Sonntag, 29. Juni 2014

RISOTTO MIT OFEN-RATATOUILLE

Ihr wisst inzwischen wahrscheinlich, dass ich Risotto liebe! Ganz ehrlich, ich könnte es jeden Tag essen und werde nicht müde, ständig neue Ideen auszuprobieren... Diesmal habe ich einfach Ratatouille im Ofen gemacht und zum Risotto serviert. Die Kombination vom gegrillten mediterranen Gemüse und dem cremigen Risotto ist einfach unglaublich gut! Probiert es unbedingt aus, ich bin so begeistert, dass dieses Gericht in meine Top 3 Risottos aufgenommen wurde ;)


Die Schüssel im Hintergrund ist aus der Arne Clausen Collection von Lucie Kaas. Ich verwende sie immer wieder gern, weil die Größe perfekt ist für Salat oder eben ein ganzes Backblech voll gegrilltem Gemüse. 
 

Zutaten für 2 Personen:
250 g Risotto-Reis
1 Zwiebel
1 - 2 Zehen Knoblauch
60 g Parmesan (frisch gerieben)
frische Kräuter (Petersilie, Rosmarin, Thymian, Oregano)
600 ml Gemüsebrühe
1 kleine Aubergine
2 kleine Zucchini
1 rote + 1 gelbe Paprika
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Auberginen, Paprika und Zucchini waschen und würfeln. Ofen auf 200° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Auberginenwürfel darauf verstreuen. Mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen. Dann das restliche Gemüse dazugeben, wieder etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu und nochmals 15 - 20 Minuten garen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten, Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. 

Reis dazugeben, andünsten und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Deckel auf die Pfanne geben und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast aufgenommen ist. Dann wieder Gemüsebrühe dazugeben, umrühren und bei geschlossenem Deckel garen lassen. So verfahren, bis der Reis gar ist. Dann geriebenen Parmesan, frische gehackte Kräuter, Salz und Pfeffer dazugeben und unterheben. Ofengemüse aus dem Ofen nehmen und Risotto mit dem Gemüse servieren.

Freitag, 27. Juni 2014

PAPAYA BANANEN ERDBEER SMOOTHIE


Ich muss gestehen, ich bin süchtig. Nach Smoothies. In jeder erdenklichen Kombination. Mittlerweile gibt es bestimmt jeden zweiten Tag einen anderen Smoothie zum Frühstück und ich kann einfach nicht genug davon bekommen! Das liegt aber auch daran, dass endlich ein vernünftiger Mixer bei mir einziehen durfte... Und zwar der Schweizer Turmix Standmixer*!
 

Papaya Bananen Erdbeer Smoothie & Turmix


Der deutsche Vertrieb von Turmix (Profino) hat ihn mir zum Testen zur Verfügung gestellt und das mache ich seit seiner Ankunft praktisch täglich mit wachsender Begeisterung. Der Mixer ist nicht nur unglaublich leise sondern ein absolutes Designer Schmuckstück. Jeden Tag schaue ich ganz verliebt den hochwertigen Glaskrug an und das schicke graue Metallgehäuse. So manch ein High-End-Mixer sieht ja aus, als wäre er gerade aus den 80ern gehüpft.. So gut sie auch sein mögen, ich wollte auf jeden Fall einen Mixer, der auch gut aussieht. 



Im Niedrigpreissegment gibt es da einige Kandidaten, die nicht übel aussehen, aber letztendlich lässt die Qualität doch zu wünschen übrig. Wer dauerhaft an seinem Standmixer Freude haben möchte, der sollte auf jeden Fall zu einem hochwertigen Markenprodukt greifen, die Investition lohnt sich. Im direkten Vergleich mit günstigeren Mixern kann ich sagen, dass der Turmix Weltklasse ist. 
Damit kann man wirklich alles in Sekundenschnelle pürieren - das patentierte 6-flügelige Messer vollbringt da wahre Wunder. Auch bei sehr kleinen oder sehr großen Mengen wird alles gleichmäßig püriert! Sogar Eiswürfel werden in Sekundenschnelle zu Crushed Ice (okay, das ist dann auch ein bisschen lauter als eine Banane zu pürieren..). Die Bedienung ist denkbar einfach (Drehschalter) und leicht zu reinigen ist er auch. Von mir also eine absolute Empfehlung für dieses Teil! Wer überlegt, sich einen Standmixer anzuschaffen, sollte sich den Turmix mal genauer ansehen.

Zutaten für 2 Gläser:
1/2 Papaya
1 Banane
5 - 6 Erdbeeren oder eine Handvoll Himbeeren
100 ml frisch gepresster Orangensaft

Alle Zutaten in den Mixer geben und etwa eine Minute lang pürieren, bis der Smoothie schön cremig ist. Sofort servieren.



*Werbung / Kooperation mit Turmix

Dienstag, 24. Juni 2014

NEKTARINEN-CUPCAKES MIT TWO-TONE ROSE FROSTING

An meinem Geburtstag letztens wollte ich unbedingt mal wieder Cupcakes machen. Und zwar besondere, nämlich mit einem zweifarbigen Rosen-Frosting! Sehen die nicht absolut zauberhaft aus? Die Cupcake Förmchen* aus Silikon sind so hübsch, dass ich die Cupcakes gleich darin serviert habe - auf einer wunderschönen Tortenplatte* von Birkmann, die mir zusammen mit den Förmchen zugesendet wurde. Tortenplatten kann man ja nie genug haben, oder?


