Sonntag, 30. März 2014

MARACUJA PUDDING

Ihr wisst ja, dass ich ein großer Fan von Pudding bin.. Ich kann nie genug neue Sorten ausprobieren! Diesmal gibt es Pudding mit Maracuja für euch, die mag ich nämlich unglaublich gerne. Vor allem, wenn es jetzt wieder wärmer wird - da passt so etwas fruchtig-saures auch ganz gut als Nachtisch. Ich bin letztens auf dem Balkon gesessen und habe ein Schälchen davon in der Sonne ausgelöffelt - große Empfehlung!

Mit dem Label "Pudding" findet ihr übrigens alle Puddingrezepte hier auf dem Blog.



Zutaten für 4 Schälchen:
450 ml Milch (oder Sojamilch/Mandelmilch)
2 - 3 EL Maisstärke
1 Eigelb
3 EL Zucker
3 - 4 Maracujas
3 - 4 EL Milch mit der Maisstärke verrühren. Restliche Milch auf dem Herd langsam mit dem Zucker aufkochen. Fruchtfleisch aus den Maracujas herauskratzen und im Mixer pürieren. Wer die Kerne nicht mag, kann das Ganze noch durch ein Sieb passieren. Maracujafruchtfleisch zur Milch geben, gut verrühren und wenn die Mischung heiß ist, die Stärke-Milch und das Eigelb dazugeben. Umrühren, bis es andickt und in die Schälchen gießen. 

Freitag, 28. März 2014

CURRY MIT BLUMENKOHL UND GRANATAPFEL

Früher habe ich öfter indisch gekocht, in letzter Zeit nicht mehr ganz so häufig. Ich bin aber nach wie vor ein großer Fan von indischem Essen - wenn es nicht so aufwendig wäre, könnte es das wegen mir auch jeden Tag geben.. Normalerweise gehört ja zu einem indischen Gericht nicht nur Curry und Reis, sondern mindestens noch Chutney und Brot. Dieses Blumenkohl-Curry mit Granatapfel schmeckt aber auch ohne Beilagen richtig lecker, vor allem weil der deftige Blumenkohl so gut mit den fruchtig-knackigen Granatapfelkernen harmoniert. Die passenden Gewürze bekommt ihr im Asia-Supermarkt oder online*.



Zutaten für 2 Personen:
1/2 Blumenkohl
1/2 Granatapfel
6 Flaschentomaten (längliche, kleinere Tomaten)
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Frischer Ingwer (ca. 3 cm)
2 rote, kleine Chilis (getrocknet)
frischer Koriander
1/2 TL Kumin/Kreuzkümmel
1/2 TL Garam Masala
1/4 TL Kurkuma
2 TL Panch Puren* (5 Gewürze Mischung aus Fenchelsamen, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, schwarzer Senf und Bockshornkleesamen)
Öl
Salz

dazu: Basmatireis (pro 2 Personen 1 Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser)

Backofen auf 200° C vorheizen und eine Auflaufform bereit stellen. Blumenkohl waschen, Strunk entfernen und in Röschen zerteilen. Diese in der Auflaufform verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl beträufeln. Im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis er gar ist und leicht braun. In der Zwischenzeit Zwiebel, Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Reis aufsetzen. Chili, Kumin, Garam Masala, Kurkuma und Panch Puren im Mörser zerreiben. Tomaten würfeln. Granatapfel entkernen (dafür halbieren und dann mit den Händen die Kammern auseinander brechen, so lassen sich die Kerne am Besten herauslösen).

In einer großen beschichteten Pfanne Öl erhitzen. Zuerst Zwiebeln, dann Ingwer, dann Knoblauch, Chili und Gewürze darin anrösten. Fertig gegarten Blumenkohl und Tomatenwürfel dazugeben, etwas Wasser dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken und Granatapfelkerne dazugeben. Koriander von den Stielen zupfen und hacken, dann kurz vor dem Servieren zum Curry geben. Reis auf dem Teller anrichten, Curry rundherum verteilen. Heiß servieren.



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Dienstag, 25. März 2014

ZIMT-PANCAKES

Pancakes sind bei meinem Liebsten und mir eine Art Sonntagsritual... Manchmal freuen wir uns schon die ganze Woche darauf, am Sonntag eine riesige Menge leckere Pancakes mit Ahornsirup zu verdrücken. Diesmal gibt es eine Variante mit einer Extraportion Zimt.


