Donnerstag, 29. Januar 2015

NAAN

Indisches Essen ist mein Soulfood. Mit indischem Essen sitzen der Beste und ich oft schweigend am Küchentisch, schlagen uns die Bäuche voll und murmeln nur irgendwas ähnliches wie "So gut... so lecker...". Ich liebe die Gewürze, den Ingwer, den Knoblauch, die Chilischärfe. Als ich in Nepal war, habe ich dort jeden Tag Curry, Dal & Co gegessen und konnte einfach nicht genug davon bekommen. Andere haben geklagt, wie sehr sie Pizza oder Pasta vermissen - ich hätte noch weitere vier Wochen jeden Tag Dal und Curry verschlungen, das haben die NepalesInnen nämlich auch extrem drauf. Diese Gerichte sind so abwechslungsreich, je nachdem wer sie in welcher Region wie zubereitet, schmeckt alles völlig unterschiedlich. Keine Sorge, ich fange jetzt nicht wieder an mit "Ich muss irgendwann endlich nach Indien..." sondern versorge euch mit dem herrlichsten Butter Naan Rezept ever. 

Butter Naan und Masoor DalButter Naan und Masoor Dal
 Butter Naan und Masoor Dal

Der Teig braucht Zeit zum Gehen, also bitte denkt daran, dass er etwa eine Stunde gehen muss und dann die ausgerollten Naan-Brote nochmal eine halbe Stunde. In der Zwischenzeit kann man die Beilage(n) zubereiten, zum Beispiel Toor Dal oder Masoor Dal, der dazu himmlisch gut passt. Ein Naan pro Person als Beilage ist genug, sie sind recht mächtig. Das Rezept reicht also gut für ein Vier Personen Essen. Das Rezept habe ich bei Schön & Fein gefunden und es war das vierte Naan Rezept, das ich ausprobiert habe. Und bisher das eindeutig Beste! 


Zutaten für 4 Naan Brote (dazu passt Masoor Dal):
1 Packung Trockenhefe
1/2 TL Zucker
50 ml Wasser
300 g Mehl
1 TL Salz
150 g Joghurt (4 % Fett oder mehr!)
Butter
(zum Aromatisieren: Koriander/Knoblauch)

Trockenhefe mit lauwarmem Wasser und Zucker anrühren und warten, bis es schäumt. In der Zwischenzeit Mehl und Salz vermischen, den Joghurt dazugeben sowie die Hefe-Wasser-Mischung. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Wenn er zu sehr klebt, noch etwas Mehl dazu. In einer Schüssel mit einem Tuch abgedeckt etwa eine Stunde gehen lassen, im Raum sollte es nicht zu kalt sein. Dann den Teig in 4 Kugeln teilen, zu einem Dreieck formen und ausrollen. Sie sollten nicht zu dünn werden, etwa fingerdick dürfen sie schon bleiben. Dann müssen sie abgedeckt nochmal 30 Minuten gehen. 

In einer beschichteten Pfanne einen guten Stich Butter erhitzen. Wer Knoblauch-Naan mag, gibt jetzt gehackten Knoblauch dazu, röstet ihn kurz an und legt dann ein Naan-Brot in die Pfanne. Von beiden Seiten je 2 - 3 Minuten auf niedriger Hitze backen, bis das Naan Brot Blasen wirft und außen knusprig braun wird. Auf einem Gitter unter einem Tuch warm halten und währenddessen die anderen Naan Brote nacheinander ausbacken. Sobald keine Butter mehr in der Pfanne ist, welche hinzugeben, sonst werden die Brote nicht so schön knusprig. Wer mag, kann die fertigen Naan Brote noch mit gehacktem Koriander bestreuen.

Butter Naan und Masoor Dal
Butter Naan und Masoor Dal

Dienstag, 27. Januar 2015

EIS ZUM FRÜHSTÜCK: NANAEIS / NICECREAM

Ein Kindheitstraum. Eis zum Frühstück futtern, ohne schlechtes Gewissen und meckernde Eltern, die einem in den Ohren liegen, wie ungesund das ist. Dass man doch lieber das staubtrockene Müsli essen solle. Nehmt das, ihr gesundheitsfanatischen Eltern dieser Welt: es gibt gesunde Eiscreme, die man super mit Obst, Nüssen und Samen zum Frühstück essen kann!

Denn diese Eiscreme ist vegan, glutenfrei, industriezuckerfrei. Sie besteht einfach aus gefrorenen Bananen, die ihr mit Mandelmus, Haselnussmus oder Erdnussbutter verfeinern könnt. Mit rohem Kakaopulver. Mit Fruchtpulver aus getrockneten Früchten. Mit Kakaonibs. Es gibt unzählige Möglichkeiten und tausend Gründe, ab jetzt ausschließlich Eiscreme zum Frühstück zu essen!

