Freitag, 28. Februar 2014

PISTAZIEN-MACARONS

Dieses Rezept ist aus dem wunderbaren Buch Macarons: für Anfänger* von Aurélie Bastian. Ich hatte ja schon mal eine kleine Rezension über das Buch geschrieben, die ihr hier findet. Ich bin begeisterte Leserin von Aurélies Blog und habe schon vor langer Zeit mit ihrem Macaron-Grundrezept herumexperimentiert (zum Beispiel diese Schwarz-Weißen Macarons mit Tonkabohne oder diese Safranmacarons mit Vanillecreme). Nun habe ich das Rezept für Pistazienmacarons aus dem Buch ausprobiert und finde sie sehr lecker! Da ich nicht so gern Lebensmittelfarbe verwende, sind meine natürlich-weiß und nicht grün wie im Rezeptbuch. Ihr könnt aber auch gern ein bisschen grüne Lebensmittelpaste unter das Eiweiß mischen, damit sie grün werden.



Zutaten für ca. 22 Macarons:
1 Eiweiß (36 g)
75 g Puderzucker
45 g gemahlene Mandeln
10 g Zucker
Ganache:
60 g weiße Schokolade
20 g Sahne
2 EL gehackte Pistazien

Puderzucker und gemahlene Mandeln durch ein feines Sieb streichen und gröbere Teile, die im Sieb hängen bleiben, aussortieren. Das Ganze wiederholen. Dann das Eiweiß steif schlagen - sobald es anfängt zu schäumen, die 10 g Zucker hinzugeben und richtig steif schlagen.

Jetzt in drei Portionen nach und nach die Mandel-Zucker-Mischung zum Eiweiß geben. Vorsichtig und langsam mit einem Spatel einarbeiten, bis es eine fließende Konsistenz ergibt (nicht zu lange rühren, das zerstört den Eischnee!). 

Teig in einen Spritzbeutel füllen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen und mit Hilfe des Spritzbeutels 44 gleich große Teigklekse auf das Blech platzieren (nicht zu nah beieinander!). Nun die Macarons ca. 15 Minuten lang ruhen lassen. Den Ofen auf 140 °C runterschalten und die Macarons auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Nach ca. 12 - 15 Minuten aus dem Ofen holen (jeder Ofen ist anders, ausprobieren...). 
ACHTUNG: Jetzt das gesamte Backpapier auf ein Gitter ziehen, so dass die Macarons auskühlen können. Erst anfassen, wenn sie vollständig abgekühlt sind! Sie kleben sonst am Backpapier fest und ihr könnt sie nicht lösen.

Für die Ganache Sahne erhitzen. Schokolade hacken und in die warme Sahne einrühren, dann die Pistazien unterheben. Vollständig abkühlen lassen, am Besten im Kühlschrank, damit sie richtig fest wird. Die Macarons anschließend mit der Ganache füllen und gekühlt aufbewahren.

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Mittwoch, 26. Februar 2014

REZENSION: AUS LIEBE ZUM KOCHEN

Letzte Woche ist ein besonderes Buch bei mir eingetroffen, auf das ich mich schon wahnsinnig gefreut hatte.. Aus Liebe zum Kochen* von Yvonne Niewerth und Charlotte Schreiber. Zwei Frauen, die in 25 Küchen zu Besuch waren und sich ausführlich haben bekochen lassen - um anschließend ein Buch darüber zu schreiben. Mit wunderschönen Fotos und Rezepten sowie mit persönlichen Geschichten der Menschen hinter den Gerichten.


Der Verlag Callwey hat mir das Buch netterweise zugesendet, damit ich darüber schreiben kann. Ich habe es mir in den letzten Tagen genau angeschaut und viele der Geschichten darin begeistert gelesen. Das Layout ist sehr übersichtlich und mit Liebe gestaltet - allein das Inhaltsverzeichnis ist äußerst kreativ, denn es enthält sozusagen kleine Vorschau-Bilder auf die Kapitel. Jedes Kapitel ist anderen Personen gewidmet, die auf stilvollen Portraitfotos zu sehen sind. Die andere Hälfte der Doppelseite enthält einen Text über den/die jeweilige Köchin und ein kleines Interview, danach folgen einige Rezepte der Person.


Hier auf dem Bild seht ihr Patrick von "Vegan Cuisine". Andere KöchInnen aus dem Buch sind zum Beispiel Florian von Kantine Neun, Vijay von Effilee, Stevan von Nutriculinary, Per und Malte mit ihrem Mobilen Küchenwagen, Leo und Mia vom Stolen Supperclub... Und viele mehr!

Ich finde den Aufbau toll, die Rezepte sind so unterschiedlich wie die Personen eben sind. An vegetarischen und veganen Gerichten ist auch einiges geboten... Eine kleine Auswahl: Artischocke mit Orange und Rhabarber; Gebackenes Ei mit Spargel auf grüner Sauce; Buttermilch-Joghurt-Mousse mit Erdbeeren und gerösteten Mandeln; süße Soja-Aubergine mit Chili, roten Zwiebeln und Schnittlauch; Rosenkohlsalat mit Zitrus-Pecorino-Dressing; Risotto mit gegrilltem Gemüse und Blüten; Dunkles Schokoladeneis; Strudel vom wilden Apfel mit Schokoladenschaum und Rotkohlpesto... Ich könnte ewig so weitermachen!