Außerdem bin ich dank der Firma Birkmann nun auch im Besitz eines Ofenthermometers*, das mir dabei hilft, die Temperatur im Ofen zu überprüfen. Unsere Küche ist nicht besonders fancy, ehrlich gesagt wurde sie vor sieben Jahren für ein paar hundert Euro gebraucht auf Ebay gekauft ;) Dementsprechend ist der Ofen nicht sehr zuverlässig. Er heizt so, wie er gerade möchte.. Das bedeutet auch, dass er gern mal 220 Grad hat, wenn man ihn auf 150 Grad einstellt. 

Wer auch unter so einem willkürlich herrschenden Ofen leidet, dem empfehle ich dringend so ein Ofenthermometer - dann macht man einfach die Klappe auf, wenn es zu heiß wird oder dreht die Hitze noch weiter runter. Früher ist mir sonst der Teig oft eingerissen oder war etwas trocken, das hat jetzt hoffentlich ein Ende! Die Cupcakes sind jedenfalls superlecker geworden.


Zutaten für 12 Cupcakes (2 x diese Förmchen*):
2 kleine Nektarinen 
220 ml Vanillemilch
100 g weiche Butter
60 g Zucker
2 Eier
Mark von 1/2 Vanilleschote
260 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Prise Salz

Frosting:
300 g Frischkäse
50 g Puderzucker
4 TL Himbeerpulver

Ofen auf 150° C Umluft vorheizen und Silikonförmchen bereit stellen. Nektarinen waschen, entkernen und würfeln. Die weiche Butter mit dem Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren, dann ein Ei nach dem anderen einfließen lassen. Eine Prise Salz und das Mark von einer halben Vanilleschote dazugeben und einrühren. Mehl und Backpulver dazusieben und die Vanillemilch nach und nach dazufliessen lassen, dabei weiterrühren bis sich alles gründlich vermischt hat. Nektarinenstückchen unterheben und den Teig in die Silikonförmchen verteilen. Achtung: nur 3/4 voll machen, da der Teig noch aufgeht!

Im Ofen ca. 15 Minuten backen und die Stäbchenprobe machen, um zu sehen, ob sie schon fertig sind. Ein Backofenthermometer hilft dabei, die Temperatur zu korrigieren - wenn es zu heiß wird, reisst der Teig oben zu sehr auf oder wird zu trocken! 



Die Förmchen auf einem Metallgitter vollständig auskühlen lassen. 

Für das Frosting Frischkäse glatt rühren und Puderzucker untersieben. Gründlich vermengen. Die Hälfte des Frostings in eine Schüssel geben und das Himbeerpulver dazu sieben. Gründlich verrühren. Einen Spritzbeutel mit 16 mm geschlossener Sterntülle bereit legen. Das rosafarbene Frosting in den Spritzbeutel geben und darauf achten, dass es sich eher am Rand verteilt (Dieses Video hilft dabei, schaut es euch an!). Dann das weiße Frosting in die Mitte geben. Die Rose spritzt ihr, indem ihr in der Mitte ansetzt und kreisförmig nach außen mit festem, gleichmäßigem Druck spritzt. 

Die Cupcakes bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.  


*Amazon Affiliate (siehe Impressum)

Sonntag, 22. Juni 2014

BRASILIEN-SMOOTHIE UND WM-KRITIK

Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, gab es bisher nichts WM-mäßiges hier auf dem Blog. Das hat seine Gründe, dazu aber später mehr. Als ich letztens von Braun gefragt wurde, ob ich ihren neuesten Stabmixer testen möchte und Lust habe, einen WM Smoothie zu kreieren, war das für mich ein guter Anlass, mal ein paar Worte dazu auf dem Blog zu schreiben. Wie ihr wisst, findet die Fussball-Weltmeisterschaft dieses Jahr in Brasilien statt. Im Jahr 2007 habe ich zwei Monate in Rio de Janeiro gelebt und mitbekommen, wie groß die Kluft zwischen Arm und Reich in diesem Land ist. Bis heute denke ich noch oft an die Zeit dort zurück und nutze jede Gelegenheit, mich über die soziale Situation vor Ort zu informieren.

Rio 2007


Seit im Jahr 2013 bekannt wurde, dass die WM in Brasilien ausgetragen wird, haben sich die BewohnerInnen vieler Städte wie Rio de Janeiro oder São Paulo versammelt und dagegen protestiert, dass Millionen in den Bau von Stadien und Infrastruktur investiert werden, obwohl es im Land am Allernötigsten fehlt. Dazu zählen eine angemessene Schulbildung für alle sowie ein bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr, dessen Preise ständig erhöht werden. Außerdem wird Brasilien seit Jahren von Korruption und Polizeigewalt gebeutelt, was ich mit eigenen Augen in Rio erleben durfte. Die BewohnerInnen von Favelas (Armensiedlungen) werden immer wieder bei Drogen-Razzien willkürlich niedergeschossen, oft einfach nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Filme wie City of God oder Tropa de Elite thematisieren dies seit Jahren. 