Zutaten für 2 Personen:
150 g Mehl
5 EL Joghurt
100 ml Milch
2 EL Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
3 Eier
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl oder Butter
Ahornsirup 
Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker und Salz schaumig rühren, Joghurt und Milch dazugeben, dann Mehl, Zimt und Backpulver dazusieben und alles gut verrühren, bis es einen dickflüssigen Teig ergibt. Zuletzt vorsichtig mit einem Teigschaber das Eiweiß unterheben.

In einer beschichteten Pfanne Sonnenblumenöl oder Butter erhitzen und jeweils eine kleine Kelle Teig pro Pancake in die heiße Pfanne geben (etwa 3 - 4 auf einmal, je nach Größe der Pfanne). Von beiden Seiten ausbacken und heiß mit Ahornsirup servieren.

Sonntag, 23. März 2014

MOUSSE AU CHOCOLAT TORTE

Torten backe ich ja tendentiell eher selten... Ich bin kein Mensch für feine Verzierungen und gleichmäßige verteile Buttercreme (die ich sowieso überhaupt nicht mag). Letztens hatte aber ein guter Freund Geburtstag, der Schokolade über alles liebt. Da hat mich mein Torten-Ehrgeiz gepackt und ich habe kurzerhand eine Kalorienbombe gebacken, nämliche Mousse au chocolat Torte mit Rocher als Verzierung. Vorsicht, mehr als ein Stück pro Person geht nicht ;)

Zutaten Mousse au Chocolat:
200 g Edelbitterschokolade (mind. 70 % Kakao)
3 frische Eier (Gr. M)
1 Prise Meersalz
125 g Schlagsahne
3 EL Zucker

Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen (Wasser nicht zu heiß. etwa 60-80°C). Etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und kalt stellen. Sahne halbsteig schlagen und kalt stellen. Eigelb und Zucker in einer Metallschüssel im heißen Wasserbad (60-70°C) mind. 5 Minuten aufschlagen, bis die Masse dickcremig ist.

Vom Wasserbad nehmen und die geschmolzene Schokolade zügig mit einem Schneebesen unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Jetzt die Sahne unterrühren. Abkühlen lassen, dann den Eischnee vorsichtig unterheben. In Schüsseln oder Gläser füllen und über Nacht kalt stellen.
Die Mousse sollte dann luftig und fest sein:



Zutaten Schoko-Biskuitteig (Springform mit 20 cm Durchmesser*)
6 Eier
140 g Mehl
50 g Maisstärke
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 EL Milch
2 EL Rum
40 g Kakao

Deko: Schokoraspel, Rocher

Backofen auf 160° C vorheizen. Eine 20 cm Springform* mit Backpapier bespannen und Boden sowie die Seiten einfetten. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker, Rum, Milch und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver untersieben, falls der Teig zu dick ist, noch etwas Milch dazugeben. Wenn der Teig gut vermischt ist, vorsichtig das Eiweiß unterheben. Die Masse in die Springform gießen und auf mittlerer Schiene im Ofen 35 Minuten backen lassen (Stäbchenprobe!). 

Auf einem Gitter auskühlen lassen, dann mit einem Messer am Rand entlang fahren, falls der Kuchen dort festklebt. Springform entfernen. Kuchen vollständig auskühlen lassen, dann mit einer Schnur den Biskuitboden in der Mitte halbieren: dafür einfach die Schnur ansetzen und mit beiden Händen zu dir hin ziehen, das geht einfacher als mit einem Messer (das geht natürlich auch mit einem Tortenbodenschneider*).

Nach dem Halbieren 1/3 der Mousse au chocolat auf die untere Hälfte des Biskuitbodens streichen. Den oberen Teil des Biskuits darauf setzen, die Zwischenräume mit Mousse au chocolat füllen und die Seiten bestreichen, am besten mit einer Winkelpalette. 


Dann die Oberseite des Biskuits mit dem Rest Mousse au Chocolat bestreichen und mit der Winkelpalette glatt streichen. Schokoraspel darauf streuen, Rocher in gleichmäßigen Abständen darauf setzen und vor dem Seriveren noch mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. 