Zu jedem Rezept gibt es ein wunderschönes Foto, was ich bei Kochbüchern persönlich immer sehr wichtig finde. Aber auch die KöchInnen werden beim Zubereiten der Gerichte in ihren Küchen abgelichtet  - spannend!


Fazit: Das Buch ist meiner Ansicht nach rundum gelungen. Es ist nicht einfach nur ein Kochbuch, denn es steckt voller Geschichten, Liebe zum Detail und Kreativität. Das merkt man an den Rezepten aber auch am Layout, das dieses Buch zu etwas ganz Außergewöhnlichem macht. Auch für Vegetarier und Veganer findet sich dort eine Menge, sowohl Lesematerial als auch Rezepte! Zuschlagen :)

Wer noch mehr Infos über die Stimmung im Buch und die Teilnehmer möchte, kann sich auch dieses Video ansehen, das ebenfalls sehr gelungen ist!


Aus Liebe zum Kochen. Von Yvonne Niewerth & Charlotte Schreiber (208 Seiten, Hardcover, ISBN  978-3766720702, Erscheinungsjahr 2014, 28,6 x 22,2 x 2,2 cm, Preis 29,95 €)

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Montag, 24. Februar 2014

OFENGEMUESE MIT ROMESCO-SAUCE

Dieses Gericht ist aus dem Buch Kochhelden - Rezepte für das wahre Leben* von Max und Eli Sussmann. Das Buch hatte ich bei einem Adventskalender im Dezember gewonnen. Bisher ist dieses Rezept das einzige, das ich nachgekocht habe, der Rest ist doch etwas fleischlastig. Das Ofengemüse mit Romesco-Sauce ist allerdings der absolute Knaller, ich hab es seither schon mehrmals gekocht. Leider auch wieder immer nur abends, deshalb gibt es kein schönes Foto für euch sondern ein gelbstichiges 19 Uhr Winter-Küchen-Bild ;)


Ich hoffe ihr bekommt trotzdem Lust darauf, es nachzukochen - es lohnt sich nämlich wirklich! Am Rezept im Buch hat mich aber gestört, dass die Mandeln nach dem Rösten im Text nicht mehr explizit auftauchen, aber ich denke, es wird schon so passen wie ich es gemacht habe - schmeckt jedenfalls unglaublich lecker!

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:
2 Petersilwurzeln / Pastinaken
1 große Süsskartoffel
3 Karotten
(geht auch: normale Kartoffeln, Rote Beete, ...)
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Romesco-Sauce:
90 g Mandeln
6 Eiertomaten
2 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
Salz
2 EL Sherryessig (oder Balsamico)
1 TL Paprikapulver
1/4 TL Cayennepfeffer

Petersilie

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mandeln darauf verteilen und ca. 5 - 10 Minuten im heißen Ofen rösten, bis sie anfangen zu duften. Herausnehmen und beiseite stellen.

Petersilwurzeln, Karotten und Süsskartoffel schälen und in Julienne schneiden (dünne Streifen). In einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen dann gleichmäßig auf dem Blech verteilen und im Ofen ca. 40 Minuten backen, bis das Gemüse durch und leicht angeröstet ist.

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Paprika und Tomaten entkernen und grob würfeln. Eine beschichtete Pfanne mit Olivenöl erhitzen, darin zuerst Zwiebeln, dann Knoblauch, Paprika und Tomaten anbraten, am Besten bei geschlossenem Deckel. Das Ganze sollte etwa 20 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit einen Mixer vorbereiten und die Mandeln darin zu Pulver zermahlen. Die Gemüsesauce in den Mixer zu den Mandeln gießen und gut durchmixen, bis es eine cremige Flüssigkeit ergibt. Nochmal zurück in die Pfanne, falls es zu fest ist noch etwas Wasser dazu. Aufkochen lassen und mit dem fertigen Ofengemüse und gehackter Petersilie servieren.


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Samstag, 22. Februar 2014

CREMIGER ZITRONENPUDDING

Dieser cremige Zitronenpudding ist der perfekte Nachtisch, weil er nicht zu süß ist. Ich mache ihn supergern, hatte aber bisher irgendwie nicht die Idee, ihn für euch auf dem Blog zu posten - manchmal sind aber die einfachsten Rezepte auch die Besten, deshalb bekommt ihr ihn nun zu sehen. Meine heißgeliebten Keramikschälchen* kommen da auch mal wieder schön zum Einsatz - die verwende ich ungelogen jede Woche, weil sie einfach die perfekte Größe haben. Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende!



Zutaten für 4 Schälchen*:
200 ml Sahne
300 ml Milch
3 - 4 Zitronen (75 ml Zitronensaft)
5 TL Stärke
Abrieb von der Schale einer Bio-Zitrone
100 g Zucker

Zitronen auspressen und 75 ml Saft mit 200 ml Sahne und 200 ml Milch aufkochen. Zitronenschale sowie den Zucker dazugeben. Restliche Milch mit Stärke anrühren und in die heiße Milch-Sahne-Mischung geben. Kurz aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Dann in Schälchen gießen und mindestens 3 Stunden kalt stellen, damit er fest wird.