Favela in Rio de Janeiro 2007

Die Proteste in Brasilien finden statt, weil die WM auf Kosten der Bevölkerung ausgetragen wird - profitieren wird vom Massenevent im Endeffekt eine kleine Elite, beispielsweise PolitikerInnen oder Baufirmen. Die WM hatte von Anfang an einen bitteren Beigeschmack - sei es im Rahmen der Proteste, bei denen immer wieder friedlich demonstrierende Menschen von der Polizei schwerwiegend verletzt oder sogar getötet wurden, oder auch die völlig unterbezahlten ArbeiterInnen, die ihre Hoffnung auf ein zusätzliches Einkommen mit ihrem Leben bezahlen mussten, da die Sicherheitsvorkehrungen beim Bau der WM Stadien auf Grund des hohen Termindrucks absolut unzureichend waren (Quelle: Welt.de). 

Menschen, die jahrelang in der Nähe der Stadien gelebt haben, wurden gewaltsam von der Polizei aus ihren Heimatvierteln vertrieben, damit Stadien und Infrastruktur weiter ausgebaut werden konnten (Quelle Obdachlose in Brasilien: Zeit.de ; Räumungen um die Stadien: kooperation-brasilien.org). Da dieser Ausbau teuer war und sich in den Preisen der Eintrittskarten niederschlägt, können sich die meisten EinwohnerInnen die Spiele nicht vor Ort ansehen, selbst wenn sie nur wenige Meter entfernt wohnen.

Auch die vielen Menschen ohne eigene Unterkunft (Erwachsene und Straßenkinder) leiden unter den städischen Veränderungen im Zuge der WM und der Olympischen Spiele 2016. Touristen sollen Brasiliens große Städte als sauber, freundlich und ungefährlich wahrnehmen, weshalb regelrechte "Säuberungsaktionen" veranstaltet werden. Straßenverkäufer, die landesweit seit Jahrzehnten Teil des Straßenbildes sind, dürfen ihre Lebensmittel, Früchte und Getränke an Spieltagen nicht im Umfeld der Stadien verkaufen - nur Kooperationspartnern der Fifa ist dies gestattet (Quelle: amerika21.de). Somit profitiert die lokale Bevölkerung bzw. der Tourismus in Brasilien oft nicht so sehr von den Großveranstaltungen, wie argumentiert wird. Ich könnte diese Aufzählung noch ewig weiterführen, aber ich hoffe, der Grundgedanke dürfte angekommen sein. 


Ich rufe nicht dazu auf, die WM zu boykottieren, allerdings bitte ich jede/n Einzelne/n von euch, sich über die Situation Gedanken zu machen, mit FreundInnen und Familie darüber zu sprechen und euch über die Geschehnisse im Rahmen der WM bzw. der Olympischen Spiele 2016 zu informieren.

Wir sind die VerbraucherInnen und haben die Macht, beispielsweise die Fifa zu zwingen, Verkaufssperren rund um die Stadien aufzuheben. Wir können auch die brasilianische Regierung auffordern, das Recht ihrer BürgerInnen auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit zu garantieren. Ihr könnt beispielsweise bei Amnesty International eine Online-Petition zu diesem Thema unterschreiben.



Dieser Blogbeitrag soll trotzdem kein rein politischer Gewissens-Beitrag sein, ich habe auch ein Rezept für euch: und zwar einen Smoothie in Brasiliens Nationalfarben, grün und gelb. Auf der Flagge findet sich eigentlich noch Blau, wer also eine Schicht Heidelbeer-Smoothie einfügen möchte... ;)

Wenn ihr diesen Smoothie ausprobiert, erinnert euch daran, welche Zustände heute in Brasilien herrschen und überlegt euch, wie ihr dies beeinflussen könntet. 


Zutaten für 2 Gläser:
3 Kiwis
1 Limette
frische Minze oder Apfelsalbei
1 Mango
50 g reife Papaya
100 ml Orangensaft 

Am Besten funktioniert die zweifarbige Trennung der beiden Smoothies, wenn ihr die Früchte vor dem Pürieren einfriert. Der Smoothie hat so eine Sorbet-Konsistenz und verläuft nicht!

Die Kiwis schälen und würfeln und in einer Dose etwa 30 - 60 Minuten einfrieren. Die Mango und die Papaya ebenfalls schälen, würfeln und einfrieren. Für den grünen Smoothie im Braun Standmixer-Aufsatz* die Kiwiwürfel, den Saft einer Limette und einige Blätter frische Minze oder Apfelsalbei pürieren. 


Die Hälfte der Menge in zwei Gläser füllen, den Rest in ein anderen Glas umfüllen und den Standmixer-Aufsatz ausspülen, damit er wieder sauber ist. 

Nun die Mango- und Papaya-Würfel mit Orangensaft mixen, bis es einen cremigen gelben Smoothie ergibt. Diesen in die Gläser auf den grünen Smoothie gießen. Zum Schluss den Rest grünen Smoothie ins Glas füllen.