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Freitag, 21. März 2014

INGWER HONIG MINZ TEE

Ich bin ein großer Fan von Ingwer und Kräutertee, von Honig und Minze. Wieso also nicht alles kombinieren? Als letztes ein kleines Päckchen mit hübschen Produkten von Tante Fine bei mir eingetroffen ist, kam mir diese Idee (gerade recht, um meine Masterarbeit zur Seite zu schmeissen und mich den schöneren Dingen des Lebens zu widmen!). Trotz riesiger Vorfreude auf den Tee habe ich mir dann ein bisschen Zeit genommen, das Ganze auch hübsch für euch zu photographieren und bin sehr stolz auf diese Bildchen :) Die zeigen nämlich ganz gut, wie lecker der Tee geschmeckt hat!


Getrocknete Blüten im Tee sind auch einfach so schön anzusehen! Ich hoffe, ihr habt jetzt auch alle Lust auf ein Gläschen, obwohl draussen die Sonne schon wieder so hübsch scheint.. Das Ganze schmeckt natürlich auch mit Eiswürfeln ganz himmlisch!

Zutaten für 1 großes Glas:
5 dünne Scheiben frischer Ingwer
Minzblätter
1 TL Kräutertee (z.B. Mach-langsam Tee)
1 TL Honig

Wasser aufkochen und in ein Glas gießen. Honig, Minz-Sirup, Tee, Ingwer und Minzblätter dazugeben und 3 Minuten gut durchziehen lassen. Dann entweder für eine halbe Stunde kühl stellen und mit Eiswürfeln servieren oder direkt heiß trinken.

Mittwoch, 19. März 2014

SIGARA BÖREK (TÜRKISCHE YUFKATEIG RÖLLCHEN MIT FETA)

Diese Sigara Börek sind ein typisch türkisches Gericht, das es bei uns letztens zum Brunch gab. Sie sind herrlich knusprig und der Feta innen wird beim frittieren schön cremig. Das Rezept habe ich kennengelernt, als meine beste Freundin Marie und ihr Freund Erkan Sigara Börek zubereitet haben. Bisher hatte ich aber keinen Yufkateig* gefunden und konnte es deswegen nicht selbst ausprobieren. 

 Letztens habe ich im Supermarkt welchen entdeckt und sofort zugeschlagen! Zu den anderen Gerichten, die wir beim Brunch angeboten haben, hat es einfach perfekt gepasst (Kräuterbutter, Focaccia, gefüllte Kirschpaprika, frische Gurken, gebackene Aubergine, ...).



Zutaten für ca. 20 Stück:
5 große Yufkateig-Blätter / Filoteig-Blätter
200 g Feta
1/2 Bund Petersilie
Sonnenblumenöl

Teigblätter aus dem Kühlschrank nehmen. Feta in einer Schüssel zerbröseln. Petersilie waschen, von den Stielen zupfen und hacken. Mit dem Feta vermischen und einen Löffel sowie eine kleine Schale mit Wasser bereit stellen. Auf einem großen Schneidebrett die quadratischen Yufka-Teigblätter von einer Ecke zur anderen Ecke schneiden, so dass es Dreiecke ergibt.Die Dreiecke mit etwas Wasser befeuchten (vor allem an den Rändern), dann mit einem Löffel an der längsten Seite etwas Füllung verteilen und mit den Fingern fest drücken.


Bis zur Hälfte zur Spitze hin aufrollen, die offenen Enden rechts und links einfach einklappen und dann vollständig aufrollen. Spitze gegebenenfalls nochmal etwas befeuchten, damit sie besser hält. Beiseite legen und so mit allen Teig-Dreiecken verfahren. Eine beschichtete Pfanne mit Öl erhitzen und die Sigara Börek darin von allen Seiten knusprig anbraten, bis der Teig Blasen wirft und sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Noch warm servieren.


