern nicht zu dunkel wird. Der fertige Teig härtet noch nach,  deshalb nach maximal 17 Minuten aus dem Ofen nehmen - auch wenn er noch weich aussieht.

Für die Glasur Orangensaft und Honig verrühren. Sobald ihr das Quadrat aus dem Ofen holt, mit dem Orangen-Honig bestreichen und mit Kokosraspeln, Cranberries und Pistazien bestreuen. Mit einem Messer noch warm in Streifen schneiden, dann abkühlen lassen. 


Wenn ihr sie in einer Dose aufbewahrt, legt einfach das zerschnittene Backpapier zwischen die einzelnen Lagen, sonst kleben sie womöglich zusammen.


Sonntag, 17. November 2013

BUCHWOCHE: CASUAL COOKING (+ WALDORFSALAT)

Das letzte Buch, das ich euch im Rahmen der Buchwoche vorstellen möchte, ist Casual Cooking - Kochen für die ganze Familie von Pete Evans*. Das Buch fand ich spannend, weil es einfache Gerichte verspricht, die schnell und unkompliziert zuzubereiten sind.
Copyright: Collection Rolf Heyne
Das Layout gefiel mir direkt auf den ersten Blick. Ich mag das Format, schön groß und offen. Mir hat ja schon das Pizza-Buch von Evans* extrem gut gefallen, so manch eine/r erinnert sich vielleicht an das Rezept für die Huevos Rancheros (die bei uns immer noch unglaublich oft auf dem Frühstückstisch landen). Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses Buch. Beim Durchblättern habe ich ein paar Mal gezweifelt, ob die Rezepte wirklich kinderfreundlich sind (Krebsfleisch, Muscheln, Spargel, scharfes Pad Thai?). Da ich aber keine Kinder habe, ist das für mich letztendlich irrelevant. Ich wollte es aber trotzdem anmerken, da es sich ja explizit an Familien richtet.

Das Buch enthält einige private Photos (zumindest wirken sie so). Da muss wohl jede/r für sich selbst entscheiden, ob man seine Kinder in Kochbüchern abbilden möchte. Grundsätzlich passt es aber zum Motto des Buches ("Familienküche") und die Photos wirken alle sehr herzlich und nicht gestellt. Fast jedes Rezept füllt eine Doppelseite mit hochwertigen Photos der fertigen Gerichte, die sehr kreativ und von der Farbstimmung freundlich und einladend wirken.

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: Vorwort, Frühstück, Mittags & Abends (das wiederum in: Vegetarisch, Fisch & Meeresfrüchte, Geflügel, Fleisch), Beilagen, Desserts, Register, Dank. Eine praktische Aufteilung, wie ich finde. Die Rezepte an sich gefallen mir alle gut, es sind auf jeden Fall tolle neue Ideen dabei. Zwei davon habe ich direkt nachgekocht, zum Beispiel den Waldorf-Salat:


Dieser besteht aus Apfel, Stangensellerie, Zitronensaft, gerösteten Walnusskernen und Chicoree mit einem Dressing aus Senf, Rotweinessig, Rapsöl und Natur(soja)joghurt. Schnell, einfach, mal was anderes! Hat mir sehr gut geschmeckt. Ein weiteres Rezept stelle ich euch in den nächsten Tagen vor.

Aber auch andere Rezepte aus dem Buch klingen sehr spannend...: Bananen-Dattel-Porridge; Honig-Zimt-Smoothie; Spinat-Linsen-Curry mit Kichererbsen, gekochtem Ei und Raita; Kartoffelravioli mit Ricotta und schwarzer Trüffel; Risotto mit Kürbis und Borlottibohnen; Birnen-Apfel-Souffle mit Zimt; Pavlova-Rolle mit Passionsfrucht; ...

Obwohl es eigene Fleisch/Geflügel/... Kapitel gibt, enthält das Buch trotzdem sehr viele rein vegetarische Gerichte, was ich toll finde. Aber auch einige der anderen Rezepte lassen sich ganz gut abändern und vegetarisieren ;)

Fazit: Ein tolles Buch, das gute Stimmung macht! Die Rezepte sind einfach, aber kreativ. Absolute Kaufempfehlung!