*Amazon Affiliate (siehe Impressum)

Ich verwende seit Jahren Braun Stabmixer bzw. die entsprechenden Standmixer-Aufsätze zur Herstellung von Smoothies, Marmeladen, Pesto, Suppen, Saucen oder Nuss-Mus. Der MQ 745 ist die neueste Version und hat einen besonders großen Standmixer-Aufsatz für größere Mengen Smoothies, was ich sehr praktisch finde. Auch die Handhabung (mehr Druck auf den Knopf bedeutet mehr Power) finde ich super, bei meinem älteren Modell war dies durch eine Drehskala geregelt, was umständlicher war aber natürlich genauso gut funktioniert hat. Ich bin mit meinen Braun Stabmixern seit 7 Jahren mehr als zufrieden und kann diese uneingeschränkt weiterempfehlen. 

An dieser Stelle auch nochmal Danke an Braun für die Zusendung des aktuellen Modells und die Anregung des WM-Smoothies, der für mich die Inspiration dieses Beitrags war!

Freitag, 20. Juni 2014

PEPPERONI-CIABATTA

Die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche veranstaltet momentan den Bread Baking (Fri)day, bei dem sie jeden Freitag ein neues feines Brotrezept bloggt. Als sie mich gefragt hat, ob ich nicht eines beisteuern möchte, musste ich erstmal kurz überlegen - richtiges Brot backen kann ich nämlich gar nicht..! Ich bewundere immer die Blogs, in denen selbstgemachtes Sauerteigbrot auftaucht. Von mir gibt es deshalb ein einfaches Weissbrot, genauer gesagt ein Ciabatta mit saftigen Pepperoni-Stückchen drin. Eine leckere Grillbeilage, passend zum Sommer! Für das Rezept schaut einfach bei Experimente aus meiner Küche vorbei. 

Mittwoch, 18. Juni 2014

APRIKOSEN-ROSMARIN-MARMELADE

So langsam gibt es ja wieder viel leckeres Obst überall zu kaufen.. Letztens hab ich mir ein Kilo Aprikosen mitgenommen und diese Aprikosen-Rosmarin-Marmelade gekocht - viel zu sagen gibt es dazu nicht, außer: lecker! Definitiv momentan der Frühstücks-Liebling... :)
 

Zutaten für 4 Gläser à 200 ml:
1100 g reife Aprikosen
2 Zweige Rosmarin 
500 g Gelierzucker 2:1
1 EL Zitronensaft

Aprikosen waschen, halbieren und entkernen. Gegebenenfalls das Obst nochmal wiegen, damit das Verhältnis zum Gelierzucker passt (1 kg Obst auf 500 g Gelierzucker). Rosmarin waschen und mit dem Obst in einen großen Topf geben. Zitronensaft und Gelierzucker unterrühren und das Obst erstmal eine halbe Stunde Saft ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Gläser und Deckel abkochen, damit sie steril sind. 
Aprikosen-Zucker-Mischung in einem großen Topf erhitzen und köcheln lassen, bis sie weich sind. Rosmarin entfernen. Mit dem Pürierstab pürieren und nochmal aufkochen lassen. Mit Hilfe eines Marmeladentrichters oder mit einer Schöpfkelle randvoll in die Gläser füllen, dann fest zuschrauben und kopfüber auf ein Tuch stellen (also mit dem Deckeln nach unten). Ausgekühlt sind sie etwa ein Jahr haltbar. 

Montag, 16. Juni 2014

SOMMERSALAT: WASSERMELONE-FETA

Es gibt immer mal wieder diese Trendgerichte, die plötzlich auf jedem Blog auftauchen. Dieser Salat ist so eines! Wassermelone-Feta, das sieht man gerade überall auf Blogs, Instagram und Twitter. Also musste ich es ausprobieren. Wenn schon so ein Hype um diesen Salat gemacht wird, muss ja etwas dran sein! Und so ist es auch: der Salat ist der Hammer. Nur wenige Zutaten, die aber in Kombination einfach himmlisch sind... süß-saftige Wassermelone, würzig-cremiger Feta, frische Minze und knackige Pinienkerne*. Probiert es aus!



Gesehen habe ich ihn zum Beispiel beim Restaurant am Ende des Universums (mit Zwiebel und Petersilie), in der Zeitschrift Sweet Paul und schon letztes Jahr bei Feines Gemüse (mit Sesam). Ihr seht, einige meiner absoluten Lieblingsblogs sind dafür verantwortlich, dass ihr diesen Salat jetzt auch bei mir findet. Klickt euch mal rüber, es lohnt sich auch wegen anderen Gerichten, dort mal vorbei zu gucken!

Meine persönliche Version des Salates sieht so aus:

Zutaten als Beilage für 4 Personen:
1/4 Wassermelone
250 g Feta
3 Stiele frische Minze
1 Handvoll Pinienkerne*
Salz
Pfeffer
2 EL gutes Olivenöl
Saft von 1/2 Limette

Wassermelone entkernen und würfeln. Feta würfeln. Minze waschen und Blätter von den Stielen zupfen, grob hacken. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten, bis sie durften und leicht braun werden. Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren. In einer Schüssel Wassermelone, Feta, Minze und Dressig gut vermischen, dann Pinienkerne darüber verstreuen und servieren.