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Montag, 17. März 2014

ROTE SPAGETTHI MIT MANGOSAUCE / RASTA PASTA

Wie die meisten von euch wissen, bin ich ja seit einiger Zeit stolze Besitzerin einer Imperia-Nudelmaschine*, die auch fleissig verwendet wird. Ab und zu kommen neue Rezepte dazu, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.. So auch diese roten Spagetthi mit Mangosauce und Basilikum. Sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch so! Da ich seit klein auf Reggae höre, kam mir bei den Farben natürlich direkt der Name "Rasta Pasta" in den Sinn... ;)


Zutaten für 2 (hungrige) Personen:
170 g Weizenmehl
60 g Hartweizengrieß
2 EL Tomatenmark
1/4 TL Salz
2 Eier (Größe M)
Sauce:
1/2 reife Mango
Zwiebeln
Knoblauch 
Milch
2 TL Mehl
Butter
Salz
Pfeffer
1/2 TL Kurkuma 

frisches Basilikum

Weizenmehl mit Hartweizengrieß und Salz vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Eier und das Tomatenmark zugeben und dann mit den Händen gründlich verkneten, bis der Teig geschmeidig und weich ist. Den Teig nun in 6 gleich große Portionen aufteilen. Die einzelnen Portionen nacheinander zuerst auf der weitesten Stufe der Nudelmaschine durchlaufen lassen, dann bei jedem Durchlauf die Walze enger stellen.

Sollte der Teig bei den ersten Durchgängen sehr ungleichmäßig oder "schief" werden, zu einem länglichen Quadrat falten und erneut auswalzen. Stufe 6 ist bei mir die weiteste, Stufe 1 die engste. Je nachdem wie dick man die Nudeln mag, reicht Stufe 3 oder 2. Die ausgewalzten Nudelplatten auf saubere Handtücher legen und 10 Minuten trocknen lassen. Dann durch den Spagetthi-Aufsatz der Nudelmaschine rollen. Die Spagetthi auf einem Nudeltrockner, einer Schnur oder einer Stuhllehne zum Trocknen aufhängen, bis alle Nudeln fertig sind.
In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten: 1/2 Mango würfeln und im Mixer pürieren. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, dann in einem Topf in etwas Butter glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz anrösten und dann mit Milch ablöschen. Mit dem Schneebesen verrühren und noch etwas Milch zugeben, falls die Sauce zu dickflüssig ist. Dann zur Mango in den Mixer geben und nochmals gut durchpürieren, bis alles gut vermischt ist. Zurück in den Topf geben und erhitzen, mit Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Warm halten, bis die Nudeln fertig sind.
Spagetthi in einem großen Topf mit siedendem Wasser und etwas Salz gar kochen (etwa 4 - 5 Minuten). Abgießen, aber nicht abschrecken sondern direkt zur Sauce geben und mit Basilikumblättern servieren.
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Samstag, 15. März 2014

PENNE MIT PESTO ROSSO, GERÖSTETEM BLUMENKOHL UND KNUSPERKAPERN


Dieses Gericht ist eines der wenigen Rezepte, die ich immer und immer und immer wieder koche, seit ich es vor genau einem Jahr bei Uwe von Highfoodality gesehen habe. Wer mir auf Facebook folgt, kennt es vielleicht schon, denn dort habe ich ein paar Mal den Link dazu gepostet... Da ich es aber einfach so unglaublich großartig finde, muss ich es jetzt auf diesem Weg als richtigen Blogbeitrag mit euch teilen. Dieses Rezept hätte meiner Ansicht nach einen Preis verdient! And the Oscar goes to.... Penne mit Pesto Rosso, geröstetem Blumenkohl und Knusperkapern!


Ich habe selten etwas gegessen, wo die verschiedenen Geschmacksrichtungen so toll miteinander harmonieren. Süße, Schärfe und Säure sind einfach perfekt ausbalanciert. Statt Rosinen nehme ich aber Cranberries, die mag ich einfach lieber. Wer es jetzt immer noch nicht nachkochen willl, dem/der kann ich auch nicht mehr helfen ;) 


Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner Blumenkohl
60 g getrocknete Tomaten
40 g Pinienkerne
1 Handvoll Cranberries
50 g Parmesan
60 g Kapern
1 Bund glatte Petersilie
3 Knoblauchzehen
2 kleine, rote Chilis (getrocknet)
2 EL schwarze Oliven
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone

Penne

Backofen auf 200° C vorheizen und eine Auflaufform bereit stellen. Den Blumenkohl waschen, den Strunk abschneiden und in Röschen zerteilen. Diese in die Auflaufform geben. Knoblauch schälen und fein hacken. 1/3 vom gehackten Knoblauch mit Salz, Pfeffer und 2 EL Olivenöl zum Blumenkohl geben und ab in den Ofen. Ab und zu umrühren, damit der Blumenkohl von allen Seiten gleichmäßig braun wird. Das dauert etwa. 25 - 30 Minuten, je nach Größe der Röschen.