Nicecream / Nanaeis mit Kakaonibs
Nicecream / Nanaeis mit Kakaonibs

Auf Instagram ist sie mir als "nicecream" aufgefallen, auf Deutsch wird sie oft "Nanaeis" genannt. Eigentlich ein alter Hut, gefrorenes Obst zu pürieren, aber... New name, new trend ;) Das einzige, was ihr dafür zwingend benötigt, ist ein vernünftiger Standmixer. Mein Turmix hat super Arbeit geleistet und die gefrorenen Bananenstückchen in cremigstes Nanaeis verwandelt. Einem Stabmixer würde ich das eher nicht zutrauen, also Vorsicht!

Nanaeis ist auch die perfekte Methode, um überreife Bananen loszuwerden - denn je reifer die Banane, desto süßer das Eis später. Einfach am Vorabend die Bananen in Scheiben schneiden, in einem Gefrierbeutel oder einer Dose einfrieren und am nächsten Morgen Eiscreme futtern. Wer will?


Zutaten für 2 Personen:
2 in Scheiben geschnittene und über Nacht eingefrorene Bananen
2 EL Erdnussbutter (oder Nuss-Mus, zum Beispiel Mandelmus)
50 ml Mandeldrink / Sojamilch / Haselnussmilch 

Alle Zutaten in den Standmixer geben. Anschalten und 15 Sekunden lang pürieren. Dann mit einem Löffel nachhelfen und die festgekeilten Bananenstücke etwas lösen, gegebenenfalls noch einen Schluck Flüssigkeit dazugeben (aber Achtung, nicht zu viel, sonst wird das Eis zu flüssig!). Den Mixer dabei nicht zu lang am Stück laufen lassen, sonst wird er zu heiß, ebenso die Masse. 

Nicecream / Nanaeis
Nicecream / Nanaeis

Wenn alles cremig aussieht, in zwei Schüsseln verteilen und verfeinern mit frischem Obst, Trockenobst, Nüssen, Samen (Chia, Leinsamen), Kakaonibs, Kokosflocken oder -chips und allem was euer Herz begehrt und den Anschein erweckt, halbwegs gesund zu sein. Ist ja schließlich Frühstück..

Sonntag, 25. Januar 2015

MARACUJA KAISERSCHMARRN

Ab und zu koche ich immer noch gern Gerichte aus meiner alten Heimat Österreich bzw. Wien. Immerhin habe ich dort sechs Jahre verbracht und so schnell lässt einen das nicht mehr los! Vor allem die Mehlspeisen... So ein Kaiserschmarrn ist schon was Herrliches, süß und fluffig und eben typisch österreichisch. 

Da unser Obst- und Gemüsedealer letztens eine Kiste mit 2 kg Maracujas für 5 Euro im Angebot hatte und wir natürlich zuschlagen mussten, gab es so allerlei Maracujalastiges in den letzten beiden Wochen. Natürlich erstmal ein paar Gläser Maracuja-Curd, einen Maracuja-Pudding und jede Menge Smoothies. Unter anderem aber auch diesen Maracuja-Kaiserschmarrn, den die sauren Früchtchen schön gelb färben.

Maracuja Kaiserschmarrn
Maracuja Kaiserschmarrn
Das Rezept möchte ich beim aktuellen Blogevent von Kochtopf: "Typisch Österreich - Typisch Salzburg" einreichen. Zwar ist die Maracuja-Variante sicher nicht so österreichisch, aber Klassiker variieren dürfte hoffentlich erlaubt sein ;)


Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)


Zutaten für 2 Personen:
70 g Mehl
100 ml Milch
6 - 8 Maracujas (= 80 ml frischer Maracujamark)
20 g Butter
30 g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
2 EL Puderzucker
eine Prise Salz

Die Maracujas halbieren und das Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen. Man sollte 80 ml entkerntes Maracujamark daraus bekommen. Die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Zucker und Salz schaumig schlagen. Die Milch und das Maracujamark dazugeben und gut verrühren. Nach und nach das Mehl dazugeben, bis es einen noch leicht flüssigen Teig ergibt. 
In einer beschichteten Pfanne Butter erhitzen und den gesamten Teig hineingiessen. Sofort den Herd herunterschalten auf niedrige Hitze. Nach etwa drei Minuten kann man den gesamten Teig am Stück wenden und von der anderen Seite gut anbräunen lassen. Mit einem Pfannenmesser den Teig in Stücke zerteilen und eine halbe Minute anbraten. Warm servieren und mit Puderzucker bestäuben.

Freitag, 23. Januar 2015

MEINE NEUE KAMERA: CANON EOS 700D

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an diesen Beitrag, in dem ich meine Kamera vorgestellt hatte, eine Canon EOS 400D, die immerhin schon mehr als 7 Jahre in meinem Besitz und ständig im Einsatz ist. In den letzten Monaten habe ich viel überlegt, ob ich mir eine neue Kamera anschaffe und wenn ja, welche... Ich träume schon ziemlich von einer Vollformat-Kamera, allerdings ist die einfach jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Zudem passen meine Objektive nicht und ich müsste mir die auch noch neu anschaffen.. Schlussendlich waren diese beiden Faktoren dann das KO-Kriterium für die Canon EOS 6D*. Stattdessen hab ich mich dann für eine Canon EOS 700D* entschieden, das Nachfolger-Modell von meiner (nur eben in vieeel besser). 