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Freitag, 13. Juni 2014

SCHOKO-BEEREN-COOKIES

Cookies sind ja immer so eine Sache - oft sind sie zu trocken, zu hart, zu süß... Deshalb backe ich sie fast ausschließlich selbst. Als letztens ein Buch mit Cookie-Rezepten* von Knusperreich erschienen ist, an dem auch viele meiner Lieblings-Foodblogger beteiligt waren, habe ich es mir direkt zuschicken lassen. Nachdem ich alles einmal durchgeblättert hatte, sind mir besonders die Schoko-Himbeer-Cookies ins Auge gesprungen.. Die Kombi klang einfach toll! Und genau so schmecken sie auch :)

 Schoko-Beeren-Cookies

Die Kekse sind von der Konsistenz her einfach perfekt. Richtig schön weich, oder "chewy", wie es bei Cookies oft so heißt. Zum Buch bekommt man eine Silikonform* dazu, in der man die Cookies backen soll. So werden sie alle gleich groß und bleiben schön rund. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob das wirklich nötig ist, aber die Cookies werden damit wirklich hübsch. 


Einzig die Farbe stört mich etwas, denn das Orange wirkt schon nach dem ersten Backen sehr schmutzig. Dunkle Teigrückstände auf der Oberseite der Form habe ich auch nach sehr gründlichem Waschen mit einem Schwamm nicht wegbekommen. Die Mulden sind zwar sauber, aber kleine Teigspritzer brennen sich regelrecht auf der Oberfläche rund um die Cookie-Mulden ein. Aber naja, für den Preis von 14,99 für das Buch UND die Silikonform kann man da auch nicht wirklich meckern!

Bei der Backzeit sollte man etwas aufpassen. Im Buch stand 15 - 20 Minuten, meine Cookies waren allerdings nach 10 Minuten schon unten am Rand recht dunkel... Jeder Ofen ist anders, also behaltet sie einfach im Auge. Die Rezeptideen sind jedenfalls toll, ich werde sicherlich noch mehr daraus nachbacken. Die Cookies, die nicht sofort aufgefuttert wurden, habe ich verschenkt und alle Beschenkten waren total begeistert!

Zutaten für 16 Cookies:
50 g Zartbitterschokolade
80 g Butter
70 g weißer Zucker
115 g brauner Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanilleschote
1 Prise Meersalz
1 Ei (Größe L)
200 g Weizenmehl
25 g Kakaopulver
1 Prise Backpulver
30 g Himbeeren oder Beeren-Mischung

Den Backofen auf 180° C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Schokolade grob hacken. Butter mit weißem und braunem Zucker, Vanille und Meersalz verrühren, am besten mit einem Handrührgerät. Ei dazugeben und schaumig schlagen. Danach Mehl, Kakao und Backpulver hinzusieben. Den Teig dann am Besten mit den Händen kneten, bis er schön weich ist. 16 Himbeeren/Beeren beiseite legen, die restlichen Beeren und Schokostücke unter den Teig kneten. 


Den Teig in die Förmchen pressen (ca 1 EL pro Mulde) und je eine Beere in die Mitte drücken. Im Ofen auf der unteren Schiene 15 - 20 Minuten (bei mir waren es nur 10 Minuten!) backen. Die Form auf einem Gitter einige Minuten auskühlen lassen, dann die Kekse auf das Gitter stürzen und die Form erneut befüllen. 


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Dienstag, 10. Juni 2014

MINI NO BAKE PEANUT BUTTER CHEESECAKE

Diese kleinen Erdnussbutter-Cheesecakes muss man nicht backen und kann sie direkt aus den Schälchen löffeln. Sie sind schnell vorbereitet und ihr braucht nur ganz wenige Zutaten dafür! Sie schmecken absolut himmlisch, ich hätte gleich 3 Schälchen davon auf einmal auslöffeln können.. Momentan bin ich total auf dem Erdnussbutter-Trip und diese Cheesecakes sind der absolute Wahnsinn! Zum superheißen Wetter gerade passen sie auch deshalb so gut, weil der Ofen aus bleibt ;)

Mini No Bake Peanut Butter Cheesecakes
Die hübschen Schälchen sind von Maxwell&Williams, ihr bekommt sie zum Beispiel hier*. Sie sind ofenfest, deshalb verwende ich sie für alles mögliche, zum Beispiel Creme Brulee oder Pudding.

Zutaten für 6 Förmchen*:
100 g Oreo-Kekse
6 TL geschmolzene Butter
100 g Frischkäse
2 EL Erdnussbutter
2 EL Puderzucker

Deko: gehackte Schoko-Erdnüsse

Oreo-Kekse im Mixer fein zermahlen (alternativ: in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerdrücken, so bekommt ihr auch feine Brösel). Butter schmelzen. 6 kleine Förmchen einfetten und die zermahlenen Oreo-Kekse darin verteilen. Jeweils einen Teelöffel geschmolzene Butter dazugeben und die Keksmasse zu einem festen Boden andrücken. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Frischkäse mit Erdnussbutter und Puderzucker cremig rühren. Sollte der Frischkäse sehr fest sein, kann man 1 - 2 TL Milch dazugeben um ihn cremiger zu machen. Die Masse auf den Oreo-Keksboden verteilen und im Kühlschrank mindestens 2 - 3 Stunden fest werden lassen. Kalt servieren. 