Getrocknete Tomaten und Cranberries in etwas warmem Wasser einweichen (ca. 10 Minuten lang). Petersilie waschen, von den Stielen zupfen und fein hacken. Parmesan reiben. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Chilis hacken. Tomaten und Cranberries abgießen, zusammen mit dem Rest Knoblauch, den Chilis, der Hälfte von der Petersilie, etwas Pfeffer sowie den Pinienkernen im Mixer zerhacken. So viel Olivenöl wie notwendig dazugeben, damit es ein cremiges Pesto ergibt. Parmesan unterrühren und abschmecken, ob es noch Salz braucht. 

Die Penne in einem Topf mit heißem Salzwasser al dente garen. Abgießen, Olivenöl im Topf erhitzen und die Kapern darin knusprig braten. Oliven in Scheiben schneiden, dazugeben, Nudeln dazugeben, Pesto dazu geben und dann den Blumenkohl aus dem Ofen nehmen und dazu geben. Rest Petersilie unterheben, mit Zitronensaft beträufeln und sofort servieren.

Donnerstag, 13. März 2014

DREI SCHNELLE REZEPTE MIT TANTE FINE

Heute habe ich gleich drei feine Rezepte für euch. Alles schnell und easy, damit ihr auch mal seht, was ich so tagtäglich koche wenn ich kaum Zeit habe.. Mit getrockneten Kräutern kann man die Gerichte perfekt verfeinern, deshalb stelle ich euch gleichzeitig die handgepflückten Kräutermischungen von Tante Fine vor - die wurden mir netterweise zum Testen zugesendet und ich bin ganz begeistert! Meine gewöhnlichen Supermarktkräuter verströmen kein so leckeres Aroma und sind auch nicht halb so hübsch verpackt wie die Mischungen von Tante Fine. Deshalb Daumen hoch von meiner Seite - schmeckt, sieht toll aus, sicher auch ein hübsches Geschenk für Menschen, die schon alles haben. 


Die Produkte von Tante Fine sind alle Bio und regional, ohne Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe. Die drei unterschiedlichen Kräutermischungen haben mich dazu inspiriert, schnelle Gerichte für euch zu entwerfen - hier sind sie!

Spagetthi mit Tomatensauce und Kräutern
Vollkornspagetthi
Salz
Pfeffer
Parmesan (frisch gerieben)
1/2 TL Tante Fine Sonne-Wind-Meer Kräuter
(Thymian, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Lavendel, Malvenblüten)

Spagetthi in heißem Salzwasser garen, in der Zwischenzeit Tomatensauce erwärmen (oder zubereiten, falls nicht schon eingekocht - geht auch fix!). Spagetthi mit Sauce mischen, Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Parmesan darauf und mit den Kräutern bestreuen.




Risotto mit Pilzen
200 g Risottoreis
2 Schalotten
1 Zehe Knoblauch
500 ml heißes Wasser
150 g frische Pilze
50 g Parmesan (frisch gerieben)
Olivenöl 
Salz
Pfeffer
2 TL Tante Fine Kräuter in der Suppe
(Estragon, Schafgarbe, Liebstöckl, Bärlauch, Pfefferminze, Fenchel, Kornblume)

Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und zuerst die Schalotten, dann den Reis und Knoblauch anschwitzen. Mit etwas heißem Wasser angießen (nie mehr als 100 ml auf einmal!) Kräuter dazugeben, Deckel drauf und köcheln lassen, bis das Wasser vom Reis aufgesaugt wurde, dann Wasser nachgießen. Zwischendrin brav umrühren. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Der Reis muss etwa 15 - 20 Minuten köcheln. In einer zweiten Pfanne ohne Fett die Pilze anbraten, bis sie weich sind. Parmesan, Salz und Pfeffer zum Risotto geben, unrühren, dann die Pilze unterheben und sofort servieren. 



Brötchen mit Ziegenkäse, Senf, Gurken und Kräutern
Brötchen
Ziegenkäse
Dijon-Senf
1/2 Minigurke
Salz
Pfeffer
(Kapuzinerkresse, Petersilie, Zitronenmelisse, Koriander, Ringelblume)
 oder 
Tante Fine Kräuter in der Suppe
(Estragon, Schafgarbe, Liebstöckl, Bärlauch, Pfefferminze, Fenchel, Kornblume)
Gurke in Scheiben schneiden. Brötchen aufschneiden, mit Senf bestreichen, Ziegenkäse darauf legen, mit Kräutern bestreuen und dann die Gurkenscheiben darauf legen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, zuklappen, fertig!