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Donnerstag, 20. Februar 2014

SCHOKO-HASELNUSS-GUGELHUPF

In München wird es so langsam warm und frühlingshaft. Letztes Wochenende war es sogar so schön, dass man mittags auf dem Balkon essen konnte! Nachmittags gab es dann diesen leckeren Schoko-Haselnuss-Gugelhupf zum Kaffee. Meine liebste Ablenkung vom Schreiben der Masterarbeit momentan ist eindeutig, jeden Samstag einen Kuchen zu backen. Am Besten lecker-saftige Gugelhupfe, von denen man sich auch in den nächsten Tagen noch eine Scheibe (oder zwei...) abschneiden kann. So ein Rührteig ist schnell fertig, die Zutaten hat man meistens daheim und man kann ihn auf jede erdenkliche Art verfeinern - zum Beispiel mit Haselnusslikör und Schokoladenüberzug!


Zutaten für 1 Gugelhupfform (z.B. diese von Birkmann*)
330 g Mehl
3 EL Kakaopulver
5 Eier
250 g zimmerwarme Butter
1 Päckchen Backpulver
180 g Zucker
60 ml Haselnusslikör
20 ml Milch
150 g dunkle Kuvertürte
Zuckerdekor

Backofen auf 150° C Umluft vorheizen. Gugelhupfform mit etwas Butter ausfetten. Eier und Zucker schaumig rühren. Dann die weiche Butter, Haselnusslikör und Milch unterrühren, bis sich eine cremige Masse bildet. Kakaopulver, Mehl und Backpulver dazusieben und zu einem glatten Teig verrühren. Falls der Teig zu fest wird, noch 1 - 2 EL Milch dazugeben. Den Teig in die Form gießen und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen, dann eine Stäbchenprobe mit einem Holzspieß machen - wenn noch Teig kleben bleibt, muss er noch 5 - 10 Minuten backen, wenn kein Teig kleben bleibt kann er herausgenommen werden. Den Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und auf den Kuchen gießen. Einige Minuten antrocknen lassen, dann mit Zuckerdekor bestreuen.


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Dienstag, 18. Februar 2014

PIZZA MIT ANANAS, KAPERN UND KORIANDER

Ich weiß, dass diese Kombi womöglich leicht verrückt klingt. Der Gesichtsausdruck meines Besten war auch eher skeptisch, als ich die Idee geäußert hatte, Pizza damit zu belegen. Aber: es funktioniert. Die süße Ananas harmoniert toll mit den sauren Kapern und dem herben Koriander. Gebt ihr eine Chance, diese Pizza haut euch ganz sicher um! Aber nehmt unbedingt frische Ananas, nicht das Dosenzeug. 

Ich musste die Pizza ganze drei Mal machen, bevor ich sie vor die Linse bekommen habe. Irgendwie machen wir meist unter der Woche abends Pizza, was für Fotos nicht so geeignet ist.. Die auf dem Bild war ein spätes Samstag-Mittagessen gegen 15 Uhr ;)


Für mich ist diese Pizza gerade das ultimative Winter-Soulfood. Deftig, macht schön satt, hat aber was fruchtig-sommerliches. Ich bin kein Wintermensch und kann es kaum erwarten, bis die Kälte endlich vorbei ist.. Deshalb brauche ich in dieser Jahreszeit jede Menge leckeres, gutes Essen, das mich glücklich macht. Da Ananas ja bei uns nie Saison hat und immer importiert werden muss, fällt da auch die regionale Komponente weg, das ist also letztendlich ein Soulfood für jede Jahreszeit. Die Pizza reiche ich daher beim Soulfood-Blogevent von bushcooks kitchen ein, der ich bei dieser Gelegenheit auch nochmal herzlich zum 3. Bloggeburtstag gratulieren möchte!

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood


Teig (1 Blech):
8 - 10 EL Mehl
1 Päckchen Trockenhefe

ca. 100 ml lauwarmes Wasser

Prise Salz
1 Packung geriebener Mozzarella
1 reife Ananas
1/2 Glas Kapern
1/2 Bund Koriander
1 Schalotte
Salz
Pfeffer
Backofen auf 220 °C vorheizen. Für den Teig Mehl mit Trockenhefe und Salz mischen, dann nach und nach lauwarmes Wasser dazugeben, bis sich alles zu einem homogenen Teig verkneten lässt. Wenn er zu trocken ist, muss noch etwas Wasser dazu - wenn es zu feucht ist, einfach noch mehr Mehl dazugeben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig sehr dünn auf dem Blech ausrollen (ca. 3 mm hoch!). Tomatensauce auf dem Teig verteilen, dann den geriebenen Mozzarella darüber streuen. Ananas schälen und in Stücke schneiden, die Würfel zusammen mit den Kapern auf dem Käse verteilen. Schalotte schälen, halbieren und in schmale Ringe schneiden, diese ebenfalls auf der Pizza verteilen. Das Ganze jetzt bei für etwa 10 Minuten in den Ofen. Sobald die Pizza knusprig ist der Mozzarella leicht gebräunt, aus dem Ofen nehmen. Koriander waschen, von den Stielen zupfen, hacken und über die fertige Pizza streuen.