Canon EOS 700D mit 18-135 mm ObjektivCanon EOS 700D mit 18-135 mm Objektiv
 Canon EOS 700D mit 18 - 135mm Objektiv

Da ich meine Fotos für den Blog meistens mit der EF 50 mm 1.8 Fixbrennweite mache, habe ich mich als Zweitobjektiv für das EF 18 - 135 mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv* entschieden. Im Urlaub hab ich mich so einige Male geärgert, dass ich ständig zwischen Standardobjektiv (18-55 mm) und Teleobjektiv (55-200mm) hin und her wechseln musste. Das hat sich als äußerst unpraktisch erwiesen und ich hoffe, dass das neue Objektiv im nächsten Urlaub bessere Dienste leisten wird. Man kann damit sowohl Weitwinkel-Landschaftsaufnahmen machen, als auch relativ nah an etwas ranzoomen. Der Bildstabilisator hilft dabei, dass die Bilder nicht total verwackeln, auch wenn man kein Stativ verwendet. 

Canon EOS 700D mit 18-135 mm Objektiv
Canon EOS 700D mit 18-135 mm Objektiv

Warum gerade jetzt eine neue Kamera?

Momentan hat Canon (wie jedes Jahr) eine Cashback-Aktion laufen. Das heißt, dass man für ausgewählte Produkte, die in einem bestimmten Zeitraum gekauft wurden (bis 31.01.2015) einiges an Geld zurück bekommt, zwischen 30 und 80 Euro. Dazu zählen nicht nur Spiegelreflex-Kameras, Objektive und Digitalkameras sondern zum Beispiel auch der Selphy-Fotodrucker. Wer gleich zwei Sachen aus der Promo-Aktion kauft, kriegt übrigens nochmal 50 Euro extra obendrauf!

Was kann die Canon EOS 700D?

Mit 18-Megapixel-Fotos und Full-HD-Videoaufnahmemodus hat die EOS 700D schon einiges mehr drauf als meine alte Kamera, die konnte nämlich gar keine Videos machen. Der Movie Servo Autofokus sorgt dafür, dass die Videos auch scharf sind, wenn man die Kamera bzw. das Objektiv bewegt. Den 7,7 cm Touchscreen kann man drehen und schwenken, wie man hier sehen kann:

Canon EOS 700D

Canon EOS 700D

Canon EOS 700D


Die automatische Motiverkennung ermöglicht schnelle Aufnahmen, auch bei wenig Licht. Angeblich schafft sie es auch, sich bewegende Motive scharf zu photographieren - das werde ich demnächst mal am Hund austesten ;)

Die Kamera hat ausserdem Kreativ-Effekt-Filter, ob ich die verwenden werde, weiss ich aber noch nicht. Das ist eher etwas für Instagram & Co. Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass sie mit allen EF-Objektiven kompatibel ist, was mir auch wichtig war. 

Insgesamt bin ich nach einem Tag ausgiebigen Testens extrem zufrieden mit der Kamera und freu mich sehr darauf, mit ihr Food Photography und Reisefotos zu machen. Eigentlich wollte ich mit dem Testbericht warten, bis ich sie etwas länger ausprobiert habe, aber da gerade diese Cashback-Aktion läuft, die für einige von euch interessant sein könnte, habe ich es gleich gepostet. 



Disclaimer: Dieser Beitrag ist nicht gesponsort, ich habe die Kamera zu 100 % von meinem eigenen Geld gekauft. Es ist ein reiner Service-Beitrag für euch, um euch die Kamera vorzustellen und auf die Cashback-Aktion hinzuweisen, von der ich letztes Jahr für mein 50 mm 1.8 Objektiv und eben dieses Jahr für die Kamera Gebrauch gemacht habe. 


*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision - für euch bleibt der Preis gleich!

Mittwoch, 21. Januar 2015

GRÜNER RUCOLA-INGWER-SMOOTHIE

Neujahrsvorsätze sind ja eigentlich eher nicht so mein Ding. Veränderungen können doch eigentlich immer angestossen werden, egal ob Silvester oder Mitte Mai... Vielleicht haben sich aber einige von euch dazu entschlossen, sich 2015 ein bisschen gesünder zu ernähren? Ich versuche das seit ein paar Monaten mit Hilfe von grünen Smoothies. Die sind aber gern mal bitter und herb, schmecken nach Grünzeug und sonst nicht viel... 