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Sonntag, 8. Juni 2014

ZITRONEN-GUGELHUPF MIT WEISSER SCHOKOLADE UND GRANATAPFEL

In unserem Kühlschrank fand ich letztens eine 500 g Packung Kefir. Ehrlich gesagt musste ich erstmal gucken was das ist und wofür man es verwenden könnte... Da es einigermaßen analog zu Trinkjoghurt, Buttermilch, Molke & Co zu sein schien, habe ich beschlossen, damit zu backen. Kann ja nicht ganz verkehrt sein ;)

Ich wollte einen neuen Gugelhupf damit kreieren, hatte aber nicht so wirklich eine Idee. Der Blick ins Küchenregal hat dieses Problem erledigt, ich habe einfach verwendet was ich noch so da hatte. Somit wurde es ein Zitronen-Gugelhupf mit weißer Schokolade und Granatapfelkernen!


Während dem Fotoshooting ist mir die (von Oma handbestickte) Tischdecke, die ihr im Hintergrund seht, vom Wind direkt auf den Gugelhupf geweht worden... Dessen Schokolade noch ein bisschen weich war. Danach durfte ich also erstmal die Tischdecke per Hand waschen ;) Wem das auch mal passieren sollte: weiße Schokolade solang sie noch weich ist direkt mit ein bisschen Spülmittel auswaschen.. Dann geht es relativ gut ;)

Die türkise Miss Etoile Tortenplatte hatte ich euch ja letztens schon mal gezeigt, aber zur Farbe von diesem Gugelhupf hat sie so gut gepasst, dass ich sie gleich nochmal verwenden wollte. Ihr bekommt sie zum Beispiel bei Home of Cake, da ist auch mein Exemplar her. Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle! 


Zutaten für 1 großen Gugelhupf:
250 ml Kefir
350 g Mehl
200 g Zucker
50 g zimmerwarme Butter
60 g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
3 Eier
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone

160 g weiße Schokolade
Kerne von 1/2 Granatapfel

Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Butter mit Eiern, einer Prise Salz und Zucker schaumig rühren. Kefir dazugeben und gut verrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln dazusieben. Mit dem Handrührgerät verquirlen, bis ein weicher Teig entstanden ist. Den Teig in die Gugelhupf-Form füllen, gleichmäßig verstreichen und im Ofen auf mittlerer Schiene 40 - 50 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, aber innen noch nicht durch sein, mit Alufolie abdecken. Die Stäbchenprobe zeigt, ob er durch ist (Holzstäbchen hinein stecken, wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist er auch innen gar!).

Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Weiße Schokolade im Wasserbad bei niedriger Hitze schmelzen und auf den Kuchen gießen. 3 - 4 Minuten abkühlen lassen, dann mit Granatapfelkernen bestreuen.


Freitag, 6. Juni 2014

SCHOKO-PANCAKES MIT HEIDELBEER-SAHNE

Letztens noch eine Moralpredigt zum Thema gesundes Frühstück, heute die Zucker- und Kalorienbombe schlechthin: Schoko-Pancakes mit Heidelbeer-Sahne gefüllt... Sagen wir einfach mal, es ist ein Sonntagsfrühstück. Nichts für jeden Tag.

Der Berlin-Teller von Maxwell & Williams* auf dem Bild hat für mich eine besondere Bedeutung, denn diese Woche verlasse ich Berlin, erstmal endgültig. Ich bin ja recht lange gependelt, mal hier, mal da, alles chaotisch. Jetzt steht fest, dass ich ein Jahr lang in München bleiben werde. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Pancakes sind sozusagen mein Trostpflaster...


Zutaten für 6 Pancakes:
200 ml Milch
2 Eier
220 g Mehl
2 EL Kakaopulver
3 EL Zucker
Sonnenblumenöl

100 ml geschlagene Sahne

Eier, Milch und Zucker schaumig rühren. Mehl und Kakaopulver dazusieben und zu einem fließenden Teig verrühren. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen, eine Kelle Teig hineingeben und den Pancake von beiden Seiten etwa 1 - 2 Minuten backen lassen. Die fertigen Pancakes auf einem Teller mit einem Küchentuch abgedeckt warm halten (oder im Backofen bei 50° C). Pancakes mit Heidelbeerkompott und Sahne füllen. 


Danke an Maxwell & Williams für die Zusendung des Geschirrs!
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Mittwoch, 4. Juni 2014

REZENSION: VEGAN BACKEN FUER ALLE

Vegan Backen, das ist ein Thema das mich schon lange sehr interessiert. Es geht ja nicht nur darum, tierische Produkte wie Ei oder Butter bei den üblichen Rezepten zu ersetzen sondern sich auch neue, kreative Sachen einfallen zu lassen. Deshalb war ich gespannt auf Vegan Backen für alle* von Björn Moschinski, das vor kurzem erschienen ist.

© Florian Bolk (LE SCHICKEN)

Der Südwest Verlag hat es mir netterweise zugeschickt, damit ich darüber berichten kann. Ich hatte euch Björn Moschinskis letztes Buch (Hier und jetzt vegan) schon mal vorgestellt, deshalb war ich gespannt auf sein neuestes Werk. Wie der Titel verrät geht es diesmal nur ums Backen und Desserts.

Das Buch hat eine praktische Unterteilung in folgende Kapitel: Grundteige, Ostern, Muttertag, Halloween, Weihnachtsbäckerei, Sonntagstafel, Ofenfrische Geschenkideen, Schnelles für unerwartete Gäste, Brot & Co. Ich finde diese Aufteilung sehr praktisch, denn so findet man schnell Ideen für bestimmte Anlässe. 

