Sonntag, 30. November 2014

VEGANE BRATENSAUCE / WEIHNACHTSESSEN

Als ich meinen Eltern damals vor 14 Jahren eröffnet habe, dass ich "ab jetzt Vegetarierin bin" waren sie nicht gerade begeistert. Es kamen die altbekannten Argumente, von wegen "Du bist noch im Wachstum" und "Du wirst Mangelerscheinungen bekommen!" bzw. das obligatorische "Warum überhaupt?". Nach einiger Zeit haben sie sich jedoch daran gewöhnt und da sie ihre Kochgewohnheiten auch nicht wirklich umstellen mussten, war alles halb so dramatisch. Da mein Bruder Gemüse hasst, hat er einfach meine Fleischportion bekommen und ich seine Gemüseportion, wenn unsere Eltern gekocht haben - ein praktisches Arrangement ;)

Was allerdings bis heute immer noch aus der Tüte kommt, wenn meine Eltern festlich kochen, ist eine vegetarische Sauce zu Knödeln. An der "fleischigen" Sauce wird stundenlang liebevoll herumgerührt, während meine aus hellbraunem Pulver mit Wasser besteht. Ich konnte ihnen allerdings auch keine wirkliche Alternative empfehlen - wie macht man denn vegetarische (oder sogar vegane) Bratensauce?

Diese Frage hat mich gewurmt, ich hab immer wieder hin und her probiert und letztendlich hab ich sie gefunden: die perfekte "brauen Soße", selbstgemacht, sogar ohne Suppenpulver. Sie passt zum Beispiel zu Kartoffelknödeln, Semmelknödeln, Schupfnudeln oder Spätzle. Und jetzt fragt mich nicht, wie ich die Knödel gemacht haben, die sind eine Fertigmischung aus der Packung. Das ist dann ein anderes Projekt.. ;)

Bis dahin müsst ihr euch mit den Rezepten für Serviettenknödel, Brezenknödel oder Käse-Grießknödel abfinden. Die klassischen Kartoffelknödel zur Bratensauce folgen dann auch noch irgendwann!

Kartoffelknödel mit veganer Bratensauce
Kartoffelknödel mit veganer Bratensauce

Zutaten für 2 Personen:
1 große Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 EL Mehl
1 TL Tomatenmark
2 - 3 EL vegane Sojasauce
2 Lorbeerblätter
4 Körner Piment
ca. 6 - 8 eingelegte grüne Pfefferkörner (oder 3 - 4 getrocknete schwarze Pfefferkörner)
1 Prise Zimt
1 EL Öl
frische Petersilie

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazugeben, etwa 30 Sekunden mitdünsten und dann Tomatenmark hinzugeben. Umrühren, anrösten lassen und dann mit dem Mehl bestäuben. Mit dem Kochlöffel rühren, bis alle Zutaten leicht matschig sind, dann mit Sojasauce ablöschen, kurz aufkochen lassen und dann 250 ml heißes Wasser, Lorbeerbläter, Piment, Zimt und Pfefferkörner dazugeben. 15 - 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Petersilie waschen, von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Sauce durch ein Sieb passieren (das ist notwendig, weil sonst zu viele Stückchen darin sind!), Petersilie dazugeben und heiß servieren. 

(Ich habe kein Salz benötigt, weil die Sojasauce salzig genug war - aber vor dem Servieren einfach abschmecken und nach Belieben Salz und Pfeffer dazugeben).

Kartoffelknödel mit veganer Bratensauce
Kartoffelknödel mit veganer Bratensauce

Freitag, 28. November 2014

LEBKUCHENMANN / GINGERMAN

Weihnachten rückt mit großen Schritten näher.. Entsprechend sehen auch die Kuchen aus, die derzeit in meiner Küche gebacken werden! Statt dem obligatorischen Gugelhupf gibt es nämlich seit neuestem kleine Gingerman-Kuchen. Sind die nicht süß? Sehen aus wie Lebkuchenmänner, sind aber ein zimtig-schokoladiger Weihnachtskuchen.

Lebkuchenmann / Gingerman
Lebkuchenmann / Gingerman

Die Silikonform hat mir die Firma Birkmann zum Testen zur Verfügung gestellt. Nach zweimal Backen kann ich sagen, dass sich die kleinen Lebkuchenmänner perfekt aus der Form lösen lassen. Reinigen lässt sich die Form auch prima - also wer momentan nicht nur Plätzchen sondern auch noch Kuchen backen möchte... ;)


Zutaten für 2 Lebkuchenmänner (diese Form*): 
170 g Weizenmehl
1/2 Päckchen Backpulver
60 g Zucker
125 g weiche Butter
2 Eier
3 EL Kakaopulver
1 EL Lebkuchengewürz
60 ml Milch
Verzierung: weiße Schokolade
Ofen auf 170° C vorheizen. Eier und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren, dann die Butter dazugeben. Mehl, Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz dazusieben und vermengen, die Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen (sie darf nur zu 2/3 voll sein, da der Teig aufgeht) und im Ofen ca. 15 - 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!). 
Silikonform Lebkuchenmann / Gingerman
Silikonform Lebkuchenmann / Gingerman

Wenn der Kuchen gar ist, auf einem Gitter auskühlen lassen und die zweite Portion Teig backen (alternativ geht natürlich auch eine zweite Backform). Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, mit etwas weißer Schokolade die Verzierung auf den Gingerman malen (am Besten geht das mit weißer Schokolade aus der Tube, die vorher leicht erwärmt wird).