Eine gute Möglichkeit, das auszugleichen, ist frisch geriebener Ingwer. Der gibt dem Smoothie einen besonderen Geschmack und Schärfe und harmoniert super mit Rucola, Spinat & Co. Außerdem hab ich in diesem Rezept den grünen mit einem roten Smoothie kombiniert. So ein zweifarbiger Smoothie hat den Vorteil, dass er abwechslungsreicher ist, hübsch aussieht und der rote Teil ist natürlich dank Himbeeren auch ein bisschen süßer ;)

Grüner Rucola-Ingwer Smoothie und Roter Himbeer Aronia Smoothie
Grüner Rucola-Ingwer Smoothie und Roter Himbeer Aronia Smoothie

Im Standmixer hat man den Smoothie ruck-zuck gemixt - einmal mit Wasser durchspülen und dann einfach den zweiten Smoothie mixen. Es ist also kaum mehr Aufwand, als einen einfarbigen Smoothie zu produzieren. Chia-Samen geben dem grünen Smoothie übrigens noch ein bisschen mehr Superkräfte - sie enthalten Vitamin B1 und B3, Vitamin E sowie Eisen und sind außerdem reich an Omega-3-Fettsäuren. Richtige Superfoods eben! Ich mixe sie gern in Smoothies, weil sie die Konsistenz cremiger machen und geschmacklich kaum auffallen.



 

Zutaten für 2 Gläser
Grüner Smoothie
1 Banane
1 EL Chiasamen*
1 Handvoll Rucola
2 cm Ingwer
2 - 3 Eiswürfel
200 ml frisch gepresster Orangensaft

Roter Smoothie:
1/2 Banane
1 TL Aroniabeere-Pulver
1 Handvoll gefrorene Himbeeren
100 ml Wasser

Für den grünen Smoothie Banane, Chiasamen, Rucola und Wasser in den Standmixer geben. Ingwer schälen und mit einer scharfen Reibe* zu den restlichen Zutaten reiben. Auf höchster Stufe 1 Minute lang pürieren, bis ein cremiger Smoothie ensteht. Auf zwei Gläser verteilen.

Für den roten Smoothie alle Zutaten im Mixer pürieren und dann auf den grünen Smoothie gießen.  

Grüner Rucola-Ingwer Smoothie und Roter Himbeer Aronia Smoothie
Grüner Rucola-Ingwer Smoothie und Roter Himbeer Aronia Smoothie


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Sonntag, 18. Januar 2015

ROSENKOHL-POMELO-SALAT MIT STERNANIS

Ihr wisst ja, dass ich ein rieeeesiger Fan von Yotam Ottolenghi bin. Seine israelisch-italienische Crossover-Küche mit Einflüssen aus der ganzen Welt hat mich von Anfang an beeindruckt. Jetzt hat Ottolenghi ein neues vegetarisches Kochbuch herausgebracht, das ich schon auf ganz vielen anderen Foodblogs entdeckt habe - Vegetarische Köstlichkeiten*. Okay, der deutsche Titel ist mies (vor allem in Anbetracht des Titels seines ersten Buches, Genussvoll Vegetarisch, der ebenso unkreativ war). Auf Englisch hieß das erste Buch "Plenty", und das neue "Plenty more", was mir besser gefällt. Das Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und mich schon irre drauf gefreut - und diese Vorfreude hat sich bewahrheitet, denn die Rezepte sind wieder mal Spitzenklasse!

Angefangen habe ich mit diesem Rezept für gerösteten Rosenkohl mit Pomelo und Sternanis. Er ist eine tolle winterliche Vorspeise, Rosenkohl bekommt man ja saisonal hier momentan überall. Eigentlich war ich nie so ein Rosenkohl-Fan aber Ottolenghi kann man bei jedem Gemüse zutrauen, dass er einem schmackhafte Rezepte dafür liefert. Und so war es auch - das Rezept ist einfach himmlisch! Die Kombination mit der süß-würzigen Pomelo und dem Koriander passt einfach perfekt. Probiert es unbedingt aus!

Gerösteter Rosenkohl mit Pomelo und Sternanis nach Ottolenghi
Gerösteter Rosenkohl mit Pomelo und Sternanis nach Ottolenghi

Das Gericht habe ich übrigens mit meinem neuesten Messer von Kai** zubereitet, das ihr vielleicht schon auf Instagram entdeckt habt. Es ist PINK! Ist das nicht cool? Es wiegt in etwa so viel wie ein Keramikmesser, ist aber sehr viel weniger anfällig. Meine Keramikmesser hatten immer innerhalb von kurzer Zeit Macken in der Klinge, weil sie sehr empfindlich auf Stöße oder Stürze sind (und ich per Hand spülen muss, da fällt schon mal was runter..). Das Pure Komachi 2 Gemüsemesser ist aber aus rostfreiem Edelstahl mit Antihaft-Beschichtung, bricht also nicht so leicht wie Keramik. 