Sonntag, 16. Februar 2014

MANGO TOMATEN GRANATAPFEL CHUTNEY

Dieses Chutney entstand total spontan aus dem Gedanken "Und was mach ich jetzt mit dem Rest..". Die Kombination mag ungewöhnlich klingen, schmeckt aber toll und passt perfekt zusammen. Die Mango ist leicht süß, die Tomaten frisch und der Grantapfel knackig, dazu mein heißgeliebter Koriander der immer irgendwie einen Weg in jedes zweite Gericht findet. Wer gern scharf isst, kann es auch als Salat essen, ansonsten als Beilage zu indischen oder thailändischen Curries..



Zutaten für 2 - 4 Personen als Beilage:
1 Mango
2 große Tomaten
1/2 Granatapfel
frischer Koriander
Salz
Pfeffer
1/2 Limette
1 - 2 rote kleine Chilis

Mango und Tomaten würfeln und mit den Kernen des Granatapfels in einer Schüssel mischen. Chili fein hacken und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Koriander verrühren. Das Dressing in die Schüssel geben und mindestens 15 - 30 Minuten durchziehen lassen.

Freitag, 14. Februar 2014

REZENSION: KOCHEN LIEBEN LERNEN / BECAUSE YOU ARE HUNGRY

Erstmal wünsche ich euch allen einen feinen Valentinstag! Bei mir gibt es heute nichts thematisches zu Lesen, meine Herz Cake Pops hatte ich ja schon vor ein paar Tagen gepostet ;) Dafür berichte ich euch über einen Neuzugang im Kochbuchregal..

Letzte Woche ist ein ganz besonderes Buch bei mir eingetroffen, und zwar Because you are hungry - Kochen lieben lernen* von Antonia Kögl und Benedikt Steinle*, die den phantastischen Blog because you are hungry betreiben. Ich hatte mal die Ehre, zwei Gläschen ihrer selbstgemachten Marmelade zu probieren und war sehr begeistert! Dementsprechend konnte ich es kaum erwarten, ihr Buch durchzublättern.. Wir haben ja auch einige Dinge gemeinsam, denn wir sind ursprünglich aus Bayern. Wie ihr wisst, habe ich sechs Jahre in Wien gelebt (dem derzeitigen Wohnort der Zwei) und hab mich besonders über die österreichischen Rezepte im Buch gefreut.

Copyright: edition styria / becauseyouarehungry.com

Der Verlag edition styria hat mir netterweise ein Rezensionsexemplar geschickt, damit ich hier darüber berichten kann. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Was mir als erstes besonders gut gefallen hat, war das Cover. Klar, es gibt jede Menge hübsche Cover und so, aber erstens haben die zwei es selbst gemacht und zweitens hat es einfach etwas sehr charakteristisches. Die Schriftart, das ausgewählte Bild, irgendwie ist da für mich alles stimmig. Das Layout findet sich auch im Buch wieder, direkt beim Inhaltsverzeichnis wusste ich dann endgültig, dass dieses Buch einfach außergewöhnlich ist. Das enthält nämlich keinen Text sondern Icons. Jedes Kapitel hat sein eigenes Symbol und man weiss sofort, um was es geht. Trotzdem liste ich euch nochmal die Kapitel auf: Canapés, Starters, Suppen, Salate, Pasta & Reis, Huhn, Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte, Desserts. Zuletzt folgt noch ein Glossar, ein alphabetisches Register und eine Doppelseite über den Blog. Die Icons und Kapitel könnt ihr euch so vorstellen:

Copyright: edition styria / becauseyouarehungry.com

Die Rezepte sind einfach und enthalten nicht viele ungewöhnliche Zutaten, das war den beiden wichtig, da es sich hier um Feierabendküche dreht. Ich kann das gut nachvollziehen, wenn ich abends von einem langen Arbeitstag nach Hause komme, muss ich nicht unbedingt immer drei Stunden in der Küche stehen ;)

Es sind durchaus recht viele fleischlastige Rezepte im Buch, aber es gibt auch einige schöne vegetarische Rezepte. Zum Beispiel...: Birnen-Gorgonzola-Muffins, Crostini mit Erdbeeren und Ziegenkäse, Triple vom Gemüseflan, Wassermelonen-Gazpacho, Kürbis-Orangen-Suppe mit Ingwer, Mango-Mozzarella-Salat, Berkäse-Spagetthi, Steirische Ravioli, Limoncello-Cake, Nuss-Nougat-Mousse mit Aperolbirnen, Rhabarber-Sorbet und viel, viel mehr!

Hier zum Beispiel das Bild von der Kürbis-Orangen-Suppe...:

Copyright: edition styria / becauseyouarehungry.com


Fazit: Wer kreative Foodblogger unterstützen will und auf der Suche nach Büchern mit einem außergewöhnlichen Layout ist, sollte dieses Buch unbedingt kaufen. Die Rezepte sind spannend aber einfach nachzukochen, also ist es auch für Anfänger geeignet. Weil es doch recht fleischlastig ist, würde ich es für Veganer nicht empfehlen, für Vegetarier ist aber eine Menge dabei!


