Samstag, 9. September 2017

VEGANE SCHOKOTARTE MIT CASHEW-DATTEL-BODEN

Instagram ist manchmal ein Fluch. Da sieht man diese wunderschönen Schokoladentartes, die absolut perfekt aussehen und noch dazu vegan, glutenfrei, roh und zuckerfrei sind. Drei verschiedene Rezepte habe ich ausprobiert und alle sind misslungen! Soviel zum Thema "Mehr Realität auf Instagram"... Ich habe jetzt mein eigene vegane Schokotarte kreiert, die zwar nicht komplett zuckerfrei und roh ist, aber zumindest außer dem Zucker in der Schokolade keinen weiteren Industriezucker enthält. 

In Mini-Tarteförmchen* funktioniert dieses Rezept besonders gut, denn man kann die Menge der Zutaten gut anpassen - je nachdem wieviele Gäste man hat. Die Kakaonibs sind nicht nur als Deko hübsch, sie schmecken auch sehr lecker in Kombination mit den Cashews und der Schokolade. Getrocknete Blütenblätter haben eigentlich keinen Eigengeschmack, sehen aber schön aus. Am besten machen sich Kornblumen, weil sie mit ihrem strahlenden Blau so einen schönen Kontrast zur Schokolade bilden.


Vegane Schokotarte mit Cashew-Dattel-Boden
Vegane Schokotarte mit Cashew-Dattel-Boden


Zutaten für 3 Mini-Tarteförmchen*:
150 g Cashews
1 TL Kakaopulver 
2 Datteln
2 TL Kokosöl
2 TL Pflanzendrink

100 g dunkle Schokolade
50 ml vegane Sahne (z.B. Soja- oder Hafersahne)

Deko: Kakaonibs, getrocknete Blüten

Cashewnüsse für einige Stunden in lauwarmem Wasser einweichen. Datteln in kleine Stücke schneiden. Die eingeweichten Cashewnüsse abgießen und im Mixer zusammen mit Datteln, Kakaopulver, Kokosöl und Pflanzendrink pürieren. Sollte es nicht funktionieren, noch etwas mehr Pflanzendrink dazugeben. Den "Teig" in den drei Tarteförmchen fest drücken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen Schokolade und Sahne über einem Wasserbad schmelzen und in die Tarteförmchen gießen. Ca. 15 - 20 Minuten abkühlen lassen, dann mit Kakaonibs und getrockneten Blüten bestreuen. Im Kühlschrank fest werden lassen und bis zum Servieren kühl stellen.



Vegane Schokotarte mit Cashew-Dattel-Boden


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Kommentare:

  1. Liebe Ela,

    das mit Instagram und der Realität ist in der Tat machnmal so eine Sache (ich hoffe, von mir war kein misslungenes Rezept dabei...? :D).
    Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass deine Alternative eine sehr leckere darstellt und finde jedenfalls, dass sie optisch total toll ist.

    Wo bekommt man eigentlich diese essbaren Blüten her?
    Das frage ich mich (instagrambedingt) schon eine ganze Weile...

    Liebe Grüße!
    Jenni

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    1. Liebe Jenni, ja manchmal ärgert mich das doch, wenn drin steht wie einfach es angeblich geht und wie wenig Zutaten man benötigt - und dann haut es einfach nicht hin ;)
      Die getrockneten Blüten sind von Wiberg at home, ich hatte aber auch schon welche von Sonnentor. Frische essbare Blüten sehe ich nie irgendwo... Die muss man vielleicht selbst anbauen oder erhält sie nur auf dem Großmarkt / Gourmet-Handel...

      Liebe Grüße,
      Ela

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