Der Griff ist ergonomisch designt, was man auch beim Schneiden merkt. Mir liegen Messer oft etwas unbequem in der Hand, mit dem Pure Komachi habe ich allerdings gar keine Probleme. Dass es so leicht ist, kann zum Beispiel beim Kräuter hacken ein Nachteil sein, aber wer nicht so gern mit schweren Messern hantiert und sich aber vor anfälligen Keramikmessern scheut, für den/die ist dieses Messer genau das Richtige! Aus der Serie gibt es verschiedenste Messer, alle in bunten Farben. Definitiv ein Hingucker in unserer sowieso schon etwas bunten Küche :)

Kai Pure Komachi 2 Gemüsemesser
Kai Pure Komachi 2 Gemüsemesser

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
100 g Zucker
2 Zimtstangen
3 Sternanis
1 Zitrone
1 Pomelo
600 g Rosenkohl
5 - 6 Schalotten
frischer Koriander
Olivenöl
Salz
Pfeffer

In einem kleinen Topf 100 ml Wasser mit Zucker, Zimt und Sternanis aufkochen und ein paar MInuten köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. 1 EL Zitronensaft unterrühren und zum Abkühlen beiseite stellen.

Pomelo filetieren wie eine Orange: Ober- und Unterseite großzügig abschneiden, so dass die Pomelo einen guten Stand hat. Nun mit einem großen, sehr scharfen Messer (!) langsam von oben nach unten die Schale an der Seite abschneiden, wobei nichts Weißes mehr zu sehen sein sollte. Das Weiße der Pomelo ist bitter und muss vollständig entfernt werden. Wenn die Schale abgeschnitten ist, zwischen den Häuten die einzelnen Pomelo-Filets mit dem scharfen Messer keilförmig herausschneiden. Die Stücke in eine breite Schale geben und den Sirup darüber gießen. Die Pomelo muss jetzt mindestens eine Stunde durchziehen. Gelegentlich umrühren.

Rosenkohl waschen, abtrocknen und den Strunk abschneiden. Die äußeren Blätter lösen und wegwerfen, sie sind oft bitter. Halbieren und in eine Ofenform geben. Schalotten schälen, halbieren und mit den Fingern die Schichten zerteilen. Unter den Rosenkohl mengen, alles mit 3 - 4 EL Olivenöl, Salz und schwarzem Pfeffer vermischen. Im Ofen 20 - 25 Minuten rösten (je nach Größe). 

Rosenkohl nach Ottolenghi

Den Rosenkohl abkühlen lassen. Koriander waschen, zupfen und fein hacken. Die Pomelo durch ein Sieb geben, damit der Sirup abfließt, diesen jedoch in einem Behälter auffangen. Pomelo, gehackten Koriander und Rosenkohl vermischen. Mit Salz, Pfeffer, ca. 2 EL Zitronensaft und Pomelosirup abschmecken.

Rosenkohl-Pomelo-Salat nach OttolenghiRosenkohl-Pomelo-Salat nach Ottolenghi

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**Kooperationspartner: das Produkt wurde mir unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt, meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

Freitag, 16. Januar 2015

TOOR DAL / TUVAR DAL

Wie ihr wisst koche ich wahnsinnig gern indisch. Hier finden sich ja schon viele Rezepte für Currys, Dal, Chutneys, Raita und Chapati. Nun habe ich mir auch indisches Geschirr zugelegt (bzw. einen Teil bekam ich als Weihnachtsgeschenk vom weltbesten Freund). In so hübschem indischem Geschirr serviert schmeckt das Essen gleich noch besser! Vor allem dieses Gericht aus gelben Erbsen, mit frischem Koriander und leicht scharf gewürzt.. Ein Traum. Könnte ich wirklich jeden Tag essen! Könnt ihr glauben, dass ich immer noch nicht in Indien war? Es wird wirklich Zeit, das mal nachzuholen.. Dieses Jahr wird es zwar wohl wieder nichts, aber vielleicht nächstes Jahr - ich glaub fest daran, irgendwann mal Original Toor Dal essen zu dürfen ;)

Toor Dal / gelbe Schälerbsen
Toor Dal / gelbe Schälerbsen

Die Servierschale mit indischem Stövchen bekommt ihr übrigens bei Reishunger (da kaufe ich auch schon lange Reis sowie eben Zubehör). Auch der indische Servierlöffel und die große Reisschale im Hintergrund sind von dort. Außerdem habe ich mir Thali-Platten gekauft - die sehen zwar nicht so schick aus wie das Kupfergeschirr, aber man kann darauf wunderbar viele verschiedene Speisen servieren, ohne dass alles ineinander läuft und vermatscht. Wenn man zum Beispiel Raita, Chutney, Curry, Dal und Reis auf einmal serviert (wie ich es meistens tue) sind sie perfekt. Ich bin total begeistert vom Geschirr, es lässt sich gut reinigen und sieht einfach sehr schick aus. Das war die Investition also wert!