Because You Are Hungry - Kochen lieben lernen. Von Antonia Kögl und Benedikt Steinle (176 Seiten, Softcover, ISBN  978-3-99011-065-2, Erscheinungsjahr 2014, Preis 19,99 €)

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Mittwoch, 12. Februar 2014

HERZ CAKE-POPS / VALENTINSTAG

Dieses Jahr habe ich mir eine kleine Valentinsüberraschung für euch ausgedacht. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Fan davon, meinem Freund kann ich an jedem Tag im Jahr zeigen, dass ich ihn gern habe! Aber eigentlich ist es auch eine schöne Erinnerung daran, dem anderen mal etwas besonderes zu kochen oder zu backen. 

Cake Pops sind ja tendentiell eher aufwendig, aber da ich keine Lust hatte, extra einen Kuchen zu backen um ihn dann als Cake-Pop-Teig zu verwenden, habe ich es einfach mal anders probiert und zermahlene Kekse mit Frischkäse gemischt. Was soll ich sagen - es hat absolut einwandfrei funktioniert und der Teig ließ sich perfekt ausstechen!


Ich würde auf jeden Fall empfehlen, kleine Herz-Ausstecher* zu besorgen. Man kann zwar versuchen, die Herzen selbst zu formen, aber sie werden sehr viel gleichmäßiger mit einem Ausstecher. Außerdem geht es schneller. Ich habe einfach meinen kleinen Herzausstecher genommen, den ich in der Vorweihnachtszeit für das Ausstechen der Spitzbuben gekauft hatte. Größere Herzen (also normale Keksgröße) gehen aber natürlich auch.. Trocknen lassen muss man die Cake Pops aufgestellt, damit die Glasur nicht kaputt geht. Dafür eignet sich ein Styroporblock aus dem Baumarkt, oder professionelle Cake Pop Ständer*. Zur Not tut es auch ein mit Erde gefüllter Blumentopf ;)

Die roten Cake Melts* hatte mir die Firma Birkmann zugeschickt und ich hatte schon auf eine Gelegenheit gewartet, sie auszuprobieren! Online hatte ich gelesen, dass die Glasur vielleicht recht dickflüssig ist, war sie bei mir aber gar nicht. Das kommt wohl auch auf die Temperatur an. Bei ein paar Cake Pops ist die Glasur nach dem Trocknen an einer Stelle leicht aufgeplatzt, vielleicht weil sie doch etwas zu dick aufgetragen war? Die meisten Herz Cake Pops sehen aber ganz toll und gleichmäßig aus. 

Verpackt sind sie auch ohne Valentinstag ein super Geschenk oder Mitbringsel, ein paar liebe Blogger-KollegInnen durften sich bei einem Treffen letztens auch darüber freuen. Ich habe sie einfach in kleine Plastiktütchen gesteckt und diese mit Bäckergarn zugebunden.

Zutaten für 24 Stück (3 cm Durchmesser)
200 g Kekse (z.B. Butterkekse)
100 g Frischkäse
rote Cake Melts (z.B. von Birkmann*)

Stiele für Cake Pops
Herz-Ausstecher
Cake Pop Ständer oder Styroporblock

Verpackung: kleine Klarsicht-Tütchen, Baker's Twine / Bäckergarn

Die Kekse im Mixer fein zermahlen, bis sie ein Pulver ergeben. In einer Schüssel mit dem Frischkäse zu einem festen Teig verkneten, das dauert ca. zwei bis drei Minuten. Wer Kekse nimmt, die nicht so süß sind, kann noch etwas Puderzucker hinzufügen. Ein Backblech oder Tablett mit Backpapier belegen und den Teig darauf ca. 4 cm hoch andrücken. Mit dem Herz-Ausstecher Herzen aus dem Teig stechen (sie sollten so hoch sein wie der Ausstecher).


Das Blech oder Tablett für 10 Minuten in den Kühl- oder Gefrierschrank geben. In der Zwischenzeit einige rote Cake Melts im Wasserbad schmelzen. Wenn man kleine Herzausstecher nimmt (3 - 4 cm Durchmesser) kann man die Cake Pop Stiele mit einer Schere oder Zange einfach halbieren. Bei großen Herz-Ausstechern kann man die Stiele nehmen wie sie sind.


Die Herzen aus dem Kühlschrank holen und bereit stellen. Jeweils die Spitze eines Stiels in die geschmolzenen Cake Melts tauchen und von unten tief in die Herzen drücken, dabei aufpassen, dass sie nicht oben wieder herauskommen. Mit allen Herzen so verfahren, dann zurück aufs Blech legen und ab in den Kühlschrank. Dort sollten sie etwa 30 Minuten ruhen, damit die Glasur um den Stiel fest wird.


Einen Styroporblock oder Cake Pop Ständer* bereit stellen. In den Styroporblock gegebenenfalls mit einem Stiel schon mal Löcher vorbohren, das macht es später einfacher, die Cake Pops hinein zu stecken. 

Erneut Cake Melts im Wasserbad schmelzen (ich habe insgesamt ca 1/2 Packung genommen). Die Herz Cake Pops in die geschmolzenen Cake Melts tauchen, dabei evtl mit einem kleinen Löffel nachhelfen und die Glasur gleichmäßig auf den Herzen verteilen. Kopfüber abtropfen lassen, dann in den Styroporblock oder Cake Pop Ständer stecken. Wer die Herzen noch mit Nonpareilles, Zuckerglitzer etc. verzieren will, kann 30 Sekunden warten bis die Glasur leicht angetrocknet ist und dann die Herzen hinein tauchen oder bestreuen.