Lebkuchenmann / Gingerman
Lebkuchenmann / Gingerman

*Kooperation: diese Firma hat mir ein Produkt kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt, ich empfehle hier nur Artikel, die ich gut finde und mir auch selbst kaufen würde.

Dienstag, 25. November 2014

MARMORKIPFERL MIT TONKA / VEGAN X-MAS

Na, habt ihr schon die Plätzchensaison eingeläutet? Bei mir wurde letztes Wochenende schon fleissig gebacken. Ich mag sowohl klassische Kipferl als auch fruchtige Spitzbuben oder saftige Lebkuchen... Mal sehen, was ich dieses Jahr noch alles in der Weihnachtsbäckerei schaffe! Diese Marmorkipferl sind sehr lecker und mal was anderes als die klassischen Vanillekipferl. Ich persönlich mag ja Tonkabohne sehr gern (solange nicht zu viel drin ist, deshalb habe ich auch die Menge im Rezept um die Hälfte reduziert). Wer Tonka nicht so gern mag, kann natürlich stattdessen die gleiche Menge Zimt oder Vanille verwenden.

Marmorkipferl mit TonkabohneMarmorkipferl mit Tonkabohne
 Marmorkipferl mit Tonkabohne


Das Rezept für diese veganen Marmorkipferl mit Tonkabohne ist aus Vegan X-Mas von Stina Spielberg. Das Buch hat es mir angetan - wunderschönes Layout, geschmackvolle Photos (nicht zu viel Kitsch!) und tolle Rezepte (hab mir gleich einige daraus für meine Weihnachtsbäckerei gemerkt!). Das Kipferlrezept hat bei mir prima funktioniert und deshalb kann ich euch das Buch uneingeschränkt empfehlen. 

Marmorkipferl mit Tonkabohne Vegan Xmas
Marmorkipferl mit Tonkabohne

 Vegan X-Mas / Stina Spiegelberg (Copyright: Edition Fackelträger)

Auch für Nicht-Veganer ist es toll, weil es wirklich innovative Rezepte enthält, die man ja auch mit "normaler" Butter/Milch & Co machen kann, wenn man die pflanzlichen Alternativen nicht zur Hand hat. Aber gerade zu Weihnachten finde ich es auch mal wichtig, an andere Lebewesen zu denken und auf nicht-tierische Produkte zurück zu greifen. Mir graut es schon beim Gedanken an die ganzen Gänsebraten, die zu Weihnachten auf dem Teller landen werden... 

Aber genug davon und zurück zu den leckeren Kipferln - sie sind schnell gemacht und schmecken wahnsinnig lecker. Sie stehen dem Klassiker Vanillekipferl in nichts nach!  Unbedingt ausprobieren =)


Zutaten für ca. 40 Kipferl:
200 g Weizenmehl
100 g gemahlene Mandeln
90 g Zucker
1/2 Tonkabohne
4 EL Mandelmilch oder Milch
140 g vegane Butter (z.B. Alsan) oder Butter
1 EL Kakao
100 g Zartbitterkuvertüre

Mehl, Mandeln und Zucker mischen. Tonkabohne mit einer scharfen Reibe* dazu reiben. 3 EL (Mandel-)Milch dazugeben sowie die in Stücke geschnittene Butter. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Die Hälfte davon in Frischhaltefolie wickeln und beiseite legen. In den restlichen Teig Kakao und 1 EL (Mandel-)Milch geben und wiederum verkneten, bis sich der Kakao gut verteilt hat und der Teig hellbraun ist. Ebenfalls in Frischhaltefolie wickeln und beide Teigklumpen eine Stunde in den Kühlschrank geben. 

Ofen auf 180 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Silikonmatte* zum Ausrollen bereit legen. Die beiden Teigkugeln halbieren und jeweils 2 Rollen von jeder Farbe formen. Je eine dunkle und eine helle Rolle umeinander schlingen, dann festdrücken. Jetzt hat man sozusagen eine zweifarbige Rolle. Diese in gleich große Stücke schneiden. Jedes Stück mit den Händen ausrollen und in Kipferlform (Hufeisen/U) biegen. 