Zutaten für 4 Personen als Beilage:
1 Tasse Toor Dal (gelbe halbierte Straucherbsen)
2 - 2,5 Tassen Wasser
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 große Tomate
5 Curryblätter (getrocknet)
2 grüne Chilis (frisch)
1 getrocknete rote kleine Chili
3 cm frischer Ingwer (geschält und gerieben)
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
2 TL Ghee (geklärte Butter) oder Sonnenblumenöl
frischer Koriander 

Gewürzmischung:
1/2 TL schwarze Senfsamen
1 TL Kumin (Kreuzkümmel)
1 Messerspitze Asafoetida
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Fenchelsamen

Gelbe Erbsen in ein Sieb geben und gründlich waschen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili hacken. Ingwer reiben. Tomate entkernen und würfeln. Ghee in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten, dann Knoblauch, Chili und Ingwer dazugeben und etwa 1 Minute mitrösten. Tomatenstücke und gelbe Erbsen dazugeben, anrösten und dann mit Wasser aufgießen. 15 - 20 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen weich sind. Gegebenenfalls Wasser nachgießen, es sollte eine cremige Konsistenz bekommen.

Gewürze im Mörser reiben und zusammen mit dem Salz und Zitronensaft am Ende der Garzeit zufügen. Koriander waschen, zupfen und fein hacken, kurz vor dem Servieren über das Gericht streuen.

Toor Dal / gelbe Schälerbsen
Toor Dal / gelbe Schälerbsen

Mittwoch, 14. Januar 2015

THE LOTUS AND THE ARTICHOKE - MEXICO!

Ich hab mich sehr gefreut, als ich herausfand, dass Justin ein neues veganes Kochbuch herausgibt - ich fand schon das erste Buch wirklich großartig und hab einige Rezepte daraus nachgekocht. Jetzt ist The Lotus and the Artichoke - Mexico!* im Ventil Verlag erschienen. Das Buch ist schon letztes Jahr bei mir angekommen, aber mit dem ganzen Weihnachts- und Neujahrsstress komme ich erst jetzt dazu, euch davon zu berichten. 

Copyright: Ventil Verlag

Das Buch unterteilt sich in folgende Kapitel: Über dieses Kochbuch; In der Küche; Abenteuer in Mexiko; Salate, Suppen & Snacks; Hauptgerichte; Desserts & Drinks; Salsas & Grundrezepte. Ich mag diese klassischen, übersichtlichen Unterteilungen, weil ich so meist am Schnellsten finde, was ich suche. Wie auch im Vorgängerbuch ist das Layout übersichtlich: eine Doppelseite pro Rezept mit großem Foto vom Gericht. 

Und die Gerichte... wow. Ich möchte jedes einzelne davon nachkochen! Eine kleine Auswahl für euch: Chiles Rellenos (frittierte kleine Paprikaschoten mit Cashew-Käse-Füllung), Camotes Fritos (Süsskartoffel-Pommes), Enchiladas Rojas mit roter Chipotle Soße, Salsa de Mole, Tortillas, Guacamole, Chilaquiles, Tacos, Burger.. Aber auch süße Rezepte: Churros mit Zimt, Dulce de Calabaza (Kürbisdessert), Zitronen-Karamell-Kokos-Flan...

Copyright: The Lotus and the Artichoke / Justin P. Moore

Copyright: The Lotus and the Artichoke / Justin P. Moore

Na, ich hoffe ihr habt jetzt alle Lust sofort mexikanisch zu kochen? Manche Zutaten sind sicherlich etwas schwieriger zu bekommen (Chipotle, Kochbananen, Jackfruit) aber vielleicht wird man ja im Asia-Supermarkt oder Exotik-Markt fündig, auf einem großen Wochenmarkt oder sonst im Internet, wenn es sich z.B. um Jackfruit aus der Dose handelt. Insgesamt halten sich diese außergewöhnlichen Zutaten aber sehr in Grenzen, das meiste ist in jedem Supermarkt erhältlich, würde ich sagen. Großes Lob an dieser Stelle an Justin, die Rezepte so alltagstauglich zu entwerfen!

Das Kochbuch richtet sich nicht nur an Veganer, sondern an jede/n, der/die gern mal die mexikanische Küche ausprobieren will. Es sind einfache Einsteigerrezepte, zwei habe ich ausprobiert und hatte keinerlei Probleme mit der Zubereitung. Die Arbeitsschritte sind genau erklärt und leicht verständlich.

Fazit: Ein tolles Buch, das mir im Jahr 2015 sicher noch öfter als Inspiration zum Kochen dienen wird! Nicht nur für VeganerInnen interessant, also schlagt zu :)

Copyright: The Lotus and the Artichoke / Justin P. Moore

Mexico! Eine kulinarische Entdeckungsreise mit über 60 veganen Rezepten. Von Justin P. Moore (128 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-95575-034-3, Erscheinungstermin November 2014, Preis 14,00 €). 