Dienstag, 11. März 2014

MANDELSIRUP

Da ich den Haselnusssirup, den ich letztens zubereitet hatte, so herrlich fand, wollte ich es unbedingt auch mit Mandeln ausprobieren. Hat super funktionert, der ist mindestens genauso köstlich und landet seither in jeder Tasse Kaffee und auf Eiscreme.. Er besteht aus nur drei Zutaten, ist sehr schnell zubereitet und auch ein tolles selbstgemachtes Geschenk aus der Küche.  

Übrigens: wem es noch nicht aufgefallen ist, mein Blog hat ein neues Logo! :)



Zutaten für 2 Flaschen a 150 ml:
100 g Mandeln
1 TL Bittermandelöl (optional)
250 g Zucker
220 ml Wasser

Mandeln im Ofen bei 200° C ca. 5 - 10 Minuten rösten, bis sie duften. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend fein hacken und in ein Sieb geben, damit der Staub aussortiert wird (der macht sonst nur den Sirup trüb). In einem breiten Topf Zucker karamellisieren lassen, dann die gehackten Mandeln dazugeben und umrühren. 200 ml kochendes Wasser hinzugeben, dabei aber vorsichtig sein, weil es sprudelt, wenn das Wasser auf die heiße Zuckermasse trifft. Anschließend ca. 5 - 10 Minuten einkochen lassen und dann das Bittermandelöl hinzufügen. Den Sirup durch ein Sieb gießen und die aufgefangenen Mandeln auf Backpapier zum Trocknen ausbreiten (schmecken lecker im Müsli oder zu Eiscreme). Den Sirup dann mit einem Trichter in abgekochte Flaschen füllen. Er hält sich so mindestens 2 Wochen. 

Sonntag, 9. März 2014

VIETNAMESISCHE NUDELSUPPE / PHO

Eigentlich bin ich nicht der größte Suppenfan, aber auf vietnamesische Suppen stehe ich sehr, da man so viele frische Beilagen dazugeben kann. Das frische Gemüse, die Kräuter, die Gewürze - das passt einfach perfekt. Dank der Nudeln wird man auch richtig satt davon, so eine große Schale Suppe ist das perfekte Mittagessen.

Mit den Photos bin ich diesmal auch recht zufrieden, die sehen nämlich genauso lecker aus wie die Suppe geschmeckt hat und helfen hoffentlich dabei, so viele von euch wie möglich zum Nachkochen zu animieren!


Es ist zwar relativ viel zu schnibbeln, aber zu zweit kann man das gut erledigen während die Brühe köchelt. Sie lässt sich auch am nächsten Tag gut aufwärmen, allerdings müssen die Nudeln und Beilagen frisch dazugegeben werden, da sie sich sonst zu sehr mit Brühe vollsaugen. Jedes erdenklich Gemüse, auf das ihr Lust habt, könnt ihr hinein geben - eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt! Oder statt Nudeln auch ein paar Streifen Omelette..

Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise:
2 Liter Gemüsebrühe
2 Zimtstangen
3 Sternanis
1 große Gemüsezwiebel
2 getrocknete Chilischoten
3 Knoblauchzehen
3 - 5 cm frischer Ingwer
Sonnenblumenöl

400 g Buchweizennudeln oder flache Weizennudeln

2 Frühlingszwiebeln
120 g frische Pilze (Champignons, Shiitake, ..)
 250 g Räuchertofu
1 Handvoll frischer Babyspinat, Pak Choi oder Posteleien
1 frische rote Pepperoni oder Chili
1 Handvoll frisches Basilikum
1 Handvoll frischer Koriander
3 Zweige frische Minze
1 Limette
4 EL Sojasauce
(+ wer mag: vorgegarte Zuckerschoten oder Karotten, Sproßen, ...)

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und hacken. Chilis im Mörser zermahlen. In einem großen Topf Öl erhitzen und zuerst die Zwiebeln, dann Ingwer, Knoblauch und Chili anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Sternanis und Zimt dazugeben und 30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Dann durch ein Sieb gießen und die Brühe nochmals aufkochen.