Marmorkipferl mit Tonkabohne


Kipferl auf die Backbleche setzen, dann im vorgeheizten Ofen nacheinander auf mittlerer Schiene 12 - 15 Minuten backen, bis sie leicht braun sind. Dann herausnehmen (auch wenn sie noch etwas weich sind - sie härten beim Auskühlen nach!) und auf einem großen Abkühlgitter** auskühlen lassen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Kipferl hinein tunken und auf ein Blatt Backpapier legen. So kann die Schokolade fest werden. Erst danach in einer Keksdose aufbewahren.

Marmorkipferl mit Tonkabohne
Marmorkipferl mit Tonkabohne

*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision - für euch bleibt der Preis gleich!
** Kooperation mit backfreunde.de 

Sonntag, 23. November 2014

ZIMTEIS

Zum Winter gehört für mich Zimt. Dieses Gewürz kommt bei mir momentan in alles ein, egal ob deftig oder süß. Meine Eismaschine* steht zwar bei diesen Temperaturen die meiste Zeit im Schrank, aber für dieses Zimteis habe ich sie nochmal angeschmissen. Und es nicht bereut, es ist nämlich absolut köstlich und ein perfekter, winterlicher Nachtisch. 

ZimteisZimteis
 Winterliches Zimteis

Da die Basis für das Eis aufgekocht wird, müsst ihr sie schon am Vortag zubereiten. Am nächsten Tag kann man sie dann einige Stunden vor dem Servieren in die Eismaschine (bzw. ins Gefrierfach) geben. Wie immer funktioniert das Rezept auch ohne Eismaschine, aber dann muss man gewissenhaft alle 30 Minuten gründlich umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Zutaten für 4 Portionen:
250 ml Milch
150 ml Sahne
2 Zimtstangen
3 Prisen Zimt
90 g Zucker
2 Eigelb

Die Milch zusammen mit den Zimtstangen in einem kleinen Topf erwärmen. Herd ausschalten und die Milch immer wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt. Sie sollte etwa eine Stunde lang ziehen, damit sie den Geschmack vom Zimt annehmen kann. Den Zucker in einem Topf langsam erwärmen, bis er karamellisiert. Sobald sich der ganze Zucker aufgelöst hat und hellbraun ist, die Sahne nach und nach hinzugießen. Aufkochen lassen, dann die lauwarme Zimtmilch (ohne Zimtstangen) hinzugeben und etwas abkühlen lassen.

Eier schaumig schlagen und langsam die Zimt-Sahne-Milch sowie die Extra-Prisen Zimt hinzugeben. Über dem Wasserbad weiterschlagen, bis die Masse eindickt (Achtung, nicht zu heiß werden lassen, sonst gerinnt das Ei!). In eine Flasche oder einen Messbecher füllen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. 

Am nächsten Tag die Mischung in die Eismaschine füllen und 40 Minuten gefrieren lassen. Anschließend in kleine Tassen füllen und im Gefrierschrank für 1 - 2 Stunden nochmal richtig fest werden lassen. Vor dem Servieren kurz antauen lassen.

Zimteis
Zimteis

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Donnerstag, 20. November 2014

BUTTERNUSSKÜRBIS-EINTOPF

Noch gibt es überall Kürbis. Meistens kaufe ich zwar Hokkaido, aber manchmal darf es auch eine andere Sorte sein. Spagetthikürbis hatte ich schon mal ausprobiert, oder auch Butternusskürbis. In einem meiner Lieblingskochbücher (Die libanesische Küche von Salma Hage*), fand ich dann dieses Rezept für einen libanesischen Butternusskürbis-Eintopf! Herrlich, Tomate und Zimt passt perfekt zusammen, dazu der würzige Kürbis und die Kichererbsen. Der Eintopf ist perfekt für kalte Tage.

Butternusskürbis-Eintopf
Butternusskürbis-Eintopf

Zutaten für 4 Personen:
500 ml geschälte Tomaten (frisch oder aus der Dose)
200 g Kichererbsen (Dose)
1 Butternuss-Kürbis
200 g braune Champignons
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 TL Currypulver
2 Zimtstangen
frischer Koriander oder Petersilie 
Salz
Pfeffer
Olivenöl 

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Champignons putzen und vierteln. Butternuss-Kürbis schälen und würfeln. Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln glasig dünsten, dann Knoblauch und Curry hinzugeben. Butternuss-Kürbis-Würfel hinzugeben und anbraten. Mit geschälten Tomaten aufgießen, Zimtstange dazugeben und ca. 15 - 20 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. 

Kichererbsen und Champignons dazugeben, weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander oder Petersilie waschen, von den Stielen zupfen und hacken. Eintopf in Schüsseln verteilen, mit Koriander oder Petersilie bestreuen und heiß servieren.