Die Cake Pops sollten jetzt mindestens eine Stunde (besser zwei) trocknen. Danach können sie verpackt werden.


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Montag, 10. Februar 2014

PENNE MIT PISTAZIEN UND MINZE

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "schnell, frisch, einfach" von Donna Hay*, das ich euch letzte Woche vorgestellt habe (klick). Ein bisschen abgewandelt hab ich es schon, statt dem Spinat gab es Pak Choi und außerdem eine Frühlingszwiebel dazu. Das Rezept kann man in 15 Minuten zubereiten und ich fand es ziemlich lecker!



Zutaten für 2 Personen:
Penne 
2 kleine Pak Choi oder Babyspinat
2 EL Pistazien
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Minze
Olivenöl
Salz
Pfeffer
(Parmesan)


Die Penne in kochendem Salzwasser garen. In der Zwischenzeit Pak Choi, Minze und Frühlingszwiebeln waschen, dann Pak Choi in Streifen schneiden. Minze und Frühlingszwiebeln fein hacken. Pistazien ebenfalls hacken. In einer Pfanne in etwas Olivenöl die Frühlingszwiebeln und dann den Pak Choi kurz anbraten. Die Penne abgießen und hinzugeben, Minze und Pistazien dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken und wer mag, mit geriebenem Parmesan servieren.


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Samstag, 8. Februar 2014

DOUBLE CHEESECAKE MIT KARAMELL UND SCHOKOLADE

Dieses Kuchenrezept hat bereits eine Runde gedreht auf allen möglichen Blogs - es ist einfach zu gut, um es nicht auszuprobieren! Als ich das Bild auf dem Cover der aktuellen Lecker Bakery gesehen habe, wusste ich - den muss ich machen. Und wenn ich zwei Wochen brauche, um dieses Kalorien-Monster aufzuessen. (Es war dann "nur" eine... Trotzdem, macht ihn besser nur, wenn ihr Besuch erwartet.) Die investierte Zeit ist er auf jeden Fall wert, der Cheesecake ist einfach himmlisch. Ich bin ja sowieso ein Fan von Karamell und Schokolade, aber dann in Kombination mit einem amerikanischen Cheesecake? You got me. Danke an Lecker Bakery für dieses tolle Rezept!

Außerdem kam auch meine neue Tortenplatte* zum Einsatz, ein großes Stück Cheesecake findet darauf perfekt Platz!


Die Zutaten sind genug für eine 22 cm Durchmesser Springform, ich hatte aber keine und habe einfach eine mit 26 cm genommen (Bake & Serve von Lurch*). Dadurch wird der Kuchen etwas flacher, die Mengen muss man aber meiner Meinung nach nicht hochrechnen. Der Kuchen ist so gehaltvoll, dass niedrigere Stücke auch in Ordnung sind ;)


Zutaten für 1 Springform* (22 cm Durchmesser, ich habe 26 cm genommen):
Öl für die Form
100 g Butter
175 g Kekse (ich habe Butterkekse genommen, in der Lecker steht Erdnusskekse)
800 g Frischkäse
325 g Zucker
30 g Speisestärke
3 Eier (Größe M)
40 g Backkakao
375 g Sahne
100 g Zartbitterschokolade
10 g Kokosfett

Zuerst 75 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Eine Springform mit Backpapier bespannen und dann mit etwas Öl auspinseln. Kekse im Mixer zermahlen, bis keine Stückchen mehr da sind und mit der Butter vermischen. Diese Mischung auf dem Boden der Springform zu einem gleichmäßig hohen Boden andrücken und eine halbe Stunde kalt stellen.

Zwei Bahnen Alufolie über Kreuz legen und die Springform in die Mitte stellen, dann an den Seiten hochziehen, festdrücken und die Form somit abdichten. Den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen.

Frischkäse, 200 g Zucker und Stärke mit dem Handrührgerät verrühren, dann nach und nach die Eier unterrühren. Ein Drittel der Creme in eine separate Schüssel geben und mit dem Kakao vermischen. 200 g Sahne steif schlagen und ein Drittel unter die Schokocreme heben, den Rest unter die normale Cheesecake-Creme. 

Jetzt zuerst die Kakaocreme in die Springform füllen und glatt streichen, dann die andere Creme darauf füllen und glatt streichen.

Eine ofenfeste Form (oder ein hohes Backblech) mit heißem Wasser füllen (ca. 2,5 cm hoch) und die Springform hinein stellen. Im Ofen ca. eine Stunde backen, bis der Cheesecake fest geworden ist und sich beim Schütteln der Form kaum mehr bewegt. Während der Backzeit aber aufpassen, dass die Temparatur nicht zu hoch wird, der Kuchen sollte schön hell bleiben. Wenn die Backzeit vorüber ist, den Kuchen im ausgeschalteten Ofen noch 30 Minuten bei geöffneter Tür ruhen lassen. Dann Herausnehmen, die Alufolie entfernen und den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Jetzt mit Frischhaltefolie bedeckt über Nacht (oder mindestens 5 Stunden) kalt stellen.
(Vorsicht, von ofenwarmem Käsekuchen bekommt man Bauchweh und er schmeckt auch durchgezogen einfach besser! Gönnt ihm diese Zeit!)