Casual Cooking. Von Pete Evans (256 Seiten, Hardcover mit Prägung, 169 Abbildungen, ISBN 978-389910561-2, Erscheinungsjahr 2013, Preis 29,90 €)

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Samstag, 16. November 2013

BUCHWOCHE: MACARONS FÜR ANFÄNGER

Den Blog von Aurélie Bastian verfolge ich ja schon lange. Jetzt gibt es alle Tipps, Tricks, Rezepte und Ideen von Aurélie zum Thema Macarons gesammelt in einem wunderhübschen Buch - Macarons für Anfänger*! Wenn ich euch eines der Bücher aus dieser Buchwoche wirklich ans Herz lege, dann ist es das.

Copyright: Bassermann Inspiration

Auf ihrem Blog habe ich das perfekte Macarons-Rezept gefunden, mit dem mir die kleinen Spezialitäten dann auch endlich gelungen sind (siehe Safran-Macarons mit Vanillecreme und Schwarz-Weiße Macarons mit Tonkabohne). Das Buch will ich trotzdem nicht mehr hergeben, denn dort steht einfach alles so schön gesammelt und griffbereit, die Rezeptideen sind sehr außergewöhnlich und toll und generell finde ich, so jemand wie Aurélie kann man auch einfach unterstützen. Wieviele Stunden sie in der Küche gestanden ist, um die LeserInnenwünsche umzusetzen (z.B. Haselnuss-Macarons) mag ich mir gar nicht vorstellen! Ganz großes Kompliment an dieser Stelle.

Copyright: Aurélie Bastian / Bassermann Inspiration

Das Buch hat ein fröhliches und verspieltes Layout. Es beinhaltet folgende Kapitel: Vorwort, Das brauchen Sie, Die 7 goldenen Regeln, Basisrezept Macaronschalen nach Aurélie, Basisrezept Ganache, Haben Sie noch Fragen?, Rezeptverzeichnis, Impressum.

Besonders das Kapitel mit den Fragen finde ich so wunderbar, dort ist wirklich ausnahmslos alles aufgelistet, was beim Macarons-Backen schiefgehen kann, inklusive Anleitungen wie man diese Fehler vermeiden kann. Die Rezepte an sich sind einfach toll und sehr abwechslungsreich... Eine kleine Auswahl: Kokosmacarons mit Mango, Himbeermacarons, Aprikosenmacarons mit Rosmarin, Olivenöl-Macarons, Macarons mit Salzbutter-Karamell, ....

Fazit: Recht viel mehr kann ich nicht sagen als: kauft es. Das Buch ist so hübsch und liebevoll gemacht, die Rezepte funktionieren, es ist eine kleine Macaron-Bibel!


Macarons für Anfänger. Von Aurélie Bastian (80 Seiten, 100 Abbildungen, wattierter Umschlag, 19 x 24 cm, ISBN: 978-3-572-08146-2, Erscheinungsjahr: 2013, Verlag: Bassermann Inspiration, Preis 12,99 €)

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Freitag, 15. November 2013

BUCHWOCHE: INGWER

Das Buch "Ingwer" von Luzia Ellert, Oliver Hoffinger, Ingo Swoboda* ist das dritte Buch aus der Reihe "Die andere kulinarische Bibliothek", das ich euch vorstellen möchte. Die Idee, eine bestimmte Zutat in den Fokus eines Kochbuches zu rücken, wird einfach nicht langweilig. Da sich die drei Bücher sehr unterscheiden, habe ich mich entschlossen, euch alle drei vorzustellen und hoffe, ihr seht das genauso ;)


Das Buch besteht aus folgenden Kapiteln: Einleitung; Kalt; Warm; Sauer; Süss; Eingekocht; Drinks; Register (dort sind auch "Vegetarische Gerichte" gelistet). Der Aufbau ist also ähnlich wie bei "Schokolade". Allerdings sind dort weitaus mehr vegetarische Rezepte zu finden, die auch nicht so extrem außergewöhnlich wirken. Einige Beispiele:

Polenta-Melanzani-Röllchen mit Rosa Ingwer-Paprika-Sauce; Gingerbread; Kürbis-Ingwer-Marmelade mit Ahornsirup; Eingelegter Kürbis auf asiatische Art; Milch mit Honig, Ingwer und Zimt; Grüner Eistee mit Ingwer und Orangen; Kokos-Ingwer-Makronen; Griess-Topfen-Schmarrn mit Ingwer-Mango-Salat; Parfait vom Ingwer-Mandel-Krokant mit Kirschsauce; Rosa Ingwer-Eis mit Walnuss-Pancakes und Ahornsirup..