Butternusskürbis-Eintopf
Butternusskürbis-Eintopf

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Dienstag, 18. November 2014

ZARTWEIZEN MIT DILLSAUCE UND RÄUCHERTOFU

Manchmal sind die einfachsten Gerichte die Besten! Die Idee für dieses Gericht kam mir, als wir kaum mehr Zutaten daheim hatten und ich spontan ein veganes Gericht kochen wollte. Es muss ja nicht immer Gemüse mit dabei sein ;)

Der gebratene Räuchertofu ist schön knusprig und saftig, der Zartweizen passt perfekt zur cremigen Dillsauce. Wer kein/e Veganer/in ist, kann die Sauce natürlich auch mit Butter und Milch statt Alsan und Mandelmilch machen.

Zartweizen mit Dillsauce und RäuchertofuDillsauce
 Zartweizen mit Dillsauce und Räuchertofu

Zutaten für 2 Personen:
200 g Zartweizen
Salz
Pfeffer
50 g Butter oder Alsan (vegan)
250 ml Milch oder Mandelmilch (vegan)
2 - 3 EL Mehl
1 Bund frischer Dill
250 g Räuchertofu
Olivenöl

Zartweizen nach Packungsanweisung gar kochen. Räuchertofu in Scheiben schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten knusprig anbraten. Für die Sauce in einem Topf Butter/Alsan schmelzen und dann mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Sobald sich eine Mehlschwitze bildet, mit Milch/Mandelmilch nach und nach aufgießen, dabei immer rühren. Die Sauce dickt ein, je länger sie köchelt. Wenn sie zu dick wird, einfach mehr Flüssigkeit dazugießen. Dill waschen, von den Stielen zupfen und hacken. Zur Sauce geben, dann mit einem Pürierstab pürieren, so dass die Sauce grün wird und keine größeren Dillstücke mehr darin sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zartweizen mit der Dillsauce und dem gebratenen Räuchertofu servieren.

Zartweizen mit Dillsauce und Räuchertofu
Zartweizen mit Dillsauce und Räuchertofu

Sonntag, 16. November 2014

ADVENTSKALENDER IDEEN

Adventskalender sind meine liebste Weihnachtstradition. Schon als Kind konnte ich den Dezember kaum erwarten, um dann jeden Morgen das Türchen mit der passenden Zahl zu suchen und die winzigen Schokoladentäfelchen darauf noch vor der Schule zu essen. Seit mein Freund und ich zusammen sind, machen wir uns gegenseitig Adventskalender (manchmal ich für ihn, manchmal er für mich, oder wir teilen uns die Arbeit und nehmen jeweils gerade/ungerade Zahlen). Mir macht es einfach so viel Spaß, jedes Jahr etwas zu basteln, zu schreiben, einzukaufen und sich dann jeden Tag darüber zu freuen.

Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich unseren diesjährigen Adventskalender mit euch teile (vor allem, weil ich ausnahmsweise mal nicht so spät dran bin mit Basteln!). Manche Blogger sind ja regelrechte Künstler und zaubern die allerschönsten Adventskalender, die ich je gesehen habe. Da ich aber nicht so der DIY-Pro bin, gibt es bei mir etwas einfacheres. Dafür bin ich kreativ mit dem Inhalt, der ist schließlich auch wichtig!

Adventskalender
Adventskalender selbstgemacht

1. Adventskalender basteln

Als erstes benötigt ihr mal Behälter. Das können kleine Papiertüten sein, Boxen, Schachteln oder ähliches. Dieses Jahr habe ich mich für ein Adventskalender-Set von Eine der Guten* entschieden. Dies gibt es in verschiedenen Varianten, entweder als Tüten oder Boxen, mit Zahlen-Stickern in verschiedenen Farben und Klammern. So hat man gleich alles auf einmal bereit und muss sich die einzelnen Sachen nicht zusammensuchen.

Adventskalender-Set von "Eine der Guten"
Adventskalender-Set von "Eine der Guten"

Da mir die braunen Papiertüten aber doch etwas zu schlicht waren, habe ich noch die ein oder andere bunte Tüte darunter gemischt. Im Backfreunde-Shop von Birkmann* gibt es auch sehr schöne weihnachtliche Geschenktüten (die innen beschichtet sind, so dass auch der Inhalt nicht durchfettet) und stabile Geschenkboxen aus Karton:

Birkmann Geschenkbox
Birkmann Geschenkbox

Birkmann Geschenktüte
Birkmann Geschenktüte

Da habe ich also jeweils ein oder zwei verwendet, um das Ganze etwas aufzupeppen. Außerdem habe ich die Tüten mit Masking Tape zugeklebt, da gibt es sehr schöne weihnachtliche Motive bei Nauli*. Zuletzt habe ich mir eine kleine Stern-Lichterkette gekauft, die mit Batterien betrieben wird (so dass man die Lichterkette nicht an die Steckdose anschließen muss). Diese gibt es bei DM oder Depot zu kaufen. Natürlich könnt ihr noch ein paar weihnachtliche Deko-Elemente um die Adventskalender-Päckchen herum verteilen, das macht das Ganze noch etwas hübscher!