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Sonntag, 11. Januar 2015

ERDNUSSBUTTER-SCHOKO-GUGELHUPF

Kennt ihr das, wenn ihr plötzlich totaaal Lust auf etwas Bestimmtes habt? Letztens ging es mir so, da bin ich extra nach der Arbeit zum Supermarkt um Ben & Jerry's Peanut Butter Cup Eiscreme zu kaufen, und leider war sie ausverkauft. Da ich aber so Lust auf Erdnussbutter-Süsskram hatte, hab ich spontan diesen Erdnussbutter-Schokoladen-Gugelhupf gebacken. Passt eigentlich sowieso besser zur Winterzeit als Eiscreme. 

Bis ich allerdings mit Backen und dekorieren fertig war, war es schon so spät, dass ich den Gugel am Abend gar nicht mehr angeschnitten habe. Dafür war er am nächsten Tag ein superleckeres Frühstück. Wundert euch nicht über den Blaustich auf den Fotos, so sieht das eben aus, wenn man um 8 Uhr morgens bei 4 Grad auf dem Balkon noch schnell Essen fotografiert, weil man dann zur Arbeit muss und das Licht weg ist, wenn man heim kommt... Diese Winter-Lichtproblematik wird den anderen Foodbloggern auch bekannt sein ;)

Erdnussbutter-Schoko-GugelhupfErdnussbutter-Schoko-Gugelhupf
 Erdnussbutter-Schoko-Gugelhupf

Zutaten (für diese Form*):
350 g Weizenmehl
 
1 Päckchen Backpulver  
180 g Zucker  
250 g weiche Butter
2 - 3 EL Erdnussbutter
2 EL Kakaopulver 5 Eier 60 ml Milch Puderzucker

150 g dunkle Schokolade
1 EL Kakaobutter
2 EL geröstete und gesalzene Erdnüsse, gehackt

Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Eier, Erdnussbutter und Butter schaumig rühren. Mehl, Kakao und Backpulver dazusieben sowie die Milch dazugeben und gut verrühren.

Die Kuchenform ausfetten und dann den Teig hinein füllen. Auf der mittleren Schiene circa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen nach dem Backen noch 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen. 

Schokolade hacken und 1 EL beiseite legen. Rest im Wasserbad mit der Kakaobutter schmelzen. Die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen lassen (damit sie nicht zu flüssig ist) und den Gugelhupf auf ein Blatt Backpapier stellen. Dann die Schokolade über den Gugelhupf verteilen und mit gehackten Erdnüssen und Schokostücken bestreuen.

Erdnussbutter-Schoko-Gugelhupf
Erdnussbutter-Schoko-Gugelhupf

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Freitag, 9. Januar 2015

CRANBERRY-ARONIA-SMOOTHIE

Der Turmix ist nach wie vor im Smoothie-Dauereinsatz. Je nach Saison darf er unterschiedliche Früchte mixen und momentan gibt es frische Cranberries - da musste also ein passender Smoothie her! Frische Cranberries sind ziemlich sauer, daher harmonieren sie gut mit der süßen Banane und den Himbeeren. Aroniabeere passt gut dazu und ist eins meiner Lieblings-Superfoods. Ihr Geschmack ist fruchtig-säuerlich und sie ist eine wahre Wunderbeere.. Aronia enthält unglaublich viele Vitamine, zum Beispiel Folsäure, Vitamin C/E/K/A sowie Mineralstoffe (Kalium, Zink, Eisen und Calcium). Ein Power-Gesund-Smoothie also, perfekter Start ins Neue Jahr :) Lasst es euch schmecken!

Cranberry-Aronia-Smoothie
Cranberry-Aronia-Smoothie

Zutaten für 2 kleine Gläser:
1 Banane
1 Handvoll frische Cranberries
ca. 10 gefrorene Himeeren
1 TL Honig
200 ml Wasser oder frisch gepresster Orangensaft
2 - 3 Eiswürfel

Alle Zutaten im Standmixer etwa 60 - 80 Sekunden lang pürieren, bis ein cremiger Smoothie entsteht. In zwei Gläser füllen und sofort servieren.

Cranberry-Aronia-Smoothie
Cranberry-Aronia-Smoothie

Mittwoch, 7. Januar 2015

ROSA REIS, GRÜNE BOHNEN UND HANFBRATLINGE

In der kalten Jahreszeit mag ich deftiges Essen sehr gern, auch klassische deutsche Gerichte wie eben grüne Bohnen. Dazu passen Reis oder Kartoffeln, gern auch mal was Außergewöhnliches wie der rosa Reis, den ihr auf dem Bild sehen könnt. Der Bratling ist ein alter Klassiker, den ich einfach mit Hanfsamen aus dem Biomarkt aufgepeppt habe. Sie schmecken leicht nussig und durchs Braten werden sie schön knusprig. Die Samen hatte ich im Adventskalender und kannte sie noch gar nicht, aber im Salat machen sie sich zum Beispiel gut - vor allem mit Rucola!