Das Layout finde ich wie bei "Schokolade" etwas chaotisch. Die Vielfalt an vegetarischen Rezepten überzeugt mich allerdings. Es sind einige Rezepte dabei, die ich durchaus nachkochen würde. Die Mischung aus einfach und außergewöhnlich ist hier gut getroffen, die Rezeptauswahl wirkt für mich insgesamter mehr ausbalanciert.


Die Photos gefallen mir alle sehr gut, sie schaffen durch die besondere Anrichtung der Gerichte eine exquisite Stimmung und lassen die Gerichte hochwertig erscheinen, auch wenn das Rezept nicht so kompliziert ist.

Fazit: Wer Ingwer gern mag, kann ruhig mal einen Blick riskieren. Die Gerichte sind spannend und vielseitig, die vegetarische Auswahl ist relativ groß.


Ingwer. Von Luzia Ellert, Oliver Hoffinger, Ingo Swoboda (207 Seiten, 100 Abbildungen, 16 x 24 cm, Flexcover, ISBN: 978-389910578-0, Erscheinungsjahr: 2013, Verlag: Collection Rolf Heyne, Preis 16,90 €.

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Donnerstag, 14. November 2013

BUCHWOCHE: WHAT KATIE ATE

Einer der ersten Blogs, die ich überhaupt gelesen habe, ist What Katie Ate. Allerdings habe ich nie etwas von ihrem Blog nachgekocht - vielleicht haben mich die unfassbar tollen Fotos auch abgeschreckt? ("Das krieg ich ja nieeee so hin!") Als Katie dann vor einiger Zeit ein Kochbuch herausgebracht hat, war ich natürlich gespannt, ob es genauso toll aussieht wie ihr Blog und welche Rezepte wohl darin stehen würden. Allerdings habe ich mit dem Kauf gewartet, bis die deutsche Ausgabe erschienen ist - aus praktischen Gründen, da ich nicht gerne Maßeinheiten umrechne. Nun halte ich also What Katie Ate - Über 100 Lieblingsrezepte aus Katies Küche* in meinen Händen und muss sagen, ich bin schwer beeindruckt.

Copyright: Umschau Verlag

Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt: Katie Quinn Davies; Tipps & Tricks; Frühstück; Mittagessen; Salate; Canapés und Drinks; Abendessen; Beilagen & Saucen; Desserts; Danke!; Register.

Es ist kein vegetarisches Kochbuch, trotzdem findet man viele feine Gerichte, die ohne Fleisch auskommen. Ich würde sagen, es hält sich die Waage, die Anschaffung lohnt sich also auch für Vegetarier. Einige Beispiele, was sich für vegetarische Rezepte im Buch finden lassen:  Buttermilch-Crêpes mit Zitruskompott, Frühstücksmuffins mit Erdbeeren, Apfel und Mandeln; Ziegenkäse-Zwiebel-Konfitüre-Tartelettes mit Balsamico-Sirup; Rotkohl-Fenchel-Salat mit Estragon-Zitronen-Joghurt; Kürbisravioli mit brauner Butter und gerösteten Pekannüssen; Apfel-Ingwer-Cranberry-Cocktail mit Wodka...:

Copyright: Katie Quinn Davies / Umschau Verlag

Mein persönliches Highlight, das ich immer wieder im Buch bestaune, ist jedoch die Vanille-Eiscreme mit salziger Toffee-Sauce und gebrannten Mandeln:

Copyright: Katie Quinn Davies / Umschau Verlag

Also wem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft.... ;)

Das Layout ist typisch für Katie's Blog, man findet dort die Schreibmaschinen-Schrift, Stilmix, unterschiedlichstes tolles Geschirr und Besteck... Die Fotos sind unglaublich gut gemacht, das Buch ist perfekt um einen Abend lang gemütlich darin zu schmökern und zu staunen. Auch als Foodblogger kann man sich eine Menge Anregungen und Inspiration holen.

Eine Leseprobe findet ihr auf der Webseite des Umschau Verlags. 

Fazit: Ein Muss im Foodblogger-Haushalt und eine tolle Inspiration auch für Vegetarier. Veganern würde ich das Buch nur bedingt empfehlen. Die Fotos sind absolut großartig, das Layout absolut einzigartig und Katie einfach nur sympathisch. Kaufempfehlung!