Jetzt geht es ans Befüllen der Päckchen:

2. Adventskalender befüllen

Wir befüllen unseren Adventskalender mit vielen verschiedenen Sachen. Natürlich kommt es darauf an, für wen man den Kalender macht - ob für den Freund, die Eltern, die Kinder, eine Freundin.. Ganz allgemein freut sich aber sicherlich jede/r über Schokolade, oder? Deshalb sind auf jeden Fall immer einige schokoladige Dinge bei uns dabei.

Ich mache gern Pralinen selbst, am Liebsten in Weihnachtsform (Glocken, Weihnachtsbaum, Schneemann, ...). Da gibt es bei Birkmann* eine superschöne Pralinenform, die ich gern nutze. Wenn man bedenkt, dass in den Supermärkten Weihnachtssüssigkeiten kaum weniger als 3 Euro pro 100 g kosten, lohnt sich die Investition in eine Silikonform, so dass man günstige Schokolade einfach selbst in eine schöne Form bringen kann (und dabei auch noch den ganzen Verpackungsmüll spart, den die Supermarktware mit sich bringt). Die Form kann man jedes Jahr wiederverwenden. Man kann aufwendige gefüllte Pralinen machen, aber auch einfach geschmolzene Schokolade mit ein bisschen Zimt oder ein paar gehackten Nüssen verfeinern und die Formen gießen. Im Kühlschrank werden sie schnell fest.

Pralinenform Weihnachten
Pralinenform Weihnachten
 
Wer Lust hat, noch mehr feine Dinge selbst herzustellen, findet hier auf dem Blog auch schöne Rezepte: Schokomandeln, gebrannte Mandeln, Macadamia-Nüsse mit weißer Schokolade und Kokos, selbstgemachte Schoko-Crossies, Pralinen mit Haselnuss und Karamell, Mozartugeln oder andere Geschenke aus der Küche. Die meisten davon sind wirklich einfach herzustellen und es lohnt sich gleich größere Mengen davon zu machen - vor allem die gebrannten Mandeln oder Schokomandeln sind nämlich bei einem kuscheligen Abend vor dem Fernseher ruck zuck weg ;)

Mozartkugeln und Orangen-Marzipan-Kugeln
Natürlich kann man auch selbstgebackene Plätzchen in den Adventskalender geben. Sie halten sich bis zu 6 Wochen, vor allem wenn ihr sie in beschichtete Tüten oder Zellophan-Beutel verpackt. Meine diesjährigen Favoriten unter den Plätzchen-Formen habe ich euch mal abphotographiert. Die oberen drei (Schneeflocke, Stern und Weihnachtsbaum) sind von Birkmann*, das Reh habe ich in einem Laden in Berlin gekauft, das Rentier und der Weihnachtsmann sind von MeriMeri* und das Ornament habe ich geschenkt bekommen.

Plätzchenformen
Plätzchenformen
Wer keine Zeit hat, etwas selbst herzustellen, dem empfehle ich vor allem die Weihnachtssüssigkeiten von Alnatura. Davon kaufe ich auch jedes Jahr ein paar, weil ich sie einfach lecker finde und sie nicht ganz so teuer sind aber dafür Bio. Da gibt es zum Beispiel Schokomandeln, Weihnachts-Schokolade oder Chai-Schoko-Crossies. 

Noch ein paar Ideen zum Schluss.
  • Für die beste Freundin: Nagellack in Winterfarben, einen Kino-Gutschein, eine CD mit Lieblingsmusik, ein schönes Foto von euch beiden, ...
  • Für den Freund/die Freundin: Massageöl und einen Gutschein für eine Massage oder ein schönes Abendessen, ein gerahmtes Bild von euch beiden, ein auf schönes Papier geschriebenes Kompliment oder einen kleinen Brief, ein Foto von eurem letzten Urlaub, schicke Unterwäsche, ...
  • Für Kinder: Haarspangen, Plätzchenformen zum gemeinsamen vorweihnachtlichen Backen, kleines Spielzeug wie zum Beispiel Schleich-Tiere (passend zur Jahreszeit ein Rentier oder Reh?), ein Hörspiel mit Weihnachtsgeschichten, ein Text für ein Weihnachtslied, das man gemeinsam für den Weihnachtsabend einstudieren kann, ein Gutschein für einen Tag nicht die Spülmaschine ausräumen müssen, ....
  • Für Eltern: ein kleines gerahmtes Bild von ihnen aus früheren Zeiten, ein Bild von dir und/oder deinen Geschwistern, einen Gutschein für Mithelfen im Haushalt, ein handgeschriebenes Kompliment was man an ihnen besonders gern mag, ...