Für den Karamellguss 125 g Zucker in einem Topf schmelzen, bis er goldgelb karamellisiert ist. Vom Herd nehmen und 25 g Butter, dann 75 g Sahne einrühren und nochmals aufköcheln lassen. Dabei immer rühren, bis ein dickflüssiger Karamell entsteht. Kurz beiseite stellen und abkühlen lassen (ca. 3 Minuten), dann zügig mit einer Palette auf dem Kuchen verstreichen. Den Kuchen 20 Minuten kalt stellen.


Für den Schokoguss 100 g Sahne erhitzen und vom Herd nehmen, dann die gehackte Schokolade und das Kokosfett einrühren. Wenn alles geschmolzen ist, die Schokolade auf den Kuchen gießen und gleichmäßig verstreichen, am besten mit einer kleinen Palette (ich habe diese hier von Birkmann* genommen, die ist zwar klein aber es hat damit auch sehr gut funktioniert! Auf jeden Fall besser als ein Messer, da die Palette einen Winkel hat).


 
Nochmals 30 Minuten kalt stellen, bis der Guss fest geworden ist und dann endlich genießen! :)


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Donnerstag, 6. Februar 2014

REZENSION: SCHNELL, FRISCH, EINFACH (DONNA HAY)

Ich war schon lange auf der Suche nach einem Kochbuch, das eine Vielfalt an Gerichten bietet, die einfach zuzubereiten sind und trotzdem keine Fertigprodukte beinhalten. Das habe ich auf jeden Fall mit "Schnell, frisch, einfach" von Donna Hay* gefunden. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und muss es euch deshalb zeigen!

Copyright: AT Verlag
Der AT Verlag hat mir das Buch netterweise zur Verfügung gestellt um darum zu schreiben. Ich kannte es zwar davor schon, aber so richtig damit auseinander gesetzt habe ich mich erst jetzt. Freunde haben letztens daraus gekocht und es war richtig lecker (Erbsen-Minze-Suppe und Tagliatelle mit karamellisierten Zwiebeln, Feigen und Tomatensauce). Ich habe daraus auch schon Penne mit Minze und Pistazien nachgekocht und muss sagen, das Rezept war absolut herrlich und hat keine 15 Minuten gedauert in der Zubereitung. Man benötigt für fast alle Rezepte kaum Zutaten und vor allem: keine außergewöhnlichen Zutaten! Wenn man ein paar frische Kräuter in Töpfen in der Wohnung oder auf dem Balkon hat, fehlt einem praktisch nichts. Es bietet eine Vielfalt an frischen, einfachen Rezepten. 

Auch die Desserts finde ich sehr gelungen, selbst für Backanfänger sind sie gelingsicher. Nach einigen Jahren Erfahrung kann ich einschätzen, ob Rezepte so funktionieren wie sie auf dem Papier stehen und bei diesen bin ich mir da ziemlich sicher. Die Verhältnisse passen, die Grundzutaten sind gut aufeinander abgestimmt und die Mengen- und Backzeitangaben sind logisch.

Das Buch ist in drei Hauptkapitel geteilt, Schnell, Frisch, Einfach - entsprechend dem Titel. Diese sind wiederum in Pikant und Süß unterteilt. Zuerst mag das komisch erscheinen, aber es macht durchaus Sinn, auch die Desserts in drei verschiedene Kapitel zu packen. Jedes Rezept hat ein Foto, zwar nicht direkt daneben (meist sind 3 - 4 Fotos zusammen auf einer Doppelseite und die Rezepte dazu dann auf der nachfolgenden) aber das Layout ist trotz allem sehr übersichtlich. Die Bilder haben einen durchgängigen Stil, der absolut unverkennbar und sehr clean ist. Selbst die einfachsten Gerichte wirken unglaublich appetitlich und machen sofort Lust, mit frischen Zutaten zu kochen.

Ein Beispiel, wie die Rezeptseiten aufgebaut sind:

Copyright: AT Verlag
Auch für Vegetarier gibt es genug interessante Rezepte. Die Mehrheit der Rezepte ist sicherlich mit Fleisch oder Fisch, beides lässt sich aber leicht ersetzen (Halloumi, Tofu, Seitan, etc.) oder man lässt es einfach weg. Für Veganer würde ich das Buch allerdings nur bedingt empfehlen, da müsste schon einiges geändert werden am Rezept, weil oft Käse enthalten ist der geschmacksgebend ist.

In den nächsten Tagen poste ich euch das leicht abgeänderte Rezept der Penne mit Minze und Pistazien, dann könnt ihr euch selbst von der Schlichtheit aber auch Kreativität der Rezepte überzeugen! Wer mal im Buch blättern möchte, kann das hier tun.

Fazit: Von mir gibt es definitiv eine Kaufempfehlung, vor allem für berufstätige Leute oder Koch/Backanfänger ein absolutes Muss!


