Samstag, 30. Dezember 2017

VEGANE ROTE BETE SHAKSHUKA MIT GRANATAPFEL UND TAHIN

Kennt ihr Shakshuka? Ein israelisches Gericht, bei dem Eier in Tomatensauce pochiert werden (hier hatte ich schon mal das Originalrezept gepostet). Ich esse in letzter Zeit aber fast keine Eier mehr und dachte mir, da müsste man doch mal eine leckere vegane Alternative kreieren. Nur Tomatensauce mit Paprika ist natürlich langweilig - ich wollte gern Zutaten einbinden, die in der israelischen Küche ebenso oft Verwendung finden. An Granatapfel und Petersilie habe ich sofort gedacht, außerdem an Tahin. Da ich auf Paprika allergisch bin bzw. sie nicht so gut vertrage, habe ich für meine vegane Shakshuka einfach Rote Bete genommen. Dieses Wintergemüse hat gerade Saison und weil der Beste ein großer Fan davon ist, konnte ich mit Rote Bete nichts falsch machen.

Die Idee, Tahin statt Eier zu verwenden ist wirklich genial. Ich weiß nicht, ob jemand vor mir auf diese Idee gekommen ist, falls nicht bin ich mächtig stolz! ;) Ich finde nämlich, die Tahin-Variante schmeckt sogar besser als das Original mit Ei. Nehmt aber bitte ein gutes Tahin, das sehr cremig und nicht bitter ist. Ich verwende immer das von der Königsteinmühle hier aus der Region, das ich sehr empfehlen kann - ich hab es mal zufällig entdeckt und kaufe es seither immer wieder. Das Königsteinmühle-Tahin ist zwar etwas teurer als bei anderen Firmen aber die Investition lohnt sich. In Kombination mit der scharfen Tomatensauce, der erdigen Rote Bete, dem knackigen Granatapfel und der Petersilie ist es ein absoluter Knaller!

Wenn ihr beide Varianten probieren wollt, könnt natürlich auch die Hälfte der Pfanne mit Ei machen und die andere mit Tahin (so wie auf dem Bild). Außerdem ist die Shakshuka ein extrem gutes Katerfrühstück - passend also für den Neujahrstag!


Vegane Rote Bete Shakshuka mit Granatapfel und Tahin
Vegane Rote Bete Shakshuka mit Granatapfel und Tahin

Vegane Rote Bete Shakshuka mit Granatapfel und Tahin

 
Zutaten für 2 Personen:
1 Knolle vorgekochte Rote Bete
250 g Tomaten aus der Dose (gestückelt oder ganze Tomaten, kein Pürree)
1 Schalotte
1 - 2 Knoblauchzehen
1/2 TL Garam Masala
frische Petersilie
2 EL Granatapfelkerne
6 EL Tahin oder 2 Eier
1 gehackte, getrocknete rote Chili (oder mehr, wenn es schärfer werden soll)
Salz
Peffer
Olivenöl

Rote Bete würfeln. Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einer kleinen Pfanne mit hohem Rand erhitzen. Darin zuerst die Schalottenwürfel braten, bis sie glasig sind. Dann Rote Bete und Knoblauch dazugeben, anbraten und nach etwa einer Minute mit Tomaten aufgießen, außerdem die gehackte Chili dazugeben. Bei hoher Temperatur ohne umzurühren und ohne Deckel köcheln lassen. So kochen die Tomaten ein und die Masse wird dicker. Nach etwa 5 Minuten einmal umrühren und weitere 5 - 6 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz, Pfeffer und Garam Masala würzen, kräftig umrühren um die Gewürz gut zu verteilen - ab jetzt wird nicht mehr umgerührt!

Für die vegetarische Variante zwei Mulden bilden und die Eier hinein schlagen. Deckel auf die Pfanne setzen und so lange weiterköcheln lassen, bis das Ei fest wird. Dann mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen und sofort servieren. 

Für die vegane Variante sechs Mulden bilden und je ein EL Tahin hinein geben. Mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen und sofort servieren.


Vegane Rote Bete Shakshuka von Transglobalpanparty

Kommentare:

  1. Liebe Ela, das klingt nach einer leckeren Idee. Das mit dem Tahin werde ich sicher ausprobieren, da mit den Eiern dauert mir immer zu lange :) Statt Rote Bete werde ich es mit Paprika machen, denn der Liebste hier, verträgt keine Rote Bete :)
    Alles Liebe für 2018,
    Lena

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    1. Liebe Lena, danke für deinen netten Kommentar! Freut mich sehr, dass dir das Rezept gefällt und du es mal ausprobieren willst mit dem Tahin. Bin gespannt wie es dir schmeckt.
      Ich wünsch dir auch ein gutes neues Jahr und schicke liebe Grüße,
      Ela

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  2. Supergut! Granatapfel war spontan zwar nicht aufzutreiben und Tahin habe ich durch Erdnussbutter ersetzt, aber mei! Einzig zu den Beten eine Frage: Hattest Du vorgekochte? Meine blieben trotz relativ kleiner Würfel nämlich eher fest...

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    1. Lieben Dank für dein Feedback, da freu ich mich sehr, dass du es gleich ausprobiert hast! :) Ich würde dir sehr empfehlen, es nochmal mit Tahin zu probieren, auch wenn ich ein großer Erdnussbutter-Fan bin. Das Tahin war echt der Knaller in dieser Kombination!
      Ich habe vorgekochte Rote Bete verwendet - danke für den Hinweis, das ergänze ich sofort im Rezept!
      Liebe Grüße und ein schönes neues Jahr wünsch ich dir,
      Ela

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