Eurer Phantasie sind da natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und Kreativ-sein!


 Spitzbuben und Spekulatius-Karamellcreme

*Kooperation: diese Firma hat mir ein Produkt kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt, ich empfehle hier nur Artikel, die ich gut finde und mir auch selbst kaufen würde.

Freitag, 14. November 2014

CHOCOLATE CHIP COOKIES MIT PISTAZIEN

So langsam fängt ja die Backzeit an... Ich bin schon fleissig am Überlegen, was ich alles Feines backen möchte dieses Jahr, auch wenn ich leider sehr wenig Zeit habe momentan. Als erstes, noch nicht so ganz weihnachtlich, durften deshalb vor ein paar Tagen klassische Chocolate Chip Cookies in den Ofen. Um ihnen das gewisse Etwas zu verleihen habe ich gehackte Pistazien dazugegeben, die ich einfach liebe und die einen schönen Farbtupfer in den hell- und dunkelbraunen Schoko-Cookies geben. Ich liebe Chocolate Chip Cookies, weil die großen Schokoladenstückchen zusammen mit dem "chewy" Keks einfach perfekt passen. 

Wer von euch noch keine Chocolate Chip Cookies gebacken hat, sollte das dringend nachholen =)

Chocolate Chip Cookies mit Pistazien
Chocolate Chip Cookies mit Pistazien

Zutaten für ca. 15 Cookies:

100 g weiche Butter
1 Ei
220 g Mehl
150 g brauner Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
50 g Schokoladentropfen (oder gehackte Schokolade)
2 EL gehackte Pistazien
1 Prise Salz

Backofen auf 170° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz mit einem Handrührgerät cremig schlagen, dann das Ei dazugeben und schaumig schlagen. Mehl dazusieben und einrühren. Dann die Schokoladentropfen und Pistazienstücke unterheben. Cookieteig mit einem Löffel abstechen, in der Hand zu einer Kugel rollen und dann plattdrücken. Im Ofen ca. 10 - 12 Minuten backen, sie sollten nicht braun werden. Beim Abkühlen härten die Cookies nach! Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Chocolate Chip Cookies mit Pistazien
Chocolate Chip Cookies mit Pistazien

Dienstag, 11. November 2014

AUBERGINEN-CAPONATA MIT GEBACKENEM FETA

Das ist wieder eins dieser Gerichte, die wirklich nicht besonders toll aussehen aber so so gut schmecken.. Die Auberginen mit leicht schokoladiger Note durch den Kakao, dazu der cremige ofengebackene Feta und knuspriges Baguette... Einfach herrlich! Ein richtiges Wintergericht, das ihr unbedingt mal ausprobieren müsst. Geschmorte Auberginen sind ja sowieso eins meiner Leibgerichte, aber dieses ist wirklich ganz besondes herrlich. Ich habe es in den letzten Wochen ganze vier Mal gekocht und das will bei mir wirklich etwas heißen ;)

Auberginen-Caponata mit gebackenem Feta
Auberginen-Caponata mit gebackenem Feta

Zutaten für 2 Personen:
1 große oder 2 kleinere Auberginen
1 Zwiebel
1 - 2 Zehen Knoblauch
2 grüne Pepperoni
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL Kapern
ca. 20 schwarze Oliven
1 TLgutes dunkles Kakaopulver
Salz
Pfeffer
Olivenöl

250 g Feta
frischer Salbei

dazu: Baguette

Aubergine in große Würfel schneiden. Die Würfel in einer Schüssel geben und großzügig mit Salz bestreuen. Sie müssen jetzt etwa 20 Minuten ziehen, dann mit Wasser gründlich abwaschen und beiseite stellen. Backofen auf 200° C vorheizen. Salbei waschen, von den Stielen zupfen und fein hacken. Fetastücke mit Salbei bestreuen und in eine kleine ofenfeste Form mit Deckel geben (alternativ: in Alufolie einwickeln). Im Ofen muss er jetzt 20 - 25 Minuten lang backen.

Eine große beschichtete Pfanne erhitzen. Olivenöl hinzugeben, Zwiebeln andünsten, dann Auberginenwürfel und Knoblauch hinzugeben. Scharf anbraten, dann mit etwas Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel schmoren lassen, bis die Auberginen langsam weich werden. Pepperoni in Scheiben schneiden, Kapern und Oliven abgießen und grob hacken. Zusammen mit den geschälten Tomaten zu den Auberginen geben und aufkochen lassen. Kakao dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Heiß mit dem gebackenen Feta und einigen Baguette-Scheiben servieren.