Schnell, frisch, einfach. Von Donna Hay (208 Seiten, Softcover mit Klappe, ISBN  978-3-03800-597-1, Erscheinungsjahr 2011, Preis 24,90 €)

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Mittwoch, 5. Februar 2014

SCHOKOPUDDING EISKONFEKT

Eiskonfekt ist zwar eher ein Nachtisch für den Sommer, aber diese Version mit Schokoladenpudding lässt sich auch aufgetaut servieren. Der Pudding behält seine Form und sieht kalt oder aufgetaut sehr hübsch aus. Ich habe die Pudding-Pralinchen zum Beispiel auch auf normalen Schokoladenpudding gesetzt. Geformt habe ich sie mit der Silikonform Avantgarde*, die ist perfekt um den Pudding in diese kleinen Portionen bringen. Die Firma Birkmann hat mir die Form zum Testen zugesendet und ich finde sie wirklich toll. Auch Panna Cotta kann man darin sicher hübsch zubereiten.


Zutaten für 15 Stück (diese Form):
200 ml Milch
50 g dunkle Schokolade
2 TL Maisstärke
2 EL Zucker
1 TL Kakaopulver
Prise Zimt

2 EL Milch mit Zucker und Maisstärke verrühren. Restliche Milch auf dem Herd aufkochen, dunkle Schokolade darin schmelzen. Kakaopulver und Zimt hinzufügen. Wenn die Milch heiß ist, die Maisstärke-Mischung hinzufügen und aufkochen lassen. Wenn der Pudding eindickt, in die Förmchen gießen. Abkühlen lassen, dann im Gefrierfach mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen. Danach leicht angetaut servieren.


Man kann die Eiskonfekt-Stückchen aber zum Beispiel auch als Deko auf ein Schälchen Schokoladenpudding setzen. Wenn sie aufgetaut sind, behalten sie ihre Form und haben die gleiche Konsistenz wie der Pudding.

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Montag, 3. Februar 2014

PERSISCHE MEZZE

Als ich den Beitrag auf Kochfrosch gesehen habe, in dem Kathi verschiedene Mezze vorstellt, musste ich sie sofort ausprobieren. Ich liebe Mezze, das wisst ihr ja inzwischen... Aber diese zwei kannte ich noch nicht in dieser Variante! Frischkäsebällchen hatte ich ja schonmal gemacht, aber nicht mit Feta und Walnüssen. Also eingekauft und zubereitet - lecker! Dazu gab es bei mir frisches Baguette und Baba Ganoush. Am Rezept für den Salat habe ich nichts veärndert, die Feta-Bällchen habe ich aber mit etwas Frischkäse verfeinert, so sind sie nicht ganz so salzig und "kleben" besser. Wer mag, kann sie auch in gehackten Kräutern wälzen, dann sehen sie noch hübscher aus.


Dazu passen würden auch die gefüllten Zucchini-Röllchen, gegrillter Feta mit Walnuss-Panade und Lavendel, Muhammara (libanesischer Walnuss-Paprika-Dip), libanesisches Fladenbrot, gebratener Halloumi oder Fattoush, Pita mit Hummus, Taboule oder Kisir, Hummus aus weißen Bohnen und Aprikosen-Köfte - ihr findet hier unzählige Rezepte, die sich gut kombinieren lassen! Oder ihr werft einen Blick in das Buch, das Kathi vorgestellt hat und das auch sofort auf meiner Wunschliste gelandet ist! Viel Spaß beim Nachkochen =)

  
Zutaten für den Salat:
2 Gurken
1 großer Granatapfel
1/2 Bund Minze
2 EL Pistazien
1 Limette
3 EL Olivenöl
(wer mag: 1 rote Zwiebel)
Salz
Pfeffer

Granatapfel halbieren und dann mit den Händen in einer großen Schüssel in Stücke brechen, dabei werden die Kammern mit den Kernen offen gelegt. Einfach weiter zerbrechen, bis die Kerne herausfallen (Achtung - Granatapfelsaft bekommt man ganz schlecht aus heller Kleidung!). Gurken schälen und in Würfel schneiden, mit den Granatapfelkernen mischen. Pistazien hacken und dazugeben. Saft von einer Limette sowie Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren, dann die Mischung zum Salat geben. Minzeblätter von den Stielen zupfen, hacken und unterheben. Zwiebel schälen und fein hacken, dann unterheben. Den Salat nicht länger als zwei Stunden durchziehen lassen, sonst wird er matschig!


Zutaten Frischkäse-Feta-Bällchen:
200 g Feta
50 g Frischkäse (natur)
3 EL Walnüsse
1 Frühlingszwiebel
3 EL gehackte Petersilie
3 EL gehackte Minze
Pfeffer
(wer mag: 1 dünnes Fladenbrot / Lavash)

Feta mit Frischkäse in einer Schüssel mit Hilfe einer Gabel zerdrücken. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und hacken. Frühlingszwiebel waschen und fein hacken. Beides sowie die Kräuter zur Frischkäse-Feta-Mischung geben und mit Pfeffer abschmecken. Wer möchte bzw. eins zur Hand hat, kann ein Fladenbrot fein würfeln und hinzugeben. Mit den Händen Bällchen formen. Wer mag, kann sie noch in gehackten Kräuter wälzen. Lecker aufs Brot oder einfach pur!

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