What Katie Ate - Über 100 Lieblingsrezepte aus Katies Küche. Von Katie Quinn Davies (304 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-86528-683-3, Erscheinungsjahr 2013, Preis 24,95 €)

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Mittwoch, 13. November 2013

BUCHWOCHE: SCHOKOLADE

Nachdem ich euch ja bei "Jeden Tag ein Buch" eine ganze Woche lang Kochbücher vorstelle, darf eines zum Thema Schokolade da natürlich nicht fehlen. Vor kurzem ist "Schokolade" von Luzia Ellert, Oliver Hoffinger und Elisabeth Ruckser* in der Collection Rolf Heyne erschienen.


Das Buch ist aus einer Reihe, die jeweils eine bestimmte Zutat als Motto des Buches festlegt. Ich hatte euch bereits "Citrus" aus dieser Reihe vorgestellt und diese Woche folgt noch "Ingwer". 

Das Buch hat ein handliches, kleines Format. Es sind folgende Kapitel enthalten: Einleitung; Pikant; Scharf; Süss; Cremig; Schaumig; Flüssig; Glossar; Register. Die Aufteilung ist gut, denn wenn die Zutat das Buch bestimmt, ist es mal etwas anderes, die Speisen in ihre Form einzuteilen statt in Frühstück/Mittagessen/Snacks... 

Das Layout finde ich allerdings etwas chaotisch. Es sind immer mehrere Rezepte pro Seite, die sehr klein gedruckt sind. Nur wenige Rezepte sind bebildert und oft sind die Photos zum jeweiligen Rezept dann auf der Seite davor/danach, zudem steht die Beschreibung, was auf dem Bild zu sehen ist, hochkant. Diese Beschreibung benötigt man aber, da die Gerichte derart außergewöhnlich sind, dass man auch nach minutenlangem Hinschauen nicht unbedingt erkennt, was es sein soll. 

Zudem ist das Buch extrem fleisch/fischlastig und eher für GroßverdienerInnen geeignet. Was ich eigentlich bei Schokolade als Hauptzutat nicht erwartet hätte... ;) Mindestens jedes zehnte Gericht enthält ungewöhnliche und teure Zutaten wie Kapaun, Straußensteak, Gänseleber oder Kaisergranat. 

Nichtsdestotrotz liefert das Buch durchaus auch interessante vegetarische Rezepte. Einige Beispiele: Tofu-Curry mit Bitterschokolade und Duftreis; Paprika-Pfefferoni-Risotto mit Orangenschokolade; Grapefruit in Schokolade mit Jalapenos; Karamellisierte Orangen mit Wasabi und Schokoschaum; Pinienkern-Schokoladen-Tarte mit Dörrmarillen; Schoko-Praliné-Tarte; Fudge von der Vanilleschokolade mit Limetten-Minze-Erdbeeren, ...



Besonders das süße Kapitel enthält viele Rezepte, die man auch als VegetarierIn nachkochen/backen könnte. Die Kreationen sind aber immer ausnahmslos sehr ausgefallen. Nichts für die Alltagsküche. Dass man heutzutage ein Gericht noch "Mohr im Hemd" nennt, stößt mir aber ehrlich gesagt ein bisschen sauer auf. Ich weiß, dass es traditionell in der österreichischen Küche so heißt und auch heute noch in vielen Restaurants auf der Karte steht, finde es aber trotzdem etwas politisch inkorrekt das Gericht in einem Kochbuch im Jahre 2013 so zu nennen. Besonders lecker ist es ohnehin nicht, das hätte man also meiner Ansicht nach auch weglassen können.

Fazit: Tendentiell vielleicht eher für FleischesserInnen geeignet, VeganerInnen rate ich bei diesem Preis vom Kauf ab. Für besondere Anlässe lassen sich auch als VegetarierIn außergewöhnliche und spannende Rezepte darin finden.

Schokolade. Von Luzia Ellert, Oliver Hoffinger, Elisabeth Ruckser (223 Seiten, 100 Abbildungen, 16 x 24 cm, Flexcover, ISBN: 978-389910577-3, Erscheinungsjahr: 2013, Verlag: Collection Rolf Heyne, Preis 16,90 €.

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