Auberginen-Caponata mit gebackenem Feta
Auberginen-Caponata mit gebackenem Feta

Sonntag, 9. November 2014

KARTOFFEL-BROKKOLI-AUFLAUF

An diesem sonnigen Sonntag gibt es ausnahmsweise mal nichts Süßes für euch sondern ein bodenständiges Gericht, ein Klassiker, den ich noch aus meiner Kindheit in Erinnerung habe. Es war auch eines der ersten Gerichte, das ich als Teenie mit einer Freundin gemeinsam ohne elterliche Hilfe gekocht habe. Das Rezept ist einfach aber absolut köstlich! Außerdem ist so ein Kartoffelauflauf ja irgendwie typisch Deutsch, das muss bei all dem exotischen Essen hier auch mal sein ;)

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

Zutaten für 2 Personen:

4 - 5 festkochende neue Kartoffeln
1/2 Stange Lauch
1 kleiner Brokkoli
200 ml Sahne
1 Ei
Salz
Pfeffer
1 Msp. geriebene Muskatnuss
150 g geriebener Emmentaler
Butter

In einem Topf mit kochendem Wasser die Kartoffeln 10 - 15 Minuten kochen. Den Strunk vom Brokkoli abschneiden, in kleine Röschen zerteilen, waschen und dann mit den Kartoffeln noch 2 Minuten mitkochen. Abgießen, dann die Kartoffeln in Scheiben schneiden (wenn es keine neuen Kartoffeln sind, erst schälen). Backofen auf 180° C vorheizen. Lauch halbieren und in Scheiben schneiden. Im Kochtopf etwas Butter erhitzen und den Lauch darin glasig dünsten. Lauch, Kartoffelscheiben und Brokkoli vermischen und dann in einer Auflaufform verteilen.

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

Sahne mit Salz, Pfeffer, Muskat und Ei verrühren und darüber gießen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

Donnerstag, 6. November 2014

EICHHÖRNCHEN KEKSE

Jetzt ist er schon fast wieder vorbei, der Herbst. Letztes Wochenende habe ich noch bunte Blätter gesammelt an der Isar, heute liegen die ersten Schneeflocken auf Münchens Dächern. Trotzdem will ich euch das Rezept für diese Zimtkekse in Eichhörnchen-Form noch zeigen. Das Grundrezept für den Teig nehme ich immer von Miss Blueberrymuffin, weil es einfach super funktioniert und die Kekse schön hell bleiben, nicht aufgehen und einfach toll schmecken!

Eichhörnchen KekseEichhörnchen Kekse
 Eichhörnchen Kekse

Den Eichhörnchen-Keksausstecher von MeriMeri habe ich bei meincupcake.de* bestellt. Dort findet ihr jede Menge tolle Produkte rund ums Thema Backen! Mir wurde freundlicherweise ein Gutschein zur Verfügung gestellt um den Shop zu testen und ich war sehr zufrieden. Meine Bestellung war am nächsten Tag bei mir und die Produktvielfalt ist einfach toll. Ich habe dort auch schon vorher mal etwas bestellt und kann den Shop nur empfehlen.


Zutaten für ca. 20 Eichhörnchen:
125 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1/2 TL Zimt
250 g Mehl
(einige ganze Haselnüsse)

Glasur:
16 EL Puderzucker
4 EL Kakao
Rote Lebensmittelfarbe
Weiße + dunkle Schokolade in der Tube für das Auge (oder kleine schwarze Perlen/Streusel)

Zucker mit Ei schaumig rühren. Mehl und Zimt dazugeben, verrühren und dann die kalte Butter in Stückchen hinzugeben. Mit den Händen zu einem weichen Teig verarbeiten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Das ist notwendig, da der Teig sonst beim Ausrollen klebt. 

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und Ofen auf 175° C vorheizen. Wenn der Teig kühl ist, auf einer Silikonmatte ca. 1,5 cm dick ausrollen. Mit dem Eichhörnchen-Ausstecher vorsichtig die Figuren ausstechen. Aus dem restlichen Teig kann man mit dem kleinen Eichel-Ausstecher noch Eicheln ausstechen. Die Kekse lassen sich am besten mit einem Pfannenwender anheben und auf das Backblech legen. Wer möchte, kann den Eichhörnchen noch eine Haselnuss in die Pfoten drücken. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen. Sie sollten noch sehr hell sein. Beim Abkühlen härten sie nach. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen legen.

Für die Glasur 8 El Puderzucker und 4 EL Kakao mit 1 TL Wasser und etwas roter Lebensmittelfarbe verrühren. Dabei kommt eine zähe Schokoladenglasur heraus. Für die rotbraune Farbe 8 EL Puderzucker mit einem EL von der dunklen Schokoladenglasur und 1/2 TL roter Lebensmittelfarbe verrühren. Einfach nach und nach Schokoladenglasur dazugeben, bis es die gewünschte Farbe hat.