Grüne Bohnen, rosa Reis und Hanfbratling

Und um euch zum Jahresbeginn eine kleine Freude zu machen, verlose ich eine Packung Yin&Yang Reis - einfach bis zum 17.01.2015, 23.59 Uhr einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlassen! Verratet mir, was euer liebstes Reisgericht ist! Der Versand erfolgt nur nach Deutschland und ihr müsst über 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eurer Eltern haben.
Copyright: Lotao

Zutaten für 3 Personen:
500 g grüne Bohnen (frisch oder tiefgekühlt)
250 g rosa Basmati-Reis (z.B. von Lotao)
2 Eier
250 g Paniermehl/Semmelbrösel
3 EL Mehl
Hanfsamen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskat

Je einen Topf Salzwasser für den Reis und die grünen Bohnen aufsetzen und gar kochen. Semmelbrösel, Mehl, Eier, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gründlich verkneten und so viel Semmelbrösel dazugeben, bis sich ein fester Bratling formen lässt. Auf beiden Seiten die Hanfsamen in den Bratling drücken. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten 5 Minuten braten. Bohnen abgießen, salzen und zusammen mit Reis und Bratling servieren.

Sonntag, 4. Januar 2015

SCHOKOLADIGE MINIGUGL MIT KOKOS

Die letzten Tage war es in München wunderbar weiß... Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher schon das ein oder andere Schneebild gesehen. Zur Winterzeit passen diese herrlichen Schoko-Minigugl mit Kokoschips und Zimt übrigens ganz prima! Weihnachten ist ja jetzt ein Weilchen her und Kuchen geht zumindest bei uns schon wieder ganz gut ;)

Die Gugl sind ruck zuck gemacht und ihr könnt sie entweder in der Schoko-Zimt Variante machen, oder mit Tonkabohne, Vanille & Co. Ihr braucht dafür inklusive Backzeit nicht mehr als 20 Minuten. Ein wahrer Express-Kuchen also!

Schokogugl mit Kokos
Schokoladige Minigugl mit Kokos

Zutaten für 6 Stück (diese Form*):
90 g weiche Butter
70 g Zucker
100 g dunkle Schokolade
1 Ei
110 g Mehl
1 TL Backpulver
6 EL Milch
2 EL Kakao
3 Prisen Zimt 
getrocknete Kokosstückchen

Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Butter mit Zucker und Ei schaumig rühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt mischen und untersieben. Die Milch dazugeben und glattrühren. Die Schokolade grob hacken und die Hälfte davon unterheben. Den Teig in die Förmchen füllen und im Ofen ca. 12 - 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!). In der Zwischenzeit die restlichen 50 g Schokolade im Wasserbad schmelzen. 
Minigugl aus dem Ofen holen und auf einem Gitter kurz auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form auf das Gitter stürzen und ein paar Minuten abkühlen lassen. Dann kopfüber in die geschmolzene Schokolade tauchen, abtropfen lassen und zurück auf das Gitter stellen. Mit Kokosraspel bestreuen und an einem kühlen Ort die Schokolade fest werden lassen. 

Schokoladige Minigugl mit Kokos
Schokoladige Minigugl mit Kokos

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Freitag, 2. Januar 2015

APFEL-CRANBERRY-MARMELADE

Na, seid ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht? Wir waren ganz gemütlich daheim, mit Raclette und Blick vom Balkon. Raketen und Knallzeug kaufen wir grundsätzlich nicht, da wir das Geld lieber sinnvoller anlegen, zum Beispiel Spenden für eine gemeinnützige Organisation und gutes Essen an Silvester ;)

Beim Neujahrsfrühstück gab es diese Apfel-Cranberry-Marmelade. Momentan bekommt man die roten Beeren ja überall. Pur sind sie mir ehrlich gesagt zu sauer, deshalb verwende ich sie hauptsächlich in Smoothies oder eben als Marmelade. Das Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten und schicke deshalb die Apfel-Cranberry-Marmelade als erstes Rezept 2015 ins Rennen. Ich wünsch euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Cranberry-Apfel-Marmelade
Cranberry-Apfel-Marmelade

Zutaten für 3 Gläser a 200 ml:
500 g frische Cranberries
200 ml Apfelsaft
250 g Gelierzucker 2:1
1 Prise Zimt

Schraubgläser in einem großen Topf in kochendem Wasser 5 Minuten lang auskochen und zum Abkühlen auf ein Küchentuch stellen. Cranberries mit Apfelsaft aufkochen. Sobald sie weich sind, mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Prise Zimt und den Gelierzucker hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Nun die kochend heiße Marmelade vorsichtig in die Gläser füllen (dazu die Gläser am besten mit einem Küchenhandtuch umwickeln und gut festhalten). Sofort zuschrauben und mit dem Deckel nach unten (also auf dem Kopf) hinstellen. Nach ca. einer Stunde können sie umgedreht werden und sind so ein Jahr haltbar.

Cranberry-Apfel-Marmelade
Cranberry-Apfel-Marmelade
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