 © Florian Bolk (LE SCHICKEN)

Mir ist aufgefallen, dass wie immer in Moschinskis Büchern unglaublich viele Portraits von ihm enthalten sind. Auf den ersten 17 Seiten bis zum Start des Rezeptteils sind es 12 Bilder von ihm ;) Das finde ich leicht übertrieben. Manche Rezepte klingen für mich auch etwas merkwürdig, zum Beispiel Bratapfel mit Räuchertofu - das wäre jetzt nicht so mein Fall.

Es gibt aber auch viele sehr leckere Rezeptideen, und zwar nicht nur süß sondern auch herzhaft: Biskuit mit Acai-Brombeer-Creme, Cantuccini mit Lavendel und Zitrone, Flammkuchen mit Chicorée und Birnen, Kräuter-Scones, Macadamia-Vanille-Sterne, Monkey Bread, Polenta-Pizza, Rosmarin-Aprikosenkuchen im Glas, Tarte Tatin mit Süsskartoffeln, Walnussbaguette, ....


© Florian Bolk (LE SCHICKEN)

Jedes Rezept hat eine Doppelseite mit Foto. Die Bilder sind gelungen und machen Appetit aufs Nachkochen! Insgesamt wirklich ein sehr schönes Buch mit vielen guten veganen Backideen. Wem in seiner Küche Inspiration fürs vegane Backen fehlt, der sollte sich dieses Buch unbedingt mal näher ansehen.

Fazit: Nicht nur für Veganer interessant, einige Rezepte sind sehr innovativ und lecker!


Vegan backen für alle. Süß & herzhaft - plus großes Dessert Spezial. Von Björn Moschinski (167 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-517-09250-8, Erscheinungstermin April 2014, Preis 19,99 €)

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Montag, 2. Juni 2014

KÜCHENPROFI GRILLEQUIPMENT UND GRILLREZEPTE

Ich liebe es zu Grillen, vor allem jetzt wo sich die Sonne wieder öfter blicken lässt und die Abende warm sind. Ich schnappe mir dann meinen lilafarbenen Mini-Kugelgrill und laufe zur Isar, oder grille mit Freunden im Garten. Als Vegetarier wird man immer gefragt, was grillst du denn eigentlich? Da gibt es jede Menge Auswahl und meistens sind die Fleischesser dann sogar neidisch auf die feinen Dinge, die der Beste und ich mitbringen. 



Letztes Jahr hatte ich euch schon meine heißgeliebte Kräuterbutter mit Rosmarin-Focaccia und gegrillten Feta in Walnusspanade mit Lavendel vorgestellt, gestern meinen liebsten Nudelsalat (yummy!). Heute habe ich eine zweite Feta-Idee für euch: Feta-Grillpäckchen mit Pepperoni, schwarzen Oliven, Tomaten und Zwiebeln! Wem das nicht genug ist, für den habe ich supereinfache gegrillte Pilze im Angebot sowie Halloumi-Spieße. 



Mein Equipment beschränkte sich bisher auf eine billige Baumarkt-Grillzange und den Mini-Kugelgrill... Da es vielen von euch wahrscheinlich ähnlich geht, möchte ich euch heute Grillequipment von Küchenprofi vorstellen, das mir netterweise zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe es wirklich ausgiebig getestet, denn das Testen von Grillequipment war die perfekte Ausrede dafür, ständig zu Grillen ;)

Einerseits habe ich den Gemüse-Grillkorb getestet, dessen Höhe man auf 3 Ebenen einstellen kann (was sehr praktisch ist, denn je nachdem was man grillen möchte, variiert die Höhe). Er ist aus Edelstahl und hat einen abnehmbaren Griff, damit er sich nicht so aufheizt beim Grillen. Da hat jemand bei der Konstruktion echt mitgedacht! Insgesamt besteht er aus 3 Teilen:



Durch die mehrmalige Verwendung hat er schon eine typische Grill-Patina bekommen und sich verfärbt, das ist aber kein Rost! Wie gesagt ist der Korb aus Edelstahl und wirkt auf mich sehr hochwertig. Er lässt sich auch per Hand mit einem Schwamm einfach reinigen. Der Grillkorb ist absolut perfekt für Halloumi-Spieße:


Halloumi-Spieße auf dem Grill umzudrehen ist oftmals so eine Sache. Mit der Zange klappt es nicht so recht, da dreht sich dann das Gemüse am Spieß oder der Halloumi fällt ab. So einige Halloumi-Stücken wurden deshalb bei uns schon zu Grillkohle statt auf dem Teller zu landen. Mit dem Grillkorb kann man sie aber supereinfach fixieren und praktischerweise alle auf einmal umdrehen, anstatt minutenlang über dem heißen Feuer zu hantieren und sich die Pfoten zu verbrennen. Den Grillkorb kann ich mir jetzt gar nicht mehr wegdenken, um ehrlich zu sein! Er ist natürlich nicht nur für Spieße geeignet, sondern auch für Maiskolben oder Zucchini-/Auberginenscheiben, Tomaten... Da könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen (oder euch von diesem Foto hier inspirieren lassen):

Copyright: Küchenprofi / Bago Diwa
 
Vom Grillkorb bin ich wirklich begeistert und nehme ihn seither überall mit hin. Damit vermeidet man nämlich als Vegetarier auch, dass man seine Veggie-Spieße auf das fleischige Grillgitter legen muss bzw. ständig ruft "nicht mit der Fleischzange die Spieße umdrehen!". Das Problem hat sich mit dem eigenen Grillgitter ab jetzt auf jeden Fall erledigt. Es ist auch nicht wirklich schwer oder sperrig, so dass man es gut transportieren kann.