Mit einem Löffel die Farbe auf den ausgekühlten Eichhörnchen und Eicheln verteilen. Nicht zu viel Glasur nehmen, sonst fließt sie an den Seiten herunter. Mit einem Holzspieß einfach die Konturen noch nachziehen. Aushärten lassen, dann mit Schokolade ein Auge aufmalen.

Eichhörnchen Kekse


*Kooperation mit meincupcake.de

Dienstag, 4. November 2014

REZENSION: VEGAN LOVE STORY

Momentan habe ich viele neue vegane Kochbücher. Ich versuche ja, so oft es geht vegan zu kochen und finde da einfach tolle Inspirationen für neue Gerichte. So auch in "Vegan Love Story" von tibits & Hiltl - das Cover ist mir sofort aufgefallen und ich war begeistert, als der Verlag mir das Buch zugesendet hat. Ich stehe ja auf eher schlichte Cover und die Idee mit dem ausgeschnittenen Herz passt natürlich super zum Titel.  

Copyright: AT Verlag
Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: Einleitung: ein kulinarischer Kosmos; Vorspeisen, Apéro und Suppen; Salate; Warme Gerichte; Desserts; Frühstück und Drinks; Grundrezepte; tibits und Hiltl: ein Porträt; Rezeptverzeichnis. Die Aufteilung ist also klassisch, was ich aber meist auch praktisch finde. Es gibt viele hochwertige Fotos, die Lust aufs Nachkochen machen.

Die Gerichte finde ich sehr kreativ und ungewöhnlich. Ein paar Beispiele: westindische Gurkensuppe; Auberginen-Amaranth; Kebab-Sandwich; Quinoa-Kartoffel-Burger; Okra-Antipasto; Chirashi Sushi; Kaschmir-Früchte-Curry; Überbackener Chicorée mit Orangen; Pastinaken-Gnocchi; Auberginen-Cordon-bleu; Safran-Grießpudding; Indische Chai-Teecreme; Papaya-Lassi und viele weitere tolle Rezepte. Ein Rezept habe ich ausprobiert, das hat prima funktioniert und sehr gut geschmeckt (gebratene Singapur-Nudeln). 


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Also wer jetzt nicht Lust bekommen hat, einen Blick in dieses Buch zu werfen... Es hat mich schon sehr fasziniert. Es kommen viele asiatische Gerichte darin vor, aber man findet auch Schweizer Rezepte und Klassiker darin. Das macht dieses Kochbuch so abwechslungsreich. 


Fazit: nicht nur für VeganerInnen ein Must Have! Wer weg von der sich ewig wiederholenden Alltagsküche will, ohne dabei zu aufwendig zu kochen, ist hier genau richtig. 


Vegan Love Story. Von tibits & Hiltl (260 Seiten, Hardcover mit Ausschnitt, ISBN 978-3-03800-815-6, 20,5 x 27,1 cm, Erscheinungstermin Oktober 2014, Preis 49,00 €). 

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Sonntag, 2. November 2014

COUSCOUS MIT HALLOUMI UND FEIGEN

Feigen gehören für mich wie Kürbis und Maroni zum Herbst dazu... Jetzt ist ihre Zeit schon bald wieder vorbei und ich hab euch noch gar nicht dieses tolle Rezept gezeigt: Couscous mit Halloumi, frittiertem Salbei und frischen Feigen. Absolut köstlich, probiert es mal aus.. Noch dazu ist es schnell zubereitet, man braucht nicht länger als 15 Minuten. 

Das Give-Away habe ich übrigens auch ausgelost (siehe scharfe Kürbis-Kokos-Suppe). Über den Stabmixer von Braun darf sich Moritz freuen! Herzlichen Glückwunsch :)

Couscous mit Halloumi, frittiertem Salbei und Feigen
Couscous mit Halloumi, frittiertem Salbei und Feigen

Zutaten für 2 Personen
1 kleine Tasse Couscous
1/4 TL Salz
Pfeffer
Raz el Hanout Gewürzmischung
1 Handvoll schwarze Oliven
2 frische Feigen
1 Halloumi (ca. 250 g)
1/2 Bund frischer Salbei
Olivenöl

Couscous mit Salz, Pfeffer und Raz el Hanout vermischen und in eine Schüssel geben und mit 1 Tasse kochendem Wasser aufgießen. Mit einem Teller abdecken, damit er quellen kann. In der Zwischenzeit Halloumi in Scheiben schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Salbei waschen und grob hacken. Sobald der Halloumi anfängt braun zu werden, den Salbei dazugeben und mitbraten, er wird so leicht knusprig. Feigen waschen, vierteln oder achteln (je nach Größe). Auf einem Teller Couscous, Halloumi, schwarze Oliven, den frittierten Salbei und Feigen anrichten.
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