In der Zwischenzeit Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Pilze säubern und in Scheiben schneiden. Räuchertofu würfeln. Babyspinat/Pak Choi/Posteleien grob hacken. Pepperoni/Chili entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Basilikum, Koriander und Minze von den Stielen zupfen und hacken. Limette halbieren. 

Vier Schüsseln bereit stellen. Nudeln nach Packungsanweisung garen, dann in die Schüsseln verteilen. Die Beilagen (Frühlingszwiebeln, Pilze, Räuchertofu, Babyspinat, Chili und Kräuter) darauf verteilen, etwas Limettensaft und Sojasauce darauf geben und dann mit einigen Kellen heißer Brühe aufgießen. Sofort servieren.

Freitag, 7. März 2014

STERN CAKE POPS

Kurz vor dem Valentinstag hatte ich euch ein Rezept für kleine Herz Cake Pops präsentiert - jetzt gibt es die etwas größere Version davon, nämlich Sterne! Das Rezept ist das gleiche, allerdings möchte ich euch auch noch die tolle Präsentationsbox* vorstellen, die mir netterweise die Firma Birkmann zum Testen geschickt hat. Sie kostet 7,95 Euro, was ich preislich echt ok finde, da man die Box immer wieder verwenden kann. Unter dem Rezept habe ich noch ein paar Worte dazu geschrieben - wer etwas zur Präsentation und zum Transport von Cake Pops sucht, sollte sich die auf jeden Fall mal genauer ansehen :)


Zutaten für 12 Sterne
200 g Kekse (z.B. Butterkekse)
100 g Frischkäse
rote Cake Melts (z.B. von Birkmann*)
Stern-Ausstecher


Die Kekse im Mixer fein zermahlen, bis sie ein Pulver ergeben. In einer Schüssel mit dem Frischkäse zu einem festen Teig verkneten, das dauert ca. zwei bis drei Minuten. Wer Kekse nimmt, die nicht so süß sind, kann noch etwas Puderzucker hinzufügen. Ein Backblech oder Tablett mit Backpapier belegen und den Teig darauf ca. 4 cm hoch andrücken. Mit einem Stern-Ausstecher Herzen aus dem Teig stechen (sie sollten so hoch sein wie der Ausstecher).

Das Blech oder Tablett für 10 Minuten in den Kühl- oder Gefrierschrank geben. In der Zwischenzeit einige rote Cake Melts im Wasserbad schmelzen. Die Sterne aus dem Kühlschrank holen und bereit stellen. Jeweils die Spitze eines Stiels in die geschmolzenen Cake Melts tauchen und von unten tief in die Sterne drücken, dabei aufpassen, dass sie nicht oben wieder herauskommen. Mit allen Sternen so verfahren, dann zurück aufs Blech legen und ab in den Kühlschrank. Dort sollten sie etwa 30 Minuten ruhen, damit die Glasur um den Stiel fest wird.
Erneut Cake Melts im Wasserbad schmelzen (ich habe insgesamt ca 1/2 Packung genommen). Die Stern Cake Pops in die geschmolzenen Cake Melts tauchen, dabei evtl mit einem kleinen Löffel nachhelfen und die Glasur gleichmäßig auf den Herzen verteilen. Kopfüber abtropfen lassen, dann in ein Glas stellen. 

Wer sie noch mit Nonpareilles, Zuckerglitzer etc. verzieren will, kann 30 Sekunden warten bis die Glasur leicht angetrocknet ist und dann die Sterne hinein tauchen oder bestreuen. Die Cake Pops sollten jetzt mindestens eine Stunde (besser zwei) trocknen.
In der Zeit kann man zum Beispiel die Präsent-Box* zusammenbauen. Sie besteht aus drei Teilen und lässt sich einfach zusammenstecken. Sie wirkt auf mich recht stabil, die Cake Pops haben einen guten Halt darin, da die Halterung zweilagig ist und sie dadurch nicht wackeln. Die Box ist mehrfach verwendbar und auch zum Transport gut geeignet. Auf jeden Fall eine tolle Art, die fertigen Cake-Pops zu präsentieren!