Außerdem habe ich den 16teiligen Küchenprofi-Grillkoffer* getestet, der allerlei feines Equipment beinhaltet:


  
Im Aluminium-Grillkoffer enthalten sind eine Gabel, ein Wender, eine Zange, eine Grillbürste, sechs Spieße und sechs Maiskolbenhalter, alles aus Edelstahl und mit 5 Jahren Garantie. Das rechtfertigt auf jeden Fall den Preis, der auf den ersten Blick vielleicht etwas hoch wirkt. Wer sich aber schonmal nach Grillzubehör umgeschaut hat, weiß, dass eine einfache Grillzange kaum unter 10 Euro erhältlich ist. Alle Teile im Grillkoffer sind hochwertig und haben einen schweren Griff, kein Vergleich zu den Billigsachen aus Baumarkt oder Supermarkt. 

Womöglich sieht man das auf dem Foto nicht, aber alle Teile sind sehr lang, so dass man sich nicht verbrennt beim Wenden oder Grillen. Sogar das Grillen von Soja-Würstchen oder Marshmallows über dem Lagerfeuer ist mit den Spießen kein Problem, das habe ich nämlich als erstes probiert. In dem edlen Koffer ist das Set übrigens ein tolles Geschenk für Grillfans! 


Leider habe ich (noch) keine Action-Fotos im Einsatz machen können, meist ist man ja beim Grillen sehr beschäftigt und schwingt eher die Grillzange als die Kamera. Ich kann soviel sagen: zum Grillen an die Isar würde ich den Koffer nicht mitnehmen, dafür ist er einfach zu schwer. Wenn man aber mit dem Auto unterwegs ist oder daheim grillt, ist er wirklich toll. Klare Empfehlung von mir - wer sich den Koffer einmal zulegt, wird es sicher nicht bereuen. So etwas behält man dann auch für immer, da lohnt sich die Investition.

Aber jetzt zu den Rezepten, damit ihr auf eurer nächsten Grillparty mit vegetarischem Grillgut auftrumpfen könnt ;)

Halloumi-Spieße:
1 Halloumi
1 kleine Zucchini
ca. 10 - 15 Cocktailtomaten
1 rote Paprika
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Kräuter der Provence
Holzspieße

Halloumi und Zucchini in Würfel schneiden. Paprika in der gleichen Größe in viereckige Stücke schneiden. Auf Holzspieße abwechselnd Zucchini, Halloumi, Tomaten und Paprika aufspießen. Die Menge reicht für ca. 15 - 20 Spieße. Diese zur Aufbewahrung in einen flachen Behälter legen, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern bestreuen. Die Halloumispieße in den Grillkorb legen und mit dem oberen Gitter fixieren. Auf dem heißen Grill von beiden Seiten ca. 5 - 6 Minuten grillen, bis die Zucchinistücke gar und der Halloumi knusprig sind. Heiß servieren.


Gegrillte Pilze:
250 g kleine Champignons
2 EL Sherry-Essig
Salz
Pfeffer
frische Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin)
Alufolie

Champignons putzen und je nach Größe halbieren/vierteln. Kräuter waschen, von den Stielen zupfen und hacken. In einer Schüssel die Pilze mit Sherry-Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern vermengen. Quadratische Stücke von der Alufolie abreißen, die Pilze in die Mitte setzen und rundherum die Folie nach oben zusammenfassen, so dass es einen kleinen Beutel ergibt. Diesen oben zudrehen. So können die Pilzpäckchen auch gut transportiert werden. Auf ein Grillgitter legen und ca. 10 Minuten garen, bis die Pilze weich sind.


Feta-Grillpäckchen
250 g Feta
1 rote Zwiebel
10 Cocktailtomaten
4 - 5 eingelegte Pepperoni 
1 Handvoll schwarze Oliven
Rosmarin
Salz
Pfeffer
Alufolie
Grillschale oder Grillkorb

Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Cocktailtomaten vierteln. Pepperoni in Stücke schneiden, Oliven halbieren. Rosmarin waschen und von den Stielen zupfen, dann fein hacken. In einer Schüssel alles miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Aus Alufolie 6 kleine Vierecke mit 1 cm hohem Rand falten. Diese nebeneinander auf eine Grillschale oder in einen Grillkorb setzen. Gleichmäßig mit der Feta-Mischung befüllen, dann mit einem großen Stück Alufolie abdecken. An den Seiten feststecken. Mit einer Gabel einige Löcher in die Aluefolie stechen. In diesem Zustand können die Grillpäckchen gut transportiert werden. Auf dem Grill brauchen sie ca. 10 Minuten. Heiß servieren.


*Amazon Affiliate (siehe Impressum)
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