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Dienstag, 4. März 2014

EMPANADAS / GEFUELLTE TEIGTASCHEN

Dieses Rezept ist aus dem Buch World Food Café - Quick & Easy*, das ich euch letztens schon mal vorgestellt hatte (für die Rezension hier klicken). Empanadas kenne ich aus Spanien/Portugal und Südamerika und hatte sie als äußerst lecker in Erinnerung, also wollte ich diese Variante mit Käse, Oliven und Rosinen unbedingt ausprobieren. Naja, Rosinen sind nicht so meins, die wurden dann beim Kochen einfach durch Cranberries ersetzt. Auf den ersten Blick klingt es vielleicht nach viel Arbeit, ist es aber gar nicht wirklich - vor allem, wenn man bedenkt, wieviele Empanadas man dann hat. Die schmecken auch am nächsten Tag noch prima, sind also toll um sie zur Arbeit mitzunehmen.


Das Rezept möchte ich bei der vegetarischen Weltreise Spanien einreichen:

Vegetarische Weltreise - Spanien

Zutaten für ca. 15 Stück (im Kochbuch stand 24, so viele wurden es bei mir nicht!):
Teig:
300 g Weizenmehl
1 Ei
100 g Butter, geschmolzen
180 ml Milch
1 TL Salz

Füllung:
250 g Feta
1 Handvoll Rosinen oder Cranberries
1 Handvoll grüne Oliven
1 Handvoll Schnittlauch, gehackt
1 TL gemahlener Kumin/Kreuzkümmel
Pfeffer

dazu: Tomatensalsa oder Tomatensauce mit frischem Koriander

Für den Teig zuerst die Butter schmelzen. Weizenmehl mit Salz vermischen, dann ein Eigelb, Milch und geschmolzene Butter dazugeben. Zu einem Teig verkneten und etwa 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Sollte der Teig zu fettig sein, noch etwas Mehl dazugeben. 

Für die Füllung Feta zerbröseln, Oliven und Cranberries hacken und zusammen mit dem Schnittlauch, Kumin und Pfeffer vermischen. 

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen. Den Teig auf einer Silikonmatte oder bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und mit einer Schüssel oder einem Tortenring Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. Die Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und je einen Esslöffel voll Füllung darauf verteilen.



Den Teigkreis zuklappen und festdrücken, wer möchte kann dann noch Stück für Stück den Teig übereinanderlegen, damit es am Rand ein hübsches Muster gibt (siehe Foto). Man kann auch mit einer Gabel die Enden zusammendrücken und bekommt so ein Muster. Eiweiß verquirlen und mit einem Pinsel auf die Empanadas streichen. Nun im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen, bis die Empanadas goldbraun sind. Heiß mit Tomatensalsa oder Tomatensauce mit frischem Koriander servieren, gern auch scharf.


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Sonntag, 2. März 2014

WHITE CHOCOLATE CHAI LATTE

Ich bin ein großer Fan von Chai-Tee. Und von heißer Schokolade. Und von Milchschaum. Was gibt es besseres, als alle drei Dinge zu kombinieren? Genau, nichts. Dieser White Chocolate Chai Latte ist der Retter aller verregneten Nachmittage, ein Seelentröster. Wer es morgens gern süß mag, der darf ihn natürlich auch zum Frühstück trinken oder Kaffee statt Chai-Tee verwenden. Alles erlaubt, hauptsache weiße Schokolade drin ;)


Übrigens stehe ich gerade total auf das Muster der Tasse.. Habe da bei BRÅKIG zugeschlage, wie die meisten von euch sicherlich gleich erkannt haben. Ähnliche Muster gibt es aber zum Beispiel auch von Ferm Living* (da hat sich der Möbelschwede wohl ein bisschen inspirieren lassen *g*). 

Zutaten für 2 Tassen:
60 g weiße Schokolade
1 Tasse Milch
2 Beutel Chai-Tee
2 TL Zucker
Zimt

Wasser aufkochen und zwei Tassen mit den Chai-Tee-Beuteln bereit stellen. Jeweils die Hälfte der Tasse mit kochendem Wasser füllen und den Tee ziehen lassen. In der Zwischenzeit Milch auf dem Herd in einem kleinen Topf erwärmen. Weiße Schokolade hacken. Die Milch aufschäumen und den Schaum schonmal in die Tassen gießen. Die weiße Schokolade in die restliche Milch geben, darin schmelzen lassen und dann auf beide Tassen verteilen. Mit einer Prise Zimt servieren.

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